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	<title>Girancourt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:49:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Girancourt&amp;diff=1921829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rauenstein: annuaire.mairie durch cassini.ehess ersetzt</title>
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		<updated>2024-07-27T15:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;annuaire.mairie durch cassini.ehess ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Girancourt&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Girancourt 88.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Vosges|Vosges]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Épinal|Épinal]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté d’agglomération d’Épinal|Épinal]]&lt;br /&gt;
|insee=88201&lt;br /&gt;
|cp=88390&lt;br /&gt;
|latitude=48/09/49/N&lt;br /&gt;
|longitude=06/18/29/O&lt;br /&gt;
|alt moy=360&lt;br /&gt;
|alt mini=337&lt;br /&gt;
|alt maxi=461&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=88-Girancourt.png&lt;br /&gt;
|image-desc=Lage der Gemeinde Girancourt&amp;lt;br /&amp;gt;im Département Vosges&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Girancourt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|88201}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|88201}}) im [[Département Vosges]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Épinal]] und zum Kommunalverband [[Communauté d’agglomération d’Épinal|Agglomération d’Épinal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Girancourt liegt zwölf Kilometer westlich von [[Épinal]] im Zentrum des Départements Vosges.&lt;br /&gt;
[[Datei:Girancourt, Canal des Vosges.jpg|mini|links|Canal des Vosges in Girancourt unterhalb der ersten Abstiegsschleuse Richtung Süden]]&lt;br /&gt;
In Girancourt befindet sich ein mit 382 Metern über dem Meer sehr niedriger Punkt der [[Europäische Hauptwasserscheide|europäischen Hauptwasserscheide]], die die Einzugsgebiete von [[Rhein]] und [[Saône]] voneinander trennt. Das war ein Grund, an dieser Stelle den [[Scheitelhaltung|Scheitel]] des [[Canal des Vosges]], der [[Mosel]] und Saône verbindet, anzulegen. Die Quellen der Bäche &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau du Breuil&amp;#039;&amp;#039; nördlich und &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau des Sept Pecheurs&amp;#039;&amp;#039; südlich von Girancourt, deren Täler der Kanal zum Auf- und Abstieg nutzt, liegen nur 1300 Meter voneinander entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa die Hälfte des 17,66&amp;amp;nbsp;km² großen Gemeindegebietes besteht aus Wäldern, deren Flächen sich im Osten und Westen verdichten. Im Norden und Süden wechseln sich Ackerflächen mit Weiden und Streuobstwiesen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptsiedlungsachse der Gemeinde verläuft vom alten Dorfkern in Richtung Südsüdosten auf einer Länge von drei Kilometern in aufgelockerter Form bis zum Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Le Void de Girancourt&amp;#039;&amp;#039;. Zu Girancourt gehört des Weiteren der zwei Kilometer südöstlich vom Kern gelegene Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Le Bois de Girancourt&amp;#039;&amp;#039;, der schon im direkten Einzugsgebiet des Stausees von [[Bouzey]] &amp;#039;&amp;#039;(Réservoir de Bouzey)&amp;#039;&amp;#039; liegt – heute ein bedeutendes Naherholungsgebiet der nahen Stadt Épinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Girancourt sind [[Chaumousey]] im Norden und Nordosten, [[Renauvoid]] im Osten, [[Uzemain]] im Süden sowie [[Dommartin-aux-Bois]] im Westen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Girancourt, Mairie.jpg|mini|Gemeindeverwaltung ([[Mairie]]) in Girancourt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet der heutigen Gemeinde gehörte zur Zeit der Gründung der Abtei Deuilly im Jahr 1044 zum [[Bann (Gebiet)|Bann]] &amp;#039;&amp;#039;Girandi Curtis&amp;#039;&amp;#039;, der neben Girancourt auch die Orte &amp;#039;&amp;#039;Void-de-Girancourt, Audoncourt, Barbonfaing, Dommartin-aux-Bois, Hagémont, Méloménil, Nayémont, Renauvoid, Thiélouze&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Uzemain&amp;#039;&amp;#039; umfasste und dessen Zentrum sich im heutigen Girancourt befand.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Quille Aumegeas&amp;#039;&amp;#039;: Geografie der Vogesen mit historischen Aufzeichnungen über die Vogesen von Albert Troux; Einleitung von René Martin, 8. Auflage 1951 (französisch: &amp;#039;&amp;#039;Aumegeas, Quille&amp;#039;&amp;#039;, Géographie des Vosges suivie d&amp;#039;une Notice historique sur le département des Vosges par Albert Troux; lettre-préface par René Martin - 8ème éd. 1951)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1793 hatte die Gemeinde noch die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Grancourt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=15530 Ortsname auf cassini.ehess.fr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forts ===&lt;br /&gt;
