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	<title>Girna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-18T08:46:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:San Blas Bay 5.JPG|mini|Girna an der San Blas Bay – [[Gozo]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Girna at The Devil&amp;#039;s Farmhouse.jpeg|mini|Die Girna beim Devil’s Farmhouse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Megawal142.jpg|mini|Unterschiedliche Giren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Girna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (plur. Giren) heißen [[Kraggewölbebauten aus Trockenmauerwerk]], die in der unverstädterten Hälfte [[Malta]]s und auf [[Gozo]] als Feldställe oder Schäferhütten zu finden sind. Sie wurden aus unbearbeiteten Feldsteinen gebaut. Ihre Wände bestehen aus einer sorgsam geschichteten äußeren und einer inneren Mauer in [[Mauerwerk#Feldsteinmauerwerk|Zweischalentechnik]]. Der Zwischenraum ist lose verfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsstand ==&lt;br /&gt;
Ihre [[Architektur|architektonische]], [[Völkerkunde|völkerkundliche]] und [[Archäologie|archäologische]] Relevanz motivierte seit der Mitte des [[19. Jahrhundert]]s dazu, Untersuchungen über sie anzustellen. Der deutsche Gelehrte [[Gerhard Rohlfs (Romanist)|Gerhard Rohlfs]] forschte mehr als 30 Jahre über &amp;#039;&amp;#039;Strukturen mit Kuppelgewölben&amp;#039;&amp;#039; in Europa. 1957 veröffentlichte er das Ergebnis in: &amp;#039;&amp;#039;Primitive Kuppelbauten in Europa&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Rohlfs (Romanist)|Gerhard Rohlfs]]: &amp;#039;&amp;#039;Primitive Kuppelbauten in Europa&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse. Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; N. F. 43, {{ISSN|0005-710X}}). Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 1957&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er vermittelte Informationen über ähnliche Hütten in [[Italien]], an der östlichen Adriatischen Küste, auf [[Sardinien]], in [[Spanien]], [[Portugal]], [[Frankreich]], [[Irland]], auf den [[Hebriden]] und in anderen Ländern. Er versuchte durch Vergleichen zu belegen, dass das alte Europa von kuppelförmigen Deckenbauten überzogen war. Die maltesischen Giren erwähnte er allerdings nicht. [[Aleksandra Faber]] war die erste, die Maltas Giren in „Le Bunje“ beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Giren sind im Grundriss rund, oval, quadratisch oder rechteckig. Es gibt kleine&amp;lt;ref group=A&amp;gt;Die kleinste steht nahe der Brücke über das Wied il-Mistra und hat einen Innendurchmesser von etwas mehr als einen Meter.&amp;lt;/ref&amp;gt;, mittlere und große. Manche werden im unteren Bereich durch eine breitere Trockenmauer verstärkt, andere haben im Inneren eingebaute Krippen oder Nischen. Es gibt Giren, die auf anderen Giren errichtet sind, Giren, deren Bauweise völlig aus dem Raster fällt und Pseudogiren. Manche haben Rampen oder Treppen die von außen auf das Dach führen. Auf manchen Dächern findet sich in der Mitte eine niedrige, ovale, Caghqija (maltesisch Kieselstein) genannte konkav gestaltete oder eine andersartige scheinbar funktionslose Steinstruktur. Giren haben anders als der [[Apulien|apulische]] [[Trullo]] ein relativ flaches Dach. Es gibt nur einen Eingang und selten dreieckige oder quadratische Fenster, meist über der Tür zur Entlastung des [[Sturz (Architektur)|Sturzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die überlieferte Geschichte der Hütten geht ins 16. Jahrhundert zurück. Als nach der großen [[Belagerung von Malta (1565)]] durch die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] Frieden herrschte, zogen die Leute aus den befestigten Siedlungen [[Valletta]] und [[Mdina]] auf das Land zurück. Sie errichteten einfache Hütten in der Nähe ihrer Felder. Der Stein für die Gebäude wurde aus dem Fels gehauen und man schuf an der Stelle ein für die Hütte geeignetes Fundament. Früh entdeckten die Erbauer, dass die weichen Steine nur etwa 1,5&amp;amp;nbsp;m überspannen konnten, bevor sie brachen. Um größere Räume zu schaffen, wurde ein System von Bögen benutzt. Heute werden Kragsteintechniken aus bearbeiteten glatten Platten in gozetanischen Landhäusern angetroffen, wo sie als gestufte Decken (z.&amp;amp;nbsp;B. im Dar ta Xmun), Raumbreiten bis 3,65&amp;amp;nbsp;m überspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kraggewölbebauten aus Trockenmauerwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Fsadni: &amp;#039;&amp;#039;The Girna. The Maltese Corbelled Stone Hut.&amp;#039;&amp;#039; Translated from the Maltese by Louis J. Scerri. Dominican Publication, Malta 1992 (Neuauflage).&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Franz Josef Hamm]] | Titel= Kragwölbung und Kragkuppel. Konstruktion, Formgebung und Verbreitung neuzeitlicher Bauten in vorzeitlicher Technik | Sammelwerk=Bonner Jahrbücher | Band=174 | Datum=1974 | Seiten=299–335 | DOI=10.11588/bjb.1974.1.83667}}&lt;br /&gt;
* Renate Löbbecke: &amp;#039;&amp;#039;Kragkuppelbauten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Buchhandlung König, Köln 2012, ISBN 978-3-86335-100-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=A /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stoneshelter.org/stone/girna.htm Beschreibung engl.]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/leslievella64/6789878421/ Bild der Tal-Karmnu Chapel und der Girna von Il-Fawwara, Malta]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=lgQLxvefZfA Giren Video]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Malta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Malta|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lokale Bauform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinhütte|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trockenmauerwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Mittelmeerraum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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