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	<title>Giovanni Trapattoni - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;GrandePinguino: /* AC Florenz und Italienische Nationalmannschaft */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;AC Florenz und Italienische Nationalmannschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| bildname = FIFA WC-qualification 2014 - Austria vs Ireland 2013-09-10 - Giovanni Trapattoni 03 (cropped).JPG&lt;br /&gt;
| bildunterschrift = Giovanni Trapattoni (2013)&lt;br /&gt;
| langname = &lt;br /&gt;
| geburtstag = [[17. März]] [[1939]] ({{Alter|1939|3|17}} Jahre)&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Cusano Milanino]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[Italien]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum = &lt;br /&gt;
| sterbeort = &lt;br /&gt;
| sterbeland = &lt;br /&gt;
| größe = 175 cm&lt;br /&gt;
| position = [[Abwehrspieler|Abwehr]], [[Mittelfeldspieler|Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1953–1959|[[AC Mailand]]}}&lt;br /&gt;
| vereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1957–1971|[[AC Mailand]]|274 (3)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1971–1972|[[AS Varese 1910|Varese FC]]|10 (0)}}&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1960–1964|[[Italienische Fußballnationalmannschaft|Italien]]|17 (1)}}&lt;br /&gt;
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{{Team-Station|1972–1974|[[AC Mailand]] (Jugendtrainer)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1974|[[AC Mailand]] (interim)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1974–1975|AC Mailand (Co-Trainer)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1975–1976|AC Mailand}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1976–1986|[[Juventus Turin]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1986–1991|[[Inter Mailand]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1991–1994|Juventus Turin}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1994–1995|[[FC Bayern München]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1995–1996|[[Cagliari Calcio]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1996–1998|FC Bayern München}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1998–2000|[[AC Florenz]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2000–2004|[[Italienische Fußballnationalmannschaft|Italien]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2004–2005|[[Benfica Lissabon]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2005–2006|[[VfB Stuttgart]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2006–2008|[[FC Red Bull Salzburg|Red Bull Salzburg]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2008–2013|[[Irische Fußballnationalmannschaft|Irland]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2010|[[Fußballauswahl der Vatikanstadt|Vatikanstadt]]}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giovanni „Trap“ Trapattoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. März]] [[1939]] in [[Cusano Milanino]] bei [[Mailand]]) ist ein ehemaliger [[italien]]ischer [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trapattoni war von 1957 bis 1971 als Spieler für die [[AC Mailand]] aktiv und gewann dabei unter anderem zwei [[Liste der italienischen Fußballmeister|Meistertitel]], zweimal den [[UEFA Champions League|Europapokal der Landesmeister]] sowie einmal den [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokal der Pokalsieger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Trainerkarriere begann er bei seinem Heimatverein AC Mailand, bevor er mit [[Juventus Turin]] in zwei Amtszeiten (zehn und drei Jahre) überaus erfolgreich war und neben dem [[Weltpokal (Vereinsfußball)|Weltpokal]] alle drei Europapokale für Juve holte, den [[UEFA Europa League|UEFA-Pokal]] sogar