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	<title>Giulio Aquila - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:33:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giulio_Aquila&amp;diff=2710625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Italiggio: /* Leben */ Link gesetzt</title>
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		<updated>2024-09-03T12:51:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Link gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giulio Aquila&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Julius Spitz&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Gyula Sas&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Dezember]] [[1893]] in [[Jászberény]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[26. August]] [[1943]] in [[Swobodny]], [[Russische SFSR]], [[Sowjetunion]]) war ein ungarischer kommunistischer Funktionär.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/giulio-sas-aquila?ID=4007 &amp;#039;&amp;#039;Aquila, Giulio&amp;#039;&amp;#039;], Biographische Angaben aus dem Handbuch der Deutschen Kommunisten bei [[Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Julius Spitz, der älteste Sohn des jüdischen Gemischtwarenhändlers Benjamin Spitz aus [[Oroszfalva]] und der Hani Blumenfeld, besuchte ab 1899 die örtliche Elementarschule und 1903–1908 das Gymnasium. Dann besuchte er bis 1911 die Bankkaufmannsschule in [[Oradea|Großwardein]] und arbeitete ein Jahr in [[Miskolc]] bei der Budapester Bank der Landwirte, ehe er 1913–1915 Vertreter einer Wollfirma in Wien war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.nadinenelken.de/index.php?page=how-cmsms-works | archive-is=20130211113049 | text=Nadine Nelken}} In: &amp;#039;&amp;#039;nadinenelken.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Magyarisierung]] hatten er und seine Brüder Andreas und Stephan&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Sas: * 13. August 1904. Studium der Medizin in Rom; 1928 Dr. med. 1938 Auswanderung nach Indien; Privatpraxis in Bombay. Später Leiter eines Militärhospitals in der britischen Armee.&amp;lt;/ref&amp;gt; sich den ungarischen Nachnamen &amp;#039;&amp;#039;Sas&amp;#039;&amp;#039; (dt. Adler) zugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Oktober 1916 heiratet er in [[Bratislava|Pressburg]] Etelka Silberer (* 21. April 1886 in Budapest; † 1955 in Moskau). Sie hatten die Töchter Agnes (1921–2001) und Vera (* 1919) die 1933 mit der Mutter in die Sowjetunion emigrierten und Schüler der [[Karl-Liebknecht-Schule (Moskau)|Karl-Liebknecht-Schule]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-LUqGUPqBTbgC-1&amp;quot;&amp;gt;Natalja Mussienko: &amp;#039;&amp;#039;Schule der Träume.&amp;#039;&amp;#039; Julius Klinkhardt, 2005, ISBN 978-3-781-51368-6, S.&amp;amp;nbsp;1 ({{Google Buch|BuchID=LUqGUPqBTbgC|Seite=1}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; in Moskau wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916–1918 diente Gyula Sas in der österreichischen Armee. Nachdem er seit 1911 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Österreich-Ungarns war, trat er 1919 in die [[Ungarische Kommunistische Partei]] über und gehörte während der [[Föderative Ungarische Sozialistische Räterepublik|Ungarischen Räterepublik]] dem Ökonomischen Rat unter [[Eugen Varga]] an. Nach deren Niederschlagung flüchtete er im September zunächst nach Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Italien wirkte er im Auftrag der [[Komintern]] und war zeitweise Mitglied der [[Partito Comunista Italiano|Italienischen Kommunistischen Partei]], bis er nach dem Mussolini-Putsch 1921 ausgewiesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm den Parteinamen Aquila an, unter dem er für die Presse schrieb, zog nach Berlin, wurde Mitglied der KPD und arbeitete hauptamtlich als Parteiarbeiter für die Komintern und die sowjetische Handelsvertretung. Er befasste sich vor allem mit der italienischen Frage und mit Faschismusfragen und publizierte mehrere Artikel und Broschüren. Mit [[Willi Münzenberg]] war er 1924 auch Berichterstatter über die „faschistische Bewegung“ auf dem 5. Komintern-Kongress. Seine letzte Arbeitsstelle in Berlin war das &amp;#039;&amp;#039;Internationale Antifaschistische Komitee&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 heiratete er [[Valentina Adler|Valentina Dina Adler]] (1898–1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;books-SqA9KYK7keYC-13&amp;quot;&amp;gt;Brigitta Keintzel, [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2002, ISBN 3-205-99467-1, S.