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	<title>Gjakova - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ⵓ: •4 externe Links geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-04-09T14:33:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;•4 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort im Kosovo&lt;br /&gt;
|NameAlbanischUnbestimmt = Gjakovë&lt;br /&gt;
|NameAlbanischBestimmt   = Gjakova&lt;br /&gt;
|NameSerbischLateinisch  = Đakovica&lt;br /&gt;
|NameSerbischKyrillisch  = Ђаковица&lt;br /&gt;
|Wappen                  = Stema e Gjakovës.jpg&lt;br /&gt;
|lat_deg                 = 42&lt;br /&gt;
|lat_min                 = 22&lt;br /&gt;
|lat_sec                 = 37&lt;br /&gt;
|lon_deg                 = 20&lt;br /&gt;
|lon_min                 = 25&lt;br /&gt;
|lon_sec                 = 55&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Gjakova&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = Gjakova&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 375&lt;br /&gt;
|Fläche                  = &lt;br /&gt;
|Einwohner               = 41809&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand          = 2024&lt;br /&gt;
|Postleitzahl            = 50010–50100&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl          = 390&lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen         = 07&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gjakova&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{sqS}} definit, indefinit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gjakovë&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{srS|Ђаковица|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Đakovica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}; {{trS|Yakova}}) ist mit knapp 42.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt des [[Kosovo]] und liegt im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu [[Albanien]]. Sie ist Amtssitz der [[Gemeinde Gjakova|gleichnamigen Gemeinde]] und des [[Bezirk Gjakova|Bezirkes]]. Die im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vom Stamm Merturi&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Elsie: [https://www.google.com.au/books/edition/The_Tribes_of_Albania/AaamDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Edit+Durham+merturi+Gjakova&amp;amp;pg=PT205&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;The Tribes of Albania: History, Society and Culture.&amp;#039;&amp;#039;] Bloomsbury Publishing, London 2015, ISBN 978-0-85773-932-2, S.&amp;amp;nbsp;205.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründete Stadt ist heute von vielen historischen Bauten und großen Industriegebieten geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gjakovë Kosovo.jpg|mini|links|Blick über Gjakova Richtung Osten]]&lt;br /&gt;
Gjakova ist im Südwesten des Kosovo gelegen, etwa auf halbem Weg zwischen den Großstädten [[Peja]] im Norden und [[Prizren]] im Süden. Nordöstlich der Stadt öffnet sich die westkosovarische Großebene [[Metochien]], während im Südwesten die Bergspitzen des [[Prokletije]] in die Höhe ragen. Gjakova liegt genau am Eingang des [[Erenik]]-Tales, wo der Stadtfluss [[Krena]] von Norden her in den Bergfluss Erenik mündet. Dieser fließt nach einigen Kilometern oberhalb der [[Drin-Schlucht]] in den [[Drin#Weißer Drin|Weißen Drin]], den längsten Fluss des Kosovo.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geographie&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide/Geography.aspx |titel=Geographie der Stadtumgebung |werk=Website der Gemeinde Gjakova |sprache=sq |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120528232332/http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide/Geography.aspx |archiv-datum=2012-05-28 |abruf=2012-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Acht Kilometer Luftlinie nördlich der Stadt hinter einigen Hügeln liegt der [[Radoniq-See|Radoniq-Stausee]]. Die dortigen Wasserkraftwerke versorgen große Teile der Umgebung mit Elektrizität. Zudem spielt er für die Trinkwasserversorgung eine wichtige Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geographie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
In Gjakova herrscht wie im ganzen Land [[Kontinentalklima]] mit ausgeprägten, jahreszeitlich bedingten Temperaturschwankungen. Die Sommer können heiß und niederschlagsarm, die Winter kalt und niederschlagsreich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühphase ===&lt;br /&gt;