zweimal, was ihm zwischendurch mit [[Inter Mailand]] auch einmal gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Spieler und Trainer gelangen ihm insgesamt acht große Europapokaltriumphe und neun Italienische Meistertitel. Hinzu kommen drei Landesmeisterschaften in Deutschland, Portugal und Österreich. Mit 21 Titeln gilt Trapattoni als einer der [[Liste der erfolgreichsten Trainer der Fußball-Europapokalwettbewerbe|erfolgreichsten Trainer]] weltweit. Sein zuvorkommendes Auftreten brachte ihm den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Maestro&amp;#039;&amp;#039; ein. Außerdem trainierte er die [[Italienische Fußballnationalmannschaft|italienische]] und die [[Irische Fußballnationalmannschaft|irische]] Nationalmannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielerlaufbahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Milan — Inter 0-1 1969-1970 serie A (cropped).jpg|mini|Giovanni Trapattoni (rechts) im Trikot der AC Mailand im [[Derby della Madonnina]] (1970) im Duell mit [[Sandro Mazzola]]]]&lt;br /&gt;
Als Fußballprofi bestritt Giovanni Trapattoni 367 Partien für die [[AC Mailand]] und den [[AS Varese 1910|Varese FC]]. Meist spielte er als [[Außenläufer (Fußball)|Außenläufer]]. Sein Stammverein war &amp;#039;&amp;#039;Milan&amp;#039;&amp;#039;, für den er von 1957 bis 1971 spielte. 1962 und 1968 wurde Trapattoni [[Serie A|italienischer Meister]], 1967 [[Coppa Italia|Pokalsieger]] Italiens. Jeweils im Anschluss an diese Erfolge gewann er 1963 und 1969 den [[UEFA Champions League|Europapokal der Landesmeister]] sowie 1968 den [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokal der Pokalsieger]]. Von 1971 bis 1972 spielte er für den Varese FC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Italy v Brazil, 12 May 1963 - Trapattoni and Pelé.jpg|mini|Trapattoni im Zweikampf mit [[Pelé]] bei einem Länderspiel gegen Brasilien (1963)]]&lt;br /&gt;
Insgesamt lief Trapattoni 17 Mal für die [[Italienische Fußballnationalmannschaft|italienische Nationalmannschaft]] auf, dabei erzielte er einen Treffer, als er beim 1:0-Sieg gegen [[Österreichische Fußballnationalmannschaft|Österreich]] am 9. Juni 1963 in [[Wien]] in der 57. Minute den österreichischen Torhüter [[Gernot Fraydl]] mit einer „abgerissenen“ Flanke überraschte. Er nahm an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1962|WM 1962]] und an den [[Olympische Sommerspiele 1960|Olympischen Sommerspielen 1960]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trainerlaufbahn ==&lt;br /&gt;
=== AC Mailand ===&lt;br /&gt;
1972 begann Giovanni Trapattoni als Jugendtrainer bei der AC Mailand. Am 9. April 1974 wurde er interimsweise zum Cheftrainer bis Saisonende berufen. In der Liga gewann die Mannschaft aus sechs Spielen eines, spielte vier Mal Unentschieden und verlor eine Partie. Trapattoni verlor das Finale des [[Europapokal der Pokalsieger 1973/74|Europapokals der Pokalsieger 1973/74]] gegen die deutsche Mannschaft [[1. FC Magdeburg]] mit 0:2. Nach einem Jahr als Co-Trainer führte er die Mailänder als Cheftrainer durch die [[Serie A 1975/76|Saison 1975/76]]. Die Liga wurde auf dem dritten Platz beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juventus Turin ===&lt;br /&gt;
1976 wechselte Trapattoni zu [[Juventus Turin]], wo er [[Carlo Parola]] ablöste. Gleich in seiner [[Serie A 1976/77|ersten Saison]] gelang Trapattoni der Gewinn des [[Double (Sport)|„kleinen europäischen Doubles“]] bestehend aus Meisterschaft und [[UEFA-Pokal 1976/77|UEFA-Pokal]], dem ersten in &amp;#039;&amp;#039;Juves&amp;#039;&amp;#039; Vereinsgeschichte. Der UEFA-Pokal wurde durch die Auswärtstorregel entschieden, nachdem das Finale gegen [[Athletic Bilbao]] nach Hin- und Rückspiel mit 2:2 geendet hatte. Für Trapattoni war der &amp;#039;&amp;#039;Scudetto&amp;#039;&amp;#039; der erste Titel seiner Trainerkarriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Serie A 1977/78|Spielzeit 1977/78]] gelang die Verteidigung der Meisterschaft, sie wurde mit fünf Punkten Vorsprung auf [[L.R. Vicenza|Vicenza]] abgeschlossen. Im [[Europapokal der Landesmeister 1977/78|Europapokal der Landesmeister]] kam Juventus unter Trapattonis Führung unterdessen bis ins Halbfinale, wo man mit 1:2 dem von [[Ernst Happel]] trainierten [[FC Brügge]] unterlag. Im [[Serie A 1978/79|folgenden Spieljahr]] misslang eine weitere Verteidigung des &amp;#039;&amp;#039;Scudetto&amp;#039;&amp;#039; und Trapattoni und seine Mannschaft beendeten die Liga auf dem dritten Platz. Dafür gelang der Gewinn des [[Coppa Italia 1978/79|Pokals]]. Das Finale gegen [[FC Palermo|US Palermo]] konnte dabei nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen werden. Durch den Gewinn der Coppa Italia qualifizierte &amp;#039;&amp;#039;Juve&amp;#039;&amp;#039; sich für die folgende Ausgabe des [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokals der Pokalsieger]]. Im [[Europapokal der Landesmeister 1978/79|Landesmeisterpokal]] war nach dem Halbfinale in der Saison zuvor dieses Mal bereits in der 2. Runde durch eine 1:2-Niederlage gegen [[Glasgow Rangers]] Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Serie A 1979/80|Saison 1979/80]] wurde Trapattonis erste titelose als Juventus-Trainer. In der Liga landete man am Ende der Saison auf dem zweiten Platz hinter Erzrivale [[Inter Mailand]] und in den beiden K.o.-Wettbewerben war jeweils im Halbfinale Schluss. Im [[Coppa Italia 1979/80|Pokal]], wo man als Titelverteidiger spielte, scheiterte man im Elfmeterschießen am [[FC Turin]] und im [[Europapokal der Pokalsieger 1979/80|Pokalsieger-Pokal]] mit 1:2 an [[FC Arsenal|Arsenal London]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Serie A 1980/81|Spielzeit 1980/81]] sah nach drei Jahren Abstinenz die Rückkehr an die nationale Spitze. Mit 44 Punkten, zwei Vorsprung auf Vizemeister [[AS Rom]], gewann Trapattoni seinen dritten Meistertitel mit Juventus. Im [[UEFA-Pokal 1980/81|UEFA-Pokal]] scheiterte man unterdessen frühzeitig in der 2. Runde im Elfmeterschießen an [[Widzew Łódź]]. [[Serie A 1981/82|1981/82]] gelang dann einmal mehr die Verteidigung des &amp;#039;&amp;#039;Scudetto&amp;#039;&amp;#039;, Trapattonis mittlerweile viertem. Im [[Europapokal der Landesmeister 1981/82|Europapokal der Landesmeister]] unterlag man unterdessen in der 2. Runde dem [[RSC Anderlecht]] mit 2:4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Serie A 1982/83|1982/83]] erreichte Juventus unter der Führung Trapattonis nach Siegen über [[Hvidovre IF]], [[Standard Lüttich|Lüttich]], [[Europapokal der Landesmeister 1981/82#Finale|Titelverteidiger]] [[Aston Villa]] und Widzew Łódź sein zweites [[Europapokal der Landesmeister 1982/83|Europapokal-der-Landesmeister-Finale]] nach der [[Europapokal der Landesmeister 1972/73#Finale|Finalniederlage 1973]]. In das Spiel gegen den [[Hamburger SV]] und Ernst Happel gingen Trapattoni und die &amp;#039;&amp;#039;Alte Dame&amp;#039;&amp;#039; als Favoriten aber zur Enttäuschung aller &amp;#039;&amp;#039;Juventini&amp;#039;&amp;#039; ging das Spiel in [[Olympiastadion Athen|Athen]] mit 0:1 verloren. In der Liga scheiterte unterdessen die Verteidigung des &amp;#039;&amp;#039;Scudetto&amp;#039;&amp;#039; und man musste sich mit der Vizemeisterschaft hinter der AS Rom begnügen. Dafür konnte Trapattoni durch einen 3:2-Gesamtsieg über Hellas Verona im Finale seinen zweiten [[Coppa Italia 1982/83|Pokalerfolg]] feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Serie A 1983/84|Saison 1983/84]] konnte Trapattoni zwei Titelerfolge feiern. Zum einen holte man den &amp;#039;&amp;#039;Scudetto&amp;#039;&amp;#039; nach Turin zurück und zum anderen gelang der Sieg im [[Europapokal der Pokalsieger 