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	<title>Glasfaser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:02:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glasfaser&amp;diff=28766&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;H7: keiner dieser Begriffe ist im Kontext des Lemma-Themas selbsterklärend bzw. ein übergeordnetes Thema, sondern es handelt sich hier um erklärungsbedürftige Teilaspekte des Themas, die gehören im Fließtext erläutert und gerne dort auch verlinkt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glasfaser&amp;diff=28766&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-23T21:05:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keiner dieser Begriffe ist im Kontext des Lemma-Themas selbsterklärend bzw. ein übergeordnetes Thema, sondern es handelt sich hier um erklärungsbedürftige Teilaspekte des Themas, die gehören im Fließtext erläutert und gerne dort auch verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fibra de vidrio.jpg|mini|Glasfasern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glasfaser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (GF) ist eine anorganische [[Chemiefaser]] aus Spezialglas. Bei der Herstellung werden aus einer [[Glas]]schmelze Endlosfasern gezogen und zu einer Vielzahl von Endprodukten weiterverarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Fedor Mitschke: &amp;#039;&amp;#039;Glasfasern.&amp;#039;&amp;#039; Physik und Technologie, Spektrum Akademischer Verlag, 2005, ISBN 978-3-8274-1629-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fabia Denninger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Technische Textilien&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-86641-093-0, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glasfasern werden als [[Lichtwellenleiter]] (zur [[Datenübertragung]] und zum flexiblen Lichttransport), als [[Textilie|textiles]] Gewebe, Vlies (zur [[Wärmedämmung|Wärme-]] und [[Schalldämmung]]) sowie für [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|glasfaserverstärkte Kunststoffe]] als Faserbündel ([[Roving]]) oder kurze Faserstücke verwendet. Die faserverstärkten Kunststoffe zählen heute zu den wichtigsten Konstruktionswerkstoffen. Sie sind alterungs- und witterungsbeständig, chemisch resistent und unbrennbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Grübl, Helmut Weigler, Sieghart Karl: &amp;#039;&amp;#039;Beton.&amp;#039;&amp;#039; Arten, Herstellung und Eigenschaften, Verlag Ernst &amp;amp; Sohn, München 2001, ISBN 978-3-433-01340-3, S. 622&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den hohen [[Elastizitätsmodul]] der Fasern nutzt man, um die mechanischen Eigenschaften von Kunststoffen zu verbessern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www-docs.tu-cottbus.de/metallkunde/public/files/Skripte/SS2012-LBW-Polymere.pdf |text=Faserverstärkte Polymere |wayback=20180104192630}} (PDF, abgerufen am 4. Januar 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits vor fast 4000 Jahren verwendeten die Phönizier, Griechen und Ägypter aus der Schmelze gezogene Glasfäden, um Gefäße zu verzieren. 1713 wies [[René-Antoine Ferchault de Réaumur|Ferchault de Réaumur]] auf die Möglichkeit hin, feine Glasgarne zu verweben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Netzwerk&amp;quot; /&amp;gt; Glasbläser aus dem Thüringer Wald stellten ebenfalls bereits im 18. Jahrhundert sogenanntes Feen- oder Engelshaar her.&amp;lt;ref&amp;gt;Trudi Gerster: &amp;#039;&amp;#039;Wie das Engelshaar auf den Weihnachtsbaum kam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtsgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; Buchverlag Basler Zeitung, ISBN 3-85815-094-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nur als Dekorationsmittel genutzt, wurden die Möglichkeiten der Fasern (z.