Gjakova wurde Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gegründet. Es gibt zwei Theorien, die den Namen der Stadt zu erklären versuchen. Die eine Theorie ist vor allem unter serbischen Historikern anerkannt und behauptet, dass die Stadt nach einem gewissen Jakov benannt wurde. Dieser soll in Đakovica seinen Herrschaftssitz gehabt haben und Vasall von [[Vuk Branković]] (1345–1397) gewesen sein. Dieser Jakov prägte auch eigene Münzen. Die andere Theorie wiederum führt den albanischen Stadtnamen &amp;#039;&amp;#039;Gjakova&amp;#039;&amp;#039; auf das albanische Wort für „Blut“, &amp;#039;&amp;#039;gjak&amp;#039;&amp;#039;, zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Stadt herrschten im späten Mittelalter verschiedene serbische Fürsten, bis sie 1454 von den [[Osmanisches Reich|Osmanen]] erobert wurde. Nach der osmanischen Katasterzählung von 1485 war Đakovica oder Yakova ([[Osmanische Sprache|osmanisch]]) ein Dorf mit 65 serbischen und möglicherweise zwei albanischen Haushalten. Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wird die Kirche von Đakovica als ein [[Metochi]] des Klosters von [[Kloster Visoki Dečani|Dečani]] genannt. In dieser Zeit nahm die albanische Bevölkerung im Gebiet des heutigen Metochien (albanisch Rrafsh i Dukagjinit) weiter zu, wo bereits zuvor Albaner ansässig waren. Das Gebiet, einschließlich der Region um Đakovica, wurde später im Zuge der serbischen Expansion und Besatzung stärker in das serbische Einflussgebiet einbezogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Nördlich befand sich das mittelalterliche [[Kastell von Cërmjan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osmanische Periode ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ndertesat Fetare.jpg|mini|Moschee und Kirche prägen das historische Stadtzentrum]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte Gjakovas ist eng verbunden mit jener des benachbarten Hochgebirges. Im Laufe der frühen Neuzeit –&amp;amp;nbsp;besonders im 17. und 18. Jahrhundert&amp;amp;nbsp;– siedelten sich immer wieder Hochlandbewohner in der Ebene um die Stadt an, teils aus wirtschaftlichen Gründen, teils auf Betreiben der Osmanen. So bestehen zum einen starke familiäre Bindungen zwischen den Bewohnern der Gegend von Gjakova und jenen des Hochlandes; zum anderen ist Gjakova bis heute ein Zentrum der kleinen [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Gemeinschaft im Kosovo.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmitt, Oliver Jens: &amp;#039;&amp;#039;Kosovo – Kurze Geschichte einer zentralbalkanischen Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar 2008, S. 124 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Gjakova blieb vor dem wachsenden Nationalismus auf der [[Balkanhalbinsel]] nicht verschont. 1845 organisierten Albaner einen Aufstand gegen das Osmanische Reich. Sie protestierten gegen die ihnen auferlegten, zu hohen Steuern und die Politik der Zentralisierung. Nach der Zerschlagung des Aufstandes wurden viele albanische Einwohner Gjakovas inhaftiert oder nach [[Kleinasien]] verbannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Miranda Vickers |Titel=Shqiptarët – Një histori moderne |Verlag=Bota Shqiptare |Datum=2008 |ISBN=978-99956-11-68-2 |Kapitel=Vazhdimi i shpërbërjes së Perandorisë Osmane |Seiten=48 |Originaltitel=The Albanians – A Modern History |Originalsprache=en |Übersetzer=Xhevdet Shehu}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufstreben des [[Nationalismus]] überall auf der [[Balkanhalbinsel]] im 19. Jahrhundert begannen auch in Gjakova albanische Intellektuelle sich für eine [[Autonomie]] oder [[Staatliche Unabhängigkeit|Unabhängigkeit]] des albanischen Volkes vom Osmanischen Reich einzusetzen. Viele Söhne der Stadt wurden bekannte Persönlichkeiten der albanischen Nationalbewegung [[Rilindja]] ({{deS|Wiedergeburt}}). Die 1878 gegründete [[Liga von Prizren]] versuchte die Ideen einer Vereinigung der albanischen Nation zu verwirklichen und hatte in Gjakova ein Kontaktbüro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 kam der osmanische Feldmarschall [[Mehmed Ali Pascha]] nach Gjakova, um im Auftrag des Sultans die auf dem [[Berliner Kongress]] beschlossene Abtretung von Grenzgebieten des Osmanischen Reiches an Montenegro durchzusetzen. Tausende belagerten die [[Kulla (Wehrbau)|Kulla]], in der er sich aufhielt, stürmten sie und töteten ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oliver Jens Schmitt]]: [https://www.nzz.ch/feuilleton/debakel-einer-grossmacht-1.18573796 &amp;#039;&amp;#039;Debakel einer Großmacht&amp;#039;&amp;#039;] (4. Juli 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselnde Herrschaften im frühen 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In den [[Balkankriege]]n 1912/13 kam Gjakova endgültig zum [[Königreich Serbien]], während das historische Hinterland der Stadt im Süden und Westen durch die neue Grenzziehung abgetrennt wurde und seitdem zu Albanien gehört. Die traditionell starken Beziehungen zwischen dem heutigen nordalbanischen Bergland und der Stadt in der Ebene wurden so dauerhaft gestört. Im Sommer und Herbst 1913 erhoben sich albanische [[Islam|Muslime]] in Gjakova und Umgebung gegen die serbische Militärverwaltung; der Aufstand der sogenannten [[Kaçaken]] wurde jedoch niedergeworfen. Am 7. September 1913 annektierte das mit Serbien verbündete [[Montenegro]] die Gegend um Gjakova.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Vickers 2008, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1915 marschierten im Zuge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], der in [[Südosteuropa]] de facto eine Fortsetzung der Balkankriege war, [[Bulgarien|bulgarische]] Truppen in Gjakova ein. Nach dem Krieg wurde Kosovo dem neuen [[Königreich Jugoslawien|Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen]] angeschlossen. In den 20er und 30er Jahren wurden im Zuge der serbischen Bevölkerungspolitik etwa 13.000 serbische Siedler in der albanisch dominierten Gegend von Gjakova angesiedelt, so dass sich der serbische Bevölkerungsanteil von 8,3 auf 33 Prozent vervierfachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Vickers 2008, S. 199 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gjakova zu jugoslawischen Zeiten ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde die Stadt von den [[Volksbefreiungsarmee (Jugoslawien)|Tito-Partisanen]] erobert. In der Folge kam es am 11. März 1945 in Gjakova zur ersten größeren Demonstration im Kosovo, als albanische Frauen gegen die Einziehung ihrer Männer und Söhne in die Volksbefreiungsarmee protestierten. Eine Teilnehmerin wurde anschließend zum Tode verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Vickers 2008, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im diktatorischen [[Jugoslawien]] erlebte die Stadt eine angehende [[Industrialisierung]], so fanden beispielsweise in der neu gegründeten Fabrik zur Baumwollverarbeitung &amp;#039;&amp;#039;Emin Duraku&amp;#039;&amp;#039; etwa 2000 Menschen Arbeit. In diesem Zusammenhang wurde Gjakova, das zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Wesentlichen aus seiner osmanisch-/ türkischen Altstadt bestand, deutlich ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor und während des [[Kosovokrieg]]es zählte die Gegend um Gjakova zu den Hochburgen des albanischen Widerstandes gegen die jugoslawische Staatsmacht, ab 1997 auch zu den Zentren der [[UÇK]], die hier sowohl die Anfänge einer eigenen Verwaltungsstruktur aufbaute als auch gegen nicht-albanische Teile der Bevölkerung vorging, jedoch im Sommer 1998 vorerst wieder zurückgeschlagen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Vickers 2008, S. 325 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Krieges – insbesondere beim Abzug der serbischen Truppen 1999 – wurde die Altstadt stark zerstört, inzwischen wurde sie jedoch wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Dell: &amp;#039;&amp;#039;Kosovo: Informieren, Reisen, Erinnern.&amp;#039;&amp;#039; München 2008, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unweit der Stadt fand am 27. April 1999 das [[Massaker von Meja]] statt, in dem 294 Menschen Mitgliedern der [[Jugoslawische Volksarmee#Jugoslawienkriege und Auflösung|Jugoslawischen Volksarmee]] und Mitgliedern verschiedener [[Serbien|serbischer]] [[Freischärler]]verbände zum Opfer fielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HRW&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hrw.org/legacy/reports/2001/kosovo/Po_naredjenju.pdf &amp;#039;&amp;#039;Under orders: War crimes in Kosovo&amp;#039;&amp;#039;.] ([[Human Rights Watch]]; PDF; 5,0&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FHP1&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hlc-rdc.org/Saopstenja/1751.en.html | wayback=20100525081838 | text=&amp;#039;&amp;#039;Presentation of the Meja/Mejë register of killed or missing people.&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Humanitarian Law Center]], 25-07-2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FHP2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hlc-rdc.org/uploads/editor/Prezentacija%20Meja%20SER.pdf | wayback=20110919213440 | text=&amp;#039;&amp;#039;Poimenični popis ubijenih i nestalih 27.04.1999. u općini Đakovica&amp;#039;&amp;#039;.}} (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB); [[Humanitarian Law Center]], 25-07-2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Ethnische Struktur ===&lt;br /&gt;
