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	<title>Giselher Klebe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T02:45:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giselher_Klebe&amp;diff=68069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Piet Parkiet: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2025-07-21T15:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Giselher Klebe 2008.jpg|mini|Giselher Klebe (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jacobowsky und der Oberst (Klebe) playbill.jpg|miniatur|Jacobowsky und der Oberst, Besetzungszettel der Hamburger Uraufführung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giselher Wolfgang Klebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1925]] in [[Mannheim]]; † [[5. Oktober]] [[2009]] in [[Detmold]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Komponist]]. Von 1986 bis 1989 war er Präsident der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Klebe erhielt schon früh von seiner Mutter, der Geigerin [[Gertrud Klebe]], musikalischen Unterricht. 1932 übersiedelte die Familie nach [[München]]. Dort besuchte er zunächst die Vorschule der Schönherrlschen Privatschule, ab 1935 den humanistischen Gymnasialzweig desselben Institutes. Den bereits in Mannheim begonnenen [[Violine|Violinunterricht]] setzte er bei [[Melanie Michaelis]], einer Schwester seiner Mutter, fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer berufsbedingter Ortswechsel seines Vaters führte ihn 1936 nach [[Rostock]]; nach der Trennung seiner Eltern erfolgte im selben Jahr die Übersiedlung mit Mutter und Schwester nach [[Berlin]]. Im Laufe des Jahres 1938 begann er mit der Skizzierung erster Kompositionsentwürfe; 1940 begann er ein von der Stadt Berlin gefördertes Musikstudium in den Fächern Violine, [[Bratsche|Viola]] und [[Komposition (Musik)|Komposition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ableistung seiner [[Reichsarbeitsdienst|Arbeitsdienstpflicht]] wurde Klebe 1943 als Funker zum [[Militärdienst]] bei einer Beobachtungsabteilung eingezogen. Nach der Kapitulation geriet er in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er bereits kurz nach Kriegsende auf Grund seines Gesundheitszustandes entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 nahm Klebe nach längerer Rekonvaleszenz sein Kompositionsstudium wieder auf, zunächst am Internationalen Musikinstitut in Berlin bei [[Josef Rufer]], später in der Meisterklasse [[Boris Blacher]]s; zudem erhielt der Komponist eine Anstellung als Bandprüfer und Programmgestalter in der Abteilung [[Ernste Musik]] des damaligen [[Berliner Rundfunk]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. September 1946 heiratete Klebe die Geigerin [[Lore Klebe|Lore Schiller]] (1924[?]–2001). Der Ehe entstammen die beiden Töchter Sonja Katharina und Annette Marianne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Lösung seines Kontraktes mit dem Berliner Rundfunk Ende 1948 arbeitete Klebe als freischaffender Komponist in Berlin. Im Jahre 1957 entschied er sich erneut für eine feste Anstellung. Als Nachfolger [[Wolfgang Fortner]]s übte er nunmehr die Tätigkeit eines [[Dozent]]en für die Fächer Komposition und [[Musiktheorie]] an der [[Hochschule für Musik Detmold|Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold]] aus; im Jahre 1962 erfolgte die Ernennung Klebes zum Professor. Aus seiner [[Meisterklasse (Hochschule)|Meisterklasse]] ging eine Anzahl angesehener Komponisten hervor. Nach seiner Pensionierung 1990 blieb Klebe der Hochschule für Musik Detmold weiterhin eng verbunden. Er starb 2009 nach schwerer Erkrankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gesamtwerk umfasst mehr als 140 Kompositionen, darunter 7 Symphonien, 15 Solokonzerte, Kammermusikwerke verschiedenster Besetzung, Klavierwerke, geistliche Werke und 14 Opern, für die zumeist Lore Klebe als [[Librettist]]in mit ihm zusammenarbeitete. Seine erste Oper war &amp;#039;&amp;#039;Die Räuber&amp;#039;&amp;#039; (1957, Düsseldorf), frei nach [[Friedrich Schiller]]s [[Die Räuber|Drama]]. Als Auftragswerk der [[Hamburgische Staatsoper|Hamburgischen Staatsoper]] komponierte er die im November 1965 uraufgeführte Oper &amp;#039;&amp;#039;Jacobowsky und der Oberst&amp;#039;&amp;#039; nach [[Franz Werfel]]s [[Jacobowsky und der Oberst (Bühnenstück)|gleichnamigem Theaterstück]]. Im Auftrag des [[Staatstheater Darmstadt|Staatstheaters Darmstadt]] schrieb er zusammen mit Lore Klebe die Oper &amp;#039;&amp;#039;Die Fastnachtsbeichte&amp;#039;&amp;#039; nach der Erzählung von [[Carl Zuckmayer]], die am 20. Dezember 1983 in Darmstadt uraufgeführt wurde. Seine letzte Oper war &amp;#039;&amp;#039;Chlestakows Wiederkehr&amp;#039;&amp;#039; (2008, Detmold), deren [[Libretto]] auf [[Nikolai Gogol]]s [[Komödie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Revisor]]&amp;#039;&amp;#039; beruhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen, Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1952 [[Berliner Kunstpreis]]&lt;br /&gt;