&amp;amp;nbsp;B. Wärmeisolation der Glaswolle) in Thüringen (Lauscha, Steinach) nach und nach entdeckt. In der von H. und J. Schuller 1896 gegründeten [[Glashütte|Glasfabrik]] [[Haselbach (Sonneberg)|Haselbach]] (heute [[Vitrulan|Vitrulan Technical Textiles GmbH]]) wurden in den 1930er Jahren spinnbare Glasfäden mit genau definiertem Durchmesser erstmals als Rollenware hergestellt. Das dazu entwickelte und eingesetzte Stabtrommelabziehverfahren wurde in den 1930er Jahren zum Patent angemeldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Netzwerk&amp;quot;&amp;gt;Axel Donges: &amp;#039;&amp;#039;Optische Fasern – physikalische Grundlagen und Anwendungen&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|url=https://www.netzwerk-lernen.de/vorschau/NWL87272015_vorschau.pdf |wayback=20180105011706 |text=netzwerk-lernen.de |archiv-bot=2025-05-17 13:21:17 InternetArchiveBot }} (PDF, abgerufen am 4. Januar 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzzweck werden Glasfasern aus einer Preform gezogen oder aus einer Glaswanne durch beheizte Düsen gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Preform (Vorform) ist ein vergrößertes „Abbild“ des späteren Querschnitts optischer Fasern. Sie enthalten die Ausgangsstoffe in ihrer Anordnung und Struktur (siehe auch [[Photonischer Kristall]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Düsenverfahren verwendet beheizte Düsen (mittels direktem Stromdurchfluss geheizte Metallblöcke bzw. &amp;#039;&amp;#039;bushings&amp;#039;&amp;#039; aus Platin/-legierungen mit tausenden Löchern), durch die das Glas mit definierter Temperatur (z.&amp;amp;nbsp;B. 1200&amp;amp;nbsp;°C&amp;lt;ref name=&amp;quot;gardiner&amp;quot;&amp;gt;Ginger Gardiner: &amp;#039;&amp;#039;The making of glass fiber.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.compositesworld.com/articles/the-making-of-glass-fiber compositesworld.com] abgerufen am 6. Jan. 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;) austritt und sofort dünn und lang ausgezogen sowie gekühlt wird. Die Abziehgeschwindigkeit ist wesentlich höher (z.&amp;amp;nbsp;B. 50&amp;amp;nbsp;m/s&amp;lt;ref name=&amp;quot;gardiner&amp;quot; /&amp;gt;) als die Austrittsgeschwindigkeit aus den Düsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiden Verfahren gemeinsam ist die Abhängigkeit des Enddurchmessers von der Ausgangstemperatur und der Ziehgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangsstoffe sind hauptsächlich [[Siliciumdioxid]], [[Aluminiumoxid|Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Magnesiumoxid|MgO]], [[Bortrioxid|B&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;]], [[Calciumoxid|CaO]], wobei diese und ihre Reinheit die optischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl textile als auch [[Polymere optische Faser|optische Fasern]] müssen sofort nach dem Ziehen geschützt werden, ansonsten würden sie zerbrechen oder sich aneinander zerreiben. Diese sogenannte [[Schlichte (Fertigungstechnik)|&amp;#039;&amp;#039;Schlichte (sizing)&amp;#039;&amp;#039;]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;mason&amp;quot;&amp;gt;Karen Mason: &amp;#039;&amp;#039;Sizing Up Fiber Sizings&amp;#039;&amp;#039; [https://www.compositesworld.com/articles/sizing-up-fiber-sizings compositesworld.com] abgerufen am 6. Jan. 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; ist meist ein Betriebsgeheimnis der Hersteller und besteht aus einer Beschichtung und/oder einem Haftvermittler. Es richtet sich zum Beispiel auch an dem eingesetzten [[Kunstharz]] aus, mit dem die &amp;#039;&amp;#039;[[roving]]s&amp;#039;&amp;#039; zu [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|glasfaserverstärkten Kunststoffen]] (GFK) verarbeitet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mason&amp;quot; /&amp;gt; [[Silanisierung|Alkoxysilane]] als Haftvermittler haben zum Beispiel [[hydrophil]]e (bindet am Glas) und [[hydrophob]]e (Bindung zum Harz) Atomgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung als Lichtleiter ==&lt;br /&gt;