Im eigentlichen Ort Gjakova wurden 2011 40.827 Einwohner erfasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://pop-stat.mashke.org/kosovo-ethnic-loc2011.htm |titel=Ethnic composition of Kosovo 2011 |abruf=2017-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwa 586 Quadratkilometer große Gemeinde Gjakova&amp;lt;ref name=&amp;quot;fläche&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide.aspx |titel=Kurzbeschreibung der Stadt Gjakova |werk=Website der Gemeinde Gjakova |sprache=sq |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120526133605/http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide.aspx |archiv-datum=2012-05-26 |abruf=2012-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht neben der Stadt selbst noch aus 90 weiteren Ortschaften, die in der Umgebung liegen. Die Gemeinde zählte zuletzt 94.556 Einwohner (2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner&amp;quot; /&amp;gt;). Die Bevölkerungsdichte betrug somit knapp 161 Einwohner/km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 schätzte die [[UNMIK]] für die Gemeinde (damals mit ein wenig anderen Grenzen) etwa 152.000 Einwohner. [[Ethnie|Ethnisch]] war sie sehr homogen: 95,5 Prozent der Bevölkerung waren [[Albaner]]. Zu den Minderheiten zählten mit 4 Prozent die [[Aschkali]] und mit 0,4 Prozent die [[Roma]]. Weiters bestand eine kleine [[Bosniaken|bosniakische]] Minorität.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bevölkerung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide/QyteteTriZonaGjakove.aspx |titel=Demographie und Humanressourcen der Gemeinde Gjakova |werk=Website der Gemeinde Gjakova |sprache=sq |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120525095026/http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide/QyteteTriZonaGjakove.aspx |archiv-datum=2012-05-25 |abruf=2012-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen, vor dem [[Kosovokrieg]] 1999 ansässigen [[Serben]] flüchteten infolgedessen aus der Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;osze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altersstruktur und Lebenserwartung ===&lt;br /&gt;
Gjakova hat eine besonders junge Bevölkerung, wie dies im ganzen Kosovo meist der Fall ist. Etwa 52 Prozent derselbigen sind unter 25 Jahre alt; nur 4,6 Prozent gehören zu den über 65-Jährigen. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 71 Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bevölkerung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Erstmals vom [[Bistum Skopje]] erfasst wird die Einwohnerstruktur von Gjakova im Jahr 1638. Damals zählte die Stadt 20 katholische, 20 orthodoxe und 320 muslimische Häuser. In den Jahren 1641/42 wurden 16 orthodoxe und 250 muslimische Häuser registriert. 1853 gab es neben 75 katholischen, 80 orthodoxen und 4000 muslimischen Häuser auch 300 Haushalte, die von „Zigeunern“ bewohnt waren. Im Jahr 1872 betrug die Einwohnerzahl der Stadt Gjakova etwa 10.000, von denen die Mehrheit muslimisch waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thede Kahl, Izer Maksuti, Albert Ramaj |Titel=Die Albaner in der Republik Makedonien |TitelErg=Fakten, Analysen, Meinungen zur interethnischen Koexistenz |Sammelwerk=Wiener Osteuropa Studien |Band=23 |Verlag=Lit Verlag |Ort=Wien |Datum=2006 |ISBN=3-7000-0584-9 |ISSN=0946-7246 |Kapitel=Geistliche Visitationsberichte als Quellen zur albanischen Volks- und Kirchengeschichte – Die Erzdiözese Skopje |Seiten=26–27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-right:2em; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://pop-stat.mashke.org/kosovo-census-ks.htm |titel=Kosovo censuses |werk=pop-stat.mashke.org |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150505232018/http://pop-stat.mashke.org/kosovo-census-ks.htm |archiv-datum=2015-05-05 |abruf=2018-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Zensus !! 1948 !! 1953 !! 1961 !! 1971 !! 1981 !! 1991 !! 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
