<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gisonen</id>
	<title>Gisonen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gisonen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gisonen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T15:29:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gisonen&amp;diff=695299&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sperlingsbärcher: /* Bekannte Mitglieder des Geschlechts */ Verlinkung eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gisonen&amp;diff=695299&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-08T10:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bekannte Mitglieder des Geschlechts: &lt;/span&gt; Verlinkung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gisonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein im 11. und 12. Jahrhundert einflussreiches [[Gaugrafschaft#Der_Gau_im_Mittelalter:_die_Gaugrafschaft|Gaugrafengeschlecht]] im Norden Hessens. Das Zentrum ihres Herrschaftsbereichs lag zunächst im Raum [[Marburg]] und später südwestlich von [[Kassel]] bei [[Grafschaft Maden|Maden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Geschlechts ist unbekannt; er mag im [[Lahngau|Oberlahngau]] (um [[Marburg]]) gelegen haben, aber sie können auch aus dem nordhessischen Raum in den Oberlahngau gekommen sein. Zunächst waren sie wohl lediglich Amts- oder Titulargrafen ohne umfangreiches Familiengut und damit ohne [[Allod|allodiale]] Grafschaft, jedoch mit enger Bindung zum [[Salier|salischen]] Königshaus. Sie waren [[Vogt|Reichsvögte]] des um 1015 von Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] und seiner Frau [[Kunigunde von Luxemburg|Kunigunde]] gegründeten [[Stift Wetter|Kanonissenstifts Wetter]] in [[Wetter (Hessen)]] und wurden als solche mit königlichen Gütern im Umland von Marburg belehnt. Ihr Stammsitz war die [[Burg Hollende]] bei Wetter; sie werden daher gelegentlich auch als Grafen von Hollende oder von Hohenlinden bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?pg=PA250&amp;amp;lpg=PA2502&amp;amp;dq=Battenberg&amp;amp;sig=fiiRjWzrcErIn6DaIPuq5ggnKTE&amp;amp;ei=hltwS6L-D5rimgOwopSYBQ&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=ric4AAAAYAAJ&amp;amp;ots=F3jtkxydH6#v=onepage&amp;amp;q=Battenberg&amp;amp;f=false Johann Ernst Christian Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Erster Band, Heyer, Gießen, 1818 (S. 250–252)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der Zeit erwarben sie erheblichen Besitz und Vogteirechte in Mittelhessen, an der oberen [[Lahn]] und [[Eder]] und bis in den [[Westerwald]] einschließlich der [[Herborner Mark]] und verstanden es, durch allmähliche Beseitigung der Rechte anderer in ihrer Gegend grafengleiche Stellung einzunehmen. Ihr Vogteienbesitz war sehr wertvoll und verlieh ihnen eine herausragende Stellung. Der ausgedehnte Bereich ihrer Gerichtshoheit wurde wegen der Anbindung an die Vogtei des Stifts Wetter häufig auch als Grafschaft „Stiffe“ oder „Stift“ bezeichnet. Der Besitz der Gisonen war der Grundstock des späteren Landesteils „[[Oberhessen (Region)|Oberhessen]]“ der [[Landgrafschaft Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Mitglieder des Geschlechts ==&lt;br /&gt;
Bekannte Mitglieder des Geschlechts waren:&lt;br /&gt;
* [[Giso I.]] ist 1008 als Graf bezeugt. Er residierte auf der [[Burg Hollende]] westlich von [[Wetter (Hessen)|Wetter]] bei Warzenbach, die zur Stammburg des Geschlechts wurde, aber wohl schon früher erbaut worden war. Er und seine Nachfolger waren Reichsvögte des um 1015 gegründeten königlichen Kanonissenstifts Wetter und hielten umfangreiche königliche Gütern im Bereich [[Marburg]] als Lehen. Ob er der Stammvater des Geschlechts ist, ist umstritten. Möglicherweise gehörte er auch einem ganz anderen Geschlecht an, zumal angenommen wird, dass die Gisonen überhaupt keine eigene Grafschaft besessen haben und ihren Grafentitel lediglich ihrem politischen Einfluss verdankten. Er war wohl auch, zumindest für kurze Zeit, Gaugraf in Hessen mit Sitz auf der [[Obernburg (Gudensberg)|Obernburg]] in [[Gudensberg]] bei [[Fritzlar]].&lt;br /&gt;
