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	<title>Giselbert von Brunkhorst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:41:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giselbert_von_Brunkhorst&amp;diff=1487075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Fürsterzbischof von Bremen umbenannt in Kategorie:Erzbischof (Erzstift Bremen): laut WP:RG#Fürstbischof</title>
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		<updated>2024-03-14T06:16:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:F%C3%BCrsterzbischof_von_Bremen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Fürsterzbischof von Bremen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Fürsterzbischof von Bremen&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erzbischof_(Erzstift_Bremen)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erzbischof (Erzstift Bremen) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erzbischof (Erzstift Bremen)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:RG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:RG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:RG#Fürstbischof&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giselbert von Brunkhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* unbekannt; † [[18. November]] [[1306]] in [[Bremervörde]]; auch: &amp;#039;&amp;#039;Gisilbert&amp;#039;&amp;#039;) war von 1273 bis zu seinem Tod [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Bremen|Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brunkhorst stammte aus dem alten niederländischen [[Haus Bronkhorst]]. Seine Eltern waren Gis(el)bert II. von Bronkhorst († um 1290) und Kunigunde, eine Tochter [[Moritz I. (Oldenburg)|Moritz von Oldenburg]]. Giselbert taucht zuerst 1267 als Bremer Domherr auf. Nach dem Tod seines Vorgängers [[Hildebold von Wunstorf|Hildebold]], einem Vetter Giselberts mütterlicherseits, wurde er einstimmig zum Erzbischof gewählt. Er bekam 1274 vom Papst [[Gregor X.]] in [[Lyon]] das [[Pallium]] verliehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Uetersen Vidimierungsurkunde 1300.jpg|mini|Urkunde Giselberts (1300)]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn seiner Amtszeit musste er gegen die [[Kehdingen|Kehdinger]] vorgehen, die schon seinem Vorgänger den [[Zehnten]] und die Anerkennung der Gerichtsbarkeit verweigert hatten. Diesen Streit beendete er militärisch. Er berief ein Turnier zu Stade ein und nutzte dann seine versammelten Dienstmannen, um Kehdingen gewaltsam zu unterwerfen. Überhaupt hatte Giselbert während seiner 30-jährigen Amtszeit ständig kleinere Konflikte auszutragen. 1281 kam es zu wechselseitigen Einfällen zwischen ihm und [[Otto II. (Braunschweig-Lüneburg)|Otto von Lüneburg]] und [[Konrad I. von Braunschweig-Lüneburg|Konrad]], dem Bischof von [[Bistum Verden|Verden]]. Im Verlauf dieser Fehde wurde [[Verden]] erobert und gebrandschatzt. Weiter musste Giselbert seine Ansprüche auf [[Stedingen]] gegenüber [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]] und [[Delmenhorst]] behaupten. 1306 rebellierten die Marschbewohner in Kehdingen, im [[Altes Land|Alten Land]], und in der [[Haseldorfer Marsch]]. [[Dithmarschen]] machte dazu durch Räuberei auf sich aufmerksam. Giselbert konnte mit Hilfe einer Koalition aus den Herzögen von [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Lauenburg]] und [[Fürstentum Lüneburg|Lüneburg]] und den Grafen von [[Grafen von Schauenburg und Holstein|Holstein]] am 28. Juli 1306 in der [[Uetersen#12. bis 16. Jahrhundert|Schlacht bei Uetersen]] einen Sieg gegen die Aufständischen erringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Stadt [[Bremen]] hatte Giselbert dagegen ein gutes Verhältnis. Unter ihm wurde erstmals ein [[Bremer Stadtrecht]] schriftlich niedergelegt, was [[Gebhard II. zur Lippe|Gebhard II.]] zuvor verhindert hatte. Wegen seiner Bürgernähe wurde er von den Landständen auch als „Bauernbischof“ bezeichnet. Die wahlberechtigten Domherren im Kapitel waren ebenfalls gespalten in Anhänger und Gegner Giselberts. Nach seinem Tod wählten sie daher zunächst als Kompromisskandidat [[Heinrich von Golthorn]] zu seinem altersschwachen Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konrad Elmshäuser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erzbischöfe als Landesherren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landes zwischen Elbe und Weser.&amp;#039;&amp;#039; Bd. II, ISBN 3-9801919-8-2, S. 159–194, hier S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch nach dessen baldigen Tod brachen die Gegensätze offen aus und die Kapitelsherren wählten getrennt drei konkurrierende Nachfolger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elmshäuser 1995 p. 172&amp;quot;&amp;gt;Konrad Elmshäuser: &amp;#039;&amp;#039;Die Erzbischöfe als Landesherren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landes zwischen Elbe und Weser.&amp;#039;&amp;#039; Bd. II, ISBN 3-9801919-8-2, S. 159–194, hier S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es waren dabei die ritterschaftlich orientierten Domherren im Kapitel, die für den [[Archidiakonat|Archidiakon]] von [[Land Hadeln|Hadeln]] und [[Rüstringen]], [[Florenz von Brunkhorst|Florenz (Florentius) von Brunkhorst]], stimmten, der ein Sohn von Giselberts Bruder Wilhelm und dessen Frau Johanna von [[Wijchen#Batenburg|Batenburg]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elmshäuser 1995 p. 172&amp;quot; /&amp;gt; Keiner der drei Kandidaten erlangte die päpstliche Bestätigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Elmshäuser 1995 p. 172&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giselberts Aktivitäten waren eher weltlicher als kirchlicher Natur. Er betrieb eine bewusste Territorialpolitik, wozu auch der Bau neuer und der Ausbau bestehender Burgen im Erzstift gehörte, u. a. der [[Burg Ottersberg]]. 1285 gründete er die befestigte Stadt [[Buxtehude]]. Dort ist heute eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Martin Lappenberg|Lappenberg]] sagte von Giselbert, er sei „von den Bremischen Erzbischöfen der letzte, welcher in der deutschen Geschichte eine grössere Rolle spielt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Martin Lappenberg: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsquellen des Erzstifts und der Stadt Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 1841, S. 15. [https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?db=dig&amp;amp;darstellung=v&amp;amp;index=buecher&amp;amp;term=bremgq.%28l.%29&amp;amp;seite=g015 Faksimile beim DRW]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Dichter [[Frauenlob]] widmete ihm einen Lobgesang, in dem er Giselbert als „der phaffen blôme“&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Martin Lappenberg: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsquellen des Erzstifts und der Stadt Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 1841, S. 178. [https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?db=dig&amp;amp;darstellung=v&amp;amp;index=buecher&amp;amp;term=bremgq.%28l.%29&amp;amp;seite=g178 Faksimile beim DRW]&amp;lt;/ref&amp;gt; (eine Blume unter den [[Pfaffe]]n) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F. Frensdorff: &amp;#039;&amp;#039; [[s:Ersch-Gruber:Gisilbert (von Bremen)|Gisilbert (von Bremen)]]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste]], Section 1, Theil 68, Leipzig 1859, S. 241–243.&lt;br /&gt;
* {{ADB|9|195|196|Giselbert|[[Wilhelm von Bippen (Historiker)|Wilhelm von Bippen]]|ADB:Giselbert (Erzbischof von Bremen)}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|414||Giselbert|[[Günther Möhlmann]]|13765023X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Hildebold von Wunstorf]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Heinrich von Golthorn|Heinrich I.]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Bremen|Erzbischof von Bremen]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1273–1306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13765023X|VIAF=81814675}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Giselbert #Brunkhorst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof (Erzstift Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1306]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Giselbert von Brunkhorst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gisilbert von Brunchorst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Bremen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. November 1306&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremervörde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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