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	<title>Gipf-Oberfrick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jag9889: /* Geographie */ wl &quot;Tiersteinberg&quot;</title>
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		<updated>2026-02-21T20:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; wl &amp;quot;Tiersteinberg&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Burgruine Alt-Thierstein.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Burgruine Alt-Thierstein &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Gipf-Oberfrick 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Gipf-Oberfrick.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Laufenburg|Laufenburg]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Laufenburg&lt;br /&gt;
| BFS = 4165&lt;br /&gt;
| PLZ = 5073&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH GOF&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.49775&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.00288&lt;br /&gt;
| HÖHE = 368&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 10.17&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = Verena Buol Lüscher&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.gipf-oberfrick.ch/exekutive/10116 |titel=Gemeinderat | abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gipf-oberfrick.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gipf-Oberfrick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|gɪpf-ˈɔbərˌfɾɪkχ}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=174–176 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;name1&amp;quot;&amp;gt;Zehnder, Gemeindenamen des Kantons Aargau, S. 314–315&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Laufenburg]], liegt im Südosten der Region [[Fricktal]] und ist mit rund 3500 Einwohnern die zweitgrösste Gemeinde des Bezirks. Bis 1804 gehörten Gipf und Oberfrick zur Gemeinde [[Frick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt inmitten des [[Tafeljura]]s am Bruggbach. Dieser verläuft von Südwesten nach Nordosten in einem fast 500 Meter breiten Tal und mündet bei [[Frick]] in die [[Sissle]]. Die einst getrennten Dörfer Gipf (im Nordosten) und Oberfrick (im Südwesten) sind in den letzten Jahrzehnten zusammengewachsen und bilden zusammen mit der Nachbargemeinde Frick ein fast drei Kilometer langes Siedlungsband.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1069, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anhöhen auf der Westseite des Tales sind gleichmässig ansteigend und gehen in schmale Hochplateaus über. Es sind dies der Wolberg ({{Höhe|556|CH|link=true}}) im Nordwesten und der [[Tiersteinberg]] ({{Höhe|750|CH}}) im Westen. Der an der südwestlichen Gemeindegrenze gelegene Homberg ({{Höhe|705|CH}}) weist auf seiner Ostseite einen schmalen, steil aufragenden Grat auf und ähnelt somit eher einem Hügel des [[Faltenjura]]s. Auf der Ostseite des Tales sind die Anhöhen im unteren Bereich äusserst steil und gehen im oberen Bereich in flache und ausgedehnte Hochebenen über, auf denen intensiv Landwirtschaft betrieben wird. Dabei handelt es sich um den Kornberg ({{Höhe|557|CH}}) im Osten sowie den Fürberg ({{Höhe|552|CH}}) und den Rüedisberg ({{Höhe|542|CH}}) im Süden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 1017 [[Hektar]]en, davon sind 421 Hektaren mit Wald bedeckt und 114 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt liegt auf dem Tiersteinberg, der tiefste auf {{Höhe|355|CH}} am Bruggbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemeindegebiet von Gipf-Oberfrick ist Teil des [[Jurapark Aargau|Juraparks Aargau]], einem «Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung». Nachbargemeinden sind Frick im Norden, [[Herznach-Ueken]] im Südosten, [[Wölflinswil]] im Süden, [[Wittnau AG|Wittnau]] im Südwesten sowie [[Schupfart]] und [[Wegenstetten]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend war bereits während der [[Jungsteinzeit]] und der [[Bronzezeit]] besiedelt. Vom 1. bis 4. Jahrhundert befand sich ein [[Römisches Reich|römischer]] Gutshof auf dem heutigen Gemeindegebiet. Im Mittelalter herrschten die Grafen von Homberg-Tierstein über die nähere Umgebung. Sie liessen vermutlich im 10. Jahrhundert am Osthang des Tiersteinbergs ihre Stammburg [[Burgruine Alt-Tierstein|Alt-Tierstein]] errichten. Um das Jahr 1100 entstand rund 600 Meter weiter südlich die auf dem Gemeindegebiet von [[Wittnau AG|Wittnau]] gelegene Burg Alt-Homberg. Um 1180 errichteten die Grafen bei [[Büsserach]] die [[Burg Neu-Thierstein]] und verlegten ihren Herrschaftsmittelpunkt dorthin. Nach dem Aussterben der Grafen von Homberg-Tierstein folgten im Jahr 1232 die [[Habsburg]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Guphfe&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1259, jene von &amp;#039;&amp;#039;Obiren Vrieche&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1288. Der erste Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;in dero gupfu&amp;#039;&amp;#039; («bei der Bergkuppe»)&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt;, der zweite vom [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;ferraricia&amp;#039;&amp;#039; («Eisenerzgebiet»).