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	<title>Gittersee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gittersee&amp;diff=711709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: gr</title>
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		<updated>2026-03-30T09:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadtteil der Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dresden&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/0/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/41/26/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 175&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 285&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1945-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01189&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0351&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemarkung Gittersee in Dresden.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Gittersee in Dresden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gittersee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Sachsen|sächsischen]] Landeshauptstadt [[Dresden]]. Er bildet zusammen mit [[Coschütz (Dresden)|Coschütz]] den statistischen Stadtteil [[Coschütz/Gittersee]] im [[Plauen (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Plauen]]. Bekannt ist Gittersee vor allem durch den Abbau uranerzhaltiger Steinkohlen der dort stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Gittersee liegt südlich der Dresdner Innenstadt am Stadtrand. Es liegt zwischen 175 und 285 m NN östlich des [[Plauenscher Grund|Plauenschen Grunds]], einem Kerbtal der [[Weißeritz]]. Nördlich von Gittersee schließen sich [[Coschütz (Dresden)|Coschütz]] und östlich der Stadtteil [[Cunnersdorf (Dresden)|Cunnersdorf]] an. Südlich schließt sich der Stadtteil [[Großburgk]] und westlich [[Birkigt (Freital)|Birkigt]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0720018 Dresden-Kaitz. Ausschnitt aus, Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|„Güttersee“ auf einer Karte von 1860&amp;lt;!-- siehe Diskussionsseite --&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Namensherkunft von Gittersee ist unbekannt. Im Jahr 1350 als &amp;#039;&amp;#039;Geterssin&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt, wird es 1445 Gittirßin genannt und ab 1590 Gittersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1370 war Gittersee im Besitz der [[Miltitz (Adelsgeschlecht)|Familie von Miltitz]]. und gehörte zum Distrikt Dresden. Ab 1378 gehörte es zum Amt Dresden. Neben der üblichen Ackerbaunutzung fand in Gittersee auch der [[Obstbau]] am Nordhang der [[Elbtalkessel|Dresdner Elbtalweitung]] günstige Bedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 begann in Gittersee der [[Steinkohle]]nbergbau mit dem im gleichen Jahr an der Karlsruher Straße geteuften Meiselschacht. 1831 begann an der Karl Stein Straße die Teufe des Emmaschachtes und 1836 die Teufe des Moritzschachtes. Die drei Schächte gehörten dem 1836 gegründeten [[Gitterseer Steinkohlenbauverein]]. Mit der [[Bahnstrecke Freital Ost–Possendorf|Windbergbahn]] erhielt Gittersee 1857 den Zugang zum Sächsischen Eisenbahnnetz. Mit dem Konkurs des Gitterseer Steinkohlenbauvereins endete 1859 der Steinkohlenbergbau in der Gemeinde Gittersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1856 gehörte Gittersee zum Gerichtsamt Döhlen. 1839 wurde die kommunale Selbstverwaltung eingeführt, dafür baute die Gemeinde 1890 das bis 1945 genutzte [[Rathaus Gittersee|Rathaus]] an der Karlsruher Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der im Jahr 1896 erfolgten Eingemeindung der Gemeinde [[Neucoschütz]] nach [[Potschappel]] kam der Betriebsteil der [[König-Friedrich-August-Hütte]] der sich südlich der Tharandter Straße befand zur Gemeinde Gittersee. Mit der Eingemeindung nach Dresden am 1. Juli 1945 nach Dresden, kam das Gelände an die Gemeinde [[Dölzschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1950 teufte der [[VEB Steinkohlenwerk Freital]] am [[Bahnstrecke Freital Ost–Possendorf|Bahnhof Dresden-Gittersee]] eine neue Doppelschachtanlage. Zwischen 1952 und 1955 übernahm die Wismut AG/SDAG die Schächte. Ab 1956 wurde der Abbau von Steinkohle aufgenommen. Nach Erschöpfung der Vorräte wurde der Abbau zum 31. Dezember 1967 eingestellt. Danach