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	<title>Gisela Getty - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:51:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gisela_Getty&amp;diff=1540945&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: Ref. aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-30T06:53:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref. aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gisela Getty 2.jpg|miniatur|Gisela Getty auf dem [[Das Blaue Sofa|blauen Sofa]], 2008]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gisela Martine Getty&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Schmidt&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. April]] [[1949]] in [[Kassel]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Fotograf]]in, [[Regisseur]]in, [[Designer]]in und [[Schriftsteller]]in. Wie ihre Zwillingsschwester [[Jutta Winkelmann]] wurde sie als Vertreterin der [[68er-Bewegung]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Gründung des Kasseler Filmkollektivs ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihrer Schwester Jutta besuchte sie in Kassel die [[Waldorfschule]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dagmar von Taube |url=https://www.welt.de/vermischtes/article6281674/Wilde-Zwillinge-der-70er-ueber-Drogen-und-Sex.html |titel=Wilde Zwillinge der 70er über Drogen und Sex |werk=welt.de |datum=2010-02-06 |abruf=2017-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und studierte von 1968 bis 1972 Mode, Grafik, Film und Fotografie an der [[Kunsthochschule Kassel|Kasseler Kunstakademie]]. Mit ihrer Schwester, dem Regisseur [[Adolf Winkelmann (Regisseur)|Adolf Winkelmann]] und [[Gerhard Büttenbender]] gründete sie 1968 das [[Kasseler Filmkollektiv]], das 1969 bei den [[Westdeutsche Kurzfilmtage|Westdeutschen Kurzfilmtagen in Oberhausen]] den Grand Prix gewann. Ihr Film zeigt 31&amp;amp;nbsp;Minuten lang – ohne Schnitt – den Arbeiter &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Viel&amp;#039;&amp;#039; am [[Fließbandfertigung|Fließband]]. 1971 bis 1972 war sie mit Gerhard Büttenbender verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin, Rom, Los Angeles ===&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Gisela Getty, ebenso wie ihre Zwillingsschwester Jutta Winkelmann, als Teilnehmerin der 68er-Bewegung in Kassel und West-Berlin. Sie zog 1972 fasziniert von [[Rainer Langhans]] nach Berlin. In Berlin lernte sie den Schauspieler [[Rolf Zacher]] kennen, dem sie nach [[Rom]] folgte, wo er engagiert war. 1972 heiratete sie ihn in zweiter Ehe und bekam mit ihm eine Tochter, die Schauspielerin und Produzentin Anna (* 25. Oktober 1972). Im Frühjahr 1973 lernte sie in Italien den jungen [[John Paul Getty III]] kennen, der im Sommer 1973 in Rom [[Entführung|entführt]] wurde. Gisela Getty und ihre Schwester gerieten vorübergehend unter den Verdacht der Mittäterschaft und wurden kurzzeitig inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Irmgard Hochreither: [https://www.stern.de/lifestyle/leute/gisela-getty-und-jutta-winkelmann-ikonen-der-hippie-aera-3092398.html &amp;#039;&amp;#039;Ikonen der Hippie-Ära.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;stern.de&amp;#039;&amp;#039;. 1. März 2008, abgerufen am 23. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 heiratete Gisela John Paul Getty in dritter Ehe; aus dieser stammt der Schauspieler [[Balthazar Getty]] (* 22. Januar 1975). Gisela Getty lebte zunächst 1974 in [[Los Angeles]] und anschließend in [[San Francisco]]. 1980 trennte sich das Ehepaar und Gisela Getty zog 1981 nach [[München]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dana Horáková: [https://www.bild.de/unterhaltung/leute/hippies/zwillinge-der-revolte-13339918.bild.html &amp;#039;&amp;#039;Gisela und Jutta Getty – Die Zwillinge der Revolte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;bild.de&amp;#039;&amp;#039;. 18.&amp;amp;nbsp;Juli 2010, abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter Anna wurde adoptiert. Die Ehe mit John Paul Getty wurde 1993 geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihren prominenten Bekannten in den 1970er Jahren zählten in Rom und Los Angeles unter anderem [[Dennis Hopper]], [[Leonard Cohen]], [[Bob Dylan]], [[Carlo Ponti]] und [[Federico Fellini]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Annika Kuhlmann |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/wir-wollten-einfach-intensiv-leben-7072936.html |titel=Interview – „Wir wollten einfach intensiv leben“ |titelerg=Interview mit Gisela Getty |werk=tagesspiegel.de |datum=2010-04-23 |abruf=2023-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Michaelsen: [https://www.welt.de/vermischtes/article1689456/Wilde-Zwillinge-und-ihre-Nacht-mit-Bob-Dylan.html &amp;#039;&amp;#039;Wilde Zwillinge und ihre Nacht mit Bob Dylan.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;welt.de&amp;#039;&amp;#039;. 20.&amp;amp;nbsp;Februar 2008, abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahme in den Harem ===&lt;br /&gt;
Ihre Zwillingsschwester Jutta Winkelmann gründete 1976 mit Rainer Langhans, der Fotografin [[Anna Werner (Fotografin)|Anna Werner]] und dem Fotomodell [[Brigitte Streubel]] in München den „[[Der Harem|Harem]]“, eine überwiegend [[Spiritualität|spirituell]] ausgerichtete Lebensgemeinschaft um Rainer Langhans, zu der 1978 [[Christa Ritter]] und 1991 Gisela Getty hinzukamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Nolte |url=https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/im-harem-ist-die-holle-los-990466.html |titel=Im Harem ist die Hölle los |werk=tagesspiegel.de |datum=2003-03-30 |abruf=2025-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dokumentation über Timothy Leary ===&lt;br /&gt;
