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	<title>Glauberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-26T12:37:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD= Aussichtsturm Düdelsheim-02-Aussicht Glauberg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Glauberg von Südsüdosten gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE= 276.5&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Glauburg]], [[Wetteraukreis]], [[Hessen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Ronneburger Hügelland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/18/30/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/00/30/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3500668/gkh/5574614/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=448&amp;amp;y=211}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= – Ringwälle&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Burg Glauburg]]&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Keltenwelt am Glauberg]]&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD3=&lt;br /&gt;
|BILD3-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glauberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|276.5|DE-NHN|link=true}} hoher Berg im [[Ronneburger Hügelland]] bei [[Glauberg (Glauburg)|Glauberg]] im [[Hessen|hessischen]] [[Wetteraukreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Höhenrücken und in seiner näheren Umgebung gibt es [[Ringwall|Ringwälle]]{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} sowie bedeutende Grabungsorte mit Funden von der [[Urgeschichte|Vorgeschichte]] bis ins [[Hochmittelalter]]. Auf der südlichen Flanke – oberhalb eines rekonstruierten Grabhügels – befindet sich ein [[Museum]] und das [[Forschung]]szentrum [[Keltenwelt am Glauberg]], am höchsten Punkt im Nordosten des Bergrückens die Ruine der [[Burg Glauburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Glauberg Digitales Geländemodell.jpg|mini|links|Digitales Reliefbild des Glaubergs]]&lt;br /&gt;
Der Glauberg liegt als südlicher [[Basalt]]ausläufer des [[Vogelsberg]]es, der an die Wetterau angrenzt, östlich des gleichnamigen Ortsteils Glauberg der Gemeinde [[Glauburg]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Wetteraukreis]]. Er hat die Form eines [[Tafelberg]]s mit nach drei Seiten steil abfallenden Flanken. Lediglich in nordöstlicher Richtung fällt das Gelände relativ sanft ab. Die Erhebung liegt zwischen dem Zusammenfluss von [[Nidder]] und [[Seemenbach]] und gehört zur Gemarkung Glauburgs. Im Südwesten ist das [[Enzheimer Köpfchen]] vorgelagert. Im Südosten zieht sich vom Bergfuß eine gegliederte Hochfläche zum 2&amp;amp;nbsp;km entfernten Seemenbach hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine natürlichen Gegebenheiten ist der Glauberg seit jeher für eine Besiedlung und Befestigung wie prädestiniert: Seine Hochebene überragt das Umland um 150&amp;amp;nbsp;m und bildet ein fast ebenes Plateau von über 800&amp;amp;nbsp;m Länge und 80&amp;amp;nbsp;m bis fast 200&amp;amp;nbsp;m Breite. Auf dieser Hochebene liegt ein kleiner Weiher, der sich aus zufließendem Oberflächenwasser füllt. Er führte bis zu Sprengarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg auch noch in trockenen Hochsommern stets Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedlung und Befestigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burggebaeude Ruine.JPG|mini|Ruine eines mittelalterlichen Gebäudes der Burg Glauburg]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Glauburg}}&lt;br /&gt;
* Das Plateau des Glaubergs wurde bereits seit der [[Steinzeit|Jungsteinzeit]] in der Mitte des 5. Jahrtausends v. Chr. besiedelt.&lt;br /&gt;
* Zu einer zweiten Besiedlungsphase kam es während der spätbronzezeitlichen [[Urnenfelderkultur]] im 10. und 9. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
* Die erste Befestigung entstand wahrscheinlich in [[Kelten|frühkeltischer]] Zeit im 6. bis 5. Jahrhundert v. Chr. Offenbar reichte der Weiher auf dem Plateau nicht mehr zur Wasserversorgung aus, und es mussten schützende Mauern, so genannte [[Annexwall|Annexwälle]], hangabwärts bis zum [[Quellhorizont]] gebaut werden, so dass ein Wasserreservoir von 150&amp;amp;nbsp;m Länge und 60&amp;amp;nbsp;m Breite umschlossen wurde.&lt;br /&gt;
