<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Giulia_Grisi</id>
	<title>Giulia Grisi - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Giulia_Grisi"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giulia_Grisi&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T21:53:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giulia_Grisi&amp;diff=1283055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agnete: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giulia_Grisi&amp;diff=1283055&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T19:52:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:M.dlle Giulietta Grisi. (BM 1944,1014.257).jpg|mini|hochkant=1.1|&amp;#039;&amp;#039;M.dlle Giulietta Grisi&amp;#039;&amp;#039;, [[Lithographie]] von Robert Jacob Hamerton, um 1835]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giulia Grisi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1811]] in [[Mailand]]; † [[29. November]] [[1869]] in [[Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Grove Music Online|11800|Elizabeth Forbes|Grisi, Giulia}}; der 28. Juli wird auch gelegentlich als ihr Geburtstag genannt; das ist jedoch der Geburtstag ihrer Schwester [[Giuditta Grisi|Giuditta]].&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine [[italien]]ische [[Oper]]nsängerin (dramatischer [[Koloratursopran]], &amp;#039;&amp;#039;[[soprano sfogato]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und frühe Karriere ===&lt;br /&gt;
Giulia war eine Tochter des Gaetano Grisi, eines Offiziers der [[Napoleonische Armee|Napoleonischen Armee]], und stammte aus einer musikalisch sehr begabten Familie. Ihre Mutter Giovanna war eine Schwester der berühmten Sängerin [[Giuseppina Grassini]] (1773–1850), und Giulias ältere Schwester [[Giuditta Grisi]] war ein berühmter [[Mezzosopran]]. Ihre Cousine [[Carlotta Grisi]] gehörte zu den bedeutendsten [[Ballerina|Ballerinen]] der [[Romantik]].&amp;lt;ref name=Staccioli&amp;gt;{{DBI|Autor=Roberto Staccioli|ID=grisi_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Grisi|Band=59|SeiteVon=|SeiteBis=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab ihrem elften Lebensjahr wurde Giulia in einem Internat erzogen; ihren ersten Musik- und Klavierunterricht erhielt sie im [[Konvent (Kloster)|Konvent]] der Mantellate in Florenz. Als sie 14 Jahre alt war, wurde ihre schöne Naturstimme entdeckt, und ihre Schwester Giuditta überzeugte ihren Vater, das Mädchen nach Mailand zurückzuholen, wo Giulia drei Jahre lang von dem Tenor Giacomo Guglielmi, einem Sohn des Komponisten [[Pietro Carlo Guglielmi]], unterrichtet wurde. Danach studierte sie in [[Bologna]] bei Giacomelli und wurde am [[Conservatorio Giuseppe Verdi|Mailänder Konservatorium]] bei M. A. Marliani ausgebildet.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Print (BM 1882,0513.16).jpg|mini|links|hochkant=0.7|Giulia Grisi als Desdemona in Rossinis &amp;#039;&amp;#039;[[Otello (Rossini)|Otello]]&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1836]]&lt;br /&gt;
Ihr Debüt hatte sie 1828 mit siebzehn Jahren als Emma in [[Gioachino Rossini|Rossinis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Zelmira]]&amp;#039;&amp;#039; in Bologna. Bereits in der gleichen Saison 1828–29 ließ der [[Impresario]] Lanari sie als &amp;#039;&amp;#039;[[primadonna]]&amp;#039;&amp;#039; in Rossinis Opern &amp;#039;&amp;#039;[[Torvaldo e Dorliska]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Il barbiere di Siviglia]]&amp;#039;&amp;#039; auftreten. Von diesen Auftritten etwas überanstrengt und mit angegriffener Gesundheit zog sie sich vorübergehend zu ihrer Tante Giuseppina Grassini nach Bologna zurück, die ihr wertvolle Tipps gab, so dass Giulia ihre Karriere im Karneval 1829–30 am [[Teatro della Pergola]] in [[Florenz]] fortsetzen konnte, unter anderem als Amenaide in Rossinis &amp;#039;&amp;#039;[[Tancredi]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am selben Theater sang Giulia Grisi 1830 neben dem berühmten Tenor [[Giovanni David]] in [[Giovanni Pacini|Pacinis]] &amp;#039;&amp;#039;Il falegname di Livonia&amp;#039;&amp;#039; und in &amp;#039;&amp;#039;[[Ricciardo e Zoraide]]&amp;#039;&amp;#039; von Rossini, der sie bei der Gelegenheit hörte und ihr eine glänzende Karriere vorhersagte.