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	<title>Giso II. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giso_II.&amp;diff=935683&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcus Cyron am 29. Januar 2024 um 19:40 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giso II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* vor [[1049]]; † [[1073]]) war ein Graf aus dem Geschlecht der [[Gisonen]] im Raum [[Marburg]] in [[Hessen]]. Er ist erstmals 1049 bezeugt und wurde 1073 im Zuge einer Fehde auf seiner [[Burg Hollende]] bei [[Wetter (Hessen)|Wetter]] erschlagen. Er war wohl nicht der Sohn, wohl aber ein Nachkomme von [[Giso I.]], dem mutmaßlichen Stammvater seines Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giso II. gehörte zum engeren Kreis der Gefolgsleute um König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]], der als Folge der Lehenspolitik seiner Mutter, der Kaiserin [[Agnes von Poitou|Agnes]], während ihrer Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn im Streit mit dem sächsischen Grafen und Bayernherzog [[Otto von Northeim]] lag. Nachdem Heinrich 1065 die Amtsgeschäfte selbst übernommen hatte, versuchte er, seinen persönlichen Besitz durch Zugriff auf Besitzungen und Lehen Ottos am [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] zu erweitern. Otto widersetzte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Komplott gegen Otto von Northeim ==&lt;br /&gt;
Daraufhin kam es im Jahre 1070 zu einem aufsehenerregenden Vorfall, in dem Giso II. eine unrühmliche Rolle spielte, für die er wenige Jahre später mit seinem Leben zahlen würde. Heinrich IV. verbrachte die [[Pfingsten|Pfingstfeiertage]] des Jahres 1070 in [[Fritzlar]]. Dort erschien [[Egeno I. von Konradsburg]], ein [[Edelfrei]]er zweifelhaften Rufs vom Nordhang des Harzes. Er behauptete, Otto von Northeim habe ihn angeworben, den König zu ermorden, und präsentierte ein Schwert, das man ihm angeblich dazu übergeben habe. Otto beteuerte seine Unschuld, wurde aber dennoch zum Zweikampf mit Egeno aufgefordert, um sich durch dieses [[Gottesurteil]] von dem Vorwurf reinzuwaschen. Dies erregte bei den [[Reichsfürst]]en erheblichen Unwillen, da Otto hohes Ansehen genoss und die Aufforderung zu einem [[Duell]] mit einem „Strauchdieb“ als unzumutbarer Affront angesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto weigerte sich wegen mangelnder Sicherheitsgarantien, zum Duell in [[Goslar]] zu erscheinen, und wurde daraufhin von Heinrich in die [[Reichsacht]] getan, als [[Herzog]] abgesetzt und seiner sächsischen [[Allod|Hausgüter]] enteignet. Daraufhin verbündete er sich mit [[Magnus (Sachsen)|Magnus Billung]], dem Sohn des Herzogs von Sachsen, und griff zu den Waffen, wurde jedoch schon Anfang 1071 besiegt und von Pfingsten 1071 bis Juli 1072 in Reichshaft genommen. Dann erhielt er seine Eigengüter zurück, nicht aber seine umfangreichen Reichslehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstifter und Urheber des Komplotts gegen Otto waren Graf Giso II. und Graf [[Adalbert von Schauenburg]]. Vermutlich mit Wissen oder gar auf Befehl Heinrichs sollen sie den Plan geschmiedet, die Anklage formuliert, und Egeno bestochen haben, mit der Anklage am Königshof zu erscheinen. Ziel der Verschwörung war die Entmachtung des Bayernherzogs und die Enteignung seines gesamten Besitzes, der damit Heinrich zur persönlichen Besitznahme oder zur [[Lehnswesen|Belehnung]] an treue Gefolgsleute zur Verfügung gestanden hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gisos Ende ==&lt;br /&gt;
Giso und Adalbert zahlten einen hohen Preis für ihre Intrige. Im Sommer 1073 stellte sich Otto von Northeim an die Spitze des sächsischen Aufstands gegen das [[Salier|salische]] Königtum und dessen Königslandpolitik. Ottos Gefolgsleute drangen nach Hessen ein und, wie der Chronist [[Lampert von Hersfeld]] berichtet, eroberten sie die Gisonen-Burg Hollende und töteten Giso, Adalbert und Adalberts vier Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wanderfreunde-treisbach.de/hollende.pdf Grafengeschlecht der Gisonen und die Burg Hollende bei Treisbach] (PDF-Datei; 97&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [[Christa Meiborg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hollende bei Wetter (Hessen)-Warzenbach. Führungsblatt zu der Burg der Grafen Giso im Kreis Marburg-Biedenkopf.&amp;#039;&amp;#039; (Archäologische Denkmäler in Hessen, Heft 157.) Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden, 2003, ISBN 3-89822-157-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Giso 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gisonen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaugraf (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 10. oder 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1073]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giso II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Graf im Raum Marburg in Hessen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1049&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1073&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burg Hollende]] bei [[Wetter (Hessen)|Wetter]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus Cyron</name></author>
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