In Faserrichtung kann sich Licht in Glasfasern nahezu ungehindert ausbreiten. Durch einen radial nach außen abnehmenden [[Brechungsindex]], stetig oder stufig, wird das Licht in der Faser geführt. Diese Eigenschaft als [[Lichtleiter]] wird in vielen technischen Anwendungen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Böhmer, Dietmar Ehrhardt, Wolfgang Oberschelp: &amp;#039;&amp;#039;Elemente der angewandten Elektronik.&amp;#039;&amp;#039; Kompendium für Ausbildung und Beruf, Vieweg + Teubner, ISBN 978-3-8348-0543-0, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenübertragung ===&lt;br /&gt;
Glasfasern werden unter anderem als Lichtwellenleiter in [[Glasfasernetz]]en zur optischen [[Datenübertragung]] verwendet. Dies hat gegenüber elektrischer Übertragung den Vorteil einer erheblich höheren maximalen [[Bandbreite]]. Es können mehr Informationen pro Zeitspanne übertragen werden, außerdem ist das übertragene Signal unempfindlich gegenüber elektrischen und magnetischen Störfeldern und in höherem Maße abhörsicher.&amp;lt;ref&amp;gt;Andres Keller: &amp;#039;&amp;#039;Breitbandkabel und Zugangsnetze. Technische Grundlagen und Standards.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2011, ISBN 978-3-642-17631-9, S. 73, 82, 141–144, 157, 173, 181, 257, 268.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hohlfaser#Optik|Hohlkern-Glasfasern]] können eine besonders hohe Bandbreite und Übertragungseffizienz erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=MarcoPetrovich u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=Broadband optical fibre with an attenuation lower than 0.1 decibel per kilometre |Sammelwerk=nature photonics |Nummer=2025 |Datum=2025-09-01 |DOI=10.1038/s41566-025-01747-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beleuchtung, Dekoration, Kunst und Architektur ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 LED Glasfaser.jpg|LED-beleuchtetes Glasfaserbündel als Deko-Objekt.&lt;br /&gt;
 OpticFiber.jpg|Indirekte Beleuchtung mittels Glasfasern.&lt;br /&gt;
 Rottweil - Thyssenkrupp Aufzugsturm5.jpg|Der [[TK-Elevator-Testturm|Thyssen-Krupp-Testturm]] ist mit Glasfasergewebe umhüllt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Vielzahl von Lampen und Beleuchtungsinstallationen werden Glasfasern heutzutage verwendet, wobei die Fasern nicht nur zum Lichttransport, sondern selbst auch als abstrahlende Elemente benutzt werden.&lt;br /&gt;
Eine ungewöhnliche Anwendung ist die Herstellung [[Lichtbeton|lichtdurchlässigen Betons]]: durch das Einarbeiten von drei bis fünf Prozent Glasfaseranteil entstehen transluzente Betonelemente, durch die man [[Licht]], [[Schatten]]würfe und [[Farbe]]n noch bis zu einer Wandstärke von 20&amp;amp;nbsp;cm sehen kann (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch: [[Litracon]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Theiss: &amp;#039;&amp;#039;Beleuchtungstechnik.&amp;#039;&amp;#039; Neue Technologien der Innen- und Aussenbeleuchtung, Oldenbourg R. Verlag GmbH, München 2000, ISBN 3-486-27013-3, S. 84–86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber auch Gebäude werden mit Glasfaser umhüllt, um sie zu verschönern. Im Bereich der Wandbeläge sind auch [[Glasfasertapete]]n verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beleuchtung und Abbildung in Medizin und Messtechnik ===&lt;br /&gt;