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt; Lanari jedoch beutete die junge Sängerin aus und zwang ihr ein gefährliches Pensum an Auftritten in kurzer Zeit auf, beispielsweise musste sie im Sommer 1830 in [[Livorno]] und [[Pisa]] an einem einzigen Tag morgens die virtuose Titelrolle in Rossinis &amp;#039;&amp;#039;[[Semiramide]]&amp;#039;&amp;#039; singen und abends die Desdemona in &amp;#039;&amp;#039;[[Otello (Rossini)|Otello]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1831 debütierte sie an der [[Mailänder Scala]] und war am 26. Dezember die erste Adalgisa in [[Vincenzo Bellini]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Norma (Oper)|Norma]]&amp;#039;&amp;#039;, an der Seite der berühmten [[Giuditta Pasta]], mit der sie wenige Monate später auch die Rolle der Adelia in der Uraufführung von [[Gaetano Donizetti|Donizettis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ugo, conte di Parigi]]&amp;#039;&amp;#039; sang (13. März 1832).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|a|CMBM15896|Gaetano Donizetti|Ugo, conte di Parigi}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Giulia Grisi und die Pasta hatten ein freundschaftliches Verhältnis zueinander, und die jüngere konnte nicht nur von den Ratschlägen der älteren Sängerin profitieren, sondern trat auch neben ihr in Donizettis &amp;#039;&amp;#039;[[Anna Bolena]]&amp;#039;&amp;#039; (als Giovanna Seymour) und in Pacinis &amp;#039;&amp;#039;Il corsaro&amp;#039;&amp;#039; (als Gulnara) auf.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paris und London ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Giulia Grisi et Luigi Lablache dans Les Puritains de Bellini.jpg|mini|rechts|hochkant|Giulia Grisi mit Luigi Lablache in &amp;#039;&amp;#039;[[I puritani |I puritani]]&amp;#039;&amp;#039;, King’s Theatre, London 1835]]&lt;br /&gt;
Um sich ihrem Zehn-Jahres-Vertrag mit dem Ausbeuter Lanari zu entziehen, ging Giulia nach [[Paris]], wo sich zu der Zeit ihre Schwester Giuditta und ihre Tante Grassini aufhielten. Dort feierte sie anstelle von [[Maria Malibran]] und unter Rossinis Leitung am 16. Oktober 1833 am [[Théâtre-Italien]] ihr Debüt in dessen &amp;#039;&amp;#039;Semiramide&amp;#039;&amp;#039; und begeisterte durch ihre perfekte Intonation, die Leichtigkeit und Größe ihrer Stimme, und durch ihre klassische Schönheit das Publikum. Einige Male stand sie in Paris neben ihrer Schwester auf der Bühne: als Elena in Rossinis &amp;#039;&amp;#039;[[La donna del lago]]&amp;#039;&amp;#039; (mit Giuditta als Malcolm), und als Giulietta in Bellinis &amp;#039;&amp;#039;[[I Capuleti e i Montecchi]]&amp;#039;&amp;#039;, mit Giuditta in deren Glanzrolle als Romeo.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt; Giulia Grisi blieb in Paris bis 1848, und dann nochmals 1854 und von 1856 bis 1858.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[London]] sang sie zuerst 1834 in Rossinis &amp;#039;&amp;#039;[[La gazza ladra]]&amp;#039;&amp;#039;. Auch in England wurde sie ein Publikumsliebling und trat dort bis 1861 jedes Jahr auf (außer 1842).&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie 1835 in Paris in den Uraufführungen von Bellinis &amp;#039;&amp;#039;[[I puritani]]&amp;#039;&amp;#039; und Donizettis &amp;#039;&amp;#039;[[Marin Faliero]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit dem Tenor [[Giovanni Battista Rubini]], dem Bariton [[Antonio Tamburini (Sänger)|Antonio Tamburini]] und dem Bassisten [[Luigi Lablache]] aufgetreten war,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|a|Z000032060|Vincenzo Bellini|I Puritani}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|a|Z000037535|Gaetano Donizetti|Marin Faliero}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; lebten diese Sänger als das legendäre „Puritani Quartett“ in der Erinnerung der Opernfreunde noch lange fort.&lt;br /&gt;
