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	<title>Gjumri - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:22:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gjumri&amp;diff=271804&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-16097-87: es hat wenig Sinn, hier alle denkbaren fremdsprachingen Transkriptionen aufzulisten</title>
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		<updated>2026-03-16T03:58:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;es hat wenig Sinn, hier alle denkbaren fremdsprachingen Transkriptionen aufzulisten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Armenien&lt;br /&gt;
|Name               = &lt;br /&gt;
|NameArmenisch      = Գյումրի&lt;br /&gt;
|Wappen             =&lt;br /&gt;
|Flagge             =&lt;br /&gt;
|Provinz            = Schirak&lt;br /&gt;
|Gegründet          = ca. 401 v. Chr.&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 40&lt;br /&gt;
|lat_min            = 47&lt;br /&gt;
|lat_sec            = 22&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 43&lt;br /&gt;
|lon_min            = 50&lt;br /&gt;
|lon_sec            = 51&lt;br /&gt;
|Höhe               = 1509&lt;br /&gt;
|Einwohner          = 110800&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand     = 2023&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistics&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://armstat.am/file/article/population_01_01_23.pdf |titel=Permanent population figures of the Republic of Armenia as of 1 January in 2023 |werk=armstat.am |hrsg=Statistical Committee of the Republic of Armenia |sprache=en |abruf=2024-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Metropolregion     = &lt;br /&gt;
|Fläche             = 36&lt;br /&gt;
|Zeitzone           = UTC+4&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl     = 312&lt;br /&gt;
|Postleitzahl       = 3101–3126&lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
|Gemeindeart        = Stadt&lt;br /&gt;
|Gliederung         = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Wardan Ghukasjan&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://en.armradio.am/2025/04/16/vardan-ghukasyan-elected-mayor-of-gyumri/ |titel=Vardan Ghukasyan elected Mayor of Gyumri |werk=armradio.am |hrsg=Öffentliches Radio Armeniens |sprache=en |abruf=2025-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand = 2025&lt;br /&gt;
|Partei             = &lt;br /&gt;
|AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
|AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz         = [http://www.gyumricity.am gyumricity.am] (armenisch)&lt;br /&gt;
|Schutzpatron       = &lt;br /&gt;
|Stadtfest          = &lt;br /&gt;
|Karte              = &lt;br /&gt;
|Kartenbreite       = 240&lt;br /&gt;
|Beschriftung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gjumri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hyS|Գյումրի}}, [[Rechtschreibreform der armenischen Sprache 1922–1924|traditionell]] {{lang|hy|Գիւմրի|Giumri}}) ist die zweitgrößte Stadt [[Armenien]]s und Hauptstadt der Provinz [[Schirak]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gyumri View.jpg|mini|links|Blick über die Stadt mit dem [[Aragaz]] im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Gjumri liegt im Westen des Landes nahe der Grenze zur [[Türkei]] auf etwa {{Höhe|1592|AM|link=true}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt hat etwa 110.800 Einwohner (Stand 2023).&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistics&amp;quot; /&amp;gt; Viele davon sprechen einen lokalen armenischen Dialekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Azerbaijanis from Aleksandropol.jpg|mini|[[Kaukasus-Tataren|Tataren]]: Postkarte vor 1917. Erste Reihe: Musikgruppe mit einer Zylindertrommel (&amp;#039;&amp;#039;nağara&amp;#039;&amp;#039;), zwei Kurzoboen (&amp;#039;&amp;#039;balaban&amp;#039;&amp;#039;) und auf dem Boden zwei Kegeloboen (&amp;#039;&amp;#039;[[zurna]]&amp;#039;&amp;#039;).