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	<title>Gisaeng - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gisaeng&amp;diff=1147095&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 2 fehlende Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-10T08:12:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 fehlende Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Siehe [[Diskussion:Gisaeng #Belege fehlen]]|Einzelne Abschnitte des Artikels|Plural=1}}&lt;br /&gt;
{{Koreanischer Begriff|Bild=[[Datei:Ginyeo.jpg|ohne|200px|Gisaeng]]|Hangeul=기생|Hanja=妓生|Rr=Gisaeng|Mr=Kisaeng}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1910년대 조선 기생.jpg|mini|Kisaeng (1910)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gisaeng&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[kisɛŋ]}} (auch &amp;#039;&amp;#039;Kisaeng&amp;#039;&amp;#039;) waren unfreie professionelle Unterhaltungskünstlerinnen in [[Korea]], die für die weibliche Musik bei staatlichen Zeremonien oder Hofbanketten verantwortlich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.koreatimes.co.kr/www/news/nation/2016/02/633_173034.html |title=Life and role of gisaeng courtesans |date=2016-02-04 |publisher=The Korea Times |access-date=2016-10-27 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=Lee Insuk |title=Convention and Innovation: The Lives and Cultural Legacy of the Kisaeng in Colonial Korea (1910–1945) |journal=Seoul Journal of Korean Studies |volume=23 |issue=1 |pages=71–93 |publisher=Kyujanggak Institute for Korean Studies |url=http://sjks.snu.ac.kr/issue/issue_view.jsp?id=11 |format=pdf |access-date=2016-10-27 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Aufgabe war es, im Palast oder bei den Trinkgelagen der oberen Schicht durch Musik, Tanz und das Rezitieren von Gedichten für gute Stimmung zu sorgen. Nach dieser Tätigkeit sind sie vergleichbar mit den [[Geisha]]s in [[Japan]], den [[Hetäre]]n im antiken [[Griechenland]] oder den [[Kurtisane]]n in Europa. Diese ausgeprägte Form der Dienstleistung der Gisaeng entstand während der Zeit der [[Joseon-Dynastie]],&amp;lt;ref&amp;gt;McCarthy, &amp;#039;&amp;#039;Kisaeng&amp;#039;&amp;#039;, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl es ab dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert –&amp;amp;nbsp;in der Zeit der [[Goryeo]]-Dynastie&amp;amp;nbsp;– Frauen gab, die am königlichen Hof oder in gehobener Gesellschaft mit musikalischen Darbietungen auftraten.&amp;lt;ref&amp;gt;McCarthy, &amp;#039;&amp;#039;Kisaeng&amp;#039;&amp;#039;, 22, bezieht sich auf den Geschichtsschreiber [[Kim Bu-sik]] (김 부식), der „[[Samguk Sagi|Chronik der Drei Königreiche]]“ (삼국 사기, {{IPA|[samguks&amp;#039;agi]}}) schrieb.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn der modernen Gesellschaft redefinierte der Generalgouverneur des besetzten Korea die Gisaeng als Frauen, die in der Prostitution tätig waren und verpflichtete sie zur Registrierung bei den Behörden. Viele der bekannten künstlerischen Figuren von später stammen von Gisaeng ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gisaeng-Wesen hat eine wechselvolle Kulturgeschichte hinter sich und wird heute in Nordkorea als [[Kippumjo]] fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;gi&amp;#039;&amp;#039; (기, 妓 {{IPA|[ki]}}) war offenbar bereits in der Goryeo-Dynastie geläufig für Frauen, die beim königlichen Fest Musik und Tanz darboten. Das Wort bekam später in der Joseon-Dynastie das Suffix &amp;#039;&amp;#039;saeng&amp;#039;&amp;#039; hinzu, das so viel wie ‚Leben‘ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Sino-koreanische Suffix wird für bestimmte Gruppen verwendet, um sie zu verallgemeinern, wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Hak-saeng&amp;#039;&amp;#039; (학생 {{IPA|[haksʼɛŋ]}}) für „Lernende“, &amp;#039;&amp;#039;Seon-saeng&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ko|선생}} {{IPA|[sənsʼɛŋ]}}) für „Lehrende“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gebrauch des Worts &amp;#039;&amp;#039;gi&amp;#039;&amp;#039; ist jedoch vielschichtig (siehe unten „Ursprung der Gisaeng“). Gisaeng wurde manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;Ginyeo&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ko|기녀}} {{IPA|[kiɲje]}}) genannt, ohne dabei dem Wort eine besondere Bedeutung beizulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Während der Joseon-Dynastie wird Ginyeo als Synonym der Gisaeng gebraucht. Statistiken zufolge wird Ginyeo 275&amp;amp;nbsp;Mal in der &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Joseon-Dynastie&amp;#039;&amp;#039; verwendet, Gisaeng 962&amp;amp;nbsp;Mal: Park Jong-seong, &amp;#039;&amp;#039;Baekjeong gwa Gisaeng&amp;#039;&amp;#039;, 238.