Von Grisis Darbietung als Elvira in &amp;#039;&amp;#039;I puritani&amp;#039;&amp;#039; (24. Januar 1835) berichtete Bellini selber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] anche la Grisi l&amp;#039;ha cantato e l&amp;#039;ha agito come un angelo, tutto il teatro fu costretto a piangere, perché particolarmente l&amp;#039;entrata del 6/8 quando ella si crede andare a nozze ed al ballo, lacera l&amp;#039;anima […]&lt;br /&gt;
 |Sprache=it&lt;br /&gt;
 |Autor=Vincenzo Bellini&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=[…] auch die Grisi hat gesungen und gespielt wie ein Engel, das ganze Theater musste weinen, denn besonders ihr Auftritt im 6/8-Takt, wenn sie glaubt, sie würde zu ihrer Hochzeit und zum Tanz gehen, zerreißt einem das Herz […]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;(Brief vom 26. Januar 1835, in: Bellini: &amp;#039;&amp;#039;Epistolario&amp;#039;&amp;#039;, S. 501-503). Hier nach: {{DBI|Autor=Roberto Staccioli|ID=grisi_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Grisi|Band=59|SeiteVon=|SeiteBis=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Print (BM 1867,0112.142).jpg|mini|hochkant|Giulia Grisi als [[Norma (Oper)|Norma]] von Bellini, 1837]]&lt;br /&gt;
In London wurde die Grisi im Frühling 1835, nach glänzenden Erfolgen im [[Her Majesty’s Theatre|King’s theatre]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Anna Bolena]]&amp;#039;&amp;#039; und als &amp;#039;&amp;#039;[[Norma (Oper)|Norma]]&amp;#039;&amp;#039;, zum Geburtstag der zukünftigen Königin [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Victoria]] eingeladen, zusammen mit der Malibran (mit der sie sich gut verstand), ihren Kollegen Rubini, Tamburini, Lablache und dem Tenor [[Nicola Ivanoff]]. Dabei sang Giulia ihre Arien „Son vergin vezzosa“ und „Vieni al tempio“ aus &amp;#039;&amp;#039;I puritani&amp;#039;&amp;#039;, die virtuose Aria finale „Tanti affetti“ aus Rossinis &amp;#039;&amp;#039;[[La donna del lago]]&amp;#039;&amp;#039;, und in einem Terzett aus &amp;#039;&amp;#039;[[L’assedio di Corinto]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt; Die 16-jährige Victoria schrieb danach in ihrem Tagebuch bewundernd über Giulia Grisis Schönheit und ihren Gesang, der ihr besser gefiel als die Malibran, und ihre maßvollen Verzierungen in den Wiederholungen; sie beschrieb die Sängerin als „…sehr ruhig, vornehm und gar nicht affektiert in ihrer Art. Ich habe mit ihr gesprochen und sie hat mir sehr nett geantwortet“.&amp;lt;ref&amp;gt;„È molto tranquilla, distinta e non affettata nei modi. Le ho parlato ed essa mi ha risposto in modo molto gradevole“ (ursprl. aus: &amp;#039;&amp;#039;The girlhood of queen Victoria&amp;#039;&amp;#039;, S. 114; hier in italienischer Übers. nach Giazotto, S. 487). {{DBI|Autor=Roberto Staccioli|ID=grisi_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Grisi|Band=59|SeiteVon=|SeiteBis=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 sang die Grisi außer in der Oper auch in Wohltätigkeitskonzerten in [[Birmingham]] in den Oratorien &amp;#039;&amp;#039;[[Messiah]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Friedrich Händel|Händel]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Paulus (Mendelssohn)|Paulus]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Mendelssohn]].&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 heiratete sie in London den [[Vicomte]] Auguste-Gérard de Melcy, mit dem sie auf seinem Schloss Vaucressou zwischen [[Saint-Cloud]] und [[Schloss Versailles|Versailles]] lebte&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt; und einen gemeinsamen Sohn hatte.&amp;lt;ref name=Rosselli&amp;gt;John Rosselli: &amp;#039;&amp;#039;Grisi, Giulia&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Oxford Dictionary of National Biography]]&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.oxforddnb.com/display/10.1093/ref:odnb/9780198614128.001.0001/odnb-9780198614128-e-54670 Online-Version], 23. September 2004 (englisch; Abruf nur mit Abonnement)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1839, während Aufführungen von Donizettis &amp;#039;&amp;#039;[[Lucrezia Borgia (Oper)|Lucrezia Borgia]]&amp;#039;&amp;#039; in London, lernte sie jedoch den Tenor [[Mario (Tenor)|Mario]], eigentlich Giovanni Matteo De Candia (1810–1883), kennen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staccioli&amp;quot; /&amp;gt; der die große Liebe ihres Lebens wurde und den sie nach ihrer Trennung von De Melcy (wahrscheinlich 1844 ?)