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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Glasmine_43</id>
	<title>Glasmine 43 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:51:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glasmine_43&amp;diff=494375&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kanthe: HC: Entferne Kategorie:Militärische Ausrüstung (Wehrmacht)</title>
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		<updated>2026-03-25T06:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Milit%C3%A4rische_Ausr%C3%BCstung_(Wehrmacht)&quot; title=&quot;Kategorie:Militärische Ausrüstung (Wehrmacht)&quot;&gt;Kategorie:Militärische Ausrüstung (Wehrmacht)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Explosionswaffe&lt;br /&gt;
|Bild = Glasmine 43.png&lt;br /&gt;
|Bildunterschrift = Korpus einer Glasmine 43&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bezeichnung = Glasmine 43&lt;br /&gt;
|Typ = [[Schützenmine]]&lt;br /&gt;
|Herkunftsland = [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|Hersteller = &lt;br /&gt;
|Entwicklung = &lt;br /&gt;
|Indienststellung = 1943&lt;br /&gt;
|Einsatzzeit = 1943–1945&lt;br /&gt;
|Stückpreis = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Technische Merkmale --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gefechtsgewicht = &lt;br /&gt;
|Ladung = 200 g [[Pikrinsäure]]&lt;br /&gt;
|Länge = &lt;br /&gt;
|Höhe = 105 mm&lt;br /&gt;
|Durchmesser = 150 mm&lt;br /&gt;
|Zünder = Druckzünder&lt;br /&gt;
|Zusatz = &lt;br /&gt;
|Zusatz_Daten = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:German glass mine from the Second World War.JPG|mini|Glaskörper ohne Zünder und Sprengstoff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glasmine 43 diagram.png|mini|Diagramm einer Glasmine 43 aus einem Handbuch der US Army&amp;lt;ref name=&amp;quot;CatalogueEoM&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Office of the Chief of Ordnance |Titel=Catalog Of Enemy Ordnance Materiel |Datum=1945 |Sprache=en |Online=https://archive.org/details/CatalogOfEnemyOrdnanceMateriel |OCLC=464601649}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Minenfeld01.jpg|mini|Zaun um ein Minenfeld bei Vogelsang im Nationalpark Eifel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glasmine 43&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine deutsche [[Antipersonenmine]] aus [[Glas]], die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Die Glasmine 43 wurde entwickelt, um mit geringstem Metallanteil die Wirkung der verbesserten Minensuchgeräte mit [[Metalldetektor]]en einzuschränken und möglichst nicht mehr aufspürbar zu sein. Insofern ist diese [[metallarme Mine]] mit moderneren [[Kunststoffmine]]n vergleichbar. Glassplitter sind auf [[Röntgen]]bildern schlecht sichtbar, daher schwierig zu entfernen und sie bergen ein hohes Infektionsrisiko. So war eine langfristige, häufig lebensgefährliche Schädigung des Opfers selbst bei äußerlich gering erscheinenden Verletzungen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die ersten Typen noch einen geringen Metallanteil im Zünder (Hebelzünder 44) hatten, wurde dieser bei den folgenden Typen durch einen chemischen Zünder ersetzt. Das Minengehäuse bestand gänzlich aus Glas und war in Form, Größe und Gewicht einem [[Blumentopf]] ähnlich (Gewicht 1,2&amp;amp;nbsp;kg, Durchmesser 150&amp;amp;nbsp;mm, Höhe 105&amp;amp;nbsp;mm).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.1&amp;quot; /&amp;gt; Der Glasdeckel brach bereits bei einer Belastung mit etwa zehn Kilogramm Gewicht und löste den Zünder aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hebelzünder 44 schlug bei der Auslösung ein [[Schlagbolzen]] auf ein [[Anzündhütchen|Zündhütchen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.3&amp;quot; /&amp;gt; Es zündete eine [[Verstärkerladung]], die unmittelbar die eigentliche Sprengladung zum Explodieren brachte. Chemische Zünder dagegen bestehen aus zwei Flüssigkeiten in getrennten Glaskolben. Diese zerbrechen bei Belastung, die zusammenkommenden Flüssigkeiten reagieren explosiv und zünden die angeschraubte Sprengladung (Sprengmittel 28,200&amp;amp;nbsp;g). Ebenfalls waren chemische Zünder in Verwendung, deren Reaktionsstoffe aus einer Flüssigkeit und einem reaktiven Pulver bestanden. Auch bei diesem Zünder führte das Vereinigen der Stoffe zu einer explosiven Reaktion.&lt;br /&gt;