| 15.190 || 17.065 || 21.368 || 31.281 || 42.031 || 59.008 || 40.827&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit den letzten Kommunalwahlen im Kosovo 2013 ist [[Mimoza Kusari-Lila]] von der [[Aleanca Kosova e Re]] (AKR) Bürgermeisterin von Gemeinde und Stadt. Laut dem Statut der Gemeinde setzt sich der Gemeinderat aus 41 Mitgliedern zusammen, einschließlich des Bürgermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kk.rks-gov.net/gjakove/Assembly-1.aspx |titel=Die Funktionen und die Wahl des Gemeinderats |werk=Website der Gemeinde Gjakova |sprache=sq |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120526133552/http://kk.rks-gov.net/gjakove/Assembly-1.aspx |archiv-datum=2012-05-26 |abruf=2012-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehören mehrheitlich der AAK an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstädte ===&lt;br /&gt;
* {{ALB|#}} [[Shëngjin]], [[Albanien]] seit 2012&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kk.rks-gov.net/gjakove/News/Gjakova-binjakezohet-me-Shengjinin.aspx |titel=Gjakova binjakëzohet me Shëngjinin |werk=Offizielle Internetseite der Gemeinde Gjakova |datum=2012-05-18 |sprache=sq |offline=1 |archiv-url=https://archive.today/20140315161532/https://kk.rks-gov.net/gjakove/News/Gjakova-binjakezohet-me-Shengjinin.aspx |archiv-datum=2014-03-15 |abruf=2014-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Lodève]], [[Frankreich]] seit 2013&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.radiogjakova.info/?p=4688 |titel=Më 11 Maj Gjakova Binjakëzohet Me Qytetin E Lodeve, Vendi Ku Vdiq Ali Podrimja |werk=Radio Gjakova |datum=2013-04-15 |sprache=sq |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140315190731/http://www.radiogjakova.info/?p=4688 |archiv-datum=2014-03-15 |abruf=2014-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{MKD|#}} [[Opština Čair|Gemeinde Čair]], [[Skopje]], [[Nordmazedonien]] seit 2014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radiogjakova.info/?p=18344 |titel=Gjakova Binjakëzohet Me Komunën E Çairit |werk=Radio Gjakova |datum=2014-01-18 |sprache=sq |abruf=2014-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gjakova - Çarshia e Madhe - Big Baazar Panorama.JPG|mini|Blick über die Altstadt zur [[Hadum-Moschee]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:14 Kisha Shën Palit &amp;amp; Pjetrit 02.jpg|mini|Römisch-katholische Kirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gjakova Shops, winter.JPG|mini|Nahaufnahme eines typischen Holzgebäudes]]&lt;br /&gt;
Gjakova hat eine reiche traditionelle Kultur. Die Stadt ist vor allem durch ihre vielen Sehenswürdigkeiten aus den letzten Jahrhunderten bekannt, die eine gewisse Zahl an Touristen anlocken. Doch auch ihre Museen, die Bibliothek, das Theater und die vielen kulturellen Veranstaltungen gehören zum kulturellen Leben der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Gjakova besitzt 33 [[Moschee]]n, einige sind mehrere Jahrhunderte alt. Dazu zählt die [[Hadum-Moschee]] von 1592.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goruma.de/Laender/Europa/Kosovo/Sehenswuerdigkeiten/index.html#G |titel=Kosovo: Sehenswürdigkeiten |werk=Goruma |abruf=2012-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitten in der Altstadt gelegen, ist sie eine architektonisch einzigartige Moschee im Kosovo. Der Sakralbau ist reich mit [[Ornament]]en bemalt und im Inneren mit Holzelementen verziert. Die Motive der vielen [[Arabeske]]n sind Landschaften und rote, blaue sowie gelbe Blumen. Im Kosovokrieg wurde sie stark beschädigt. Die Sanierung fand zwischen 2003 und 2010 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.inyourpocket.com/kosovo/Gjakova/sights/symbol/Hadum-Mosque_64588v |titel=Hadum Mosque |werk=inyourpocket |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140506235521/http://www.inyourpocket.com/kosovo/Gjakova/sights/symbol/Hadum-Mosque_64588v |archiv-datum=2014-05-06 |abruf=2012-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gut erhaltene Altstadt ([[Basar]]) ist die größte Attraktion der Stadt. Die engen, gepflasterten Gassen sind von niedrigen, meist zweistöckigen Häuserzeilen gesäumt, die in typischer [[Osmanische Architektur|osmanischer Architektur]] aufgebaut sind. Wichtige Elemente solcher