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosselli&amp;quot; /&amp;gt; schließlich heiratete. Grisi und Mario hatten miteinander sechs Kinder, von denen drei bereits früh verstarben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosselli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Print (BM 1916,0411.110).jpg|mini|hochkant|Giulia Grisi als [[Anna Bolena]] von Donizetti, ca. 1836]]&lt;br /&gt;
Zu Giulia Grisis Repertoire in ihrer langen Karriere in Paris und London gehörten neben bereits genannten Rollen von Rossini und Bellini: die Titelrollen in [[Gaetano Donizetti|Donizettis]] Opern &amp;#039;&amp;#039;[[Anna Bolena]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lucrezia Borgia (Oper)|Lucrezia Borgia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Parisina (Donizetti)|Parisina]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Belisario]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fausta (Oper)|Fausta]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gemma di Vergy]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Roberto Devereux]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Maria di Rohan]]&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref name=Forbes&amp;gt;{{Grove Music Online|11800|Elizabeth Forbes|Grisi, Giulia}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die weiblichen Hauptrollen in [[Vincenzo Bellini|Bellinis]] Opern &amp;#039;&amp;#039;[[Il pirata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[La sonnambula]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Beatrice di Tenda]]&amp;#039;&amp;#039; und besonders &amp;#039;&amp;#039;[[Norma (Oper)|Norma]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie trat auch in einigen klassischen Opern auf: als Donna Anna in [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] &amp;#039;&amp;#039;[[Don Giovanni]]&amp;#039;&amp;#039;, als Pamina in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039;, außerdem in &amp;#039;&amp;#039;[[Le nozze di Figaro|die Hochzeit des Figaro]]&amp;#039;&amp;#039; und in [[Domenico Cimarosa|Cimarosas]] &amp;#039;&amp;#039;[[Il matrimonio segreto]]&amp;#039;&amp;#039;. In London sang sie Hauptrollen in [[Giacomo Meyerbeer|Meyerbeers]] Opern &amp;#039;&amp;#039;[[Robert le diable]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Les Huguenots]]&amp;#039;&amp;#039; (Valentine) und &amp;#039;&amp;#039;[[Le prophète]]&amp;#039;&amp;#039; (Berta und Fidès (?!)); und in [[Saverio Mercadante|Mercadantes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Il giuramento]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Il bravo&amp;#039;&amp;#039;, sowie die Partie der Alice im &amp;#039;&amp;#039;Falstaff&amp;#039;&amp;#039; des englischen Komponisten [[Michael Balfe]].&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 in Paris sang Giulia Grisi das Sopransolo in Rossinis &amp;#039;&amp;#039;[[Stabat Mater (Rossini)|Stabat Mater]]&amp;#039;&amp;#039;. Wenig später komponierte Donizetti für sie die Partie der Norina in seiner Opera buffa &amp;#039;&amp;#039;[[Don Pasquale]]&amp;#039;&amp;#039;, die ihre Uraufführung am 3. Januar 1843 am Théâtre-Italien in Paris erlebte, mit Mario, Lablache und Tamburini.