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	<title>Gisbert von Romberg II. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gisbert_von_Romberg_II.&amp;diff=347198&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-108119: /* Leben */ &quot;Trotzdem und weil er adlig war&quot; ist eine Unverschämtheit, offenbar persönliche Meinung und wie alles hier unbequellt!</title>
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		<updated>2025-07-01T13:15:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &amp;quot;Trotzdem und weil er adlig war&amp;quot; ist eine Unverschämtheit, offenbar persönliche Meinung und wie alles hier unbequellt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Freiherr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gisbert von Romberg II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Gisbert von Romberg (* [[20. Juli]] [[1839]] in Münster, im Romberger Hof; Taufe am 23. Juli 1839 in St. Martini, Münster; † [[24. November]] [[1897]] Dülmen-Buldern), war ein [[Westfalen|westfälischer]] [[Adliger|katholischer Adliger]] aus der [[Romberg (Adelsgeschlecht)|Familie von Romberg]]. Er ist die historische Vorlage für den Erfolgsroman [[Josef Winckler]]s, der 1923 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Der tolle Bomberg (Roman)|Der tolle Bomberg]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Stuttgart]] erschien und [[Der tolle Bomberg (1932)|1932]] sowie [[Der tolle Bomberg (1957)|1957]] verfilmt wurde, und der Enkel des Freiherrn Gisbert Christian Friedrich von Romberg ([[Gisbert von Romberg I.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Auf [[Schloss Buldern]] bei [[Münster]] als erbberechtigter Sohn des königlichen [[Kammerherr]]n [[Klemens von Romberg|Clemens Conrad Franz von Romberg]] und dessen Ehefrau Marianne Freiin von Fürstenberg geboren, wurde Romberg standesgemäß erzogen. Er genoss zuerst Privatunterricht im heimatlichen Schloss, bevor er 1854 das [[Collège de St. Servais]] in [[Lüttich]] besuchte. Anschließend wechselte er auf das königliche [[Martinus-Gymnasium Linz|Progymnasium in Linz]] und schloss 1858 seine Schullaufbahn auf dem [[Gymnasium Laurentianum Warendorf|Gymnasium Laurentianum]] in [[Warendorf]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie von Romberg, rekatholisiertes Adelsgeschlecht aus der [[Grafschaft Mark]], gehörte zu den reichsten Familien im [[Königreich Preußen]]. Sie beteiligten sich schon früh an der angehenden [[Industrialisierung]] des [[Ruhrgebiet]]s (erfolgreich im Frühkapitalismus) und besaßen Beteiligungen an [[Zeche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gisbert von Romberg, königlicher Kammerherr, Herr auf [[Schloss Brünninghausen|Brünninghausen]], [[Ermelinghof]], [[Haus Rüdinghausen|Rüdinghausen]] im Kreis [[Dortmund]], [[Kolvenburg]] im Kreis Coesfeld, [[Haus Westhemmerde|Westhemmerde]] im Kreis [[Hamm]], übernahm 1869 im Alter von 30 Jahren die herrschaftliche Familiengewalt nach dem Tod des Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Offizier des [[Kürassier-Regiment „von Driesen“ (Westfälisches) Nr. 4|4. Kürassier-Regiments]] nahm er 1866 am [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] teil und richtete im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 in [[Brünninghausen]] ein Lazarett für Kriegsverwundete unter der Leitung seines Hausarztes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 und 1890 erwarb er Güter auf der heute dänischen Insel [[Alsen]]. Gisbert verwendete einen Großteil seiner Einnahmen für den Pferdesport; auf seinem Gut Buldern züchtete er Rennpferde. Er vergab großzügige Kredite und spekulierte mit unsicheren Wertpapieren, ließ Wirte und Musikanten lange auf ihren Rechnungen sitzen und prügelte sich nach Kneipenbesuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsehen erregte Romberg durch einen [[Entmündigung]]sprozess. 1881 stellten Gisbert Graf von [[Wolff-Metternich]] und [[Clemens von Romberg]] vor dem [[Amtsgericht]] in [[Dülmen]] einen Antrag auf Entmündigung ihres [[Verwandtschaftsbeziehung#Cousin und Cousine|Vetters]] Gisbert von Romberg wegen [[Alkoholkonsum#Physiologie|Trunkenheit]] und [[Verschwendungssucht]], der letztendlich keinen Erfolg hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarische Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
[[Josef Winckler]] verewigte den Freiherrn und seine tatsächlichen und die ihm angedichteten Exzesse in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der tolle Bomberg (Roman)|Der tolle Bomberg]], ein westfälischer Schelmenroman&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Winckler: &amp;#039;&amp;#039;Der tolle Bomberg. Ein westfälischer Schelmenroman.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe des Bertelsmann Leserings, Gütersloh 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119279509|VIAF=10652666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Romberg, Gisbert 02 von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dülmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Münsterland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Romberg|Gisbert 02]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Figur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Romberg, Gisbert II. von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Romberg, Gisbert Freiherr von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=westfälischer Adliger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schloss Buldern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. November 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schloss Buldern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-108119</name></author>
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