Glasfasern und Glasfaserbündel werden zu Beleuchtungs- und Abbildungszwecken z.&amp;amp;nbsp;B. an [[Mikroskop]]en, Inspektionskameras oder [[Endoskop]]en oder auch bei [[Kaltlichtquelle]]n benutzt (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch: [[Faseroptik (Bauelement)|Faseroptik]]&amp;#039;&amp;#039;). &amp;lt;!--das ist offensichtlich falsch, denn POF brechen natürlich ebenfalls--In den meisten Fällen werden aber zur Beleuchtung [[polymere optische Faser]]n eingesetzt, da diese flexibler sind und bei Überdehnung nicht brechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Hoffmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Messtechnik&amp;#039;&amp;#039;. 7. Auflage, Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 978-3-4464-0993-4, S.&amp;amp;nbsp;197–199.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sensoren ===&lt;br /&gt;
Glasfasern finden verstärkt Anwendung in der Messtechnik. So dienen [[Faseroptischer Sensor|faseroptische Sensoren]], bei denen die [[Messgröße]] nicht wie typischerweise durch eine elektrische Größe repräsentiert bzw. übertragen wird, sondern durch eine optische, zur Messwerterfassung in schwer zugänglichen Bereichen wie [[Staudamm|Staudämmen]] oder unter extremen Bedingungen wie in [[Stahlwerk]]en oder [[Magnetresonanztomographie|Magnetresonanztomographen]]. Man unterscheidet zwei Klassen von faseroptischen Sensoren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; extrinsisch&lt;br /&gt;
: Hier dient die Glasfaser nur als Überträger der vom Sensor erfassten Messgröße, die jener als optisches Signal zur Verfügung stellen muss. Beispiele sind &amp;#039;&amp;#039;Glasfaser-[[Pyrometer]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;faseroptische Temperatursonden&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;optische [[Mikrofon]]e&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
; intrinsisch&lt;br /&gt;
: Hier dient die Glasfaser direkt als Messaufnehmer und ist somit zugleich Sensor als auch Leitung. Beispiele sind &amp;#039;&amp;#039;faseroptische Drucksensoren&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[faseroptische Temperaturmessung]]&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;[[Faserkreisel]]&amp;#039;&amp;#039; zur Messung der [[Winkelgeschwindigkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Naumann, G. Schröder, Martin Löffler-Mang: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Bauelemente der Optik.&amp;#039;&amp;#039; Grundlagen – Werkstoffe – Geräte – Messtechnik, 7. Auflage, Carl Hanser Verlag, München 2014, ISBN 978-3-446-42625-2, S. 532–536.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laser ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DoubleCladdingFiber.png|mini|Faserlaser in Doppelmantelfaser-Aufbau]]&lt;br /&gt;
Zum flexiblen Transport von [[Laserstrahl]]ung werden Glasfasern eingesetzt, um die Strahlung zum einen bei der Materialbearbeitung und in der Medizin zur Bearbeitungsstelle (schneiden, schweißen usw.) und zum anderen in der Messtechnik, [[Mikroskopie]] und [[Spektroskopie]] zur Probe zu leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Lasershow]]technik wird Laserlicht von einer zentralen Quelle über Lichtleitkabel zu verschiedenen im Raum verteilten Projektoren geleitet. Die Leistungen betragen hier einige hundert Milliwatt bis zu zweistelligen Wattbeträgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laserstrahlen können nicht nur in Glasfasern geleitet, sondern auch in ihnen erzeugt und verstärkt werden. So finden z.&amp;amp;nbsp;B. [[Faserlaser]] und [[Optischer Verstärker#Erbium-dotierte Faserverstärker (EDFA)|Erbium-dotierte Faserverstärker]] Einsatz im Telekommunikationsbereich. Auf Grund der guten Effizienz des Konversionsprozesses und der guten Kühlung durch die große Oberfläche der Faser sowie der sehr hohen Strahlqualität werden Faserlaser mit hoher Leistung in der Materialbearbeitung und Medizin verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Bäuerle: &amp;#039;&amp;#039;Laser.&amp;#039;&amp;#039; Grundlagen und Anwendungen in Photonik, Technik, Medizin und Kunst, Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2009, ISBN 978-3-527-40803-0, S. 87–94, 110, 161.