Gebäude sind Holzträger und Fachwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein wichtiger Bestandteil der Altstadt sind die albanischen Bürgerhäuser aus Stein, die Türmen ähneln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Uhrturm von Gjakova]] sowie die außerhalb gelegenen [[Schneiderbrücke (Gjakova)|Schneiderbrücke]], [[Ura e Tabakëve (Gjakova)|Gerberbrücke]] und &amp;#039;&amp;#039;Fshajt-Brücke&amp;#039;&amp;#039; bei der [[Drin-Schlucht]] sind weitere Wahrzeichen der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturelle Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Der Kulturpalast „[[Asim Vokshi]]“ wurde am 7. Juli 1977 eröffnet und bietet für verschiedene kulturelle Anlässe Platz. Das Theater „Emin Duraku“ ist eine weitere Einrichtung, die vor allem Amateurschauspielern Möglichkeiten zur Darstellung bietet. Der Literaturklub „Gjon Nikollë Kazazi“ organisiert jährlich seit 1964 den &amp;#039;&amp;#039;Mitingu i Poezisë&amp;#039;&amp;#039; (zu Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Poesie-Treffpunkt&amp;#039;&amp;#039;), bei dem neben albanischen auch ausländische Schriftsteller auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.syri-vision.tv/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=6235:mitingu-i-poezise&amp;amp;catid=3:lokale&amp;amp;Itemid=21 |titel=Mitingu i poezisë |werk=Syri Vision |datum=2012-04-18 |sprache=sq |offline=1 |abruf=2012-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kultur&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide/Culture.aspx |titel=Kultur in der Gemeinde Gjakova |werk=Website der Gemeinde Gjakova |sprache=sq |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120529014412/http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide/Culture.aspx |archiv-datum=2012-05-29 |abruf=2012-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Ethnografisches Museum Gjakova|Ethnographische Museum]] beherbergt eine große Sammlung an örtlichen traditionellen Trachten, Musikinstrumenten und anderen Artefakten, die das frühere Leben der Albaner der Region darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kultur&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traditionen ===&lt;br /&gt;
Gjakova ist im albanischen Kulturraum für seine Trachten, Lieder, Tänze und vor allem den typischen „Sofra“ bekannt. Hierbei singen viele Männer sitzend mit Instrumentalbegleitung verschiedene Lieder um einen runden niedrigen Holztisch (albanisch &amp;#039;&amp;#039;sofra&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der lokale [[Fußballverein]] heißt [[KF Vëllaznimi]] und spielt zurzeit in der zweithöchsten Liga, der [[Liga e Parë]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Soziales ===&lt;br /&gt;
In Gjakova befinden sich die Pädagogische Hochschule „Bajram Curri“ und seit dem Schuljahr 2002/03 eine Niederlassung der pädagogischen Fakultät der [[Universität Pristina]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide/QyteteTriZonaGjakove-(3).aspx |titel=Bildung in der Gemeinde Gjakova |werk=Website der Gemeinde Gjakova |sprache=sq |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120528225906/http://kk.rks-gov.net/gjakove/City-guide/QyteteTriZonaGjakove-(3).aspx |archiv-datum=2012-05-28 |abruf=2012-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zählung von 2011 durch die [[OSZE]] gibt es in der Gemeinde 39 Grundschulen mit 16.509 Schülern, sieben Sekundarschulen mit 5.911 Schülern und sechs Kindergärten mit 626 Kindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;osze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Gjakova liegt an einer wichtigen Trasse zwischen dem Kosovo und Albanien. Etwa 17 Kilometer nordwestlich liegt der Grenzübergang [[Qafa e Morinës]] (zu Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Morina-Pass&amp;#039;&amp;#039;), von wo die [[M-9.1]] über Gjakova nach [[Klina]] führt. Die Passstraße befindet sich in einem sehr guten Zustand. Eine weitere Straße führt von Gjakova ins benachbarte [[Prizren]] im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Flughafen Gjakova]], derzeit noch [[Militärflugplatz]] unter Kontrolle der [[Aeronautica Militare|italienischen Luftstreitkräfte]], soll zum Zivilflughafen ausgebaut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1078585,00.html |titel=Konkurrenz für überlasteten Flughafen Prishtina |werk=[[Deutsche Welle]] |datum=2004-01-03 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20050315135941/http://www.dw-world.de/dw/article/0,,1078585,00.html |archiv-datum=2005-03-15 |abruf=2016-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Former factories of Gjakova.JPG|mini|Stillgelegte Fabriken aus jugoslawischer Zeit im Industriegebiet]]&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der geschichtlichen Entwicklung ist Gjakova ein bedeutendes industrielles und wirtschaftliches Zentrum des Kosovo. Im Jahr 2008 waren viele kleinere und mittlere textil- und metallverarbeitende Betriebe, Handelsunternehmen sowie [[Spedition]]en angesiedelt. Einige weitere Unternehmen sind noch im Privatisierungsprozess.