* 1959+1963 Stipendium der [[Deutsche Akademie Rom Villa Massimo|Villa Massimo]] Rom&lt;br /&gt;
* 1963 Mitglied der [[Freie Akademie der Künste in Hamburg|Freien Akademie der Künste Hamburg]]&lt;br /&gt;
* 1965 [[Hans-Werner-Henze-Preis|Westfälischer Musikpreis]]&lt;br /&gt;
* 1970 [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande&lt;br /&gt;
* 1975 Bundesverdienstkreuz I. Klasse&lt;br /&gt;
* 1991 Goldene Nadel der [[Dramatiker Union]]&lt;br /&gt;
* 1999 Großes Bundesverdienstkreuz&lt;br /&gt;
* 2002 Ehrenbürgerwürde der Stadt Detmold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
* [[Alfons Nowacki]] (* 1935)&lt;br /&gt;
* [[Peter Michael Braun]] (1936–2019)&lt;br /&gt;
* [[Hans Martin Corrinth]] (1941–2022), 1962–1966&lt;br /&gt;
* [[Martin Christoph Redel]] (* 1947)&lt;br /&gt;
* [[Theo Brandmüller]] (1948–2012)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Meyer-Fiebig]] (* 1949)&lt;br /&gt;
* [[Peter Ludwig (Komponist)|Peter Ludwig]] (* 1951)&lt;br /&gt;
* [[Denise Hortência Lopes Garcia]] (* 1955), 1979–1981&amp;lt;ref&amp;gt;[http://enciclopedia.itaucultural.org.br/pessoa245017/denise-garcia „Denise Garcia“] in &amp;#039;&amp;#039;Enciclopédia Itaú Cultural de Arte e Cultura Brasileiras.&amp;#039;&amp;#039; São Paulo (portugiesisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Andreas Lindenbaum]] (* 1963), 1982–1986?&lt;br /&gt;
* [[Jens Holzkamp]] (* 1963), 1982–1983&lt;br /&gt;
* [[Matthias Pintscher]] (* 1971), 1988–1992&lt;br /&gt;
* [[Lars Woldt]] (* 1972)&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Schäfer-Schwartze]] (* 1949)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Klebe-Aufführungen des Dresdner Kreuzchores&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Matthias Herrmann (Musikwissenschaftler)|Matthias Herrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Kreuzchor und zeitgenössische Chormusik. Ur- und Erstaufführungen zwischen Richter und Kreile&amp;#039;&amp;#039;, Marburg 2017, S. 95–96, 247, 316 (Schriften des Dresdner Kreuzchores, Bd. 2)&lt;br /&gt;
* Brigitte Schäfer-Schwartze: &amp;#039;&amp;#039;Die Oper Jacobowsky und der Oberst von Giselher Klebe nach dem Bühnenstück von Franz Werfel.&amp;#039;&amp;#039; Analytische Betrachtungen, Dissertation, Frankfurt am Main 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118723405|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Klebe_Giselher/wv_abc.html Werkeverzeichnis von Giselher Klebe] auf &amp;#039;&amp;#039;Klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{cite web |url=http://www.matthies-koehn.de/german/html/klebe.html |date=2005-06-28 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20121120181853/http://www.matthies-koehn.de/german/html/klebe.html |title=Giselher Klebe |archivedate=2012-11-20 |first= Brigitte |last=Schäfer| accessdate=2014-11-10| offline= }} Artikel zu Giselher Klebes 80. Geburtstag.&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/26386 Giselher-Klebe-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118723405|LCCN=n/81/47492|VIAF=84959538}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klebe, Giselher}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfM Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Berliner Kunstpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Detmold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klebe, Giselher&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klebe, Giselher Wolfgang (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher [[Komponist]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Oktober 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Detmold]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Piet Parkiet</name></author>
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