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war bereits seit der Antike sporadisch besiedelt. Die heutige Stadt entstand bei einer 1837 gegründeten russischen Festung. Sie teilte die wechselnden Schicksale Armeniens. Bis zum Ersten Weltkrieg war sie Hauptstadt eines [[Ujesd]]s im [[Gouvernement Eriwan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kaiserreich Russland]] hieß die Stadt von 1840 bis 1924 &amp;#039;&amp;#039;Alexandropol&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Александрополь}}, {{lang|hy|Ալեքսանրապոլ}}), anschließend, nach [[Wladimir Iljitsch Lenin]] benannt, von 1924 bis 1991 &amp;#039;&amp;#039;Leninakan&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Ленинакан}}, {{lang|hy|Լենինական}}) und 1991/1992 Kumajri ({{lang|hy|Կումայրի}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7.&amp;amp;nbsp;Dezember 1988 [[Erdbeben von Spitak 1988|erschütterte ein schweres Erdbeben]] die Region [[Lori (Provinz)|Lori]] im Norden der Armenischen SSR, bei dem 25.000 Menschen ums Leben kamen. Neben der Stadt [[Spitak]], die nahezu vollständig zerstört wurde, wurden Leninakan und [[Wanadsor|Kirowakan]] sowie viele umliegende Dörfer schwer beschädigt. Zahlreiche insbesondere nicht-sozialistische Länder beteiligten sich an den Wiederaufbauarbeiten. Dies spiegelt sich in der vielfältigen Architektur der Neubauten wider, die häufig typische Züge der betreffenden Länder aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Gyumri - monuments.jpg|mini|Vorn: Gedenkstätte für Gefallene des Zweiten Weltkriegs; im Hintergrund: Monument „Mutter Armenien“ ([[Ara Sargsjan]], 1965; 1975 aufgestellt)]]&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Gjumri befindet sich der Sitz zweier Universitäten, die [[Staatliche Universität Schirak]], gegründet 1934 und benannt nach [[Mikael Nalbandian]] (1829–1866), und die private [[Fortschritt-Universität Gjumri|Fortschritt-Universität]], gegründet 1990. Daneben haben mehrere Universitäten aus Jerewan jeweils einen Campus in der Stadt. Dazu zählen die [[Nationale Polytechnische Universität Armeniens]], das [[Staatliches Konservatorium Jerewan|Staatliche Konservatorium]], die [[Hajbusak-Universität Jerewan|Hajbusak-Universität]], die [[Wirtschaftsuniversität Erewan|Armenische Staatliche Wirtschaftsuniversität]], die [[Staatliche Kunstakademie Jerewan|Staatliche Kunstakademie]], sowie das [[Staatliches Institut für Theater und Kinematographie Jerewan|Staatliche Institut für Theater und Kinematographie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Գարեգին Նժդեհի հուշարձանը Գյումրիում 07.jpg|mini|Schmiedekunst am Denkmal von [[Garegin Nschdeh]] in Gjumri]]&lt;br /&gt;
Etwa zehn Kilometer nordwestlich der Stadt stehen im Tal des [[Achurjan]] drei Kirchen aus dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert des ehemaligen Klosters [[Marmaschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traditionelle [[Kunstschmied]]ehandwerk der Stadt wurde 2023 in die [[Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit|UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ich.unesco.org/en/RL/1967&lt;br /&gt;
 |titel=Tradition of blacksmithing in Gyumri |datum=2023 |abruf=2023-12-16 |hrsg=UNESCO Intangible Cultural Heritage |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem beheimatet die Stadt den armenischen Erstligaverein [[FC Schirak Gjumri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gyumri – Holy Saviour Church 2.jpg|mini|Die wieder aufgebaute Erlöserkirche (19. Jahrhundert) mit dem Denkmal für die Opfer des Erdbebens 1988]]&lt;br /&gt;
Die Stadt verfügt über mehrere intakte Kirchen, die zumeist der [[Armenische Apostolische Kirche|Armenischen Apostolischen Kirche]] angehören. Es handelt sich u.&amp;amp;nbsp;a. um die Kirche &amp;quot;Heiliges Zeichen&amp;quot; (&amp;#039;&amp;#039;St. Nshan&amp;#039;&amp;#039;), errichtet zwischen 1852 und 1856, die Erlöserkirche, errichtet zwischen 1859 und 1873, die Kirche „Sieben Wunden der Heiligen Mutter Gottes“, errichtet zwischen 1874 und 1886, die Kirche „St.&amp;amp;nbsp;Grigor Lusaworitsch“ aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, sowie die jüngere Kirche „St.&amp;amp;nbsp;Hakob Mtsbinetsi“ (2002), die Kapelle „St.&amp;amp;nbsp;Hripsime“ (1991) und die Kapelle „St.&amp;amp;nbsp;Sargis“ (2008).