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	<title>Glabotki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:11:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Glabotki&amp;diff=52411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hasselklausi: /* Kommunalpolitik */ kein 1975</title>
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		<updated>2023-10-22T11:59:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kommunalpolitik: &lt;/span&gt; kein 1975&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Glabotki.PNG|mini|Lage der drei Kommunen in NRW]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Ruhrgebiet-Gesetz|kommunalen Neugliederung in Ruhrgebiet]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/politik/glabotki-kommt-a-8dae6429-0002-0001-0000-000041652462 Glabotki kommt]&amp;#039;&amp;#039; auf [[Der Spiegel (online)|Spiegel online]], 22. Dezember 1974, abgerufen am 18. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;  wurde die ab dem 1. Januar 1921 kreisfreie Stadt [[Gladbeck]] mit Wirkung vom 1. Januar 1975 mit der ebenfalls ab dem 1. Januar 1921 kreisfreien Stadt [[Bottrop]] und der Gemeinde [[Kirchhellen]], die zum Kreis Recklinghausen gehörte, zur neuen Stadt Bottrop vereinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=311}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Umgangssprachlich wurde die Fusionsgemeinde „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glabotki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Kraftakt. Kommunale Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf, 2005 (Schriften des Landtages Nordrhein-Westfalen; Bd. 16), S. 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geschichte Glabotkis 1975/1976 ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Gladbeck klagte gegen den Zusammenschluss und erreichte eine Korrektur der Gebietsreform, was zu Freudenkundgebungen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Meinert: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.waz.de/staedte/gladbeck/glabotki-raubte-gladbeck-1975-fast-die-selbststaendigkeit-id227788501.html &amp;quot;Glabotki&amp;quot; raubte Gladbeck 1975 fast die Selbstständigkeit]&amp;#039;&amp;#039; In: waz.de, 30. November 2019, abgerufen am 18. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Wirkung vom 6. Dezember 1975 schieden Gladbeck und Kirchhellen aus der Stadt Bottrop aus und wurden wieder selbständig. Das sogenannte Nikolausurteil vom 6. Dezember 1975, welches der [[Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen]] – Az. 13/74 – gefällt hatte, besagte, dass Bürgernähe und höhere Verwaltungseffizienz durch die Neuordnung nicht gegeben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.bottrop.de/kultur-und-bildung/stadt-_und_zeitgeschichte/persoenlichkeiten/wil_verloren.php Verloren und gewonnen]&amp;#039;&amp;#039; auf bottrop.de, abgerufen am 18. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war die Begründung für die Neuordnung gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung vom 1. Juli 1976 wurde Gladbeck schließlich als kreisangehörige Stadt dem [[Kreis Recklinghausen]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchhellen fand sich mit der Situation ab und wurde am 1. Juli 1976 wieder ein Stadtteil Bottrops. Die Aufteilung und Eingemeindung nach [[Gelsenkirchen]] (Norden der Gemeinde zusammen mit Gladbeck) und [[Essen]] oder [[Oberhausen]] (Süden der Gemeinde zusammen mit Bottrop) wurde vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergründe ==&lt;br /&gt;
=== Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Die [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen]] von 1975 hatte aus den am 1. April 1967 bestehenden 2297 kreisangehörigen Gemeinden zunächst 369 gemacht, aus 57 Kreisen 31, und die Zahl der kreisfreien Städte wurde von 37 auf 23 reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X | Seiten = 12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Reform wollte man verwaltungstechnisch erfolgreicher sein, um bessere wirtschaftliche Impulse geben zu können. Nach dem Korrekturgesetz von 1976 wurden [[Gladbeck]], [[Meerbusch]], [[Monheim am Rhein|Monheim]] und [[Wesseling]] als selbstständige Gemeinden wiederhergestellt, damit stieg die Zahl der kreisangehörigen Gemeinden auf 373 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt „Glabotki“ hätte 1975 200.700 Einwohner gehabt, was den Vorgaben des Gesetzgebers entsprochen hätte, im Ballungsraum Ruhrgebiet nur noch kreisfreie Städte mit mindestens 200.000 Einwohnern zuzulassen. Nach dem Ausgliedern von Gladbeck hatte die neue Stadt Bottrop mit Kirchhellen nur 116.043 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalpolitik ===&lt;br /&gt;
Zunächst war [[Johann Wuwer]] Beauftragter für die Aufgaben des Rates der neugebildeten Stadt. Bei der [[Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bottrop|Kommunalwahl]] im Jahr 1975 wurde die SPD wieder stärkste Kraft und [[Theo Knorr]] setzte sich im internen Machtkampf gegen Amtsinhaber [[Ernst Wilczok]] für die Kandidatur zum Oberbürgermeister mit 116 zu 106 Stimmen durch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Kraftakt. Kommunale Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf, 2005 (Schriften des Landtages Nordrhein-Westfalen; Bd. 16), S. 191&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde im neugewählten Rat mit 32 zu 27 Stimmen gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Fälle ==&lt;br /&gt;
* [[Lahn (Stadt)|Lahn]], eine kurzlebige (1977–1979) Großstadt in Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erna-Johanna Fiebig, Rainer Weichelt: &amp;#039;&amp;#039;Glabotki is nich! Zur Geschichte der kommunalen Neugliederung im Ruhrgebiet am Beispiel des Raums Gladbeck/Bottrop/Kirchhellen&amp;#039;&amp;#039;. Klartext-Verlag, Essen 1989. ISBN 3-88474-341-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bottrop.de Internetseite der Stadt Bottrop]&lt;br /&gt;
* [https://www.gladbeck.de Internetseite der Stadt Gladbeck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bottrop)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Gladbeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Ruhrgebiet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Westfalens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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