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	<title>Gispersleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gispersleben&amp;diff=546689&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk0704 am 19. Dezember 2025 um 13:40 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-19T13:40:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gispersleben&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Erfurt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/01/02/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/59/29/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 171&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 190&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.15&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4678&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/mam/ef/service/mediathek/publikationen/2025/faltblatt_2025_web.pdf |titel=Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2025 |hrsg=Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung |format=PDF; 397&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-12 |kommentar=Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99091&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0361&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Erfurt-Gispersleben.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Erfurt St. Kiliani (Gispersleben) 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[St. Kiliani (Gispersleben)|Kilianikirche]] ({{Coordinate|text=Lage→|NS=51/1/0.609139/N|EW=10/59/36.678514/E|name=Kilianikirche Gispersleben|type=landmark|region=DE-TH}})&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vitikirche Gispersleben.JPG|mini|hochkant|[[St. Viti (Gispersleben)|Vitikirche]] ({{Coordinate|text=Lage→|NS=51/1/19.363051/N|EW=10/59/25.226555/E|name=Vitikirche Gispersleben|type=landmark|region=DE-TH}})]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte der Gegend um Erfurt (1843) - Gispersleben.tif|mini|Gispersleben Viti und Kiliani auf einer Karte von 1843]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antoniuskirche Gispersleben.JPG|mini|hochkant|Antoniuskirche ({{Coordinate|text=Lage→|NS=51/1/15.138669/N|EW=10/59/51.442466/E|name=Antoniuskirche Gispersleben|type=landmark|region=DE-TH}})]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pagode Gispersleben 6.jpg|thumb|Pagode Gispersleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gispersleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Erfurt]], der Landeshauptstadt [[Thüringen]]s. Gispersleben hat eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] mit [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Gispersleben ist in die Dörfer Viti und Kiliani unterteilt, die durch den Fluss [[Gera (Fluss)|Gera]] getrennt werden und jeweils einen eigenen historischen Ortskern besitzen. Zudem liegt der Stadtteil am ehemaligen nördlichen Stadtrand von Erfurt im Tal der Gera. Westlich tangiert die [[Bundesstraße]] 4 den Stadtteil, östlich verläuft die [[Bahnstrecke Wolkramshausen–Erfurt]] und nördlich führt die [[Bundesautobahn 71]] mit der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Erfurt-Gispersleben&amp;#039;&amp;#039; vorüber. Die mit Gebäuden und Verkehrswegen unbebaute [[Gemarkung]] besitzt für den Spezialanbau von Kulturpflanzen sehr geeignete Böden. Gispersleben liegt am [[Gera-Radweg]], der auch durch den Kiliani-Park und den Ortsteil Viti führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Gispersleben war auch eine Siedlung der [[Bernburger Kultur]]. Bei Ausgrabungen am Kleinen Roten Berg wurde im Frühsommer 2002 das älteste Thüringer Dorf entdeckt. Zwischen dem Kleinen Roten Berg und der [[Schwellenburg]] untersuchte das Landesamt seit fast zwei Jahren an verschiedenen Stellen auf über sechs Hektar Fläche das Gelände. Auslöser der Ausgrabungen war der Bau der Bundes-Autobahn&amp;amp;nbsp;71. Die Trasse der Autobahn&amp;amp;nbsp;71 führt genau über den Kleinen Roten Berg. Hier entstand ein ausgedehntes Kreuz mit der Bundesstraße&amp;amp;nbsp;4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 konnten auf dem Kleinen Roten Berg Teile eines Friedhofs aus der Zeit des [[Thüringer|Thüringer Königreichs]] untersucht werden. Eine Siedlung mit Häusern der Bernburger Kultur aus der Zeit um 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. erbrachte die Reste zweier [[Töpferofen|Töpferöfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodendenkmalpfleger beobachteten in den Wänden eines