1983/84|Europapokal der Pokalsieger]]. Durch Siege über [[Lechia Gdańsk]], [[Paris Saint-Germain]], [[Haka Valkeakoski]] und [[Manchester United]] zog die &amp;#039;&amp;#039;Alte Dame&amp;#039;&amp;#039; ins Finale in [[St. Jakob-Park|Basel]] ein. Dort bezwang man mit 2:1 den [[FC Porto]], womit sowohl Verein als auch Trainer ihren ersten Europapokal der Pokalsieger gewannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Serie A 1984/85|Serie-A-Saison 1984/85]] auf einem enttäuschenden sechsten Rang beendet, sollte ebendieses Spieljahr Trapattonis erfolgreichstes auf europäischer Ebene werden. Zunächst gelang im Januar 1985 der Gewinn des [[Liste der UEFA-Super-Cup-Spiele#1984|europäischen Supercup]] durch einen 2:0-Sieg über Europapokal-der-Landesmeister-Sieger [[FC Liverpool]]. Am Ende der Saison schaffte er dann nach Siegen über [[Tampereen Ilves|Ilves Tampere]], [[Grasshopper Club Zürich|Grasshoppers Zürich]], [[Sparta Prag]] und [[Girondins Bordeaux]] den Einzug in sein zweites [[Europapokal der Landesmeister 1984/85|Landesmeisterpokal-Finale]] in zwei Jahren ein. Dort traf man nach dem europäischen Supercup einmal mehr auf den von [[Joe Fagan]] trainierten FC Liverpool. Das Finalspiel in Brüssel konnte durch einen [[Michel Platini|Platini]] Elfmeter mit 1:0 gewonnen werden. Der Erfolg wurde allerdings überschattet von der [[Katastrophe von Heysel]] bei der 39 Menschen starben und hunderte verletzt wurden. Durch den Finalsieg hatten &amp;#039;&amp;#039;Juve&amp;#039;&amp;#039; und Trapattoni den Gipfel des europäischen Fußballs erreicht und Trapattoni wurde nach [[Udo Lattek]] zum zweiten Trainer, der alle drei großen europäischen Wettbewerbe gewonnen hat ([[UEFA-Pokal]], [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokal der Pokalsieger]], [[UEFA Champions League|Europapokal der Landesmeister]]). Auch wurde er durch den Titelerfolg nach [[Miguel Muñoz]] zur zweiten Person, die sowohl als Spieler als auch als Trainer die Champions League bzw. den Europapokal der Landesmeister gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Serie A 1985/86|Saison 1985/86]] wurde Trapattonis letzte in seiner ersten Amtszeit als Juventus-Trainer. In der Liga gewann er seinen sechsten Meistertitel. Im [[Europapokal der Landesmeister 1985/86|Europapokal der Landesmeister]], in dem man als Titelverteidiger antrat, kam man bis ins Viertelfinale, wo man dem [[FC Barcelona]] mit 1:2 unterlag. Zudem konnte im Dezember 1985 in [[Nationalstadion (Tokio, 1958)|Tokio]] der [[Weltpokal (Vereinsfußball)|Weltpokal]] gegen Copa-Libertadores-Gewinner [[Argentinos Juniors]] gewonnen werden. [[Rino Marchesi]] trat seine Nachfolge als Juventus-Trainer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inter Mailand ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1986 ging Trapattoni zu [[Inter Mailand]]. Nachdem [[Serie A 1986/87|1987]] der dritte und [[Serie A 1987/88|1988]] der fünfte Platz erreicht worden war, wurde er mit der Mannschaft [[Serie A 1988/89|1989]], in der u.&amp;amp;nbsp;a. die beiden deutschen Spieler [[Lothar Matthäus]] und [[Andreas Brehme]] unter Vertrag standen, italienischer Meister und italienischer Supercup-Sieger. Trapattoni wurde damit nach [[Árpád Weisz]] zum zweiten Trainer, der die italienische Meisterschaft mit zwei verschiedenen Vereinen als Trainer gewannen; später gelang dies noch [[Fabio Capello]], [[Massimiliano Allegri]] und [[Antonio Conte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden darauffolgenden Jahren [[Serie A 1989/90|1990]] und [[Serie A 1990/91|1991]] wurde das Team Tabellendritter. In Trapattonis letzter Spielzeit gewann er mit dem inzwischen dritten deutschen Spieler und Weltmeister [[Jürgen Klinsmann]] den [[UEFA-Pokal 1990/91|UEFA-Pokal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr zu Juventus Turin ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1991 wechselte Trapattoni zurück zu [[Juventus Turin]]. Dort löste er [[Luigi Maifredi]] ab. In seiner [[Serie A 1991/92|ersten Spielzeit]] zurück in Turin wurde er mit der &amp;#039;&amp;#039;Alten Dame&amp;#039;&amp;#039; Vizemeister hinter [[AC Mailand]] und [[Fabio Capello]]. Im [[Coppa Italia 1991/92|Pokal]] zog man nach Siegen über [[Udinese Calcio|Udinese]], [[Atalanta Bergamo|Atalanta]], Erzrivale Inter und AC Mailand ins Finale ein, wo man auf den [[Parma Calcio 1913|AC Parma]] traf. Gegen diesen verlor man nach Hin- und Rückspiel mit 0:1, womit die Saison titelos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Serie A 1992/93|Spielzeit 1992/93]] sollte Trapattonis erfolgreichste in seiner zweiten Amtszeit als Übungsleiter der &amp;#039;&amp;#039;Turiner&amp;#039;&amp;#039; werden. In der Liga wurde die Mannschaft vierter und im [[Coppa Italia 1992/93|Pokal]] scheiterte man im Halbfinale am Stadtrivalen [[FC Turin]]. Im [[UEFA-Pokal 1992/93|UEFA-Pokal]] schaffte man es dafür nach Erfolgen über [[Anorthosis Famagusta FC|Anorthosis Famagusta]], [[Panathinaikos Athen (Fußball)|Panathinaikos]], [[SK Sigma Olmütz|Sigma Olmütz]], [[Benfica Lissabon|Benfica]] und [[Paris Saint-Germain|Paris]] ins Finale. Für Trapattoni war es das dritte UEFA-Pokal-Finale nach 1977 und 1991 und sechste europäische Finale insgesamt. Das Finale gegen das von [[Ottmar Hitzfeld]] trainierte [[Borussia Dortmund]] konnte nach Hin- und Rückspiel mit 3:1 gewonnen werden und Trapattoni wurde der erste Trainer, der dreimal den [[UEFA-Pokal]] gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Serie A 1993/94|Saison 1993/94]] wurde seine letzte als Juventus-Trainer. In der Liga wurde man nach 1992 einmal mehr Vizemeister hinter Fabio Capellos &amp;#039;&amp;#039;Milan&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Coppa Italia 1993/94|Pokal]] scheiterte man frühzeitig in der 2. Runde. Im [[UEFA-Pokal 1993/94|UEFA-Pokal]], in dem man als Titelverteidiger antrat, kam man unterdessen bis Viertelfinale, wo man in einem inneritalienischen Duell mit 1:3 [[Cagliari Calcio]] unterlag. Nach der Saison verließ Trappatoni &amp;#039;&amp;#039;Juve&amp;#039;&amp;#039; nach drei Spielzeiten wieder. Seine Nachfolge trat der vom [[SSC Neapel]] angeheuerte [[Marcello Lippi]] an, der im Anschluss ähnlich erfolgreich wie Trapattoni werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweimal FC Bayern München und einmal Cagliari Calcio ===&lt;br /&gt;
1994 ging Giovanni Trapattoni erstmals ins Ausland und wurde Trainer des amtierenden deutschen Meisters [[FC Bayern München]]. In der [[Fußball-Bundesliga 1994/95|Bundesliga]] enttäuschte man und wurde nur Sechster. In der [[UEFA Champions League 1994/95|Champions League]] scheiterte die Mannschaft im Halbfinale an [[Ajax Amsterdam]], dem späteren Sieger des Turniers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach nur einem Jahr wechselte er zu [[Cagliari Calcio]], wo er in derselben Saison zum ersten Mal in seiner Karriere entlassen wurde. Nach dem 21. Spieltag befand man sich nur drei Zähler vor einem Abstiegsplatz und hatte zuletzt mit 1:4 gegen Juventus Turin verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1996 kehrte er zu Bayern München zurück. Dort gewann er die [[Fußball-Bundesliga 1996/97|deutsche Meisterschaft 1997]], im [[DFB-Pokal 1996/97]] war jedoch bereits im Viertelfinale gegen den [[Karlsruher SC]] Schluss. Im Juli 1997 konnte außerdem der [[DFB-Ligapokal 1997|DFB-Ligapokal]] gewonnen werden. In der darauffolgenden [[Fußball-Bundesliga 1997/98|Bundesliga-Saison 1997/98]] wurden die Münchner Vizemeister, zwei Punkte hinter dem [[1. FC Kaiserslautern]], der als erster und einziger Aufsteiger der Bundesliga-Geschichte auf Anhieb Meister wurde. Im [[DFB-Pokal 1997/98|DFB-Pokalfinale 1998]] wurde