* In römischer Zeit (1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.) blieb der Glauberg unbesiedelt, vermutlich wegen seiner Nähe (5&amp;amp;nbsp;km) zum [[Wetterau-Limes]] und zum [[Kastell Altenstadt]].&lt;br /&gt;
* Im 4. bis 5. Jahrhundert hatte der Glauberg wieder zentrale Bedeutung als [[Völkerwanderungszeitliche Höhensiedlung|Höhensiedlung]] eines [[Alamannen|alamannischen]] Kleinkönigs.&lt;br /&gt;
* Im 7. bis 9. Jahrhundert trug er eine [[Fränkisches Reich|fränkische]] [[Burg|Großburg]].&lt;br /&gt;
* Im 12. und 13. Jahrhundert wurde der Glauberg in das [[Staufer|staufische]] Burgensystem eingegliedert, wobei ein turmartiges Burggebäude am Rande der Mauerbefestigung errichtet wurde, dessen Untergeschoss mit [[Romanik|romanischem]] Torbogen noch erhalten ist. Aus dieser Zeit stammen auch die Fundamentreste [[mittelalter]]licher Häuser am Nordrand des auf der ganzen Fläche besiedelten Plateaus. Die Frankfurter Patrizierfamilie [[Glauburg (Familie)|Glauburg]] hatte hier ihren Stammsitz.&lt;br /&gt;
* Die Zerstörung der Burg und damit das Ende der Besiedlung des Glaubergs erfolgte wahrscheinlich im Jahr 1256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Keltische Funde am Glauberg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Keltenfürst Glauberg vorne 5.JPG|mini|Der Keltenfürst vom Glauberg (ca. 500 v. Chr.) im Museum und Forschungszentrum „Keltenwelt am Glauberg“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Keltischer Grabhügel Glauberg.jpg|mini|Rekonstruierte Grabhügel mit rekonstruierter Statue des Keltenfürsten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Briefmarke Keltenfürst Glauberg.jpg|mini|Keltenfürst vom Glauberg auf einer [[Briefmarken-Jahrgang 2005 der Bundesrepublik Deutschland|Briefmarke von 2005]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Schon seit Jahrzehnten forschen Archäologen der Universität Mainz und der Römisch-Germanischen Kommission am Glauberg nach der Besiedlung des Glaubergs und seines Umlandes in keltischer Zeit ([[Hallstattzeit]] und frühe [[Latènezeit]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Richter: &amp;#039;&amp;#039;Der Glauberg. Bericht über die Ausgrabungen 1933–1934&amp;#039;&amp;#039; (= Sonderdruck aus &amp;#039;&amp;#039;Volk und Scholle,&amp;#039;&amp;#039; 12/10). Darmstadt 1934; [[Holger Baitinger]]: &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre archäologische Ausgrabungen auf dem Glauberg. Die Untersuchungen von Heinrich Richter 1933–1939.&amp;#039;&amp;#039; Denkmalpflege &amp;amp; Kulturgeschichte 3, 2008, S. 10–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2004 bis 2010 wurden diese Ausgrabungen durch die [[Deutsche Forschungsgemeinschaft]] (DFG) in dem Schwerpunktprogramm „Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse“ (DFG-SPP 1171) gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Erkundungsflug im Jahr 1986&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Titel=Magazin zum Tag des offenen Denkmals| Hrsg=Deutsche Stiftung Denkmalschutz | Sammelwerk= | Band= | Nummer= | Datum=2022 | Seiten=14 | DOI=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1988 erkannten Heimatforscher am Südhang des Glaubergs die Spuren eines riesigen Grabhügels in einem Getreidefeld. Später wurde noch ein zweiter Grabhügel entdeckt, der durch geophysikalische Messungen lokalisiert werden konnte. Beide Hügel waren eingeebnet und vom Boden aus nicht zu erkennen. Zwischen 1994 und 1997 führte das Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden, Ausgrabungen durch. Die Grabanlage wurde anschließend rekonstruiert und steht seitdem zur Besichtigung zur Verfügung. Die reich ausgestatteten Gräber dreier keltischer Krieger aus dem 5. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. belegen die gehobene Stellung der Verstorbenen. Die Gräber werden zu den keltischen [[Fürstengrab|Fürstengräbern]] gezählt und gehören zu den prachtvollsten, die aus dieser Zeit bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinfigur eines Keltenfürsten ===&lt;br /&gt;