Leitungsgrabens Bodenverfärbungen aus der [[Jungsteinzeit]] und bargen mehr als 6000&amp;amp;nbsp;Jahre alte Scherben. Der Humus wurde in einem 250 Meter langen und knapp 20 Meter breiten Streifen abgetragen. Über 20 Häuser aus der zweiten Hälfte des 6. und der ersten Hälfte des 5. vorchristlichen Jahrtausends konnten dokumentiert werden. Die Nordwest-Südost gerichteten Häuser, weisen Längen bis zu 30 Metern sowie Breiten von etwa 8 Metern auf und lassen unterschiedliche Bauweisen erkennen. Bei vier Gebäuden war im Nordwestbereich ein Fundamentgräbchen eingetieft worden. Die eingelassenen Balken dienten möglicherweise als Witterungsschutz. Im Inneren sind die Gebäude in drei Räume unterteilt. An den Längsseiten werden die Häuser von großen, unregelmäßigen Gruben begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurden ähnliche Ansiedlungen der ältesten Ackerbauern schon in verschiedenen Teilen Mitteleuropas ausgegraben, doch sind überall durch die Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten bedingte Unterschiede zu beobachten. Meist sind große Teile der Kulturschicht durch den jahrtausendelangen Ackerbau erodiert. Nur an wenigen Stellen waren die Erhaltungsbedingungen für die Befunde so gut wie bei der Siedlung im Norden von Erfurt, deren Gesamtbefund für Thüringen einmalig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gispersleben-Kiliani wurde am 20. März 1143 erstmals in den Dokumenten des Klosters Petersberg in Erfurt erwähnt. Gispersleben-Viti erhielt am 27. März 1319 erstmals seine urkundlich Ersterwähnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., verb. und wesentlich erw. Aufl., Neuausgabe. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herkunft des gemeinsamen Namens der beiden ehemals durch den Fluss und eine Sumpflandschaft getrennten Dörfer Viti und Kiliani ist ungeklärt. Sie wird aber auf mittelalterliche Adelsleute, je nach Quellenlage einem Gaspartus oder einem Gisbod, sowie einem ansässigen Müller mit dem gleichen Namen zurückgeführt, der im 11. Jahrhundert in dieser Region häufig war. Die Ortsbezeichnung wurde im Laufe der Geschichte unterschiedlich geschrieben, u.&amp;amp;nbsp;a. Gispesleiben, Kispersleben oder Gisperschleybin, heute oft kurz &amp;#039;&amp;#039;Gispi&amp;#039;&amp;#039;. Daneben haben sich die Bezeichnungen Viti und Kiliani in Ortsangaben oder bei Namen für Handelsgeschäfte oder Gastronomie bis heute erhalten. Das Wappen von Gispersleben ist aus den beiden Wappen der Dörfer zusammengesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1593 wurde Gispersleben der [[Erfurter Staat|Stadt Erfurt]] unterstellt, die es bis zur napoleonischen Zeit verwaltete. Seit 1706 war Gispersleben Hauptort eines [[Amt Gispersleben|Amts]] mit zehn Dörfern.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Dominikus: &amp;#039;&amp;#039;Erfurt und das Erfurtische Gebiet. Nach geographischen, physischen, statistischen, politischen und geschichtlichen Verhältnissen. Eine von der Akademie der nützlichen Wissenschaften zu Erfurt mitgekrönte Preisschrift.&amp;#039;&amp;#039; 2. und letzter Teil. Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1793 ({{Google Buch | BuchID=WhwqAAAAYAAJ | SeitenID=RA1-PA90 | Hervorhebung=Amt Vippach | Linktext=Vorschau}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1802 kam das Amt Gispersleben mit dem Erfurter Gebiet zu [[Preußen]] und zwischen 1807 und 1813 zum französischen [[Fürstentum Erfurt]]. Während der Zeit der napoleonischen Besetzung und der [[Befreiungskriege]] hatte Gispersleben schwer zu leiden. So überschwemmten am 29. September 1813 1.500 Mann französische Kavallerie den Ort, „nahm den Bauern die Früchte aus den Scheuern und haußten fürchterlich“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus-Dieter Kaiser]]: &amp;#039;&amp;#039;Erfurt, Napoleon und Preußen, 1802 bis 1816&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Verein für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt, Erfurt 2002, ISBN 3-9807188-7-5, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Ende Oktober 1813 gehörte Gispersleben zum Preußisch-Russischen Belagerungsring um die französisch besetzte Festung Erfurt. Mit dem [[Wiener Kongress]] kam Gispersleben und das ehemalige Amt im Jahr 1815 wieder zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Erfurt (1816–1932)|Landkreis Erfurt]] in der preußischen [[Provinz Sachsen]] angegliedert. Nur die Amtsorte Stotternheim und Schwerborn wurden an das Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] abgetreten. In dieser bewegten Zeit leitete der verdienstvolle Amtmann Kästner von 1794 bis 1836 die Geschicke des Ortes.