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	<title>Gisbert Lensing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gisbert_Lensing&amp;diff=2487081&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karsten11 am 22. April 2025 um 10:18 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-22T10:18:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gisbert Lensing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Dezember]] [[1783]] in [[Hüthum]]; † [[25. April]] [[1856]] ebenda) war [[Kanoniker]], später Gutsbesitzer und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lensing war der Sohn des Besitzers des Uferhofes in Hüthum Johann Heinrich (auch Jan Hendrik) Lensing (* 20. April 1747) und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Hendrina&amp;#039;&amp;#039; Wilhelmina geborene Baumann (* 17. Dezember 1761 auf dem Warthmannshof in Reeserwaard). Er war katholisch und blieb ledig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lensing besuchte das humanistische Gymnasium in Emmerich und studierte nach dem Abitur mit einem Ehrenstipendium aus der Lueb-Moshöverlschen Stiftung Theologie. Am 17. März 1808 wurde er im Aachener Dom zum Priester geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war katholischer Priester und war bis zur Aufhebung des Stifts St. Martini in [[Emmerich am Rhein]] 1811 dort Kanoniker. Er war zuständig für die Verwaltung des Stiftsvermögens und der landwirtschaftlichen Besitzungen. Später war er Gutsbesitzer. Er war zunächst in Emmerich vielfältig politisch aktiv. Ihm gelang es während der [[Franzosenzeit]], die Schulstiftungen des geschlossenen Gymnasiums vor der Einziehung durch die Franzosen zu sichern, später hat er sich für den Bau einer Eisenbahnverbindung eingesetzt. Er war auch Deichgraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Ort hinaus war er für den Stand der Landgemeinden von 1826 bis 1845 (eine Wahl 1851 lehnte er aus verfassungsrechtlichen Gründen ab) Mitglied des [[Provinziallandtag der Rheinprovinz|rheinischen Provinziallandtages]]. Er gehörte 1847 dem [[Erster Vereinigter Landtag|Vereinigten Landtag]] an. Dort unterstützte er die Forderungen von [[Ludolf Camphausen]] nach einem gesamtpreußischen Parlament. Während der [[Märzrevolution|Revolution von 1848/49]] war er Mitglied der [[Preußische Nationalversammlung|preußischen Nationalversammlung]]. Im Parlament gehörte er dem rechten Flügel an. 1850 war er Mitglied des Staatenhauses des [[Erfurter Unionsparlament]]s. Danach gehörte er der preußischen zweiten Kammer an und war zeitweise deren Vizepräsident. Er gilt als einer der profiliertesten Befürworter der [[Jüdische Emanzipation|Jüdischen Emanzipation]] im Rheinland.&amp;lt;ref&amp;gt;Jüdische Lebenswelten im Rheinland. Köln u.&amp;amp;nbsp;a., 2011 S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Emmerich ist ein Park nach ihm benannt. 1842 wurde er mit dem [[Roter-Adler-Orden]] 4. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Parlament (Erfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Große Reihe Bd. 6). Urban &amp;amp; Fischer, München 2000, ISBN 3-437-31128-X, 199–200.&lt;br /&gt;
* [[Vera Torunsky]]: Die Abgeordneten der Rheinischen Provinziallandtage und Landschaftsversammlungen, Band 1: Die Abgeordneten der Provinziallandtage und ihre Stellvertreter 1825–1888, ISBN 3-7927-1749-2, S. 281–282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://194.77.241.26/bi/to0050.asp?__ktonr=52644 Antrag für eine Parkbenennung in Emmerich am Rhein (Anlage)]&lt;br /&gt;
*[http://www.dearchiv.de/php/dok.php?archiv=mew&amp;amp;brett=MEW001&amp;amp;fn=641-656.1&amp;amp;menu=mewinh Eintrag auf DES-Archiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189484926|VIAF=220649516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lensing, Gisbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Zweiten Kammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ersten Vereinigten Landtages für die Rheinprovinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Rheinprovinz (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatenhauses des Erfurter Unionsparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1783]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lensing, Gisbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=zunächst Kanoniker, dann Gutsherr und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Dezember 1783&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hüthum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1856&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hüthum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
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