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gyumricity.am/en/gyumri/churches Kirchen der Stadt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churches&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://armat.im/en/publication/old-and-new-churches-of-gyumri |wayback=20200815130621 |text=Artikel über die Kirchen Gjumris (eng.) |archiv-bot=2025-05-17 08:09:15 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 23. August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ältesten Kirche im Stadtgebiet, der Kumayri Basilica aus dem 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, sind nur noch Fundamente im Botanischen Garten erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churches&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Armenisch-Apostolischen Kirche hat auch die [[Armenisch-katholische Kirche]] eine Kirchenpräsenz in der Stadt. Die zwischen 1852 und 1855 erbaute „Kathedrale der Heiligen Märtyrer“ ist noch erhalten und befindet sich in der &amp;#039;&amp;#039;Haghtanaki Avenue&amp;#039;&amp;#039; direkt neben dem Museum für Nationale Architektur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churches&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden der Stadt verfügt die [[Russisch-Orthodoxe Kirche]] über die Kirche „St.&amp;amp;nbsp;Arsenius, Erzbischof von [[Serbien]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churches&amp;quot;/&amp;gt; Daneben existiert als Teil eines russischen Militärfriedhofs die Kirche „St.&amp;amp;nbsp;Nikolai der Wunderwirker“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stnicholascenter.org/gazetteer/3554 &amp;#039;&amp;#039;St. Nikolai the Wonderworker Church.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;St. Nicholas Center&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 16. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2009 wurde außerdem die &amp;quot;St. Alexandra Märtyrerkirche&amp;quot; auf Gjumris russischem Militärgelände neu eingeweiht, welche zwischen 1837 und 1842 als Teil der Festung von Alexandropol (Gjumri) errichtet worden war und im Jahr 1918 durch türkische Truppen zerstört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://panarmenian.net/eng/news/31347 &amp;#039;&amp;#039;Saint Alexandra Martyr Church opened in Gyumri.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;panarmenian.net&amp;#039;&amp;#039;, 8. Mai 2009, abgerufen am 16. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zeugen Jehovas]] sind ebenso mit mindestens einem Gebetssaal („Königreichssaal“) in Gjumri präsent wie die [[Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage]] (Mormonen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 zerstörten ein Erdbeben und zwischen 1933 und 1934 endgültig die Sowjets die Kirche der [[Griechisch-orthodoxe Kirche|Griechisch-orthodoxen Kirche]] „St.&amp;amp;nbsp;Georg“, welche sich am Siegespark an der Ecke der &amp;#039;&amp;#039;Spandaryan-Straße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Haghtanaki Avenue&amp;#039;&amp;#039; befand. Auch weitere historische Kirchengebäude sind in sowjetischer Zeit zerstört worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://attarmenia.com/photovideocook/singlecook?pid=1196 &amp;#039;&amp;#039;Gyumri City.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;attarmenia.com&amp;#039;&amp;#039;, 5. Dezember 2016, abgerufen am 16. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churches&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Stadtrat setzt sich für die Wahlperiode 2021 bis 2026 aus 31 Ratsabgeordneten zusammen, welche sich auf fünf Fraktionen verteilen. Die größte Fraktion ist mit zwölf Abgeordneten die &amp;quot;Balasanjan-Allianz&amp;quot; (armenisch «Բալասանյան դաշինք» խմբակցություն), welche auch den Bürgermeister Wardges Samsonjan stellt. Knapp dahinter folgt mit elf Abgeordneten die Fraktion der Partei [[Zivilvertrag (Armenien)|Zivilvertrag]], welche auf Landesebene die Regierung stellt. Deutlich kleiner sind die Fraktionen &amp;quot;Zartonk&amp;quot; (armenisch «Զարթոնք» խմբակցություն) mit vier, sowie die Fraktionen [[Republikanische Partei Armeniens|&amp;quot;Republikaner&amp;quot;]] und &amp;quot;Land zum Leben&amp;quot; (armenisch «Ապրելու Երկիր» խմբակցություն) mit jeweils zwei Ratsabgeordneten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Staff of Concil of the Elders |url=http://www.gyumricity.am/en/council-of-the-elders/staff-of-concil-of-the-elders |sprache=hy |zugriff=2023-06-04 |hrsg=Stadt Gjumri}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Bereich der Industrie weist die Stadt Teppichwebereien und Metall verarbeitende Fabriken auf. Die Arbeitslosigkeit ist nach den Verwüstungen durch das [[Erdbeben von Spitak 1988]] hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geplant, Gjumri zum IT-Zentrum Armeniens auszubauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.swr.de/-/id=23123196/property=download/nid=660374/17auozh/swr2-wissen-20190208.pdf |wayback=20190209124259 |text=&amp;#039;&amp;#039;Armenien - Aufbruch im „Land der Steine“.