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	<title>Glasbrunnen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T21:11:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glasbrunnen&amp;diff=2731882&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jed: /* Namensherkunft */</title>
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		<updated>2025-11-23T22:40:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Namensherkunft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Glasbrunnen mit Glasbach Bremgartenwald September 2012.jpg|mini|Der Glasbrunnen im Bremgartenwald mit Glasgraben im Hintergrund rechts, September 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glasbrunnen im Bremgartenwald Bern - Detail Ein und Auslauf Sept 2012.jpg|mini|Ein- und Auslauf des Glasbrunnens, September 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glasbrunnen Bremgartenwald Totale Sept 2012.JPG|mini|Der Glasbrunnen, Ansicht von Süden, September 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-13053-B.tif|mini|Der Glasbrunnen (ca.1911)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegweiser Glasbrunnen, Bremgartenwald, Bern, Schweiz, Sept 2012.JPG|mini|Wegweiser im Bremgartenwald zum Glasbrunnen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glasbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Quellfassung|gefasste]] Quelle im [[Bremgartenwald]], einem der Naherholungsgebiete auf dem Boden der Gemeinde [[Bern]], und im Eigentum der [[Burgergemeinde Bern]]. Der Brunnen ist auch ein Flurname, ein Kreuzungspunkt von Waldwegen, ein Treffpunkt und ein Pilgerort von [[Esoterik]]ern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/a8bf6489-7496-49c3-adab-7a0b7910c5bb &amp;#039;&amp;#039;«10vor10»-Serie Wasser: Der Glasbrunnen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[10vor10]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF]]). 19. Juli 2010 (Video; 26:01&amp;amp;nbsp;min).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Brunnen liegt auf {{Höhe|548|CH|link=true}} im Quartier [[Bern-Neufeld|Neufeld]] im Norden von Bern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den &amp;#039;&amp;#039;Glasgraben&amp;#039;&amp;#039; fliesst das überschüssige Quellwasser zur [[Aare]]. Am Glasbrunnen vorbei führte die [[Bremgarten-Rundstrecke]], auf der bis 1955 [[Formel 1|Formel-1]]-Rennen ausgetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserqualität ==&lt;br /&gt;
Das Glasbrunnenwasser ist mit ca. 32 [[Wasserhärte#Schweiz|französischen Härtegraden]] härter als das Leitungswasser aus dem nahe gelegenen Länggassquartier, das ca. 24 französische Härtegrade aufweist. Ein Blindtest des Berner Kantonslabors mit 67 Personen ergab 2010, dass das Wasser geschmacklich nicht von Berner Leitungswasser unterscheidbar ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KLB&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20160304125643 |url=http://www.gef.be.ch/gef/de/index/gesundheit/gesundheit/publikationen/umweltsicherheit.assetref/content/dam/documents/GEF/KL/de/Downloads_Mitteilungen_Jahresbericht2010.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht 2010&amp;#039;&amp;#039;}}. Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern, Kantonales Laboratorium Bern, Januar 2011, S. 42 (PDF; 5,6&amp;amp;nbsp;MB). Die dem Bericht entnommenen Textstellen sind urheberrechtlich nicht geschützt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Glasbrunnen gilt in [[Esoterik]]kreisen als mystischer Kraftort. Auf Internetseiten werden die angeblich geheimnisvollen Kräfte des Wassers beschrieben und der angenehme Geschmack gerühmt. Zu den dort aufgestellten Behauptungen gehört, das Wasser stamme vom [[Jungfraumassiv]] und sei deshalb vital und keimarm. Dies ist unzutreffend: das Einzugsgebiet der Quelle liegt im Bremgartenwald, wobei mit Grundwasserzuflüssen aus dem Siedlungsgebiet von [[Bümpliz]]-Bethlehem zu rechnen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KLB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1997 erstellte Bericht «Hydrogeologie westlich und nordwestlich von Bern» des Wasser- und Energiewirtschaftsamts hielt fest, die Waldquellen seien wegen der vielen Gefahrenherde im Einzugsgebiet für eine Nutzung zur öffentlichen Trinkwasserversorgung nicht geeignet. Aufgrund der umliegenden Siedlungsgebiete weist das Glasbrunnenwasser erhöhte [[Chlorid]]-, [[Nitrat]]- und [[Sulfat]]gehalte auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KLB&amp;quot; /&amp;gt; 2020 wurde eine Verseuchung des Wassers mit  [[Escherichia coli|Kolibakterien]] festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Holzer |url=https://www.20min.ch/story/das-wasser-des-berner-glasbrunnens-ist-nicht-mehr-trinkbar-201622830734 |titel=Sagenumwobene Quelle. Das Wasser des Berner Glasbrunnens ist nicht mehr trinkbar |werk=[[20 Minuten]] |datum=2020-10-08 |abruf=2020-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Burgergemeinde Bern]] kontrolliert regelmässig die Wasserqualität und stellt die Wasserzufuhr des Brunnens immer wieder ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bernerzeitung.ch/berner-glasbrunnen-aus-sicherheitsgruenden-abgestellt-443308814669 |werk=[[Berner Zeitung]] |titel=Berner Glasbrunnen aus Sicherheitsgründen abgestellt |datum=2022-10-03 |abruf=2022-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Adaptionen ==&lt;br /&gt;