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der mechanischen Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Typische Eigenschaften von Glasfasern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dichte || 2,45…2,58 g/cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Filamentdurchmesser || 5…24&amp;amp;nbsp;µm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zugfestigkeit || 1,8…5 [[Pascal (Einheit)|GPa]] (kN/mm²)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zug-E-Modul || 70…90 GPa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bruchdehnung || &amp;lt; 5 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Glasfaser Roving.jpg|mini|Ein Bündel Glasfasern für die Kunststoffverstärkung (Glasfaserroving)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mechanische Anwendungen liegen die Glasfasern meistens als [[Roving]], [[Vliesstoff]] oder als [[Textilgewebe|Gewebe]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hp-textiles.com/proddat/Glasrovinggewebe.pdf Glasrovinggewebe] (PDF, abgerufen am 4. Januar 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Profile verwendet man hingegen unidirektionale (nur in eine Richtung verlaufende) Fasern; so werden zum Beispiel [[Pfeil (Geschoss)|Sportpfeile]] für das [[Bogenschießen]], Stäbe zur Isolation oder z.&amp;amp;nbsp;B. in manchen Regenschirmen aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Glasfasern sehr kerbempfindlich sind, werden sie bei der Herstellung bzw. vor dem Verweben mit einer sogenannten [[Schlichte (Fertigungstechnik)#Textilindustrie|Schlichte]] versehen. Diese Schlichte (z.&amp;amp;nbsp;B. eine Silanschlichte) dient beim Weben als Schmierstoff und wird nach dem Weben chemisch entfernt. Danach wird das sog. Finish auf die Glasfasern aufgetragen, das für die Verwendung in [[Faserverbundwerkstoff]]en als [[Haftvermittler]] zwischen den Glasfasern und dem Kunstharz wirkt. Finish wird auch als haftmittelhaltige Schlichte bezeichnet. Sie kann bis zu zwei Masseprozent ausmachen, liegt jedoch meist bei 0,3 bis 0,8 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glasfaserverstärkte Kunststoffe zeigen nur eine sehr geringe Kriechneigung und nehmen nur sehr wenig [[Wasseraufnahme|Feuchte]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Festigkeit ===&lt;br /&gt;
Als [[Sprödigkeit|sprödes]] Material ist Glas empfindlich gegenüber Spannungsspitzen, wie sie an Fehlstellen wie Kerben auftreten (vergl. Wirkungsweise eines [[Glasschneider]]s). Risse setzen sich durch den gesamten Körper fort. Durch die Faserform ist die Fehlstellengröße im Gegensatz zum kompakten Werkstoff auf den Faserquerschnitt begrenzt, die molekulare Festigkeit des Glases wird nutzbar. Die [[Bruchdehnung]] einer einzelnen Faser kann bis zu 5 Prozent betragen. Sie sind jedoch anfällig gegenüber Knicken und scharfen Kanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zug- und Druck[[festigkeit]] der Glasfaser sorgt für eine besondere Aussteifung des [[Kunststoff]]es bei gleichzeitiger Erhaltung einer gewissen [[Elastizität (Physik)|Duktilität]] dank der (verglichen mit Stahl) hohen Bruchdehnung. Die Eigenschaften von Glasfasern werden beispielsweise bei der Herstellung von hochfesten und leichten Bauteilen wie Sportbooten, GFK-Profilen, GFK-Bewehrungen oder Angelruten genutzt. Auch Tanks und Rohre für hochkorrosive Stoffe bestehen meist aus glasfaserverstärktem Kunststoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typischerweise wird für die Konstruktion die mittlere quasistatische Festigkeit einer unverstärkten E-Faser von &amp;#039;&amp;#039;R&amp;lt;sub&amp;gt;G&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; = 1,8&amp;amp;nbsp;GPa verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steifigkeit ===&lt;br /&gt;
