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	<title>Giselbert Hoke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mö1997: /* Weblinks */ defekten Weblink entfernt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; defekten Weblink entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giselbert Hoke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. September]] [[1927]] in [[Varnsdorf|Warnsdorf]], [[Tschechoslowakei]]; † [[18. April]] [[2015]] in [[Klagenfurt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kleinezeitung.at/s/kultur/4711717/Der-Meister-des-Nichts_Der-grosse-Maler-Giselbert-Hoke-ist-tot Der Maler Giselbert Hoke ist tot]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Künstler]]. Seine Arbeitsgebiete waren Malereien in Form von [[Fresko|Fresken]], [[Aquarell]]en sowie [[Lithographie]]n und [[Glasmalerei|Glasarbeiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hoke wurde als zweites von sechs Kindern in Warnsdorf geboren. Schon früh interessierte er sich für das [[Schmied]]ehandwerk. Während des Zweiten Weltkrieges verlor er jedoch als gerade 17-Jähriger seinen rechten Arm. Nach dem Krieg absolvierte er im Jahr 1946 die [[Matura]] am [[Europagymnasium Klagenfurt|Gymnasium Klagenfurt]] ([[Kärnten]]) und ging zum Studium an die [[Akademie der bildenden Künste Wien]] bei [[Robin Christian Andersen]] und [[Herbert Boeckl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoke bahnhof.jpg|mini|Denkmalgeschütztes Wand[[fresko]] „Wand der Kläger“ am Klagenfurter Hauptbahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hokestaatsoper.JPG|mini|Eines der beiden Wandgemälde in der [[Wiener Staatsoper]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 erhielt er den 1. Preis im künstlerischen Wettbewerb für die Gestaltung der inzwischen denkmalgeschützten Wand[[Fresko|fresken]] in der Halle des damals neuerrichteten [[Klagenfurt Hauptbahnhof|Klagenfurter Hauptbahnhofs]], die jeweils 22 Meter breit und 5 Meter hoch sind. Die ostseitige „Wand der Kläger“ und die westseitige „Wand der Angeklagten“ zeigen sich in der [[Formensprache]] von [[Pablo Picasso]]. Die Klagenfurter Bevölkerung war von der modernen Kunst jedoch wenig angetan: Nach der Fertigstellung im Jahr 1956 kam es zu Protesten; die konservativen Bürger verlangten die Zerstörung des Kunstwerkes. Hoke zog sich nach [[Wien]] zurück. Im Jahr 1953/54 lebte und arbeitete er mit einem [[Stipendium]] des [[Frankreich|französischen]] Staates in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1954 bis 1985 war er mit [[Margarethe Stolz-Hoke]], einer Tochter des Malers [[Rudolf Stolz]] verheiratet, die danach bis zu ihrem Tod 2018 als Landschafts- und Porträtmalerin in Kärnten lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Margarethe Stolz-Hoke: &amp;#039;&amp;#039;Monografie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Heyn, Klagenfurt 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihr bekam er eine Tochter [[Karma Eder|Karma]] und drei Söhne [[Edmund Hoke|Edmund]], [[Tomas Hoke|Thomas]] und [[Armin Guerino]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.hoke.at/grete-stolz/stolzmonografie.pdf|titel=Margarethe Stolz Hoke|titelerg=|autor=Margarethe Stolz Hoke|hrsg=[[Verlag Johannes Heyn]]|werk=hoke.at|seiten=43 &amp;amp; 45|datum= |zugriff=2020-04-27|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 erhielt Giselbert Hoke den 1. Preis beim Wettbewerb für sechs Fresken für die Katholische Lehrerbildungsanstalt in Eisenstadt, heute [[Gymnasium der Diözese Eisenstadt Wolfgarten]]. Der Entwurf aus 1949/1951 wurde 1954/1956 ausgeführt: sie erstrecken sich über die gesamte Raumhöhe von 2,9 Meter und je nach Wandfläche eine Breite zwischen 4 und 5,5 Meter. 2009 wurden sie von seiner Tochter Karma Eder restauriert und unter Denkmalschutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebenthal Schloss Saager 14062007 01.jpg|mini|Schloss Saager, Grafenstein, Klagenfurt-Land]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1962 kam er nach Kärnten zurück und erwarb das [[Schloss Saager]], das er in den Jahren 1969 bis 1973 restaurierte. Ebenfalls im Jahr 1962 fand seine erste Gemäldeausstellung in der Galerie 61 in Klagenfurt statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1974 wurde Hoke als [[Professor]] für Künstlerische Gestaltung an die Fakultät für Architektur der [[Technische Universität Graz|Technischen Universität Graz]] berufen. In den folgenden Jahren baute er im [[Stift Rein]] das Institut für Künstlerische Gestaltung (heute: Institut für Zeitgenössische