Neben den eigentlichen Grabanlagen war die Entdeckung einer großen Steinfigur eines Kriegers wenige Meter von Grab 1 entfernt eine weitere Sensation; genannt der „Keltenfürst vom Glauberg“. Eine archäologische Besonderheit ist die Tatsache, dass einige Grabbeigaben wie Halsring, Armreif, Fingerring, [[Schwert]] und [[Schild (Schutzwaffe)|Schild]] auf der Steinstatue abgebildet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die originale Stele aus einheimischem, rötlichen Sandstein wurde am 24. Juni 1996 geborgen und ist in dem 2011 eröffneten Museum am Glauberg zu sehen. Sie misst in der Gesamthöhe 1,86&amp;amp;nbsp;m bei einem Gewicht von 230&amp;amp;nbsp;kg. Sie ist vollständig erhalten bis auf die Füße, die abgebrochen sind, und es ist anzunehmen, dass sie einst auf einem Sockel stand&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hessische Staatskanzlei, Georg-August-Zinn-Str. 1, D-65183 Wiesbaden |url=https://staatskanzlei.hessen.de/der-keltenfuerst-vom-glauberg-kunstharzkopie-erworben-2004 |titel=Der „Keltenfürst vom Glauberg“ |werk=staatskanzlei.hessen.de |abruf=2025-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Kopf der [[Statue]] ist mit einer haubenartigen [[Keltische Blattkrone|Kopfbedeckung]] versehen, die als [[Weißbeerige Mistel|Mistel]]-Blattkrone gedeutet wird und deren Relikte ebenfalls als Grabbeigabe in Grab 1 gefunden wurde. Da die Mistel laut antiker Autoren bei den [[Kelten]] eine wichtige kultische Bedeutung besaß, könnte dies auf die Rolle des Bestatteten als Priester hinweisen. Diese Figur des „Keltenfürsten vom Glauberg“ ist bislang der bedeutendste Fund der Latènekultur in Hessen. Originalgroße Kopien der Statue können im Heimatmuseum in Glauburg sowie im Wetteraumuseum in Friedberg besichtigt werden. Fragmente von drei weiteren Statuen, die der ersten im Detail gleichen, aber andere Proportionen aufweisen, wurden ebenfalls gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Axel Posluschny vom Forschungszentrum „Keltenwelt am Glauberg“ konstatiert: {{&amp;quot;|Die kriegerische Ausstattung und die Schmuckgegenstände an seinem Körper lassen den Rückschluss zu, dass er zu einem elitären Kreis gehörte. Ob es sich dabei um einen Krieger oder religiösen Herrscher handelte, oder ob hier beides zusammenkam, wissen wir nicht. Über die Bedeutung der Figur zur Zeit der Kelten lässt sich nur mutmaßen. Selbst die Bezeichnung ‚Fürst‘ ist eigentlich irreführend und nur ein Terminus, um die Güte des Fundes zu unterstreichen.}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) |url=https://www.kultur-in-hessen.de/geschichten/museum-archaeologischer-park-und-forschungszentrum-keltenwelt-am-glauberg-teil-3 |titel=Eine archäologische Sensation – Museum, Archäologischer Park und Forschungszentrum – Keltenwelt am Glauberg (Teil 3) |archiv-url=http://web.archive.org/web/20240518185952/https://www.kultur-in-hessen.de/geschichten/museum-archaeologischer-park-und-forschungszentrum-keltenwelt-am-glauberg-teil-3 |archiv-datum=2024-05-18 |abruf=2025-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologische Fundstücke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gold torque 2.jpg|mini|Halsreif]]&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten Fundstücke aus den Gräbern selbst sind ein goldener Halsreif und eine keltische [[Schnabelkanne]]. Die Funde waren im [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt|Hessischen Landesmuseum Darmstadt]] bis zu dessen Schließung aufgrund von Renovierungsarbeiten ausgestellt. Im Herbst 2007 wurde mit dem Bau eines [[Keltenwelt am Glauberg|Museums mit Forschungszentrum]] in der Nähe des Grabhügels am Glauberg begonnen. Die vom Land Hessen getragenen Kosten für den Bau betrugen rund 9 Millionen Euro. Das Museum wurde am 5. Mai 2011 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/glauberg-eine-heimstatt-fuer-die-wetterauer-kelten-1641722.html |titel=Eine Heimstatt für die Wetterauer Kelten |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|faz.net]] |abruf=2011-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort sind alle Originalfunde einschließlich der Stele des keltischen Kriegers zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfostenlöcher ===&lt;br /&gt;