Der [[Elastizitätsmodul]] von Glasfasern unterscheidet sich nur wenig von dem eines kompakten Werkstoffvolumens aus Glas. Anders als [[Aramidfaser]]n oder [[Kohlenstofffaser]]n hat die Glasfaser eine [[amorph]]e Struktur. Wie beim kompakten Fensterglas ist die molekulare Orientierung regellos. Die Glasfaser hat [[isotrop]]e mechanische Eigenschaften. Glasfasern verhalten sich bis zum Bruch ideal linear elastisch. Ihre Werkstoff[[dämpfung]] ist sehr gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Steifigkeit]] eines realen Bauteils aus [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|glasfaserverstärktem Kunststoff]] ergibt sich aus Elastizitätsmodul, Richtung und [[Faservolumenanteil|Volumenanteil]] (Standard: 60 %) der Glasfasern sowie zu einem geringen Anteil aus den Eigenschaften des Matrixmaterials, da meist ein deutlich weicherer Kunststoff verwendet wird. Der Elastizitätsmodul der reinen Glasfaser liegt mit 70 bis 90&amp;amp;nbsp;GPa etwa in der Größenordnung von [[Aluminium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;Manfred Flemming, Gerhard Ziegmann, Siegfried Roth: &amp;#039;&amp;#039;Faserverbundbauweisen.&amp;#039;&amp;#039; Fasern und Matrices, Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1995, ISBN 978-3-642-63352-2, S. 51–66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten von Verstärkungsfasern ===&lt;br /&gt;
Das Glas, aus dem die Verstärkungsfasern hergestellt sind, beeinflusst die Eigenschaften des Kompositwerkstoffs. Daher sind unterschiedliche Qualitäten der Verstärkungsfasern im Handel:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Chokri Cherif (Hrsg.): Textile Werkstoffe für den Leichtbau - Techniken - Verfahren - Materialien - Eigenschaften. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2011, ISBN 978-3-642-17991-4, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Bezeichnung (Kürzel für…) || Bestandteile || Anwendung || Besonderheiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E-Glas&amp;lt;br /&amp;gt;({{lang|en|electric}}) || Aluminiumborosilikat-Glas mit weniger als 2 % Alkalioxiden&lt;br /&gt;
|gilt als Standardfaser für allgemeine Kunststoffverstärkung und für elektrische Anwendungen, ca. 90 % des Marktes&lt;br /&gt;
| wird in basischer und saurer Umgebung angegriffen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| S-Glas&amp;lt;br /&amp;gt;({{lang|en|strength}})&lt;br /&gt;
| Aluminiumsilikat-Glas mit Zusätzen von Magnesiumoxid, alkalifrei&lt;br /&gt;
| für hohe mechanische Anforderungen auch bei hohen Temperaturen&lt;br /&gt;
| gesteigerte Feuchtebeständigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| R-Glas&amp;lt;br /&amp;gt;({{lang|en|resistance}})&lt;br /&gt;
| Aluminiumsilikat-Glas mit Zusätzen von Calcium- und Magnesiumoxid, alkalifrei&lt;br /&gt;
| für hohe mechanische Anforderungen auch bei hohen Temperaturen&lt;br /&gt;
| gesteigerte Feuchtebeständigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| M-Glas&amp;lt;br /&amp;gt;({{lang|en|modulus}}) || berryliumhaltiges Glas, alkalifrei&lt;br /&gt;
| bei höchsten mechanischen Anforderungen&lt;br /&gt;
| erhöhte Steifigkeit (E-Modul), gesteigerte Feuchtebeständigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| C-Glas&amp;lt;br /&amp;gt;({{lang|en|chemical}}) || || || erhöhte Chemikalienbeständigkeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ECR-Glas&amp;lt;br /&amp;gt;({{lang|en|E-Glass corrosion&amp;amp;nbsp;resistant}})&lt;br /&gt;
| || || besonders hohe [[Glaskorrosion|Korrosionsbeständigkeit]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| D-Glas&amp;lt;br /&amp;gt;({{lang|en|dielectric}}) ||&lt;br /&gt;
| z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Radarkuppel|Radome]] einer [[Radarstation]]&lt;br /&gt;
| niedriger dielektrischer Verlustfaktor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| AR-Glas&amp;lt;br /&amp;gt;({{lang|en|alkaline resistant}}) || mit [[Zirconium(IV)-oxid]] angereichert&lt;br /&gt;