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-17 08:09:15 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;SWR2 Wissen&amp;#039;&amp;#039;, 8. Februar 2019, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; So gibt es seit 2014 ein &amp;#039;&amp;#039;Gyumri Technology Center&amp;#039;&amp;#039;, das den technologischen Fortschritt in der Region fördern soll, indem beispielsweise junge Menschen im Programmieren ausgebildet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gtc.am/education Website des GTC.] Übersicht über die Software-Kurse am GTC. Abgerufen am 8. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheitswesen ==&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit stellt das vom Deutschen Roten Kreuz Berlin betriebene „Gästehaus Berlin“ dar. Ein Zusammenschluss verschiedener Hilfsorganisationen aus [[West-Berlin]] wurde nach dem Erdbeben von 1988 beauftragt, eine [[Poliklinik]] zur medizinischen Versorgung zu errichten. Dafür wurde ein Gebäude an der Hauptstraße zur Verfügung gestellt. Da das westdeutsche Prinzip einer Poliklinik sowohl ambulante als auch stationäre Versorgung umfasst, wurde neben einem Ambulanzkomplex für die wichtigsten medizinischen Fächer auch eine Bettenstation errichtet; die sozialistische Variante der Poliklinik sah aber eine rein ambulante Versorgung vor, daher wurde diese bettenführende Abteilung nicht benötigt. Man entschloss sich daher, die Räume als Gästehaus umzunutzen. Diese aus den Umständen entwickelte Improvisation hat inzwischen dazu geführt, dass der ambulante medizinische Betrieb zum großen Teil aus eigenen Mitteln realisiert werden kann. Insbesondere sind im Gegensatz zu den anderen örtlichen medizinischen Einrichtungen Investitionen in moderne Gerätetechnik möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Therapiezentrum &amp;#039;&amp;#039;Emili Aregak&amp;#039;&amp;#039; („Emils kleine Sonne“) am Stadtrand von Gjumri ist die erste armenische Einrichtung, die nach modernen Standards mit jungen Menschen mit Handicap arbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://emiliaregak.am/?lang=en Website von Emili Aregak], abgerufen am 8. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.swr.de/-/id=23123196/property=download/nid=660374/17auozh/swr2-wissen-20190208.pdf |wayback=20190209124259 |text=&amp;#039;&amp;#039;Armenien - Aufbruch im „Land der Steine“.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-17 08:09:15 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;SWR2 Wissen&amp;#039;&amp;#039;, 8. Februar 2019, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
Fünf Kilometer südlich des Stadtzentrums liegt der [[Flughafen Gjumri]], der zweitwichtigste Flughafen des Landes, und am westlichen Stadtrand eine Basis der [[Russische Streitkräfte|Russischen Streitkräfte]]&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Stöber: [http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/nach-der-krim-ist-alles-moeglich-1.18303271 &amp;#039;&amp;#039;«Nach der Krim ist alles möglich» Georgiens Furcht vor Russland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gyumrigeneralview.jpg|mini|An der Nordseite des zentralen Platzes rechts die Muttergotteskirche (&amp;#039;&amp;#039;[[Surb Astvatsatsin]]&amp;#039;&amp;#039;) aus dem 19. Jahrhundert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt besitzt einen großen [[Bahnhof]] an der [[Bahnstrecke Tiflis–Jerewan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch war Gjumris Bedeutung im Schienenverkehr größer. 1899 erreichte mit der [[Bahnstrecke Tiflis–Jerewan|Strecke Tiflis–Kars]] die Eisenbahn die Stadt. 1902 wurde die in Gjumri von dieser Strecke abzweigende Bahn nach [[Jerewan]] eröffnet, die Stadt wurde zu einem wichtigen Eisenbahnknoten. In der Folge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam es zu einer neuen Grenzziehung zwischen der [[Sowjetunion]] und der [[Türkei]]. Die Grenze verlief nun unmittelbar westlich von &amp;#039;&amp;#039;Alexandropol&amp;#039;&amp;#039;, der nächste [[Bahnhof]] in Richtung Türkei, [[Achurian]], wurde zum Grenzbahnhof. 