Im Gebiet der Gemeinde befinden sich mit dem &amp;#039;&amp;#039;Fort de Girancourt&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Réduit du Thiéha&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Fort Maryran&amp;#039;&amp;#039; genannt) zwei der nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] ringförmig um Épinal angelegten großen Befestigungsanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Fort de Girancourt&amp;#039;&amp;#039; liegt 422 Meter über dem Meer in einem Wald südöstlich des Dorfkerns. Es wurde aus gelbem Sandstein errichtet. Das Fort sollte die Verteidigung des [[Canal des Vosges]] und Straße von Épinal nach [[Dijon]] sichern. Im Jahr 1879 begann der Bau des Forts, die Indienststellung erfolgte 1890. Bis 1914 wurde es mehrmals erweitert. Die Besatzung bestand aus bis zu 472 Mann. Neben der Bewaffnung, die aus zahlreichen Kanonen und Geschützen bestand, wurden hier unter anderem 100 Tonnen Schwarzpulver und 700.000 Schuss Munition gelagert. Zur Anlage gehörten weiterhin eine Krankenstation, eine Bäckerei, Brunnen und Zisternen. Zwischen 1900 und 1906 wurden die Bunkeranlagen erweitert und es kam ein Kraftwerk hinzu. Das Fort de Girancourt war noch bis in die 1970er Jahre Munitionsdepot. Es ist heute im Besitz der Gemeinde und dem Verfall preisgegeben. Der Zugang zum Fort ist verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fortiffsere.fr/epinalgauche/index_fichiers/Page3326.htm Fort de Girancourt auf fortiffsere.fr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die befestigte Stellung &amp;#039;&amp;#039;Réduit du Thiéha&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fort Maryran&amp;#039;&amp;#039;) liegt auf 456 Metern Meereshöhe unmittelbar westlich von &amp;#039;&amp;#039;Void de Girancourt&amp;#039;&amp;#039; in einem Waldstück. Seit dem Baubeginn 1885 war auch sie mit maximal 250 Mann Besatzung Teil des Verteidigungsringes um Épinal. Die Anlage ist relativ gut erhalten und heute in privatem Besitz. Bei einem Erdbeben im Jahr 2005 stürzte das Eingangsportal ein. Der Zugang zur Anlage ist ebenfalls untersagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fortiffsere.fr/epinalgauche/index_fichiers/Page3329.htm Réduit du Thiéha auf fortiffsere.fr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 532 || 555 || 516 || 680 || 742 || 759 || 867 || 882&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1881 wurde mit 995 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die ruhige Lage nahe dem Stausee [[Bouzey]] und die Nähe zur Départements-Hauptstadt [[Épinal]] zog ab den 1980er Jahren vermehrt Städter nach Girancourt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=15530 Girancourt auf cassini.ehess]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[INSEE]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-88201 Girancourt auf INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Girancourt, Eglise Saint-Brice.jpg|mini|Kirche Saint-Brice in Girancourt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Kirche Saint-Brice wurde 1721 errichtet, Turm und Portal folgten ein Jahr später. Aus der unweit von Girancourt liegenden Abtei in [[Chaumousey]] stammen die Skulptur Marias mit Kind sowie das Altarbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ortsausgang Richtung Norden steht ein markantes [[Flurkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Girancourt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde sind 15 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Obst- und Gemüseanbau, Milchwirtschaft, Rinder-, Pferde- und Geflügelzucht).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annuaire-mairie.fr/entreprise-culture-production-animale-chasse-girancourt.html Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben gibt es kleinere Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Girancourt ist aber hauptsächlich Wohnort von Pendlern in die nahe Stadt Épinal und deren westliche Peripherie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Girancourt ist Standort einer Grundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Épinal]] ist über die Départementsstraße 460 in östlicher Richtung erreichbar, nach Südwesten führt sie über [[Darney]] nach [[Bourbonne-les-Bains]]. Weitere Straßenverbindungen führen in die nördlichen und südlichen Nachbargemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.cc-olima-aviere.fr/index.php?r=pages&amp;amp;d=carte&amp;amp;id_communes=10|wayback=20150107012424|text=Girancourt auf www.cc-olima-aviere.fr}} (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Épinal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Girancourt| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rauenstein</name></author>
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