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	<title>Glauzig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T09:14:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glauzig&amp;diff=424910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-09-30T09:12:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Südliches Anhalt&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/39/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11/59/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 75&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 3.21&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 383&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suedliches-anhalt.de/glauzig/ |titel=Glauzig |werk=suedliches-anhalt.de |hrsg=Stadt Südliches Anhalt |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06369&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034975&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glauzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der gleichnamigen Ortschaft der Stadt [[Südliches Anhalt]] im [[Landkreis Anhalt-Bitterfeld]] in [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Glauzig liegt zwischen [[Köthen (Anhalt)]] und [[Halle (Saale)]]. Südlich von Glauzig fließt der westliche Teil der [[Fuhne]], der in Richtung [[Saale]] und später in die Elbe entwässert. Südlich von Glauzig mündet die [[Riede (Fuhne)|Riede]] in die Fuhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Glauzig wurde erstmals im Jahr 1253 als &amp;#039;&amp;#039;Gluseck&amp;#039;&amp;#039; (Glutzeck) urkundlich erwähnt. Der Name geht wohl auf den Namen des ehemaligen Gaus oder Untergaus [[Coledizi]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industriegeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-05 Glauzig 07.jpg|mini|Gebäude des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;VEB Rohtabak&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuckerfabrik Glauzig Aktie von 1872.png|alt=Aktie der Zuckerfabrik Glauzig über 200 Thaler, ausgegeben am 10. Mai 1872. Übernommen wurden die Zuckerfabriken in Trotha (1924) und in Klepzig bei Köthen (1926).|mini|Aktie der Zuckerfabrik Glauzig über 200 Thaler, ausgegeben am 10. Mai 1872. Übernommen wurden die Zuckerfabriken in Trotha (1924) und in Klepzig bei Köthen (1926). Börsennotiz in Berlin und Halle/Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://museum-fraikin.de/sammlung/wertpapiere/zuckerfabrik-glauzig-220 |titel=Zuckerfabrik Glauzig &amp;amp;#124; Museum Fraikin |abruf=2025-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1847 wurde in Glauzig eine Rohzuckerfabrik mit Raffinerie gegründet. Im April des Jahres 1872 erfolgte eine Umwandlung der Zuckerfabrik in eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 4.500.000 Mark. Die Zuckerfabrik übernahm ebenfalls 2367 Morgen Ackerland, bestehend aus den Rittergütern Glauzig, Piethen und Klein-Weißandt, dem Fabrikgut Arensdorf und den Äckern in Görzig. Des Weiteren wurden Pachtverträge mit den Domänen Gnetsch, Fernsdorf und Riesdorf, den Rittergütern Groß-Weißandt und Edderitz und einigen bäuerlichen und kirchlichen Äckern getätigt, so dass zusammen 7200 Morgen (1838 ha) zur Bewirtschaftung zur Verfügung standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1914 erhielt die Zuckerfabrik Glauzig über ein vom Bahnhof Weißandt-Gölzau an der [[Bahnstrecke Magdeburg–Leipzig]] kommendes Anschlussgleis Anschluss an das Eisenbahnverkehrsnetz. Im Jahr 1923 erfolgte ein weiterer Ausbau der Zuckerfabrik, so dass die Produktionssteigerung auf ca. 40.000 [[Zentner]] pro Tag anstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im Jahr 1946 wurde die Zuckerfabrik [[Demontage (Reparation)|demontiert]] und als [[Reparation]] an die Sowjetunion abgetreten. Auf dem Grundstück der ehemaligen Zuckerraffinerie entstand eine Tabakfermentationsanlage. Im Jahre 1950 fand die Übernahme der Tabakfermentation durch den [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Rohtabak statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Rohndorf nach Glauzig eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 kam das Ende der Tabakverarbeitung. Heute steht die Tabakfabrik verlassen in Glauzig. Vor einigen Jahren wurde der größte Turm an der Spitze wegen Einsturzgefahr gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Neubildung der [[Einheitsgemeinde]] Südliches Anhalt am 1. Januar 2010&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; war Glauzig eine selbständige Gemeinde in der [[Verwaltungsgemeinschaft Südliches Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Letzter Bürgermeister der Gemeinde Glauzig war Volkmar Schöbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-05 Glauzig 05.jpg|mini|Freibad in Glauzig]]&lt;br /&gt;
Im Dorfzentrum gibt es einen Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1963 bis 1965 wurde von den Bürgern des Dorfes ein Freibad mit Volleyballplatz, Biergarten, Jugendclub und Tennisplatz in Eigenleistung errichtet. Heute besitzt das Freibad Glauzig zusätzlich noch 2 Beachvolleyballplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1985 wurde der Sportverein 85 Glauzig e.&amp;amp;nbsp;V. gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter von Glauzig ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Kirchner (Philologe)|Friedrich Kirchner]] (1840–?), Altphilologe und Gymnasialdirektor&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hahn (Geograph)|Friedrich Gustav Hahn]] (1852–1917), Geograph und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glauzig|Glauzig}}&lt;br /&gt;
* [https://www.suedliches-anhalt.de/glauzig/ Glauzig auf der Website der Stadt Südliches Anhalt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
 |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161)&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
 |Nummer=18&lt;br /&gt;
 |Ort=Halle (Saale)&lt;br /&gt;
 |Datum=1950-08-05&lt;br /&gt;
 |Seiten=274&lt;br /&gt;
 |Online=[[commons:File:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]&lt;br /&gt;
 |ZDB=511105-5}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Südliches Anhalt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1221161458|VIAF=5084160546924910240006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südliches Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Anhalt-Bitterfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1253]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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