&amp;lt;ref name=&amp;quot;name1&amp;quot; /&amp;gt; Die Burg Alt-Homberg wurde beim [[Basler Erdbeben 1356]] zerstört. Alt-Tierstein wurde zwar wieder aufgebaut, dann aber im frühen 15. Jahrhundert aufgegeben und dem Verfall überlassen. Die Habsburger vergaben das Lehen an die Herren von Frick, danach an die Herren von [[Eptingen]] und schliesslich an die Stadt [[Basel]]. Das Lehen fiel 1534 an [[Österreich]] zurück. Die aus Frick, Gipf und Oberfrick bestehende [[Vogt]]ei gehörte nun zu [[Vorderösterreich]] und war Bestandteil der Landschaft Fricktal, die wiederum Teil der [[Kameralherrschaft Rheinfelden]] war (ab 1752 im [[Oberamt Breisgau]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Oberfrick-LBS H1-013827.tif|mini|links|Luftansicht (1950)]]&lt;br /&gt;
Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es kaum längere Friedenszeiten. Der [[Rappenkrieg (Vorderösterreich)|Rappenkrieg]], ein Bauernaufstand, dauerte von 1612 bis 1614. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieg]], der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, wurden Gipf und Oberfrick zerstört und danach wieder aufgebaut. Auch während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] (1688–1697) zogen fremde Truppen durch die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1797 wurde das Fricktal nach dem [[Frieden von Campo Formio]] ein französisches [[Protektorat]]. Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskriegs]] verlief hier die Frontlinie zwischen den Armeen [[Frankreich]]s und Österreichs. Am 20. Februar 1802 wurde der [[Kanton Fricktal]] gegründet, der sich im August der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] anschloss. Die Gemeinde Frick, zu der damals auch Gipf und Oberfrick gehörten, war damit schweizerisch geworden und war der Hauptort des gleichnamigen Distrikts. Am 19. März 1803 erfolgte der Wechsel zum neu gegründeten Kanton Aargau. 1804 trennten sich die beiden Dörfer von Frick und bilden seither eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der früher bedeutende [[Weinbau]] musste Ende des 19. Jahrhunderts nach der [[Reblaus]]-Epidemie aufgegeben und durch [[Vogel-Kirsche|Kirschenkulturen]] ersetzt werden. Nachdem die Einwohnerzahl in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts um fast zwanzig Prozent zurückgegangen war und danach einige Jahrzehnte lang stagniert hatte, stieg sie ab 1950 um das Dreifache an. Die Landwirtschaft wurde verdrängt, und Gipf-Oberfrick wandelte sich zu einer Wohngemeinde am Rande der Agglomeration Basel. Die Bebauung beider Ortsteile wuchs zusammen.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipf Schaffnerhaus 1582.JPG|mini|Schaffnerhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipf Trottgasse 1586.JPG|mini|Haus Trottgasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipf Untere Mühle 15-16 Jhr.JPG|mini|Untere Mühle]]&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Gelb auf grünem Dreiberg rote Hirschkuh.» 1934 übernahm die Gemeinde das Wappen der Grafen von Tierstein. Es besitzt eine Sonderstellung, da Wappentiere in der [[Heraldik]] üblicherweise männlichen Geschlechts sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=165 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Gipf-Oberfrick}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1768 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 588 || 1050 || 851 || 958 || 954 || 1096 || 1285 || 1509 || 2058 || 2808 || 3251 || 3731&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4165}} Menschen in Gipf-Oberfrick, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4165}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 41,5 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 23,2 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 35,3 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-11 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 93,9 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 1,1 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 0,9 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], je 0,7 % [[Französische Sprache|Französisch]] und [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]] sowie 0,6 % [[Englische Sprache|Englisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Laufenburg zuständig. Gipf-Oberfrick gehört zum Friedensrichterkreis X (Mettau).