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	<title>Giuseppe Calò - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:24:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jack User: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2022-07-12T05:11:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giuseppe „Pippo“ Calò&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1931]] in [[Palermo]], [[Sizilien]], [[Italien]]) ist ein italienischer Mafioso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Giuseppe Calò wurde 1931 in Palermo geboren. Er wuchs in einem Umfeld auf, welches stark von der Mafiakultur geprägt war. Mit 23 Jahren wurde er in die [[Cosa Nostra]] aufgenommen; er wurde Mitglied der Familie von [[Porta Nuova (Palermo)|Porta Nuova]], eines Stadtteils von Palermo. Die relativ kleine Familie von Porta Nuova war – und ist – eine der wichtigeren Familien von Palermo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stieg schnell in der Hierarchie der Familie auf und wurde 1969, nach dem Ende des [[Cosa Nostra#Erster Großer Mafiakrieg|Ersten Mafiakriegs]], zum Boss der Familie. Ab Anfang der 1970er Jahre hielt er sich hauptsächlich in [[Rom]] auf, wo er Kontakte zu [[Neofaschismus|neofaschistischen]] [[Terrorismus|Terroristen]], lokalen Kriminellen wie der mächtigen [[Banda della Magliana]] und auch zu [[Politiker]]n und Finanzkreisen knüpfte. Zudem hatte Caló auch enge Kontakte zur [[Camorra]] aufgebaut. „Pippo“ Calò wurde innerhalb der Cosa Nostra auch als ihr „Kassenwart“ angesehen, denn er kümmerte sich für viele Familien um deren illegal erworbene Gelder. Zu Calós Familie gehörten mit Nunzio La Mattina und Gerlando Alberti auch einige der führenden [[Heroin]]händler. Mitte der 1970er Jahre kam es innerhalb der Cosa Nostra zum Bruch zwischen ihren traditionellen Vertretern um das Bündnis [[Gaetano Badalamenti]]-[[Stefano Bontade]]-[[Salvatore Inzerillo (Mafioso)|Salvatore Inzerillo]] und den [[Corleonesi]], die von [[Luciano Liggio]], [[Salvatore Riina]] und [[Bernardo Provenzano]] angeführt wurden und sich bald mit den traditionsreichen und mächtigen Grecos um [[Michele Greco]] verbündeten. Calò, anfangs ein Verbündeter Stefano Bontades und mit ihm auch in der [[Sizilianische Mafia-Kommission|Kommission]] verbündet, ging bald zu den Corleonesi über. Viele andere Bosse folgten seinem Beispiel. Im blutigen [[Cosa Nostra#Zweiter Großer Mafiakrieg|Zweiten Mafiakrieg]] vom April 1981 bis zum Herbst 1983 errangen die Corleonesi die Vorherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Dezember 1984 wurde der Schnellzug 904 von Neapel nach Mailand in die Luft gesprengt, dabei starben 16 Menschen, 200 wurden verletzt. Der Kronzeuge [[Tommaso Buscetta]] erklärte, dass sein Boss Pippo Calò diesen Anschlag geplant hatte und ihn von seinen Freunden aus dem neo-faschistischen Milieu ausführen ließ. Dies geschah einzig zu dem Zweck, die öffentliche Aufmerksamkeit von der Cosa Nostra abzulenken. 1985 wurde Calò in Rom verhaftet, wo er sich unter dem Namen Mario Agliarolo aufhielt. Im [[Maxi-Prozess]] von 1986 bis 1987 wurde Calò zu lebenslanger Haft verurteilt. Vom Mord am Bankier [[Roberto Calvi]] wurde er jedoch freigesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Prozess im Jahr 2001 sagte sich Calò öffentlich von der Cosa Nostra los und bekannte sich dazu, ehemals ihr Mitglied gewesen zu sein. Er weigerte sich jedoch, ein [[Omerta#Pentiti|Pentito]] (Kronzeuge) zu werden, da er nur Verantwortung für sich allein übernehmen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[John Dickie (Romanist)|John Dickie]]: &amp;#039;&amp;#039;Cosa Nostra – Die Geschichte der Mafia&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-17106-4.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Stille]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Richter: Der Tod, die Mafia und die italienische Republik.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck Verlag, München 1995, ISBN 3-406-42303-5.&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Falcone]] und Marcelle Padovani: &amp;#039;&amp;#039;Inside Mafia.&amp;#039;&amp;#039; Herbig Actuell, München 1992, ISBN 3-7766-1765-9.&lt;br /&gt;
* [[Pino Arlacchi]]: &amp;#039;&amp;#039;Mafia von innen – Das Leben des Don [[Antonino Calderone]].&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-12477-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-07-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Calo, Giuseppe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mafioso (Sizilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Calò, Giuseppe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Calò, Pippo (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Mafioso&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Palermo]], [[Sizilien]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jack User</name></author>
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