Weiterhin wurden am Fuß des großen Grabhügels Pfostenlöcher von 16 Holzpfosten gefunden, deren genaue Funktion nicht bekannt ist. Einer von Bruno Deiss, einem Frankfurter Professor für Astrophysik, aufgestellten Theorie nach handelt es sich dabei um ein keltisches Kalenderbauwerk, das zur astronomischen Bestimmung von Feiertagen verwendet wurde. Die These, wonach das Kalenderbauwerk Grundlage der überregionalen Bedeutung des Glaubergs in frühkeltischer Zeit ist, ist ebenso umstritten wie die These, dass dafür eine angeblich verkehrsgeographisch günstige Lage des Glaubergs entscheidend war. Eine mögliche Rekonstruktion des mutmaßlichen Kalenderbauwerkes wurde am 1.&amp;amp;nbsp;September 2007 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Holzpfähle in größeren zeitlichen Abständen errichtet wurden, kam in jüngerer Zeit hingegen die Ansicht auf, diese hätten nicht die Funktion eines Kalenderbauwerks gehabt und auch nicht astronomischen Bestimmungen gedient, sondern seien vermutlich zu verschiedenen architektonischen Zwecken gedacht gewesen. Laut dem ehemaligen hessischen Landesarchäologen [[Fritz-Rudolf Herrmann]] könnten dies Speicher, Brücken oder ein Tempel gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/offenbar-doch-kein-kalenderbauwerk-raetselraten-um-keltische-pfosten-auf-dem-glauberg-1581007.html |titel=Offenbar doch kein Kalenderbauwerk. Rätselraten um keltische Pfosten auf dem Glauberg |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |abruf=2011-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/glauburg/10155726.htm | archive-is=20120804054317 | text=Kalenderbauwerk am Glauberg soll anders gestaltet werden}}. [http://www.kreis-anzeiger.de/ Kreis Anzeiger]. Abgerufen am 28. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/rhein-main/wetterau/cdu-org26591/raetselhafte-pfaehle-11398836.html |titel=Rätselhafte Pfähle |werk=[[Frankfurter Rundschau]] |abruf=2011-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glauberg Hügel.jpg|Rekonstruierter Grabhügel mit 16 Holzpfählen&lt;br /&gt;
Glauberg 360.jpg|Panoramaaufnahme vom Grabhügel über das Gelände&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welterbe-Bewerbung ==&lt;br /&gt;
Durch Beschluss der [[Kultusministerkonferenz]] vom Dezember 2023 ist der frühkeltische Fürstensitz auf dem Glauberg auf die deutsche [[Tentativliste]] für das [[UNESCO-Welterbe|Welterbe]] der [[UNESCO]] gesetzt worden, zusammen mit der [[Heuneburg]] in [[Baden-Württemberg]]. Es handelt sich um den Teil einer transnationalen Bewerbung, in die von Seiten [[Frankreich]]s der [[Mont Lassois]] eingebracht wurde. Aufgrund des komplexen Verfahrens mit umfassenden Prüfungen, das einem Eintrag in die Liste des Welterbes vorangeht, ist mit einer Entscheidung des [[Welterbekomitee]]s frühestens Anfang der 2030er Jahre{{Zukunft|2034|1}} zu rechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Posluschny, Jennifer Verhoeven: &amp;#039;&amp;#039;UNESCO-Welterbe. Fürstensitze Glauberg und Heuneburg auf deutscher Vorschlagsliste&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Landesamt für Denkmalpflege Hessen]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmal Hessen&amp;#039;&amp;#039; 2024/1. ISSN 2747-4542, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Rätsel der Kelten vom Glauberg. Glaube – Mythos – Wirklichkeit&amp;#039;&amp;#039;. Eine Ausstellung des Landes Hessen in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, 24. Mai bis 1. September 2002. Theiss-Verlag Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1592-8.&lt;br /&gt;
* Holger Baitinger: &amp;#039;&amp;#039;Der Glauberg – ein Fürstensitz der Späthallstatt-/Frühlatènezeit in Hessen. Glauberg-Studien 1.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2010 (= &amp;#039;&amp;#039;Materialien zur Vor- und Frühgeschichte in Hessen&amp;#039;&amp;#039; 26).&lt;br /&gt;
* Leif Hansen, Christopher F. E. Pare: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen im Umland des Glaubergs. Zur Genese und Entwicklung eines frühlatènezeitlichen Fürstensitzes in der östlichen Wetterau. Glauberg-Studien 2.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2016 (= &amp;#039;&amp;#039;Materialien zur Vor- und Frühgeschichte in Hessen&amp;#039;&amp;#039; 28), ISBN 978-3-7749-4039-0.&lt;br /&gt;