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Steffen Raßloff]]: [http://www.erfurt-web.de/Amtmann_Kästner_Gispersleben &amp;#039;&amp;#039;Amtmann Kästner beendete „Wirtschaftsschlendrian“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringer Allgemeine]].&amp;#039;&amp;#039; 18. Februar 2015, abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Dörfer Kiliani und Viti waren bis ins 19. Jahrhundert räumlich getrennt, wurden aber durch einen kostspieligen Brückenbau und Flussregulierungen (Vertiefung, Staustufen) miteinander verbunden. 1901 errichtete man in Gispersleben an Stelle der Hildebrandtschen Mühle ein [[Kraftwerk Gispersleben|Elektrizitätswerk]], das auch die umliegenden Dörfer mit Strom versorgte. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das ländlich geprägte Gebiet für Ausflüge der Erfurter Stadtbevölkerung genutzt, in Krisenzeiten auch als Kleinhandelsplatz für Nahrungsmittel, die aus den nördlich gelegenen Dörfern angeliefert wurden und von den Erfurtern abgeholt wurden. Gispersleben ist durch die Gera-Aue mit Erfurt verbunden und kann auch heute noch fast durchgehend vom Stadtzentrum über Fußwege entlang des Gewässers erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges kam es in Gispersleben am 10. und 11. April 1945 zu Kämpfen zwischen [[United States Army|amerikanischen]] und [[Wehrmacht|deutschen]] Truppen ([[Gefecht bei Gispersleben]]). Hierbei entstanden, besonders durch den US-Artilleriebeschuss, auch Opfer unter der Zivilbevölkerung. Mit dem Verlust des Gebiets fiel auch der weiter östlich gelegene Fliegerhorst Erfurt-Nord, auf dem sich heute das Wohngebiet Roter Berg erstreckt, in die Hände der Amerikaner, die schließlich am 12. April Erfurt einnehmen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingemeindung der beiden Gemeinden Gispersleben Kiliani und Gispersleben Viti nach Erfurt erfolgte am 1. Juli 1950. Entlang der Gera erstrecken sich auf dem Gebiet von Gispersleben eine parkähnliche Landschaft sowie mehrere Kleingartensiedlungen, die zur Naherholung genutzt werden. Seit Mitte der siebziger Jahre wuchs Erfurt durch den Bau mehrere Neubaugebiete (Berliner Platz, Moskauer Platz) nach Norden an Gispersleben heran. Bis Anfang der achtziger Jahre gab es im Süden von Gispersleben mehrere Schweinemastanlagen, die mit Abfällen der betrieblichen Großküchenversorgung und der [[Schulspeisung]] der Stadt Erfurt betrieben wurden. Bis zur politischen Wende gab es in der Nähe Teichmanns Hof eine Fabrik, in der Erfurter [[Bornsenf]] hergestellt wurde. Nach der Wende wurde der verbliebene Raum zu den Erfurter Siedlungsgrenzen fast vollständig infrastrukturell bebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einstige [[Friedhof]] von Kiliani wurde zur DDR-Zeit in den 1960er Jahren aufgelassen und überwiegend in den Kraftwerksbereich mit einbezogen. Ende März 2009 wurde nach Neugestaltung zum &amp;#039;&amp;#039;Kiliani-Park&amp;#039;&amp;#039; ein Teil des Geländes Erinnerungsstätte. Eine doppelte [[Stele]] trägt den Text: „Zum Gedenken – Alter Ortsfriedhof Gispersleben-Kiliani“. Daneben liegt das [[Soldatengrab]] mit schätzungsweise 50 Angehörigen der [[Waffen-SS]], der [[Wehrmacht]] und des [[Volkssturm]]s, die am 10. und 11. April 1945 im Ortsbereich gefallen bzw. von US-Truppen nach ihrer Gefangennahme erschossen worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des Parks steht ein großer Obelisk mit den Namen der im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Gisperslebener Soldaten. Am Rand des Parks befindet sich ein während der DDR-Zeit errichteter Gedenkstein für [[Ernst Thälmann]]. Dieser soll nach dem Willen des &amp;#039;&amp;#039;Heimat- und Landschaftspflegeverbands Gispersleben&amp;#039;&amp;#039; sowie einiger Mitglieder des Ortsteilrates entfernt werden, was zu Diskussionen im Ort führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Iris Pelny / TA: {{Webarchiv | url=https://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Gisperslebener-Thaelmann-Denkmal-in-Parkanlage-soll-entfernt-werden-1047964927 | archive-is=20130212095929 | text=&amp;#039;&amp;#039;Gisperslebener Thälmann-Denkmal in Parkanlage soll entfernt werden&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;tlz.de.&amp;#039;&amp;#039; [[Thüringische Landeszeitung]], 30. März 2010, abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1843&lt;br /&gt;