Der Glasbrunnen diente als Motiv für Kunst und Literatur, so beispielsweise für den Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zum Glasbrunnen&amp;#039;&amp;#039; (1983) von [[Sam Jaun]] und das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Waldlichtung (zum Glasbrunnen)&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Eggimann]] von 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Seit dem ausgehenden Mittelalter ist ein Brunnen am Glasbach im Bremgartenwald bekannt. Sein Name könnte auf das Vorhandensein einer Glashütte deuten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Berchtold Weber |url=https://ark.burgerbib.ch/ark:36599/3cgqc9zsmqm |werk=Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern |titel=Glasbrunnen |hrsg=[[Burgerbibliothek Bern]] |datum=2016 |abruf=2018-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Erklärung führt die Namensgebung auf [[Magdalena Nägeli]] zurück, die Tochter des [[Hans Franz Nägeli]] («Ritter Nägeli»), der der Legende zufolge während dreissig Jahren in einem Schloss im Bremgartenwald gewohnt habe. Magdalena war dreimal verheiratet und habe nach jeder ihrer Hochzeiten ein Trinkglas in dem Brunnen gewaschen. Diese Gläser symbolisierten Körper, Herz und Geist. Von daher stamme der Glaube daran, dass das Wasser des Glasbrunnens eine heilende Wirkung habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Werlé: {{Webarchiv |url=http://www.arb-cdb.ch/courrier/41/marche |wayback=20150610211004 |text=&amp;#039;&amp;#039;Berne historique: La légende de Glasbrunnen&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Courrier de Berne.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8, 2010 (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich gab es im Bremgartenwald jedoch nie ein Schloss: Hans Franz Nägeli wohnte im [[Schloss Bremgarten]], das nicht im Wald liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Märchenerzählerin Andrea Hofman bringt den Namen mit einer [[Ballade (Gedicht)|Ballade]] in Verbindung, die die Quelle für das Märchen &amp;#039;&amp;#039;Der Glasbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Sutermeister: {{Google Buch |BuchID=oB0WAAAAYAAJ |Seite=PA155 |Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Der Glasbrunnen&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen aus der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; H.&amp;amp;nbsp;R. Sauerländer, 2. Auflage, 1873, S. 155&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Märchensammlung «Kinder- und Hausmärchen aus der Schweiz» von [[Otto Sutermeister]] gewesen sein soll. Die Ballade handelt von einer Jungfrau, die in einem Schloss im Bremgartenwald wohnte und der eine Fee einen Brunnen aus Edelsteinen und Goldspangen herbeizauberte. Hofman vermutet, dass die Ballade auf die Zeit der keltischen Besiedlung von Bern zurückgeht. Sie sieht im «Schloss» einen Hinweis auf das nahe Gebiet «Nägelischlössli», wo Reste keltischer Siedlungen gefunden wurden, und in den Goldspangen einen Hinweis auf keltischen Schmuck, was die «Edelsteine» zu bei den Kelten häufigen Glasperlen machen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Hofman: [https://www.bernerzeitung.ch/region/bern/woher-hat-der-steinerne-glasbrunnen-seinen-namen/story/21896844 &amp;#039;&amp;#039;Woher hat der steinerne Glasbrunnen seinen Namen?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berner Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 22. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Berchtold Weber |Hrsg=[[Burgerbibliothek Bern]] |Sammelwerk=Historisch-topographisches Lexikon der Stadt Bern |Titel=Glasbrunnen |Reihe=Schriften der Berner Burgerbibliothek |Ort=Bern |Datum=2016 |Online=https://ark.burgerbib.ch/ark:36599/3cgqc9zsmqm |Abruf=2018-02-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glasbrunnen (Bern)|Glasbrunnen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://katalog.burgerbib.ch/parametersuche.aspx?DeskriptorId=2995 Dokumente zum Glasbrunnen] im Online-Archivkatalog der [[Burgerbibliothek Bern]]&lt;br /&gt;
* [https://www.bgbern.ch/service/medien/medienmitteilungen/glasbrunnen-liefert-einwandfreies-quell-trinkwasser  &amp;#039;&amp;#039;Glasbrunnen liefert einwandfreies Quell-Trinkwasser.&amp;#039;&amp;#039;] [[Burgergemeinde Bern]], 14. September 2014 (Medienmitteilung)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20220818045308 |url=http://www.glasbrunnen.ch/ |text=Ehemalige Website}} des Vereins Zwirbel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Berner Brunnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.96242 |EW=7.41197 |type=waterbody |region=CH-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Aare|QGlasbrunnen]]&amp;lt;!-- Q wie Quelle --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brunnen in Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bern)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jed</name></author>
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