* [[Fritz-Rudolf Herrmann]], [[Otto-Herman Frey]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein frühkeltischer Fürstengrabhügel am Glauberg im Wetteraukreis. Bericht über die Forschungen 1994–1996&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von der [[Archäologische Gesellschaft in Hessen|Archäologischen Gesellschaft in Hessen e.&amp;amp;nbsp;V.]] Wiesbaden 1998, ISBN 3-89822-129-6.&lt;br /&gt;
** auch erschienen als: &amp;#039;&amp;#039;Der Keltenfürst vom Glauberg. Ein frühkeltischer Fürstengrabhügel am Hang des Glauberges bei Glauburg-Glauberg, Wetteraukreis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Denkmäler in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 128/129. Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 1996 und [[Germania (Zeitschrift)|Germania]] 75, 1997, S.&amp;amp;nbsp;459–522.&lt;br /&gt;
* {{RGA|12|188|195|Glauberg|Fritz-Rudolf Herrmann}}&lt;br /&gt;
* Jörg Lindenthal: &amp;#039;&amp;#039;Kulturelle Entdeckungen. Archäologische Denkmäler in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Jenior, Kassel 2004, S.&amp;amp;nbsp;85–90, ISBN 3-934377-73-4.&lt;br /&gt;
* Axel Posluschny: &amp;#039;&amp;#039;Keltische „Fürstensitze“ – Orte der Herrschaft?&amp;#039;&amp;#039; In: Felix Arnold, Alexandra W. Busch, Rudolf Haensch, Ulrike Wulf-Rheidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orte der Herrschaft – Charakteristika von antiken Machtzentren. Menschen – Kulturen – Traditionen.&amp;#039;&amp;#039; Rahden/Westfalen 2012, S.&amp;amp;nbsp;19–31 (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungscluster 3: Politische Räume&amp;#039;&amp;#039; 3).&lt;br /&gt;
* [[Jörg Biel]], Sabine Rieckhoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kelten in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1367-4, S.&amp;amp;nbsp;346 ff.&lt;br /&gt;
* Martin Trefný et al.: &amp;#039;&amp;#039;Sculpting the Glauberg “prince”. A traceological research of the Celtic sculpture and related fragments from the Glauberg (Hesse, Germany).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PLoS ONE.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, Nr. 8, e0271353, [[doi:10.1371/journal.pone.0271353]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glauberg (Ronneburger Hügelland)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.keltenwelt-glauberg.de/ Website der &amp;#039;&amp;#039;Keltenwelt am Glauberg&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fuerstensitze.de/1120_Fuerstensitz_Glauberg.html Der Glauberg als Fürstensitz] und [http://www.fuerstensitze.de/1118_Landschaftsarchaeologie_Glauberg.html Landschaftsarchäologie am Glauberg] auf der Website des DFG-SPP 1171&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv| url=http://www.zdf.de/Terra-X/Tod-am-Keltenhof-5351930.html/| wayback=20130307083252| text=Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Tod am Keltenhof – Der Fürst vom Glauberg&amp;#039;&amp;#039; (Terra X).}} ZDF 2010, Film von Heike Nelsen-Minkenberg.&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig|1=O-103924-20140925-2|2=Glauberg bei Glauburg-Glauberg am Ostrand der Wetterau (Wetteraukreis)|3=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4217223-8|LCCN=sh2003000025|VIAF=237771740}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oppidum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Kelten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Wetteraukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Wetterau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Glauburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gräberfeld in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elitegrab]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alamannische Höhensiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Merowingerzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hügelgräberfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hügelgrab in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statue (Ur- und Frühgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büdingen-Meerholzer Hügelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallstattzeitlicher Fürstensitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Wetteraukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Wallanlage in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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