! 1910&lt;br /&gt;
! 1939&lt;br /&gt;
! 1990&lt;br /&gt;
! 1995&lt;br /&gt;
! 2000&lt;br /&gt;
! 2005&lt;br /&gt;
! 2010&lt;br /&gt;
! 2013&lt;br /&gt;
! 2014&lt;br /&gt;
! 2015&lt;br /&gt;
! 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 1064&amp;lt;ref&amp;gt;Davon: Gispersleben-Kiliani 581 Einwohner, Gispersleben-Viti 483 Einwohner. &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Provinz Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Magdeburg 1843, S. 292 ({{archive.org | bub_gb_PWjfAAAAMAAJ |Scan| Blatt=n305}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2843&amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;gemeindeverzeichnis.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; dort nicht belegt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 4873&amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;verwaltungsgeschichte.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; dort nicht belegt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 3698&amp;lt;ref name=&amp;quot;TLUG&amp;quot;&amp;gt;[[Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie]]: {{Webarchiv|url=http://www.tlug-jena.de/uw_raum/umweltregional/ef/ef04_ortsteile.html |wayback=20171204114534 |text=&amp;#039;&amp;#039;Umwelt regional. Bevölkerung in den Ortsteilen.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-16 23:21:23 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;tlug-jena.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 26. November 2017 (jeweiliger Stand: Dezember).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 3627&amp;lt;!-- belegen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 3931&amp;lt;!-- belegen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 4126&amp;lt;!-- belegen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 4123&amp;lt;!-- belegen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 4107&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/index.html | wayback=20131219025310 | text=&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung der Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;erfurt.de.&amp;#039;&amp;#039; 19. Dezember 2013, abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 4044&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/index.html | wayback=20150128133143 | text=&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung der Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;erfurt.de.&amp;#039;&amp;#039; 28. Januar 2015, abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 4103&amp;lt;ref name=&amp;quot;TLUG&amp;quot; /&amp;gt;/4044&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/index.html | wayback=20160101175352 | text=&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung der Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;erfurt.de.&amp;#039;&amp;#039; 1. Januar 2016, abgerufen am 26. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- 20151225114956: 4044; 20160220122708: 4103 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 4104&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/mam/ef/service/mediathek/publikationen/2021/faltblatt_daten_und_fakten_2021.pdf |titel=Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2021 |hrsg=Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung |datum=2021-04-30 |format=PDF; 607 kb |abruf=2023-04-11 |kommentar=Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Gispersleben.JPG|mini|Bahnhof Erfurt-Gispersleben]]&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet von Gispersleben liegen heute mehrere Gewerbegebiete mit großen Lagerkapazitäten für den städtischen Handel. Der Ort liegt an der [[Bundesstraße 4]] (Erfurt–[[Nordhausen]]) sowie am Kreuz Gispersleben, wo die Schnellstraße B&amp;amp;nbsp;4 die [[Bundesautobahn 71|A&amp;amp;nbsp;71]] kreuzt. Die [[Bahnstrecke Wolkramshausen–Erfurt]] führt vorbei. Der Bahnhof wird im Stundentakt von Regionalbahnen nach Leinefelde, Nordhausen und Erfurt bedient. Am Südrand des Dorfes enden die [[Straßenbahn Erfurt|Straßenbahnlinien]] 1 und 3 der [[Erfurter Verkehrsbetriebe|EVAG]], die den Ort an das Stadtzentrum Erfurts anschließen. In Gispersleben gibt es seit 1995 ein großes Einkaufszentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Während im Ortskern überwiegend Einzelhändler (Bäcker, Apotheke, Café usw.) dominieren, sind am Ortsrand mehrere Gewerbeparks angesiedelt. Gewerbegebiete entstanden rund um die &amp;#039;&amp;#039;Zittauer Straße,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Bernauer Straße&amp;#039;&amp;#039; sowie an der &amp;#039;&amp;#039;Apoldaer Straße&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem Areal &amp;#039;&amp;#039;Camburger Straße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mühlweg,&amp;#039;&amp;#039; südlich der Gisperslebener Bahnstation gelegen, befand sich bis Anfang der 1990er einer der größten Arbeitgeber des Ortes, der [[Thüringer Stahlbau Erfurt]]. Auch hier entstand inzwischen ein größerer Gewerbepark mit zahlreichen Firmenansiedlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Ortsteilbürgermeister ist seit 2024 Sebastian Hartleb (parteilos).