&amp;amp;nbsp;13 ({{Google Buch|BuchID=SqA9KYK7keYC|Seite=13}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;), die älteste Tochter von [[Alfred Adler|Alfred]] und [[Raissa Adler]]. Adler hatte in Wien in Nationalökonomie promoviert, arbeitete in Berlin und war Mitglied der KPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929–30 wurde er nach Moskau abkommandiert, wo er als Referent für italienische Fragen bei der Komintern arbeitete. 1931 kehrte er wieder nach Deutschland zurück und arbeitete in der außenpolitischen Redaktion der [[Die Rote Fahne|Roten Fahne]]. Nachdem er im März 1933 verhaftet und im April als Staatenloser ausgewiesen war, kehrte er im Juni 1933 in die Sowjetunion zurück, nahm eine Arbeit im [[ZK der KPdSU]] (B) im Büro von [[Karl Radek]] auf und arbeitete auch in Eugen Vargas 1924 gegründetem &amp;#039;&amp;#039;Institut für Weltwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Valentina emigrierte im Januar 1934 in die Sowjetunion und arbeitete in der &amp;#039;&amp;#039;Verlagsgenossenschaft ausländischer Arbeiter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 1937 wurden beide vom NKWD verhaftet, möglicherweise wegen ihres Kontaktes zu Radek. Giulio Aquila wurde am 2. Oktober 1937 zu 10 Jahren Arbeitslager verurteilt und starb am 26. August 1943 in einem Lager im Fernen Osten bei der Stadt [[Swobodny]], einer Station an der [[Transsibirische Eisenbahn|Transsibirischen Eisenbahn]], Valentina 1942 im Gulag in [[Akmolinsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Agnes hatte sich 1941 als Freiwillige zur Roten Armee gemeldet und war bis 1943 hinter den feindlichen Linien eingesetzt. Später arbeitete sie als [[Schriftsetzer|Maschinensetzerin]] in der 7. Druckerei für Fremdsprachen. Sie bemühte sich um die Freilassung und Rehabilitierung ihres Vaters und wurde im Februar 1943 wegen „Nichtbeachtung des Passgesetzes“ verhaftet. 1947 kehrte sie nach Deutschland zurück, wurde Mitglied der [[SED]] und arbeitete als Journalistin und Dolmetscherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Die italienische sozialistische Partei; 1922 ([https://archive.org/details/dieitalienisches00aqui Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Faschismus in Italien&amp;#039;&amp;#039;; 1923 ({{Webarchiv | url=http://media.de.indymedia.org/media/2008/09//228175.pdf  | webciteID=69exrf3Ls | text=Online}})&lt;br /&gt;
* Faschismusanalyse 2. Faschismus an der Macht&lt;br /&gt;
* Faschismusanalyse.&lt;br /&gt;
* mit Willi Münzenberg: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die faschistische Bewegung Frühjahr 1924 unterbreitet dem fünften Kongress der Kommunistischen Internationale im Auftrage der Komintern-Kommission gegen den Faschismus&amp;#039;&amp;#039;; 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
| Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
| Auflage = 2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
| Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Jahr=2008&lt;br /&gt;
| ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/giulio-sas-aquila?ID=4007 Online]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kampf dem Faschismus : Nachdruck von Texten zur Faschismus-Frage aus den 20er und 30er Jahren&amp;#039;&amp;#039;; 1973&lt;br /&gt;
* Giulio Aquila, [[Renzo De Felice]]; [[Francesco Perfetti]]: &amp;#039;&amp;#039;Il fascismo e i partiti politici italiani : testimonianze del 1921-1923&amp;#039;&amp;#039;; 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=113650348X|LCCN=n2021031099|NDL=00519600|VIAF=20195577}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aquila, Giulio}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ungarische Räterepublik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PCI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Transleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aquila, Giulio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spitz, Julius (wirklicher Name); Sas, Gyula&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer kommunistischer Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jászberény]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. August 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Swobodny]], [[Russische SFSR]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Italiggio</name></author>
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