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19 |archiv-datum=2019-06-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |offline=ja |archiv-bot=2025-05-16 08:46:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Gipf-Oberfrick gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 750 Arbeitsplätze, davon 14 % in der Landwirtschaft, 23 % in der Industrie und 63 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-08 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die früher dominierende Landwirtschaft hat stark an Bedeutung eingebüsst. Die Bauernhöfe wurden aus dem Dorfzentrum auf den Westhang des Tiersteinbergs und auf das Plateau des Kornbergs verlegt. Gipf-Oberfrick besitzt zwar zahlreiche Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, doch viele Erwerbstätige arbeiten im benachbarten [[Frick]] oder pendeln nach [[Aarau]] und in die Agglomeration [[Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurden Teile der [[Landi (Unternehmen)|Landi]] Gipf-Oberfrick von der LANDI FRILA, Genossenschaft mit Sitz in [[Eiken]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ag.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-109.032.751 |titel=LANDI FRILA, Genossenschaft |hrsg=Handelsregisteramt des Kantons Aargau |abruf=2022-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Landi Gipf-Oberfrick wurde in BGGO Baugenossenschaft Gipf-Oberfrick umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ag.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-107.119.045 |titel=BGGO Baugenossenschaft Gipf-Oberfrick |hrsg=Handelsregisteramt des Kantons Aargau |abruf=2022-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 wurde das 1954 erbaute [[Getreidesilo]] der ehemaligen Zanovit AG bei der Landi abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Christen |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/der-bagger-frisst-sich-durch-das-35-meter-hohe-silo-ld.1802169 |titel=Gipf-Oberfrick – Der Bagger frisst sich durch das 35 Meter hohe Silo |werk=aargauerzeitung.ch |datum=2013-11-13 |abruf=2022-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Gipf-Oberfrick liegt an der Kantonsstrasse 276, die von [[Frick]] aus über die [[Salhöhe]] nach [[Aarau]] führt. Etwa einen Kilometer südlich des Dorfes zweigt die Kantonsstrasse 487 über das [[Benkerjoch]] nach Aarau ab. &lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Anbindung an das Netz des öffentlichen Verkehrs erfolgt über die Postautolinie zwischen den Bahnhöfen von Aarau und Frick. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Frick nach [[Oberhof AG|Oberhof]].&lt;br /&gt;
* {{Bahnlinie|B||136||#FFBF00|#FFBF00}} [[Bahnhof Aarau]] – [[Benkerjoch]] – [[Oberhof AG]] – [[Wittnau AG]] – Gipf-Oberfrick – [[Frick|Frick, Bahnhof]]&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|N96|yellow|black|black}} [[Oberhof AG|Oberhof, Adlerplatz]] – [[Wölflinswil]] – [[Wittnau AG]] – [[Frick|Frick Bahnhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über drei [[Kindergarten|Kindergärten]] und drei Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]], die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] unterrichtet werden. Die [[Bezirksschule]] kann in [[Frick]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und die [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]], beide in [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gipf-oberfrick.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Gipf-Oberfrick]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1737|Autor=Dominik Sauerländer}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gipf-oberfrick.ch/dl.php/de/52e7ae25ce017/September_2008.pdf Usem Dorf: Schaffnerhaus] (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Laufenburg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4357604-7|VIAF=242715036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1259]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jag9889</name></author>
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