| in Beton&lt;br /&gt;
| gegenüber einer basischen Umgebung weitgehend resistent.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Q-Glas&amp;lt;br /&amp;gt;({{lang|en|quartz}})&lt;br /&gt;
| [[Quarzglas]] (SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| bei hohen Temperaturen von bis zu 1450&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hohlglasfasern || Fasern (meist E-Glas) mit einem Hohlquerschnitt || ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwendung von Verstärkungsfasern ===&lt;br /&gt;
Glasfasern werden [[Beton]] beigemischt, bei dem sie als [[Bewehrung]] dienen. Glasfaserverstärkter Beton wird bei [[Faserzement|Wellplatten]], Fassadenplatten oder bei [[Schalung (Beton)#Verlorene Schalung|verlorenen Schalungen]] eingesetzt. Ebenso wird Glasfaser im [[Estrich]] verwendet. Außerdem wird Feinbeton mit Glasfasertextilien bewehrt, das heißt dann textilbewehrter Beton.&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Helm: &amp;#039;&amp;#039;Stahlfaserbetone in der Praxis. Herstellung – Verarbeitung – Überwachung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bau+Technik, Düsseldorf 2014, ISBN 978-3-7640-0560-3, S. 28–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Bedeutung haben Glasfasern in [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|glasfaserverstärktem Kunststoff]] (GFK) (Luft- und Raumfahrt, Leiterplatten, Boote, Bobschlitten usw.). In der Luft- und Raumfahrt werden aus Langglasfasern überwiegend tragende Strukturen gebaut (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Segelflugzeug]] [[Schleicher ASK&amp;amp;nbsp;21]]). In der [[Automobilindustrie]] werden zurzeit Langglasfasern noch hauptsächlich zur Versteifung von thermoplastischen Bauteilen (z.&amp;amp;nbsp;B. Verkleidungen) genutzt. Es geht aber hier ein Trend zu tragenden Bauteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Roman Teschner: &amp;#039;&amp;#039;Glasfasern.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-38328-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Verfahrenstechnik]] werden Glasfasern hauptsächlich in gewickelten Rohren genutzt. Hier zeichnet sich die Glasfaser durch ihre sehr gute Medienbeständigkeit und elektrische Isolierwirkung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Lenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rohrleitungen – eine unendliche Geschichte?&amp;#039;&amp;#039; Vulkan Verlag, Essen 2003, ISBN 978-3-8027-5389-3, S. 321&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Elektrotechnik]] werden Glasfasern als Verstärkungsfasern in [[Leiterplatte]]n oder in elektromagnetisch transparenten Verkleidungen ([[Radarkuppel|Radome]]) genutzt. Die [[Hochspannung]]stechnik nutzt die hohen Festigkeiten und die Isoliereigenschaft der Fasern in [[Isolator (Elektrotechnik)|Isolatoren]].&amp;lt;ref&amp;gt;Serope Kalpakjian, Steven R. Schmid, Ewald Werner: &amp;#039;&amp;#039;Werkstofftechnik. Herstellung – Verarbeitung – Fertigung.&amp;#039;&amp;#039; 5. aktualisierte Auflage, Pearson Education, München 2011, ISBN 978-3-86894-006-0, S. 1111–1115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim manuellen [[Technisches Zeichnen|Technischen Zeichnen]] auf [[Zeichenfolie]] und zur Reinigung werden [[Glasfaserradierer]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bund Deutscher Sekretärinnen e. V. (BDS) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch in die Büro-Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe der Zeitschrift SEKRETARIAT, Springer Fachmedien, Wiesbaden 1982, ISBN 978-3-409-91021-7, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschutz in Textilglaswebereien ==&lt;br /&gt;