1964 wurde ein [[Gleis#Mehrschienengleise|Dreischienengleis]] ([[Normalspur]], 1435&amp;amp;nbsp;mm / russische [[Breitspur]], 1524&amp;amp;nbsp;mm) zwischen [[Kars]] (Türkei) und &amp;#039;&amp;#039;Leninakan&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb genommen. Der grenzüberschreitende [[Personenverkehr]] mit der Bahn wurde 1988, der [[Güterverkehr]] 1990 eingestellt. Mit der Unabhängigkeit Armeniens 1991 und den folgenden [[Armenisch-türkische Beziehungen|tiefgreifenden Differenzen]] zwischen der Türkei und Armenien wurde der Übergang nie wieder geöffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Neil Robinson: &amp;#039;&amp;#039;World Rail Atlas&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 8: &amp;#039;&amp;#039;The Middle East and Caucasus&amp;#039;&amp;#039;. 2006. ISBN 954-12-0128-8, 5f., 15f., 50ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2017 wurde die [[Bahnlinie Kars–Achalkalaki–Tiflis–Baku]] von der Türkei sowie [[Georgien]] und [[Aserbaidschan]] als eine Umgehung Armeniens im Eisenbahnverkehr eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberleitungsbus ===&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 2005 existierte ein [[Oberleitungsbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
[[Gemeindepartnerschaft|Partnerstädte]] von Gjumri sind&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gyumricity.am/en/gyumri/sister-cities- |wayback=20220722053207 |text=&amp;#039;&amp;#039;Partnerstädte.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-17 08:09:15 InternetArchiveBot }} Stadt Gjumri 2015. Abgerufen am 23. August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|width=300|&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Alexandria (Virginia)|Alexandria]], Vereinigte Staaten, seit 1990&lt;br /&gt;
* {{GBR|#}} [[Ashfield (District)|Ashfield]], Vereinigtes Königreich, seit 1998&lt;br /&gt;
* {{GRC|#}} [[Thessaloniki]], Griechenland, seit 2000&lt;br /&gt;
* {{ARG|#}} [[Córdoba (Argentinien)|Córdoba]], Argentinien, seit 2002&lt;br /&gt;
* {{BGR|#}} [[Plowdiw]], Bulgarien, seit 2004&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* {{BRA|#}} [[Osasco]], Brasilien, seit 2006&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Créteil]], Frankreich, seit 2009&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Mosdok]], Russland, seit 2011&lt;br /&gt;
* {{ROM|#}} [[Pitești]], Rumänien, seit 2012&lt;br /&gt;
* {{ITA|#}} [[Nardò]], Italien, seit 2013&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* {{CHN|#}} [[Xi’an]], Volksrepublik China, seit 2013&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Białystok]], Polen, seit 2013&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Domodedowo]], Russland, seit 2014&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[Glendale (Kalifornien)|Glendale]], Vereinigte Staaten, seit 2015&lt;br /&gt;
* {{GER|#}} [[Halle (Saale)]], Deutschland, seit 2023&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RIAN archive 8968 Rescue squad.jpg|mini|hochkant|Französischer Katastrophenhelfer nach dem Erdbeben (11.&amp;amp;nbsp;Dezember 1988)]]&lt;br /&gt;
* [[Jerwand Lalajan]] (1864–1931), Ethnograph und Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Georges I. Gurdjieff]] (vermutlich 1866–1949), armenisch-griechischer Esoteriker&lt;br /&gt;
* [[Garegin Chaschak]] (1867–1915), Journalist, Lehrer, Opfer des [[Völkermord an den Armeniern|Völkermords an den Armeniern]]&lt;br /&gt;
* [[Armen Tigranjan]] (1879–1950), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Sergei Dmitrijewitsch Merkurow|Sergei Merkurow]] (1881–1952), griechisch-russischer Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Olga Tschechowa]] (1897–1980), deutsche Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Artasches Lipariti Schahinjan|Artasches Schahinjan]] (1907–1978), armenisch-sowjetischer Mathematiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Levon Madoyan]] (1909–1964), Dudukspieler&lt;br /&gt;
* [[Hovhannes Schiras]] (1915–1984), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Khachatur Avetisyan]] (1926–1996), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Gohar Wardanjan]] (1926–2019), Agentin&lt;br /&gt;
