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	<title>Girbelsrath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Girbelsrath&amp;diff=802673&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-01-17T20:31:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Girbelsrath&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Merzenich&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/48/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/33/8/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 139 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.62&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1221&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 52399&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02421&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Girbelsrath Pfarrkirche.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche St. Amandus in Girbelsrath]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Girbelsrath Kirchturm.jpg|mini|Turm von St. Amandus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Girbelsrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Gemeinde]] [[Merzenich]] im [[Kreis Düren]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Girbelsrath liegt in der [[Zülpicher Börde]]. Der Ortsteil ist 4,62&amp;amp;nbsp;km² groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind:&lt;br /&gt;
* im Osten [[Eschweiler über Feld]]&lt;br /&gt;
* im Süden [[Frauwüllesheim]]&lt;br /&gt;
* im Westen [[Düren]] und im Südwesten [[Binsfeld (Nörvenich)|Binsfeld]]&lt;br /&gt;
* im Nordwesten Merzenich und im Nordosten [[Golzheim (Merzenich)|Golzheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1382 wurde das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Gerbetzroyde&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Gerbätzräude&amp;#039;&amp;#039; (abzuleiten vom Personennamen Gerbrecht, also „Rodung des Gerbrecht“) an [[Kurköln]] unter Erzbischof [[Friedrich III. von Saarwerden]] abgetreten&amp;lt;!--Es liest sich im Artikel des Friedrich III. von Saarwerden etwas anders, aber da müßte sich jemand mit Geschichtskenntnissen drum kümmern.--&amp;gt;. Die Geschichtsschreibung zeigt auf, dass im Jahre 1794 die [[Erster Koalitionskrieg|Österreicher bei Girbelsrath]] von den angreifenden [[Erste Französische Republik|Franzosen]] geschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1794 gehörte Girbelsrath zum [[Dingstuhl]] und [[Gericht]] [[Hambach (Niederzier)|Hambach]], einem wichtigen Platz im [[Amt Nörvenich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Girbelsrath entfaltete sich durch Ausweisung von Gewerbegelände ein reges gewerbliches Leben. Seit Anfang der 1970er Jahre wurden insgesamt rund 600 Arbeitsplätze geschaffen. Jüngste Ansiedlung ist der wohl modernste und zugleich einer der größten Konservenherstellerbetriebe der Bundesrepublik, [[J. &amp;amp; W. Stollenwerk]]. Schritt hält mit diesem Aufwärtstrend auch die durch die Ausweisung von Baugrundstücken festzustellende einwohnermäßige Entwicklung dieses Ortsteiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist hier, dass der frühere Bürgermeister Matthias von den Driesch den größten Teil seines Vermögens testamentarisch der Gemeinde mit der Auflage, den Erlös für Girbelsrather Einwohner zur Förderung sozialer und kultureller Angelegenheiten zu verwenden, gestiftet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde Girbelsrath nach Merzenich eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=98}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Datum !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 436&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6. Juni 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 486&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 27. Mai 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 532&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31. Dezember 1974 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 848&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31. Dezember 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1306&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31. Dezember 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1309&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31. Dezember 2006 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1278&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 30. September 2016 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1231&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31. Oktober 2017 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1229&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 29. Februar 2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1233&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* Dechant Wilhelm Fabry († 1963)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister Matthias von den Driesch († 1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Merzenich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Katholische Pfarrkirche St. Amandus ====&lt;br /&gt;