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung der Gisaeng ==&lt;br /&gt;
Wann genau Gisaeng als weibliche Berufsgruppe in Korea entstand, ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. McCarthy, &amp;#039;&amp;#039;Kisaeng&amp;#039;&amp;#039;, behandelt speziell die Vorform der Gisaeng während der Goryeo-Dynastie.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie oben angedeutet, waren Gisaeng schon in der Goryeo-Zeit berufsmäßig tätig. In dieser Hinsicht wurden in der einen oder der anderen Weise gesellschaftlich dienende Frauen genau unterschieden. In der Goryeo-Dynastie gab es zum einen die amtlichen &amp;#039;Unterhaltungsmusikerinnen&amp;#039; und zum anderen jene Frauen, die in der Gesellschaft ähnliche Rollen spielten. Diese Frauen nannte man &amp;#039;&amp;#039;Changgi&amp;#039;&amp;#039;({{lang|ko|창기}} {{lang|ko|唱妓}} {{IPA|[cʰaŋgi]}} wörtlich: „Unterhaltungskünstlerin im Gesang“). Die beiden Gruppen wiederum werden von käuflichen Frauen streng unterschieden. Diese werden als &amp;#039;&amp;#039;Yunyeo&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ko|유녀}} {{lang|ko|遊女}} {{IPA|[juɲə]}} wörtlich: „Herumtreiberin“) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Goryeo sa]]&amp;#039;&amp;#039; (고려사, wörtlich: „Goryeo-Geschichte“), 64,39; vgl. MacCarthy, 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Trennung wurde von der Joseon-Dynastie übernommen, und das gesamte Gisaeng-Wesen wurde weiter zergliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die strenge Trennung der amtlichen Gisaeng von der privaten war deshalb möglich, weil es sowohl in der Zeit der Goryeo- als auch in der Joseon-Dynastie eine für Gisaeng zuständige Behörde in der Hauptstadt gab. In der Goryeo-Zeit hieß die Behörde &amp;#039;&amp;#039;Gyobang&amp;#039;&amp;#039; (교방 {{IPA|[kjo.baŋ]}} wörtlich: &amp;#039;Lehranstalt&amp;#039;), in der Joseon-Zeit &amp;#039;&amp;#039;[[Jangakwon]]&amp;#039;&amp;#039; (장악원 {{IPA|[caŋakwən]}} wörtlich: &amp;#039;Musikbehörde&amp;#039;). Die Unterscheidung wurde mit der Zeit langsam fließend, so dass Gisaeng mehr und mehr zum Inbegriff des leichten Mädchens für jeden wurde. Sie erhielten die metaphorische Bezeichnung &amp;#039;Weide auf der Straße&amp;#039;, &amp;#039;Blume unter der Mauer&amp;#039; (노류장화 {{IPA|[norjujaŋhwa]}}), die jeder beim Vorbeigehen pflücken kann. Dieses &amp;#039;&amp;#039;abgenutzte Bild&amp;#039;&amp;#039; der Gisaeng ist den heutigen Koreanern übrig geblieben. Das meiste, was heute in Korea als Gisaeng bezeichnet wird, kommt aus der Zeit der Joseon-Dynastie. In der Literatur und Malerei aus dieser Zeit gibt es genügende Informationen über das Wesen der Gisaeng. Zudem sind ein Dutzend Namen mehr oder minder bekannter Gisaengs aus dieser Zeit überliefert, etwa [[Hwang Jin-i]], [[Nongae]] und die literarisch berühmte Figur [[Chunhyang]]. Die Ausführung unten beschränkt sich daher auf die Gisaeng während der Joseon-Dynastie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung der Gisaeng ==&lt;br /&gt;