&amp;lt;ref name=&amp;quot;osze&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.osce.org/kosovo/13111 |titel=OSCE Profile of Gjakova |hrsg=[[OSCE]] |datum=2008-04 |abruf=2011-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitslosigkeit ===&lt;br /&gt;
Die Stadt leidet unter sehr hoher [[Arbeitslosigkeit]] vor allem unter Frauen, und Jugendliche finden kaum eine Anstellung. Nach einer Berechnung des [[Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen|Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen]] waren im Jahr 2004 folgende Anteile der jeweiligen Altersgruppe und des Geschlechts arbeitslos:&amp;lt;ref name=&amp;quot;bevölkerung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Alter !! Anteil Frauen !! Anteil Männer !! Insgesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15–24 Jahre || 81,08 % || 48,98 % || 62,79 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25–34 Jahre || 59,26 % || 34,44 % || 40,17 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 35–49 Jahre || 16,00 % || 32,91 % || 28,85 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 50–64 Jahre || 11,76 % || 49,12 % || 40,54 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte hier nur Personen mit existierenden Artikeln eintragen und verlinken --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sulejman Vokshi]] (1815–1890), Politiker und Militarist&lt;br /&gt;
* [[Bajram Curri]] (1862–1925), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Asim Vokshi]] (1909–1937), Militarist&lt;br /&gt;
* [[Fadil Hoxha]] (1916–2001), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Naim Krieziu]] (1918–2010), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Xhafer Spahiu]] (1923–1999), Politiker&lt;br /&gt;
*  Qamili i Vogël  (1923–1991), Sänger und Songwriter&lt;br /&gt;
* [[Besim Bokshi]] (1930–2014), Lyriker und Sprachwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Mahmut Bakalli]] (1936–2006), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Vladimir Durković]] (1938–1972), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Ali Podrimja]] (1942–2012), Lyriker&lt;br /&gt;
* [[Pal Lekaj]] (* 1962), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Besnik Hasi]] (* 1971), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Mehmet Haxhosaj]] (* 1972), Schriftsteller, Schauspieler und Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Atifete Jahjaga]] (* 1975), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Mimoza Kusari-Lila]] (* 1975), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Ridvan Zeneli]] (* 1979), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Arnold Gjergjaj]] (* 1984), Boxer&lt;br /&gt;
* [[Argjentina Ramosaj]] (* 1990), Popsängerin&lt;br /&gt;
* [[Fanol Përdedaj]] (* 1991), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Valonis Kadrijaj]] (* 1992), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Arbnor Prenqi]] (* 2000), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susanne Dell: &amp;#039;&amp;#039;Kosovo: Informieren – Reisen – Erinnern.&amp;#039;&amp;#039; München 2008, ISBN 978-3-940303-05-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Đakovica|Gjakova}}&lt;br /&gt;
* [https://kk.rks-gov.net/gjakove/ Offizielle Website der Großgemeinde Gjakova/Đakovica] (albanisch und serbisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.osce.org/kosovo/13111 OSZE-Bericht über Stadt und Großgemeinde Gjakova/Đakovica] (März 2014, PDF-Datei, 342&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in Gjakova}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gjakova| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kosovo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gemeinde Gjakova)]]&lt;/div&gt;</summary>
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