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=OM&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=051&amp;amp;gemnr=51000&amp;amp;gemteil=022 |titel=Wahlen in Thüringen, Ortsteil-/Ortschaftsbürgermeisterwahl 2024 in Thüringen, Erfurt OT Gispersleben |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2024-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gispersleben hat zwei evangelische [[Dorfkirche]]n. Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[St. Viti (Gispersleben)|St. Viti]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Vitusplatz 4, steht unter dem [[Patrozinium]] des [[Veit (Heiliger)|Heiligen Vitus]] und gehört heute zum [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|evangelischen Kirchenkreis Erfurt]]. Das Gebäude steht unter [[Denkmalschutz]]. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[St. Kiliani (Gispersleben)|Kilianskirche]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Zittauer Straße 34, hat als Patrozinium den [[Kilian (Heiliger)|Heiligen Kilian]]; zugehörig ist das Gemeindezentrum Martin-Niemöller-Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Kirche [[St. Antonius von Padua (Gispersleben)|St. Antonius von Padua]] wurde 1956 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich auch eine Neuapostolische Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erfurt.de/ef/de/leben/gemeinden/weitere/124162.html &amp;#039;&amp;#039;Neuapostolische Kirche, Erfurt-Gispersleben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;erfurt.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 19. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem Prallhang der Gera liegt das Naturdenkmal [[Rote Wand (Gispersleben)|Rote Wand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gispersleben 01.jpg|Blick über den Kiliani-Park nach Gispersleben&lt;br /&gt;
Gemeindehaus Gispersleben.JPG|Sparkasse im ehemaligen Herrenhaus Gispersleben&lt;br /&gt;
Erfurt St. Kiliani (Gispersleben) 02.jpg|Kilianikirche 2021&lt;br /&gt;
Kraftwerk Gispersleben2.JPG|Ehemaliges Kraftwerk&lt;br /&gt;
2006 09 19 046 Gi Grab.JPG|Soldatengrab (50 Tote) vom April 1945 im Kilianipark&lt;br /&gt;
Vitikirche Gispersleben.JPG|Die Vitikirche 2009&lt;br /&gt;
RoteWandGispersleben_1.jpg|Rote Wand (2023)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Ehrich]] (1752–1826), Schulleiter in Russland&lt;br /&gt;
* [[Heinrich-Carl Hedrich]] (1816–1900), Mühlen- und Maschinenbaumeister&lt;br /&gt;
* [[Paul Mahlmann]] (1892–1963), Offizier, Militärschriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Harry Zingel]] (1963–2009), Dozent und Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Herausgeber=Ortschaftsrat Erfurt-Gispersleben&lt;br /&gt;
|Titel=Chronik Gispersleben |Verlag=Selbstverlag |Ort=Erfurt |Jahr=2000 |DNB=959866043}}&lt;br /&gt;
*Hans-Peter Brachmanski: Pressebeiträge aus den Jahren 1992 bis 2005, Erfurt 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gispi.de/ Website von Gispersleben.] In: &amp;#039;&amp;#039;gispi.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.erfurt-web.de/Amtmann_Kästner_Gispersleben Gispersleben und Amtmann Kästner.] In: &amp;#039;&amp;#039;erfurt-web.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.erfurt.de/imperia/md/content/veroeffentlichungen/statistik/faltblatt_daten-und-fakten-2011.pdf | wayback=20110924180340 | text=&amp;#039;&amp;#039;Erfurter Statistik – Daten und Fakten 2011&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;erfurt.de&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadt- und Ortsteile von Erfurt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4607912-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1143]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk0704</name></author>
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