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staccioli&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Corago|a|Z000037525|Gaetano Donizetti|Don Pasquale}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Donizetti schrieb für die Grisi auch einige Extraarien: 1840 in London die [[Cabaletta]] „Si voli il primo a cogliere“ zur Auftrittsarie der &amp;#039;&amp;#039;Lucrezia Borgia&amp;#039;&amp;#039;, und 1843 für die Pariser Premiere seiner Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Maria di Rohan]]&amp;#039;&amp;#039; die Cabaletta „Benigno il cielo arridere“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staccioli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1844 in Paris sang sie die Rolle der Elvira in [[Giuseppe Verdi|Verdis]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ernani]]&amp;#039;&amp;#039;, und in London am 1. Mai 1846 in der Premiere von Verdis &amp;#039;&amp;#039;[[I Lombardi alla prima crociata|I Lombardi]]&amp;#039;&amp;#039;. In London trat sie auch in Verdis Opern &amp;#039;&amp;#039;[[I due Foscari]]&amp;#039;&amp;#039; und später als Leonora in &amp;#039;&amp;#039;[[Il trovatore]]&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&amp;lt;ref name=Forbes /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. April 1847 sang Grisi gemeinsam mit [[Marietta Alboni]] bei der Eröffnung der [[Covent Garden Oper]] in Rossinis &amp;#039;&amp;#039;Semiramide&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Giulia grisi donna anna.JPG|mini|links|hochkant=0.68|Giulia Grisi als Donna Anna in &amp;#039;&amp;#039;Don Giovanni&amp;#039;&amp;#039;, 1850er Jahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späten Phase ihrer Laufbahn unternahm Giulia Grisi mehrere große Tourneen. So folgte sie von 1850 bis 1853 einem Engagement nach [[Sankt Petersburg]], wo sie in Opern von Rossini, Bellini, Meyerbeer und Mozart sang, sowie in der Uraufführung von [[Jules Alary|Giulio Alarys]] &amp;#039;&amp;#039;Sardanapale&amp;#039;&amp;#039; (16. Februar 1852). Zusammen mit ihrem Mann Mario reiste sie im Herbst 1854 nach Nordamerika. Dabei sang sie in [[New York City|New York]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Norma (Oper)|Norma]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lucrezia Borgia&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 1854). Die Rolle der Norma war auch in [[Washington, D.C.|Washington]] und [[Boston]] ihr Zugpferd (Januar 1855). 1859 trat sie in [[Dublin]] in [[Friedrich von Flotow]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Martha (Oper)|Martha]]&amp;#039;&amp;#039; auf, und sang im Herbst desselben Jahres in [[Madrid]] wiederum ihre Glanzrolle &amp;#039;&amp;#039;Norma&amp;#039;&amp;#039; und in Meyerbeers &amp;#039;&amp;#039;Les Huguenots&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1861 kündigte sie ihren Rückzug von der Opernbühne an, sang aber nochmal 1866 in London in &amp;#039;&amp;#039;Lucrezia Borgia&amp;#039;&amp;#039;, bevor sie sich nach dem Tod von zweien ihrer Töchter endgültig zurückzog. Sie gab jedoch weiterhin Konzerte und sang nach dem Tode Rossinis 1868 noch einmal dessen &amp;#039;&amp;#039;Stabat Mater&amp;#039;&amp;#039; bei der Gedächtnisfeier zu Ehren des Komponisten im Dom [[Santa Maria del Fiore]] von Florenz, zusammen mit Mario, Marietta Alboni und [[Francesco Graziani (Sänger)|Francesco Graziani]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Staccioli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihrer Ehe mit Mario lebte sie in Paris und London und verbrachte die Sommer im Palast der Familie ihres Mannes in [[Sardinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869, nach einem Konzert mit [[Pauline Viardot]] in [[Wiesbaden]], zog sie sich während einer Bahnreise mit ihren Kindern zu ihrem Gatten nach [[Sankt Petersburg]] eine [[Lungenentzündung]] zu&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt; und starb in einem Hotel in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde nach Paris überführt und auf dem Friedhof [[Cimetière du Père-Lachaise|Père-Lachaise]] begraben. Ihr Grab trägt einen weißen Stein mit der Inschrift „Giulietta de Candia“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Giulia Grisi as Semiramide.jpg|mini|hochkant=0.68|Giulia Grisi als &amp;#039;&amp;#039;[[Semiramide]]&amp;#039;&amp;#039; von Rossini, Lithografie nach Alexandre Lacauchie]]&lt;br /&gt;
