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	<title>Gipsplattenkartell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:39:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gipsplattenkartell&amp;diff=243951&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cappuccino60: Link</title>
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		<updated>2023-10-05T21:05:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Beim so genannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gipsplattenkartell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich laut Untersuchungen der [[EU-Kommission]] um vier Baustoffkonzerne, die bis zum Jahr 1997 unerlaubte Absprachen im Bereich der [[Gipskartonplatte]]nherstellung zum Schaden der Kunden getroffen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_02_1744 Gipsplattenkartell: EU-Kommission verhängt hohe Geldbußen gegen vier Unternehmen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unangekündigten [[Buchprüfung]]en in den Geschäftsräumen der betreffenden Unternehmen im Verlauf des Jahres 1998 wurden folgende Strafen erkannt:&lt;br /&gt;
* Über den französischen Zementhersteller [[Lafarge (Unternehmen)|Lafarge]] wurde ein [[Bußgeld]] von 249,6 Millionen Euro verhängt;&lt;br /&gt;
* der britische Baustoffkonzern [[BPB plc|BPB]] (2005 von [[Compagnie de Saint-Gobain|Saint-Gobain]] übernommen) wurde zu Zahlungen von 138,6 Mio. Euro verurteilt;&lt;br /&gt;
* die deutsche Firma [[Knauf Gips|Knauf]] musste 85,8 Millionen Euro zahlen&lt;br /&gt;
* den kleinen Rest von 4 Mio. Euro bezahlte die später zum Kartell gekommene belgische [[Gyproc Benelux SA/NV|Gyproc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurde somit am 27. November 2002 ein [[Bußgeld]] von ca. 478 Mio. Euro ausgesprochen, da es sich um den seit Jahrzehnten größten Markt der [[Europäische Union|Europäischen Union]] gehandelt habe, der von der Kommission untersucht worden sei. Immerhin waren die Märkte in [[Frankreich]], dem [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]], [[Deutschland]] und den [[Benelux-Länder]]n und somit etwa 80 % der Verbraucher der damaligen [[Europäische Union|EU]] betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Absprachen zum Schaden von Verbrauchern oder Kunden in der EU verboten sind, können grundsätzlich Strafen bis zur Höhe von 10 % eines Jahresumsatzes ausgesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2009-03/cp080045de.pdf Pressemitteilung des EuGH] (vom 8. Juli 2008; PDF; 107&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2010-06/cp100058de.pdf Pressemitteilung des UeGH] (vom 17. Juni 2010; PDF; 50&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbewerbstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gips|Kartell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cappuccino60</name></author>
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