* [[Geghuni Tschittschjan]] (* 1929), Komponistin&lt;br /&gt;
* [[Mher Mkrttschjan|Mher „Frunsik“ Mkrttschjan]] (1930–1993), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Schak Suprikjan]] (1937–2011), sowjetischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Araxi Arzrunowna Arutjunjan-Sarjan]] (1937–2013), Musikwissenschaftlerin&lt;br /&gt;
* [[Martun Israjeljan]] (* 1938), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Artawasd Peleschjan]] (* 1938), Filmemacher&lt;br /&gt;
* [[Swetlana Afanassjewna Swetlitschnaja|Swetlana Swetlitschnaja]] (1940–2024), russische Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Ada Gabrieljan]] (* 1941), Malerin&lt;br /&gt;
* [[Wasgen Manukjan]] (* 1946), Politiker, Verteidigungsminister und Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Anuschawan Gassan-Dschalalow]] (* 1947), Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Wartan Militosjan]] (1950–2015), Europameister im Gewichtheben&lt;br /&gt;
* [[Gennadi Nikolajewitsch Timtschenko]] (* 1952), Oligarch&lt;br /&gt;
* [[Sjarhej Martynau]] (* 1953), Diplomat, Politiker und Außenminister&lt;br /&gt;
* [[Jurij Serhejew]] (* 1956), Diplomat&lt;br /&gt;
* [[Jurik Wardanjan]] (1956–2018), Olympiasieger im Gewichtheben&lt;br /&gt;
* [[Sergei Babayan]] (* 1961), Pianist&lt;br /&gt;
* [[Lewon Dschulfalakjan]] (* 1964), Olympiasieger im Ringen&lt;br /&gt;
* [[Armen Darbinjan]] (* 1965), Politiker, Premierminister und Hochschuldirektor&lt;br /&gt;
* [[Robert Emmijan]] (* 1965), Weitspringer&lt;br /&gt;
* [[Nariné Simonian]] (* 1965), Pianistin, Orgelspielerin und Opern-Direktorin&lt;br /&gt;
* [[Mnazakan Iskandarjan]] (* 1967), Olympiasieger im Ringen&lt;br /&gt;
* [[Israjel Militosjan]] (* 1968), Olympiasieger im Gewichtheben&lt;br /&gt;
* [[Armen Martirosjan (Leichtathlet)|Armen Martirosjan]] (* 1969), Dreispringer&lt;br /&gt;
* [[Harut Wardanjan]] (* 1970), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Artur Petrosjan]] (* 1971), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Arewik Petrosjan]] (* 1972), Politikerin und Juristin&lt;br /&gt;
* [[Mchitar Manukjan]] (* 1973), Ringer&lt;br /&gt;
* [[Ara Abrahamian]] (* 1975), schwedischer Ringer&lt;br /&gt;
* [[Artiom Kiourengian]] (* 1976), griechischer Ringer&lt;br /&gt;
* [[Rudik Petrosjan]] (* 1980), Gewichtheber&lt;br /&gt;
* [[Geworg Dawtjan]] (* 1983), Europameister im Gewichtheben&lt;br /&gt;
* [[Howhannes Dawtjan]] (* 1983), Judoka&lt;br /&gt;
* [[Tigran Wardan Martirosjan]] (* 1983), Europameister im Gewichtheben&lt;br /&gt;
* [[Nasik Awdaljan]] (* 1986), Weltmeisterin im Gewichtheben&lt;br /&gt;
* [[Hrajr Mkojan]] (* 1986), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Arsen Dschulfalakjan]] (* 1987), Olympiasieger im Ringen&lt;br /&gt;
* [[Tigran Hamasyan]] (* 1987), Jazzpianist&lt;br /&gt;
* [[Meline Dalusjan]] (* 1988), Europameisterin im Gewichtheben&lt;br /&gt;
* [[Tigran Geworg Martirosjan]] (* 1988), Weltmeister im Gewichtheben&lt;br /&gt;
* [[Kristine Chatschatrjan]] (* 1989), Skilangläuferin&lt;br /&gt;
* [[Lilit Harutjunjan]] (* 1993), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Gor Minasjan]] (* 1994), Gewichtheber&lt;br /&gt;
* [[Artur Howhannisjan]] (* 1996), Boxer&lt;br /&gt;
* [[Dawit Tschalojan]] (* 1997), Boxer&lt;br /&gt;
* [[Wahan Bitschachtschjan]] (* 1999), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vertrag von Alexandropol]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Armenien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gyumri|Gjumri}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gyumricity.am/ Offizielle Website der Stadt] (armenisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.coe.int/t/dg4/cultureheritage/cooperation/Kyiv/PTF/PTF_Gyumri_Armenia.pdf &amp;#039;&amp;#039;Preliminary Technical File. Gyumri, Armenia.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) Kyiv Initiative Regional Programme. Pilot Project on the Rehabilitation of Cultural Heritage in Historic Towns, ca. 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4805235-8|LCCN=n00046178|VIAF=159410853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gjumri| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzhauptstadt in Armenien]]&lt;/div&gt;</summary>
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