Giulia Grisis Stimme war zunächst ein leichter, später ein dramatischer [[Koloratursopran]] und sicherte ihre Position als [[Primadonna]] über Jahrzehnte. Darüber hinaus war sie eine hervorragende Schauspielerin und wurde von Rossini, Donizetti und Bellini hoch geschätzt. Sie soll zu den ersten Sopranen gehört haben, die ihrem Brustregister füllige und durchdringende Töne entlockten&amp;lt;ref name=Staccioli /&amp;gt; (und daher als &amp;#039;&amp;#039;soprano sfogato&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden). In späteren Jahren scheinen Partien wie Léonore in Donizettis &amp;#039;&amp;#039;[[La favorite (Oper)|La favorite]]&amp;#039;&amp;#039; und Fidès in Meyerbeers &amp;#039;&amp;#039;[[Le prophète]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=Forbes /&amp;gt; sogar auf ein Absinken der Stimme in Richtung Mezzosopran hinzudeuten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laut Chorley war ihre Stimme prächtig und süß und über den gesamten Umfang von zwei Oktaven (etwa von c bis c’’’) vollkommen ausgeglichen; er lobte ihren „klaren und schnellen [[Triller]]“ („&amp;#039;&amp;#039;Her shake was clear and rapid&amp;#039;&amp;#039;“) und ihre Sicherheit in den Läufen und in der [[Intonation (Musik)|Intonation]]:&amp;lt;ref name=Kimbell-111&amp;gt;David R. B. Kimbell: &amp;#039;&amp;#039;Vincenzo Bellini – Norma&amp;#039;&amp;#039; (in der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Opera Handbooks&amp;#039;&amp;#039;), Cambridge University Press, 1998, S. 111. Online in Auszügen als [https://books.google.at/books?id=9hOlYenGEFAC&amp;amp;pg=PA107&amp;amp;lpg=PA107&amp;amp;dq=Norma+(Bellini)&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=YH78n5cUtd&amp;amp;sig=ACfU3U0-ARFE5QxDvfy1qz4MoHuYEBWxmg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiasfPKmJ_rAhXLFXcKHbprBvE4bhDoATAAegQIBxAB#v=onepage&amp;amp;q=Norma%20(Bellini)&amp;amp;f=false  Google-Book] (englisch; Abruf am 16. August 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nie hat eine Frau jede Abstufung der Lautstärke besser und gründlicher beherrscht als sie … die klare durchdringende Schönheit ihrer abgeschwächten Töne … war so einzigartig, dass sie das Ohr mit einer gewissen Seichtheit im Ausdruck der Worte und der Situation versöhnte.&amp;lt;ref&amp;gt;„Nor has any woman ever more thoroughly commanded every gradation of force than she … the clear penetrating beauty of her reduced tones … was so unique, as to reconcile the ear to a certain shallowness of expression in her rendering of the words and the situation.“ (Chorley, 1862, Bd. I, S. 110–111).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Autor=Henry F. Chorley&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=Kimbell-111 /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Grisis Karriere ab 1833 zum großen Teil in Paris und London verlief, wurden nur relativ wenige Rollen für sie direkt geschrieben, denn die meisten italienischen Opern entstanden „vorort“ in Italien. Dennoch war sie eine der bedeutendsten Interpretinnen in den erfolgreichen Opern ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihre Interpretation von Rossinis Semiramide schrieb [[Théophile Gautier]] 1841, die Grisi sei eine Verkörperung von [[Babylon]] selber „durch das hochmütige Funkeln ihres Blickes, die Majestät ihrer herrischen Haltung und diesen souveränen Ausdruck, den ihr die Gewissheit verleiht, perfekt schön zu sein“.&amp;lt;ref&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;…par l&amp;#039;éclat superbe de son regard, la majesté de son attitude dominatrice et cette expression souveraine que lui donne la certitude d&amp;#039;être parfaitement belle&amp;#039;&amp;#039;“. Hier nach: {{DBI|Autor=Roberto Staccioli|ID=grisi_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Grisi|Band=59|SeiteVon=|SeiteBis=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine ihrer bedeutendsten Leistungen gilt die Titelpartie von Bellinis &amp;#039;&amp;#039;Norma&amp;#039;&amp;#039;. Sie soll als erste auf der Bühne [[mezza-voce]] gesungen haben und begeisterte so das Publikum z.