wurde das Bergwerk bis Ende 1989 durch die [[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]] als [[Bergbaubetrieb „Willi Agatz“]] zur Förderung von uranerzhaltigen Steinkohlen weiterbetrieben. Um Arbeitsplätze zu schaffen, sollte auf dem Betriebsgelände und den sich nördlich anschließenden Feldern ein Reinstsiliumwerk errichtet werden. Die Planungen begannen 1987. Im November 1989 wurde der Bau gestoppt. Die Investruine dient heute Dr. Quendt GmbH &amp;amp; Co.KG als Produktionsstandort. Das Gelände gehört zum [[Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee]]. Das Gelände des Bergbaubetriebes wurde renaturiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein herausragendes Gebäude ist der um 1890 gebaute Gasthof zu Gittersee, Konzert- und Ball-Etablissement. Zwischen 1925 und 1932 hatten die Orla-Lichtspiele im Ballsaal ihr Domizil. Ab 1945 trat im Gasthof von Gittersee die [[Landesbühnen Sachsen|Volksoper Dresden]] (ab 1949 &amp;#039;&amp;#039;Landesoper Sachsen&amp;#039;&amp;#039;) auf, die 1950 nach [[Radebeul]] umzog und aus der in den 1950er-Jahren durch Fusion mit dem &amp;#039;&amp;#039;Landesschauspiel&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Landesbühnen Sachsen&amp;#039;&amp;#039; wurden. Der Gasthof firmierte später unter dem Namen HO-Gaststätte &amp;quot;Friedenswacht&amp;quot;. Der Ballsaal diente nur noch als Lagerraum. Zu den wechselnden Nutzern gehörte auch das [[Gorbitz]]er [[DEFA-Studio für Trickfilme]] das hier ein Tonstudio unterhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Einmündung der Herman-Michel-Straße in die Karlsruher Straße wurde 1887 die Rehbockschänke errichtet. Neben der Gastwirtschaft gab es auch einen Ballsaal und eine Kegelbahn. 1936 wurde der Ballsaal zum Filmtheater &amp;quot;Capitol&amp;quot; umgebaut. Von 1950 bis 1990 war es als Filmtheater &amp;quot;Glück Auf&amp;quot; in Betrieb. Nach Leerstand und Verfall wurde der Komplex 2006 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen spielte Gittersee eine erhebliche Rolle mit dem vorgesehenen Aufbau des [[Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee|Reinstsiliziumwerk Gittersee]] und den bis dahin in der DDR ungekannten und zunächst spontanen Bürgerprotesten, deren [[Protagonist]]en schließlich über mehrere Zwischenschritte einen großen Teil des Kerns der [[Gruppe der 20 (Dresden)|Gruppe der 20]] bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Lachnit]] (1899–1962), Maler&lt;br /&gt;
* [[Max Lachnit]] (1900–1972), Architekt und Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Dresden-Gittersee.jpg|mini|Im Gitterseer Bahnhofsgebäude befindet sich das Museum zur Geschichte der [[Windbergbahn]].]]&lt;br /&gt;
Seit 1988 befindet sich in dem Gebäude des Bahnhofs Gittersee das [[Museum zur Geschichte der Windbergbahn]]. Der noch existierende Streckenabschnitt der [[Windbergbahn]] von Freital-Ost nach Gittersee wurde Ende 2008 vom Sächsischen Museumseisenbahn Verein Windbergbahn e.&amp;amp;nbsp;V. gepachtet, der auf der Strecke Sonderzüge betreibt und nach ihrer Sanierung einen Museumsbetrieb durchführen will. Auf dem ehemaligen Streckenabschnitt ab Gittersee wurde ein Wanderweg angelegt, der der Trasse über [[Kleinnaundorf (Freital)|Kleinnaundorf]] nach [[Bannewitz]] und [[Possendorf (Bannewitz)|Possendorf]] folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die Autorin [[Charlotte Gneuß]] gab ihrem Debüt-Roman aus dem Jahr 2023 den Titel &amp;#039;&amp;#039;Gittersee&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Charlotte Gneuß: &amp;#039;&amp;#039;Gittersee.&amp;#039;&amp;#039; Verlag S. Fischer, 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Gittersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gittersee}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sud/Gittersee/gittersee.html|wayback=20230205145320|text=Gittersee}} in dresdner-stadtteile.de&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtwikidd.de/wiki/Gittersee Gittersee] im Stadtwiki Dresden&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dresdner Stadtteile}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4586145-6|VIAF=239198431}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gittersee| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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