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	<title>Glanrind - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:17:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glanrind&amp;diff=613144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08 am 15. Juli 2025 um 11:20 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Glan bulle.jpg|mini|Glan-Bulle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glanrind3.jpg|mini|Herde mit Kühen und Kälbern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glanrind 2.jpg|mini|Verschiedene Fellfarben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kappenwindmühle aus Cantrup und Rindvieh, Niederrhein (8100105992).jpg|mini|Glan-Donnersberger Rind im [[LVR-Freilichtmuseum Kommern|Freilichtmuseum Kommern]] bei Mechernich in der Eifel]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glanrind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine traditionelle Rasse des [[Hausrind]]s, die vorwiegend in [[Rheinland-Pfalz]] beheimatet ist. Anfang der 1980er Jahre war es vor allem wegen der geänderten Anforderungen fast ausgestorben, heute gibt es wieder knapp 2000 Tiere. Züchter führen als Vorteile der Rasse vor allem vielseitige Haltungs- und Nutzungsmöglichkeiten an, wobei heute größerer Wert auf die Fleischleistung gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist dieser Rinderrasse nach dem [[Rasseschlüssel (Rind)|Rasseschlüssel]] die Kennung 73 zugewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze-im-internet.de/viehverkv_2007/anlage_6.html Anlage 6] zur [[Viehverkehrsverordnung]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen|Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH)]] hat die Rasse in die Kategorie II (stark gefährdet) der [[Liste gefährdeter Nutztierrassen|Roten Liste]] (Stand 2023) eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://g-e-h.de/rote-liste-menu/rote-liste Rote Liste bei G-E-H.de], Abruf am 3. März 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glanrinder haben eine [[Widerrist]]höhe von 140 – 145&amp;amp;nbsp;cm (Bullen) bzw. 135 – 140&amp;amp;nbsp;cm (Kühe) und ein Gewicht von 1000 – 1200&amp;amp;nbsp;kg (Bullen) bzw. 600 – 750&amp;amp;nbsp;kg (Kühe). Wichtiges Zuchtziel ist zudem das einfarbig gelbliche Fell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die heutige Rasse des Glanviehs begründete Herzog [[Christian IV. (Pfalz-Zweibrücken)|Christian IV.]] von [[Pfalz-Zweibrücken]] mit der [[Kören|Kör]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;verordnung vom 12. September 1773, die die Verbesserung des einheimischen roten kleinen Landviehs durch Deckbullen des [[Fleckvieh|Simmentaler]] und [[Berner Höhenvieh]]s verlangte. Bereits 1762 hatte die Einfuhr der Schweizer Rinder begonnen, sodass hier der Beginn der Glanviehzucht angesetzt werden kann.&amp;lt;!-- Hier sollte noch ein eindeutiger historischer Beleg eingebracht werden, denn es wurde auch ganz andere Viehschläge wie z.&amp;amp;nbsp;B. die rotbunten Breiterburger eingekreuzt.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An [[Donnersberg]] und [[Glan (Nahe)|Glan]] entwickelten sich nun zwei unterschiedliche Viehschläge; neben dem leichten, milchergiebigen Glanrind auch ein schweres Arbeitsrind, die &amp;#039;&amp;#039;Donnersberger&amp;#039;&amp;#039;. Im 19. Jahrhundert entstand durch Vermischung (damals hieß das „Blutaustausch“) der beiden der &amp;#039;&amp;#039;Glan-Donnersberger&amp;#039;&amp;#039;, der in den [[Hunsrück]], den [[Westerwald]] und die [[Eifel]] ausgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Zuchtverbände wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts (ab ca. 1880) gegründet, der erste für das Glanrind 1895 in Meisenheim am Glan und der erste für das Glan-Donnersberger Rind 1878 in Quirnbach/Pfalz, der damit auch die erste lokale Zuchtorganisation für die Glan-Donnersberger Rasse überhaupt war. Daneben entstanden für beide Unterschläge noch viele kleine Zuchtverbände, die erst zur Wende zum 20. Jahrhundert von zwei großen Organisationen ihren jeweiligen Zusammenschluss fanden. So wurde 1898 für das Glan-Donnersberger Rind der gleichnamige Zuchtverband mit Sitz in Kaiserslautern gegründet, während für das Glanrind erst 1912 der Zusammenschluss der örtlichen Zuchtgenossenschaften zum Verband Rheinischer Glanviehzuchtgenossenschaften mit Sitz in Trier erfolgte. Im beginnenden [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Dritten Reich]] wurde dieser eher schwache Verband durch die Straffung seiner Organisation gestärkt, wobei 1934 die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Verband Rheinischer Glanviehzüchter&amp;#039;&amp;#039; erfolgte. (Anmerkung: Einen Verband mit diesem Namen oder einer ähnlichen Bezeichnung gibt es heute nicht mehr.