&amp;amp;nbsp;B. in der Arie „Casta diva“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers Online|7|749||spezialkapitel=Grisi}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Chorley lehnte Grisi ihre Interpretation an [[Giuditta Pasta]] an, und:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=war vielleicht, in mancher Hinsicht, eine Verbesserung des Modells, weil darin mehr animalische Leidenschaft war; und dies (wie in der Szene von gebieterischer und abrupter Wut, die den ersten Akt beschließt) konnte bis zum Äußersten getrieben werden, ohne abstoßend zu werden; wegen der Abwesenheit auch nur der geringsten Derbheit in ihrer persönlichen Schönheit. Es lag darin die wilde Grausamkeit der Tigerin, aber mit einem gewissen rasenden Charme, der den Hörer hinriss – nein, der wahrscheinlich sogar zum wahren Verständnis des Charakters der ihrem Gelübde untreuen Druidenpriesterin gehört.&lt;br /&gt;
 |Autor=Henry F. Chorley&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;„perhaps, in some points, was an improvement on the model, because there was more of animal passion in it; and this (as in the scene of imperious and abrupt rage which cloes the first act) could be driven to extremity without its becoming repulsive; owing to the absence of the slightest coarseness in her personal beauty. There was in it the wild ferocity of the tigress, but a certain frantic charm therewith, which carried away the hearer – nay, which possibly belongs to the true reading of the character of the Druid Priestess, unfaithful to her vows.“&lt;br /&gt;
 In: David R. B. Kimbell: &amp;#039;&amp;#039;Vincenzo Bellini – Norma&amp;#039;&amp;#039; (in der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Opera Handbooks&amp;#039;&amp;#039;), Cambridge University Press, 1998, S. 111-112. Online in Auszügen als [https://books.google.at/books?id=9hOlYenGEFAC&amp;amp;pg=PA107&amp;amp;lpg=PA107&amp;amp;dq=Norma+(Bellini)&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=YH78n5cUtd&amp;amp;sig=ACfU3U0-ARFE5QxDvfy1qz4MoHuYEBWxmg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiasfPKmJ_rAhXLFXcKHbprBvE4bhDoATAAegQIBxAB#v=onepage&amp;amp;q=Norma%20(Bellini)&amp;amp;f=false  Google-Book] (englisch; Abruf am 16. August 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gautier beschrieb 1844 Giulia Grisis Wirkung als Norma folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Norma &amp;#039;&amp;#039;ist&amp;#039;&amp;#039; Giulia Grisi, und ganz gewiss niemals hatte [[Irminsul]] eine schönere und besser inspirierte Priesterin. Sie übertrifft das Ideal. Wenn sie auftritt, aufrecht und stolz in den Falten ihrer Tunika, die goldene [[Sichel (Werkzeug)|Sichel]] in ihrer Hand, einen Kranz von Verbene auf dem Haupt, ihr Gesicht eine Maske von blassem Marmor, ihre schwarze Braue und ihre Augen von einem grünlichen Blau wie das Meer, füllt ein unfreiwilliger Schrei der Bewunderung das Theater …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Norma ist Giulia Grisis Triumph. Keiner, der sie nicht in dieser Rolle gesehen hat, kann sagen, dass er sie kennt; in ihr zeigt sie sich als ebenso große Tragödin, wie sie eine vollkommene Sängerin ist. Die Kunst des Gesangs, Leidenschaft, Schönheit, sie hat Alles; unterdrückte Rage, sublime Gewalt, Drohungen und Tränen, Liebe und Wut; nie hat eine Frau ihre Seele so ausgeschüttet bei der Kreation einer Rolle …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Giulia Grisi erreicht darin (erste Szene Akt II) eine Sublimität, die nie übertroffen wurde; das ist wahrhaftig die tragische Muse, die [[Melpomene]], von der [[Aischylos]] und [[Phidias]] geträumt haben mögen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Théophile Gautier&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;„Norma is Giulia Grisi, and never, for sure, did Irminsul have a priestess more lovely or better inspired. She surpasses the ideal. When she makes her entrance, upright and proud in the folds of her tunic, the golden sickle in her hand, a coronet of vervain on her head, her face a mask of pale marble, her black brows and her eyes a greenish