Die [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] wurde 1883 vom Kölner Baumeister Lange erbaut. Bereits 1553 stand an dieser Stelle eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]]. 1849 wurde Girbelsrath eigene [[Kirchengemeinde|Pfarrei]]. Durch die Zusammenlegung der Pfarreien der Gemeinde Merzenich 2016 musste Girbelsrath den Status als eigenständige Pfarrei aufgeben.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Amandus (Girbelsrath)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehemalige Schule ====&lt;br /&gt;
Direkt neben der Kirche befindet sich der ehemalige [[Schulhof]], an den auch das [[Pfarrhaus]] und der [[Friedhof]] grenzt. Im ehemaligen Schulgebäude ist heute ein [[Kindergarten]] mit zwei Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Fußballclub FC Rhenania Girbelsrath 1931 e. V. (mit Tennisabteilung)&lt;br /&gt;
* Turnverein 1910 Girbelsrath e. V.&lt;br /&gt;
* Billardsportclub 1962 Girbelsrath e. V.&lt;br /&gt;
* Karnevals- und Bühnenfreunde 1925 e. V.&lt;br /&gt;
* Jagdfreunde JV Girbelsrath 1999&lt;br /&gt;
* Ballettgruppe für Männer 2006 e. V.&lt;br /&gt;
* Frechener Modellbaufreunde&lt;br /&gt;
* Düren 99 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es die Kindertagesstätte „Villa Wichtel“, eine Gaststätte und einen Kiosk. Nach vielen Jahren ohne Feuerwehr wurde im September 2016 für die neugegründete Wehr ein Feuerwehrhaus eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Merzenich hat im Ortsteil Girbelsrath ein Gewerbegebiet eingerichtet. Dieses wird dominiert durch die [[J. &amp;amp; W. Stollenwerk|Konservenfabrik J. &amp;amp; W. Stollenwerk OHG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesweit bekannt ist auch die Firma [[GMS Günter Meyer Gesellschaft für Fahrbahnsanierungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;M. Schall GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mschall.de M. Schall GmbH &amp;amp; Co KG]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im Jahr 1956 durch Matthias Schall in Merzenich gegründet. In der Anfangszeit fertigte das Unternehmen überwiegend Lkw-[[Plane (Abdeckung)|Planen]] sowie [[Festzelt|Veranstaltungszelte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1984 wurde mit der Fertigung von Halbkabinen für [[Gabelstapler]] und andere [[Flurförderzeuge]] ein neuer Geschäftszweig gegründet. Im Jahr 1993 folgte die Fertigung mobiler Arbeitsräume in Sandwichkonstruktion, welche beispielsweise als [[Modulare Sanitätseinrichtung]] Verwendung finden. In allen Geschäftsfeldern konnte man im Laufe der Jahre eine Reihe von [[Patent]]en hervorbringen. Die Expansion des Unternehmens war am Standort Merzenich aufgrund der Lage nahe der Ortsmitte begrenzt und so wurde im Gewerbegebiet des Ortsteils Girbelsrath ein zweites Werk aufgebaut. Die M. Schall GmbH &amp;amp; Co. KG zählt neben der Firma Stollenwerk zu den größten in der Gemeinde Merzenich ansässigen Unternehmen. Insgesamt beschäftigt die M. Schall GmbH &amp;amp; Co. KG an beiden Standorten zusammen heute rund 120 Mitarbeiter. Der Absatz der Produkte erfolgt heute weltweit. Umsatzzahlen veröffentlicht das nach wie vor zu 100 % im Familienbesitz befindliche Unternehmen traditionell nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strom, Gas, Wasser ===&lt;br /&gt;
Wasser liefert der Wasserleitungszweckverband der Neffeltalgemeinden aus [[Vettweiß]]. Gas und Strom können von mehreren Anbietern bezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DKB Strecke Eschweiler-Girbelsrath 2014.jpg|mini|Reste eines Fahrleitungsmasten an der ehemaligen Kreisbahnstrecke nahe Girbelsrath]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1963 befand sich im Ort der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Girbelsrath&amp;#039;&amp;#039; an der Kleinbahnstrecke [[Bahnhof Distelrath|Distelrath]] – [[Bahnhof Nörvenich|Nörvenich]] – Zülpich Kreisbahnhof – Zülpich Stadt – Embken der [[Dürener Kreisbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Bahnstrecke Distelrath–Embken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird der Ort durch Busse des [[Rurtalbus]] angefahren, bis 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019 von der [[Dürener Kreisbahn]].&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|208}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|217}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|235}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|N2}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die S-Bahn-Anbindung ([[Herchen]]/[[Au (Sieg)]] – [[Düren]]) befindet sich etwa vier Kilometer entfernt in Merzenich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 20. September 2014 befindet sich etwa fünf Kilometer entfernt die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Merzenich&amp;#039;&amp;#039; der [[BAB 4]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-merzenich.de/ Homepage der Gemeinde Merzenich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Merzenich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Merzenich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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