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	<title>Girgajny - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:25:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Girgajny&amp;diff=2139445&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-04-23T04:41:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Girgajny&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat          = Iława&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Iławski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Zalewo&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Zalewo&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 51&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 28&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 19&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 39&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 51&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 100&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &amp;lt;ref&amp;gt; {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://mapa.szukacz.pl/html/warminsko-mazurskie/ilawski/2697.html |text=Szukacz.pl, &amp;#039;&amp;#039;Girgajny - Informacje dodatkowe&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-12 11:53:13 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 25. November 2010 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 89&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = NIL&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Girgajny.JPG|miniatur|Ehemaliges Herrenhaus des Gutes Gergehnen in Girgajny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Girgajny&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Gergehnen&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] im nordöstlichen [[Polen]]. Der Ort gehört zur [[Zalewo|Gmina Zalewo]] im [[Powiat Iławski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Girgajny liegt in der Moränenlandschaft des [[Oberland (Ermland-Masuren)|Oberlands]], etwa vier Kilometer östlich von Zalewo. Die Gemarkung wird im Norden vom &amp;#039;&amp;#039;Nehmensee&amp;#039;&amp;#039; und dem ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Mühlengraben&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die polnische Bezeichnung für den ehemaligen Mühlengraben ist uneinheitlich. Es kommen sowohl Selewka ({{Webarchiv |url=http://mapy.eholiday.pl/mapa-zalewo-zalewo-ilawa.html |text=Archivierte Kopie |wayback=20110314061853 |archiv-bot=2023-05-13 14:49:14 InternetArchiveBot}}) wie Zalewka (Touristenkarte &amp;quot;Jeziorak&amp;quot;, ISBN 83-7135-165-8) vor.&amp;lt;/ref&amp;gt; begrenzt. Der Nehmensee wurde im 19. Jahrhundert trockengelegt und als Wiese genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt; Messtischblätter 2183 ({{Webarchiv|text=Online |url=http://amzpbig.com/maps/2183_Saalfeld_1930.jpg |wayback=20140812112659 }}) und 2184 ({{Webarchiv|text=Online |url=http://amzpbig.com/maps/2184_Simnau_1930.jpg |wayback=20151129122448 |archiv-bot=2018-04-12 11:53:13 InternetArchiveBot }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ausweis von Satellitenbildern ist er zu einem unbekannten Zeitpunkt nach 1945 wieder vollgelaufen. Im Osten stößt die Gemarkung an ein Waldgebiet, den ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Terpener Wald&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gut Gergehnen ===&lt;br /&gt;
Gergehnen wurde vom [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] als Gut eines [[Agrarverfassung des Deutschordensstaates|Großen Freien]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert hatte Gergehnen den Status eines [[Gutsbezirk]]s. Der Gutsbezirk Gergehnen (mit Groß und Klein Nehmen) wurde 1874 dem Amtsbezirk Terpen im [[Kreis Mohrungen]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 gehörte die Gutsbesitzerfamilie Glüer zu der offiziellen Begleitung [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelms II.]] bei seiner [[Palästinareise Kaiser Wilhelms II.|Reise in das Heilige Land]].&amp;lt;ref&amp;gt;Das deutsche Kaiserpaar im Heiligen Lande. [http://books.google.de/books?id=-bEJoBNkjaAC&amp;amp;pg=PA417&amp;amp;lpg=PA417&amp;amp;dq=gergehnen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Wq7TVGgm6Z&amp;amp;sig=hGvuft-A8sstea1ok-qJ0xfsJAs&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=qgrqTJygGYPMswb5tvC6Cw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=10&amp;amp;ved=0CFEQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=gergehnen&amp;amp;f=false Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Groß und Klein Nehmen ===&lt;br /&gt;
Nehmen wurde vom Deutschen Orden als Hakenzinsdorf gegründet. Dieses Dorf diente einem Kämmerer der Komturei [[Christburg]] als Amtssitz. Nehmen ist in der frühen Neuzeit wüstgefallen. Die Ländereien wurden dem Gut Gergehnen eingegliedert, das zu deren Bewirtschaftung die [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerke]] Groß und Klein Nehmen einrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammeramt Nehmen ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Agrarverfassung des Deutschordensstaates]] hatte ein Kammeramt die Funktion, die [[Prußen|prußischen]] Hakenzinsdörfer zu kontrollieren, indem der Kämmerer die Abgaben an den Deutschen Orden einsammelte und die Arbeitsdienste (Scharwerksdienste) der Hakenzinsbauern einteilte. Das Kammeramt Nehmen wurde um 1300 eingerichtet und hat das Ende des Ordensstaates 1525 nicht überlebt. Es unterstand der Komturei Christburg, die zwischen 1466 und 1525 durch das Hauptamt Preußisch Mark abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kammeramt Nehmen gehörten die Hakenzinsdörfer Ankern, Bandtken, Boditten, [[Bündtken]], [[Zatyki (Zalewo)|Kattern]], Nehmen, Plenkitten, [[Rąbity|Rombitten]], (Groß und Klein) Smausien, [[Sorbehnen]], Woritten und Zöpel, sowie die Hakenzinsbauern in Gallinden, [[Maldeuten]], Pothainen und Sassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heide Wunder]]: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungs- und Bevölkerungsgeschichte der Komturei Christburg&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 1968 (= Marburger Ostforschungen, Band 28). [https://d-nb.info/458704660 DNB, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinde Gergehnen ===&lt;br /&gt;
Durch eine Gebietsreform wurde der Gutsbezirk Gergehnen 1928 aufgelöst und mit dem bisherigen Gutsbezirk [[Mosens]] zur Gemeinde Gergehnen vereinigt. Die Zugehörigkeit zum Amtsbezirk Terpen hatte bis 1945 Bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;http://territorial.de/ostp/mohr/terpen.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Gergehnen hatte im Jahre 1933: 362 Einwohner und im Jahre 1939: 332 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=mohrungen.html#ew33mohrgergehnen|name=Landkreis Mohrungen|kommentar=Nr. 20|abruf=2023-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung in den polnischen Staat wurde Gergehnen in Girgajny umbenannt und der neugebildeten Gmina Zalewo zugeschlagen. Der Ort ist heute Sitz eines [[Sołectwo|Schulzenamtes]] ohne weitere zugehörige Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Vorwerke Groß Nehmen und Klein Nehmen sind nach 1945 wüstgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Otto Glüer]] (1834–1913), Reichstagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Zalewo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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