blue like that of the sea, an involuntary cry of admiration fills the theatre … Norma is Giulia Grisi&amp;#039;s triumph. No-one who has not seen her in this role can say that he knows her; in it she shows herself as great a tragédienne as she is perfect a singer. The art of song, passion, beauty, she has everything; suppressed rage, sublime violence, threats and tears, love and anger; never did a woman so pour out her soul in the creation of a role… Giulia Grisi achieves a sublimity in this (opening scene of act II) which has never been surpassed; truly this is the tragic Muse, the Melpomene of whom Aeschylos and Phidias might have dreamt.“ (engl. Übers. des französ. Orig.). In: David R. B. Kimbell: &amp;#039;&amp;#039;Vincenzo Bellini – Norma&amp;#039;&amp;#039; (in der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Opera Handbooks&amp;#039;&amp;#039;), Cambridge University Press, 1998, S. 112. Online in Auszügen als [https://books.google.at/books?id=9hOlYenGEFAC&amp;amp;pg=PA107&amp;amp;lpg=PA107&amp;amp;dq=Norma+(Bellini)&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=YH78n5cUtd&amp;amp;sig=ACfU3U0-ARFE5QxDvfy1qz4MoHuYEBWxmg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiasfPKmJ_rAhXLFXcKHbprBvE4bhDoATAAegQIBxAB#v=onepage&amp;amp;q=Norma%20(Bellini)&amp;amp;f=false  Google-Book] (englisch; Abruf am 16. August 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marie &amp;amp; Léon Escudier: &amp;#039;&amp;#039;Giulia Grisi&amp;#039;&amp;#039;, in:  &amp;#039;&amp;#039;Études biographiques sur les chanteurs contemporains : précédées d’une Esquisse sur l’art du chant&amp;#039;&amp;#039;, Tessier, Paris, 1840, S. 101–123 (Online im: [https://archive.org/details/etudesbiographiq00escu/page/n115/mode/2up  Internet-Archiv]; französisch; abgerufen am 5. Februar 2025)&lt;br /&gt;
* {{Grove Music Online|11800|Elizabeth Forbes|Grisi, Giulia}}&lt;br /&gt;
* David R. B. Kimbell: &amp;#039;&amp;#039;Vincenzo Bellini - Norma&amp;#039;&amp;#039; (in der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Opera Handbooks&amp;#039;&amp;#039;), Cambridge University Press, 1998, S. 112. Online in Auszügen als [https://books.google.at/books?id=9hOlYenGEFAC&amp;amp;pg=PA107&amp;amp;lpg=PA107&amp;amp;dq=Norma+(Bellini)&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=YH78n5cUtd&amp;amp;sig=ACfU3U0-ARFE5QxDvfy1qz4MoHuYEBWxmg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiasfPKmJ_rAhXLFXcKHbprBvE4bhDoATAAegQIBxAB#v=onepage&amp;amp;q=Norma%20(Bellini)&amp;amp;f=false  Google-Book] (englisch; Abruf am 16. August 2020)&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|7|749||spezialkapitel=Grisi}}&lt;br /&gt;
* John Rosselli: &amp;#039;&amp;#039;Grisi, Giulia&amp;#039;&amp;#039;, in:  &amp;#039;&amp;#039;[[Oxford Dictionary of National Biography]]&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.oxforddnb.com/display/10.1093/ref:odnb/9780198614128.001.0001/odnb-9780198614128-e-54670 Online-Version], 23. September 2004 (englisch; Abruf nur mit Abonnement)&lt;br /&gt;
* {{DBI|Autor=Roberto Staccioli|ID=grisi_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Grisi|Band=59|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=Artikel über alle berühmten Grisi-Schwestern und Cousinen, Hauptquelle für den vorliegenden Artikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{operissimo|ffcyoieagxaaaaaaqxgx}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|65|65|Grisi, Giulia (1811–1869)}}&lt;br /&gt;
* [http://corago.unibo.it/risultatoeventiinterpreti/Grisi%20Giulia Rollenrepertoire der Giulia Grisi im Informationssystem Corago] (sehr lückenhaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116855835|LCCN=n85326413|VIAF=42040883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grisi, Giulia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grisi, Giulia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienische Opernsängerin (dramatischer Sopran)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mailand]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
	</entry>
</feed>