* [[Giso II.]] († 1073), Graf in Hessen. Wohl kein Sohn, so doch ein Nachkomme von Giso I. Er und Graf [[Adalbert von Schauenburg]] wurden bezichtigt, 1070 ein Komplott gegen den Bayernherzog [[Otto von Northeim]] geschmiedet zu haben, und wurden 1073 von Gefolgsleuten Ottos erschlagen.&lt;br /&gt;
* [[Giso III.]], Graf in Hessen. Sohn oder Bruder von Giso&amp;amp;nbsp;II.&lt;br /&gt;
* [[Giso IV.]] (*um 1070; † 12. März 1122), Graf in Hessen bzw. Graf von [[Grafschaft Maden|Gudensberg]], 1121 urkundlich als „Giso comes de Udenesberc“ erwähnt. Vogt des [[Abtei Hersfeld|Klosters Hersfeld]], Vogt des Stiftes [[Florinskirche (Koblenz)|St. Florin zu Koblenz]]. ⚭ [[Kunigunde von Bilstein]], Gräfin von Gudensberg († 1138/40); Regentin bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes Giso V.&lt;br /&gt;
* [[Giso V.]] (* um 1110; † 1137), Graf von Gudensberg und Hessen, Vogt des [[Kloster Hasungen|Klosters Hasungen]] (bei [[Burghasungen]]).&lt;br /&gt;
* [[Hedwig von Gudensberg]], durch Heirat [[Landgrafschaft Thüringen|Landgräfin von Thüringen]] (* um 1098; † 1148), Tochter und Erbin des Giso IV. ⚭ [[Ludwig I. (Thüringen)|Ludwig I. von Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich gehörte auch die Dame [[Chuniza (Gisonen)|Chuniza]], die 1072 zusammen mit ihrem Sohn Tiemo dem Kölner Erzbischof [[Anno II.]] das Gelände zum Bau des [[Kloster Grafschaft|Klosters Grafschaft]] verkaufte, zum Geschlecht der Gisonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussterben ==&lt;br /&gt;
1121 beerbte Giso IV. den nordhessischen Gaugrafen [[Werner IV. (Maden)|Werner IV.]] von Gudensberg, der kinderlos gestorben war, und kam damit an ausgedehnten Besitz und Vogteirechte im Raum [[Kassel]]-Fritzlar-[[Melsungen]]. Aber schon 1137 starb das Geschlecht in der männlichen Linie mit Giso V. aus, und die Grafschaft kam mit der Erbtochter Gisos IV., Hedwig, an den Landgrafen [[Ludwig I. (Thüringen)|Ludwig I. von Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten [[Ludowinger|Ludowingers]], [[Heinrich Raspe IV.|Heinrich Raspe]], kam es 1247 zum [[Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg|thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg]], der mit der Ausrufung von [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I.]], dem „Kind von Brabant“, Sohn der [[Sophie von Brabant]] und Enkel der [[Elisabeth von Thüringen|Hl. Elisabeth]] von Thüringen, zum Landgrafen auf der [[Mader Heide]] bei Gudensberg ausbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Marburger Schloss#Die Region um Marburg im frühen und hohen Mittelalter]]&lt;br /&gt;
*[[Grafschaft Maden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/gisonen/familie_der_gisonen.html Genealogie Mittelalter: Gisonen]&lt;br /&gt;
* [http://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/gisonen/geschichtsverein.html Geschichtsverein Wetter: Grafengeschlecht der Gisonen]&lt;br /&gt;
* [http://grebenstein.topcities.com/landgrafen.htm#Giso Giso VI.]&lt;br /&gt;
* [http://www.wanderfreunde-treisbach.de/hollende.pdf Grafengeschlecht der Gisonen und die Burg Hollende bei Treisbach] (PDF-Datei; 97&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christa Meiborg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hollende bei Wetter (Hessen) – Warzenbach: Führungsblatt zu der Burg der Grafen Giso im Kreis Marburg-Biedenkopf.&amp;#039;&amp;#039; (Archäologische Denkmäler in Hessen, Nr. 157) Landesamt für Denkmalpflege, Wiesbaden, 2003, ISBN 3-89822-157-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hessisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gisonen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gudensberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Maden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sperlingsbärcher</name></author>
	</entry>
</feed>