Der Harvard-Dozent [[Timothy Leary]] widmete sich vor allem der Erforschung [[psychedelisch]]er [[Droge]]n. In den 1990er Jahren wurde der Umgang mit dem Tabuthema [[Tod]] zu seinem neuen Wissenschaftsschwerpunkt. Gisela Getty und Jutta Winkelmann begleiteten Leary dokumentarfilmisch, nachdem er 1994 von seinem nahenden Tod erfahren hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Zwillinge oder Vom Versuch, Geld und Geist zu küssen&amp;#039;&amp;#039;, das sie gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Jutta Winkelmann und dem Autor [[Jamal Tuschick]] schrieb, erzählt die Lebensgeschichte beider in der ausgelebten 68er-Generation in Kassel, Berlin und Rom. Das Buch stieß zwar auf negative Kritiken,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Perlentaucher|29275|b|Die Zwillinge, oder: Vom Versuch, Geist und Geld zu küssen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Rezensent der [[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]] bezeichnete es als „historisches Dokument eines verblendeten Narzissmus“ und als „eitles, selbstgefälliges Buch“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Moritz: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20101119100747/http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/buchrezensionen/offenbarung_am_strand_1.826784.html Offenbarung am Strand – Götterlieblinge erinnern sich]&amp;#039;&amp;#039;. In: „Neue Zürcher Zeitung“ vom 9. September 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Matthias Matussek]] schrieb jedoch im [[Der Spiegel|Spiegel]]: „Ein teuflischer Cocktail aus Drogendelirien, Gangster-Irrsinn und Sex in Künstlerbetten“ und „Die Zwillinge haben ein sexuelles Gangstertum, ein sadomasochistischem&amp;lt;!--sic--&amp;gt; Raffinement, das auch auf den zweiten Blick noch spannend bleibt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Matussek |url=https://www.spiegel.de/kultur/literatur/68er-ikonen-getty-und-winkelmann-zweimal-exzess-bitte-a-540439.html|titel=Zweimal Exzess, bitte! |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2008-03-10 |zugriff=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 2013 erschienene Buch &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Cherrytree&amp;#039;&amp;#039; wird in einer Rezension der Tageszeitung [[Die Welt]] als „eine Privatmythologie […], halb japanischer [[Manga]], halb indische Mythologie, Apokalypse und ewig rollendes Lebensrad“ beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article125474302/Logbuch-einer-Abenteuerreise-ins-Ungewisse.html|autor=Matthias Matussek|titel=Logbuch einer Abenteuerreise ins Ungewisse|werk=welt.de|zugriff=2014-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lebt als Fotografin und Autorin in [[Schwabing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kidnapping Paul. Die Geschichte einer Entführung&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Jutta Winkelmann), weissbooks.w, Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-86337-125-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Cherrytree&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Jutta Winkelmann), BoD Norderstedt, Edition Bildstein, Leipzig, Dresden 2013, ISBN 978-3-7322-4630-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Twins&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Jutta Winkelmann), Blumenbar, Berlin 2010, ISBN 978-3-936738-72-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zwillinge oder Vom Versuch, Geld und Geist zu küssen&amp;#039;&amp;#039;, (gemeinsam mit Jutta Winkelmann und Jamal Tuschick), weissbooks.w, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-940888-01-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Future-Sex&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Jutta Winkelmann), Metropolitan-Verlag, Düsseldorf, München 1996, ISBN 3-89623-017-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|114097453}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0315266}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|gisela-getty}}&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/vermischtes/article1689456/Wilde-Zwillinge-und-ihre-Nacht-mit-Bob-Dylan.html &amp;#039;&amp;#039;Interview mit den Zwillingsschwestern Winkelmann und Getty aus 2008&amp;#039;&amp;#039;]. In Die Welt online vom 20. Februar 2008.&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/vermischtes/article6281674/Wilde-Zwillinge-der-70er-ueber-Drogen-und-Sex.html &amp;#039;&amp;#039;Interview mit den Zwillingsschwestern Winkelmann und Getty aus 2010&amp;#039;&amp;#039;]. In: Die Welt online vom 6. Februar 2010.&lt;br /&gt;
* Lutz Röhrig: [https://www.zeit-fuer-berlin.de/gisela-getty/ Gisela Getty und ihre Fotoausstellung &amp;quot;Ashes to Rishikesh]&amp;quot; auf www.zeit-fuer-berlin.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=114097453|LCCN=no2008187421|VIAF=86409933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Getty, Gisela}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Getty|⚭Gisela]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Getty, Gisela&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Getty, Gisela Martine (vollständiger Name); Schmidt, Gisela (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Fotografin, Regisseurin, Designerin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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