Die Sprengladung bestand aus 200 Gramm [[Pikrinsäure]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1944 und 1945 wurden rund elf Millionen Minen dieses Typs hergestellt, nach dem Kriegsende waren noch etwa 9,7 Millionen Stück in den Beständen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.4&amp;quot; /&amp;gt; Die Herstellung erfolgte dezentral im gesamten deutschen Reich. Nachweislich beteiligt waren folgende Firmen, wenngleich von weiteren Produzenten, zumal im deutsch besetzten Ausland auszugehen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |liste=&lt;br /&gt;
* [[Glashütte Gifhorn|Gifhorner Glashütte]], Niedersachsen&lt;br /&gt;
* Annahütte, H. Heye Glas, Brandenburg&lt;br /&gt;
* Glasfabrik H. Heye Germersheim, Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
* Glashütte Bernsdorf, Sachsen&lt;br /&gt;
* Marienhütte Gnarrenburg, Niedersachsen&lt;br /&gt;
* [[Ruhrglas|Ruhrglas Essen]], Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* Siemens Glas AG Freital, Sachsen&lt;br /&gt;
* Glashütte Kritzow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
* Glasfabrik Brockwitz, Sachsen&lt;br /&gt;
* [[Noelle + von Campe Glashütte|Glashütte Noelle &amp;amp; von Campe]], Niedersachsen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Spiekermann |url=https://glas-in-boffzen.com/2020/11/06/eine-waffe-auch-aus-boffzen-die-glasmine-43/ |titel=Eine Waffe auch aus Boffzen – Die Glasmine 43 |datum=2020-11-06 |abruf=2021-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Räumen von Glasminen ist sehr zeit- und materialaufwendig. Glasminen müssen entweder langsam von Hand mit einer [[Minensuchnadel]] oder mechanisch mit entsprechendem Großgerät wie dem [[Minenräumpanzer]] „[[Keiler (Panzer)|Keiler]]“ geräumt werden, wobei zu bedenken ist, dass der „Keiler“ eine entsprechende Fehlerquote aufweist, da er aus taktischen Gründen vorwiegend zum Anlegen von Minengassen zum Einsatz kommt. Minen dieses Typs gibt es zum Beispiel im [[Nationalpark Eifel]] auf dem Gelände des ehemaligen [[Truppenübungsplatz Vogelsang]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut kolumbianischen Regierungsquellen seien 2004 hausgemachte Minen ähnlicher Konstruktion von Guerilleros in Kolumbien eingesetzt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-613-02481-0}}&amp;lt;!-- Gander, Chamberlain: Enz. dt. Waff. 2. Ed. (2006) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BibOCLC|464601649|Seite=304.6 (Vol. I) |Fundstelle=Glasmine 43 (f)}}&amp;lt;!-- United States Army Enemy Ordnance Material --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glasmine 43}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://3.bp.blogspot.com/_Yx9dYMp-Hj8/TUU2202uE7I/AAAAAAAABkw/mNE_CPRQ0OM/s1600/Rapha%25C3%25ABl+Dallaporta%252C+Blast+Mine+GMMI-43%252C+de+la+s%25C3%25A9rie++Antipersonnel%252C+2004%252C+photographie.jpg Glasmine (abgerufen am 28. September 2012)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv |url=http://www.lexpev.nl/minesandcharges/europe/germany/glasmine43.html |text=Wirkungsweise, Aufbau und Bilder von Glasminen (englisch) |wayback=20090122153311}}, abgerufen am 11. Juni 2012.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv |url=http://www.lexpev.nl/fuzesandigniters/germany/hebelzuender.html |text=Hebelzünder 44 |wayback=20160302203254}}, abgerufen am 11. Juni 2012.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.lonesentry.com/manuals/tme30/ch8sec5sub5.html TM-E 30-451 Handbook on German Military Forces (englisch)], abgerufen am 11. Juni 2012.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.deutschlandfunk.de/am-rande-des-nationalparks-eifel.1242.de.html?dram:article_id=189309 Dieter Wulf: &amp;#039;&amp;#039;Am Rande des Nationalparks Eifel.&amp;#039;&amp;#039;] 5. April 2009 in [[Deutschlandfunk]], abgerufen am 8. September 2013.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://artsdocuments.blogspot.de/search/label/DALLAPORTA%20Rapha%C3%ABl Antipersonenmine GMMI 43], aufgerufen am 19. November 2017.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nr.7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-613-02481-0|Seiten=359}}&amp;lt;!-- Gander, Chamberlain: Enz. dt. Waff. 2. Ed. (2006) --&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Minen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antipersonenmine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwaffe der Wehrmacht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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