In Textilglaswebereien werden textile Glasfasern verarbeitet. Dabei unterscheidet man zwischen Glasfilamenten und Glasstapelfasern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Beuth Verlag GmbH |url=https://www.beuth.de/de/norm/din-61850/762681 |titel=DIN 61850:1976-05: Textilglas und Verarbeitungshilfsmittel; Begriffe |abruf=2020-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in Textilglaswebereien eingesetzten Glasfilamente fallen nicht unter die Geometriekriterien der in der [[Technische Regeln für Gefahrstoffe|Technischen Regel für Gefahrstoffe]] (TRGS) 905 eingestuften [[Faserstaub|WHO-Fasern]]. Textilglasfilamente können jedoch bei der Verarbeitung zu Partikeln zerbrechen oder zersplittern, die einer WHO-Faser entsprechen. Die BG/BGIA-Empfehlungen geben praxisgerechte Hinweise, wie durch Schutzmaßnahmen in Textilglaswebereien der Stand der Technik zu erreichen ist. Beim Verarbeiten von Glasfilamenten gibt es keinen [[Arbeitsplatzgrenzwert]] für Fasern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) |url=https://publikationen.dguv.de/regelwerk/informationen/813/bg/bgia-empfehlungen-fuer-die-gefaehrdungsbeurteilung-nach-der-gefahrstoffverordnung-textilglasweber |titel=DGUV Information 213-721 – BG/BGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung nach der Gefahrstoffverordnung – Textilglasweberei |abruf=2020-01-02 |archiv-datum=2020-01-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200102090539/https://publikationen.dguv.de/regelwerk/informationen/813/bg/bgia-empfehlungen-fuer-die-gefaehrdungsbeurteilung-nach-der-gefahrstoffverordnung-textilglasweber |offline=ja |archiv-bot=2025-05-17 13:21:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Neckermann, Hans Wessels: &amp;#039;&amp;#039;Die Glasindustrie – ein Branchenbild.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-06216-7, S. 72 ff.&lt;br /&gt;
* Peter H. Selden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Glasfaserverstärkte Kunststoffe.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1967.&lt;br /&gt;
* Alfred Hummel, Josef Sittel, Kurt Charisius, Fridel Oberlies, Deodata Krüger, Hans Lenhard, Martin Herrmann, Wolfgang Dohmöhl, Lothar Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Neuere Untersuchungen an Baustoffen und Bauteilen.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 1942, S. 25–27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glass-reinforced plastic|Glasfaser|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Optical fibers|Glasfaserkabel|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lfu.bayern.de/buerger/doc/uw_32_kuenstliche_mineralfasern.pdf &amp;#039;&amp;#039;Künstliche Mineralfasern.&amp;#039;&amp;#039;] UmweltWissen – Bayerisches Landesamt für Umwelt (PDF; 595 kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.gwe-gruppe.de/export/shared/documents/pdf/bre/gwe/GFK-Gesamt.pdf Fiberglass – Systems Glasfaserverstärkte Kunststoffrohrsysteme] (abgerufen am 4. Januar 2018)&lt;br /&gt;
* [https://www.ifte.de/forschung/zahnriemen/tg2010_Dateien/insWeb/Glasfasern%20mit%20innovativen%20Beschichtungen.pdf Neuartige Glasfasern mit innovativen Beschichtungen für Riemenanwendungen] (abgerufen am 4. Januar 2018)&lt;br /&gt;
* [https://d-nb.info/1008607932/34 Zur Beurteilung von AR-Glasfasern in alkalischer Umgebung] (abgerufen am 4. Januar 2018)&lt;br /&gt;
* [https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/glasfaser-haeufige-fragen-und-antworten-zum-glasfaseranschluss-70212 Glasfaser: Häufige Fragen und Antworten zum Glasfaser-Anschluss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasart nach Formgebung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiefaser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optische Faser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verstärkungsfaser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dämmfaser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Füllstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H7</name></author>
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