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren begann man bereits aus dem Jahr 1912 stammende Pläne umzusetzen und begann mit der Blutauffrischung durch das gelbe Frankenrind. Diese züchterische Maßnahme ist nicht mit einer [[Kreuzung (Genetik)|Einkreuzung]] gleichzusetzen. Ein Jahrzehnt später erhielt die Zucht auf Milchleistung Priorität im Zuchtziel. Die Arbeitsleistung, vormals einer der Vorteile der Rasse, wurde immer unwichtiger und rangierte nunmehr noch hinter der Fleischleistung an dritter Stelle. Zur Verbesserung der Milchleistung wurde ab ca. 1950 das [[Rotes Dänisches Milchrind|Rote Dänische Milchrind]] eingekreuzt, was entweder zum Verlust einer guten Milch- oder einer guten Fleischleistung führte. Da die aktive Zuchtpopulation einfach zu klein war, um die durchaus vorhandenen Anlagen sowohl für eine ansprechende Milch- als auch für eine hervorragende Fleischleistung genetisch zu verankern, begann der Niedergang der Rasse.&lt;br /&gt;
Der pfälzische Verband präferierte die Steigerung der Milchleistung im Zuchtziel, was ab 1970 auf die Verdrängungskreuzung der alten Glan-Donnersberger mit dem Angler Rind hinauslief. Nördlich davon suchte der Trierer Verband sein Heil in der Einkreuzung mit den gelben Franken, was zwar die Fleischleistung steigerte, aber einen starken Rückgang in Bezug auf die Milchergiebigkeit bedeutete. 1967 wurde die Reinzucht eingestellt. 1972 löste sich der &amp;#039;&amp;#039;Verband rheinischer Glanviehzüchter&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 bzw. 1985 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Erhaltung und Förderung des Glanrindes&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen. Auf der Suche nach Glanrindern alten Typs wurden nur 25 Kühe entdeckt, darunter nur vier reinrassige. Lebende reinrassige Bullen gab es nicht mehr, allerdings war noch [[Gefriersperma]] von Bullen gelagert, die nicht nur im [[Phänotyp]] der Rasse entsprachen, sondern auch bis zu 25 % Glanblut bzw. 72 % Lahn-Glanblut führten; Sperma eines reinrassigen Glanbullen gab es nicht mehr. Zur Erhaltung der Rasse wurden deshalb insbesondere Bullen verwandter Rassen, mit Glanblutanteilen (wie Deutsches Gelbvieh, Lahnrind, Glan-Donnersberger Rotvieh) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Verbänden wird heute die Zucht des Glanrinds betrieben. Besonderen Wert legt man dabei auf die Fleischleistung. Nennenswerte Bestände befinden sich in [[Rheinland-Pfalz]], [[Saarland]] und [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Glanrind wurde zusammen mit dem [[Original Braunvieh|Originalen Braunvieh]] und dem [[Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind|Deutschen Schwarzbunten Niederungsrind]] von der [[Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen]] (GEH) zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ 2016 erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandra Lemmerz: &amp;#039;&amp;#039;[https://provieh.de/das-glanrind Das Glandrind]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Krieg: &amp;#039;&amp;#039;[https://herd-und-hof.de/landwirtschaft-/der-alleskoenner-glanrind.html Der Alleskönner Glandrind]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die GEH hat für die Betreuung der Rinderrasse Glanrind zwei Personen berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.g-e-h.de/die-geh-rassebetreuer#Rinder Beschreibung bei G-E-H.de], Abruf am 29. Oktober 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Glan cattle|Glanrinder}}&lt;br /&gt;
* [http://www.glanrind.de Website des Verbands zur Erhaltung und Förderung des Glan- und Lahnrinds]&lt;br /&gt;
* [http://www.g-e-h.de/index.php/rassebeschreibungen/34-rassekurzbeschreibungen-rinder/165-glanrind Rassebeschreibung und Tierzahlen bei der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH)]&lt;br /&gt;
* [http://www.vieh-ev.de/Rassen/Rinder/glanrind.html Infos zum Glanrind]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gefährdete Nutztierrasse des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rasse des europäischen Hausrindes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arche des Geschmacks (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährdete Nutztierrasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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