Kunst) auf und leitete es 20 Jahre. Von 1974 bis 1976 widmete er sich dem Bau des Werkhauses neben dem Schloss Saager mit Werkstätten für Email- und Glasarbeiten. Von 1982 bis 1984 und 1987 war er Kursleiter an der [[Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg|Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giselbert Hoke zog es seit dem Jahr 1974 mehrmals nach [[Peru]]. Seit dem Jahr 1980 widmete er sich hauptsächlich den Themen [[Toskana]], inneres [[Spanien]] und seinem Werkhaus Saager; Studienreisen führten ihn nach Nord- und Südamerika und in den [[Ferner Osten|Fernen Osten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giselbert Hoke lebte und arbeitete bis zu seinem Tod im sogenannten „Werkhaus“ neben dem Schloss Saager in [[Grafenstein (Kärnten)|Grafenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Hokes künstlerisches Werk entfaltete sich zwischen den beiden Polen der Bildmalerei und der Arbeit in der Architektur. Seine Werke im Zusammenhang mit der Architektur umfassen Wandmalereien  (Fresken), Glaswände (Glasfenster) und Wände aus Email. Parallel zur Arbeit an den Wänden (Glas- und Emailwände wurden in den eigenen Werkstätten im Werkhaus Saager hergestellt) entstanden im Atelier die Bilder sitzender Frauen nach Modellen und Akt-Darstellungen. Die Frau als zentrales Thema in Hokes Malerei wurde in den 90er Jahren durch das Thema Landschaft abgelöst. Landschaftsaquarelle (Gouachen) entstanden auf Reisen, vor allem während seiner Aufenthalte in der Toskana, in Spanien und in Peru.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Wieland Schmied: &amp;#039;&amp;#039;Giselbert Hoke. Ein Österreicher in Europa&amp;#039;&amp;#039;, Salzburg: Verlag Galerie Welz, 1994, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitte der 60er Jahre sowie zu Beginn der 80er Jahre schuf Hoke großformatige Holztafelbilder, in denen er einen monumentalen Figurentypus entwickelte, aber auch Versatzstücke von Landschaft in einer schweren, leuchtenden Farbigkeit einband. Seine „NADA“-Bilder, die nach 2003 entstanden, sind gewissermaßen eine Fortsetzung dieser monumentalen Bildschöpfungen, wobei uns die „Nada“-Werke als „völlig gegenstandslose und namenlose Bilder“ entgegentreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieland Schmied (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hoke Giselbert, Nada&amp;#039;&amp;#039;, Klagenfurt: Verlag Johannes Heyn, 2006, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Bindeglied zwischen den beiden Werkbereichen Bildmalerei und Werke im Zusammenhang mit der Architektur stellen die Tapisserien dar, die zum einen auf einem gemalten Entwurf / Karton basieren, zum anderen in ihrer Gestalt und Form mit der Architektur korrespondieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fresken in der Abt-Kapelle des [[Stift Rein|Stiftes Rein]]&lt;br /&gt;
* [[Email]]wände in der Zentralschule Zeltweg, nun [[HTL Zeltweg]]&lt;br /&gt;
* Glasfenster in der gotischen Kirche in [[Gnas]]&lt;br /&gt;
* Glasfenster in der [[Grabeskirche St. Bartholomäus]] in Köln&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.grabeskirchekoeln.de/Glasfenster.html |titel=Die Glasfenster |werk=Grabeskirche St. Bartholomäus |abruf=2016-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Glasfenster in der Liebfrauenkirche in Oberursel&lt;br /&gt;
* Glasfenster im Foyer des Lesesaales der [[Universitätsbibliothek der Universität Wien]]; 2018 im Zuge von Sanierungsarbeiten entfernt&lt;br /&gt;
* [[Kärntner Sonnenturm]] am [[Südautobahn|Autobahnrastplatz]] Twimberg in der Nähe der [[Pack (Sattel)|Pack]]&lt;br /&gt;
* 1998: Emailwand im [[Forstseekraftwerk]]&lt;br /&gt;
* 2000: Zwei Rundfenster im Altarraum der [[Maria-im-Walde-Kirche (Dolina)|Autobahnkirche Dolina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11870639X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Architektur in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11870639X|LCCN=n/85/316118|NDL=|VIAF=806946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoke, Giselbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithograf (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafenstein (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sudetendeutschen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoke, Giselbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. September 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Varnsdorf]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mö1997</name></author>
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