Die koreanische Gesellschaft der Joseon-Dynastie war eine Ständegesellschaft. Jeder Bürger gehörte einem bestimmten Stand an. Es gab drei Stände: die Oberschicht [[Yangban]] (양반 {{IPA|[jaŋban]}}), die Mittelschicht [[Pyeongmin]] (평민 {{IPA|[pʰjəŋmin]}}) und die Unterschicht [[Cheonmin]] (천민 {{IPA|[cʰənmin]}}).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Yangban&amp;#039;&amp;#039; waren Gutsbesitzer und Beamte, &amp;#039;&amp;#039;Pyeongmin&amp;#039;&amp;#039; Normalbürger, meistens Bauern, und &amp;#039;&amp;#039;Cheonmin&amp;#039;&amp;#039; Gemeinbürger, meistens Dienerschaft.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Stände waren erblich. Gisaeng gehörten dem Cheonmin an. Wie oben kurz angedeutet, sind Gisaeng diejenigen Dienstmädchen, die der männlichen Yangban-Gesellschaft Unterhaltung bieten. Sie tun es beruflich und sind dafür ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Annalen der Joseon-Dynastie|In den Annalen der Joseon-Dynastie]] wurde alles, was mit Gisaeng zu tun hatte, penibel festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Park Jong-seong: &amp;#039;&amp;#039;Baekjeong gwa Gisaeng&amp;#039;&amp;#039;, 240–249 hat eine Liste nach der Regierungszeit der Könige hergestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rollen, die Gisaeng im Palast ausfüllten, waren erstaunlich vielfältig. Neben ihrer Hauptaufgabe musischer Unterhaltung waren sie dabei in Diplomatie, Zeremonien, Propaganda, Militär, Entlassungs- und Aufnahmeverfahren und Rekrutierung aus Provinz, Unterrichtslage, Anklagen, Bestrafungen, Affären mit Beamten und deren Untersuchung, Statusfrage ihrer Kinder, Bekleidungsfrage und vielem mehr befasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleidung ==&lt;br /&gt;
In der Joseon-Dynastie trugen die Gisaengs normalerweise die traditionelle [[koreanische Tracht]], wobei dort ein auffälliger Unterschied zur Alltagskleidung bestand: Normal wurde der Rock (&amp;#039;&amp;#039;chima&amp;#039;&amp;#039;) bei Frauen bis über die Brust gebunden, jedoch die Gisaengs trugen den chima bis zur Taille. Er war sehr aufgepolstert, meist mit mehreren Unterschichten, sodass der Rock sehr weit wurde. Außerdem wurde er über der &amp;#039;&amp;#039;chogori&amp;#039;&amp;#039; (der typischen Bluse) getragen. Zudem bekamen sie in den Rock mehrere kunstvolle Knoten gesteckt, oft mit Edelsteinen verziert. Auf dem Kopf trugen sie kunstvolle Perücken (&amp;#039;&amp;#039;gache&amp;#039;&amp;#039;). Diese bestanden meist aus einem sehr langen geflochtenen Zopf, der kunstvoll auf dem Kopf gebunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war die Kleidung der Gisaengs wieder völlig anders als in der Joseon-Dynastie des 16. Jahrhunderts: Die Röcke waren nicht mehr breit, die gache-Perücken verschwanden und die Ärmel waren am Ende sehr breit und „aufgeschichtet“. Statt der riesigen Perücken trugen die Gisaengs traditionellen Kopfschmuck, der auch heute noch benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur der Gisaeng ==&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Arten von Gisaeng. Gwangi (관기) ist die älteste Bezeichnung für Gisaeng. Wörtlich bedeutet es „offizielle Gisaeng“, was bedeutete, dass Frauen, die der oben genannten Tätigkeit nachgehen, sich amtlich registrieren lassen müssen. Sie gehören zugleich der jeweiligen Behörde an, an der sie auch die nötige Ausbildungen bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berühmte Gisaengs ==&lt;br /&gt;
* [[Hwang Jin-i]]&lt;br /&gt;
* [[Chunhyang]]&lt;br /&gt;
* [[Nongae]]&lt;br /&gt;
* Aengmu&lt;br /&gt;
* Gijeok&lt;br /&gt;
* Gwonbeon&lt;br /&gt;
* Gyobang&lt;br /&gt;
* Yi Mae-chang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* 박 종성: 백정과 기생 (Park Jong-seong: &amp;#039;&amp;#039;Baekjeong gwa Gisaeng&amp;#039;&amp;#039;). Seoul University., 2004&lt;br /&gt;
* Kathleen Louise McCarthy: &amp;#039;&amp;#039;Kisaeng. In the Koryo Period&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Harvard, 1991.&lt;br /&gt;
* 정비석: &amp;#039;&amp;#039;미인별곡&amp;#039;&amp;#039; (Jeong Bi-seok: &amp;#039;&amp;#039;Miinbyeolgok&amp;#039;&amp;#039;) 4. Auflage. Seoul 1991 (Erzählungen über berühmte Gisaeng)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kisaeng}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gisaeng| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Beruf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Kunst und Kultur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienstleistungsberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Art der Prostitution]]&lt;/div&gt;</summary>
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