der [[MSV Duisburg]] besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AC Florenz und italienische Nationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 übernahm Trapattoni den Trainerposten bei der [[AC Florenz]]. Unter seiner Leitung wurde die [[Serie A 1998/99|Saison 1998/99]], in der die Mannschaft nach der Hinrunde Tabellenführer war, auf Platz 3 beendet und erreichte außerdem das Finale der [[Coppa Italia 1998/99]], unterlag aber gegen [[Parma Calcio 1913|AC Parma]]. Die [[Serie A 1999/2000|folgende Saison]] verlief in der Serie A eher enttäuschend und wurde auf dem siebten Platz beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Dino Zoff]] wurde er 2000 dessen Nachfolger als italienischer Nationaltrainer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rsssf.org/miscellaneous/ital-coach-triv.html Italian National Team Coaches]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Nationalmannschaft hatte Trapattoni kein Glück: Er schied bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002|WM 2002]] im Achtelfinale gegen [[Südkoreanische Fußballnationalmannschaft|Südkorea]] aus. Schiedsrichter [[Byron Moreno]] sorgte mit fatalen Fehlentscheidungen für das Ausscheiden der Italiener. Sofort nach dem Spiel wurde er von der FIFA gesperrt. Bei der [[Fußball-Europameisterschaft 2004|EM 2004]] schied man bereits in der Vorrunde aus. Italien konnte die nächste Runde nur erreichen, wenn es einerseits in seinem letzten Spiel selbst siegte, was auch geschah, und andererseits sich Dänemark und Schweden im letzten Spiel nicht unentschieden mit mindestens jeweils zwei Toren, also mit einem 2:2 trennten. In der 90. Minute unterlief dem dänischen Torwart ein krasser Torwartfehler und das Spiel endete 2:2. Die Äußerung des dänischen Trainers Morten Olsen („Natürlich machen wir einen Deal.“) sorgte in Italien für Aufregung. Daraufhin wurde Trapattonis Vertrag nicht verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benfica Lissabon, VfB Stuttgart und RB Salzburg ===&lt;br /&gt;
2004 wechselte Trapattoni zu [[Benfica Lissabon]] nach [[Portugal]], wo er die Nachfolge von [[José Antonio Camacho]] antrat. In der [[Primeira Liga 2004/05|Saison 2004/05]] gewann er mit Benfica die [[Portugiesischer Fußball-Meister|portugiesische Meisterschaft]]. Um in Zukunft näher bei seiner Familie in Italien zu sein, verließ Trapattoni den portugiesischen Meister nach einem Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 2005 unterschrieb er einen Zweijahresvertrag beim [[VfB Stuttgart]]. Dort trat er am 1. Juli 2005 die Nachfolge von [[Matthias Sammer]] an. Am 9. Februar 2006 wurde er auf dem 7. Rang stehend und mit zwei Punkten Rückstand auf einen [[UEFA Europa League|UEFA-Pokal]]-Platz entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2006 unterschrieb Trapattoni einen Vertrag als Cheftrainer beim [[österreich]]ischen Klub [[FC Red Bull Salzburg|Red Bull Salzburg]]. An seiner Seite arbeitete [[Lothar Matthäus]], der am 12. Juni 2007 aufgrund „unterschiedlicher Auffassungen“ vom Vorstand entlassen wurde. Am [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2006/07|Ende der Spielzeit]] holte Trapattoni auch hier den Meistertitel, den ersten seit dem Einstieg von [[Red Bull GmbH|Red Bull]] beim davor Austria Salzburg bezeichneten Verein 2006. Damit stieg er zu einem von weltweit vier Trainern auf, die in vier verschiedenen Ländern Meister wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irische Nationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Giovanni Trapattoni.jpg|mini|Trapattoni als Trainer der irischen Nationalmannschaft (2011)]]&lt;br /&gt;
Ab 2008 trainierte Trapattoni die [[Irische Fußballnationalmannschaft|irische Nationalmannschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diepresse.com/home/sport/fussball/362684/index.do?_vl_backlink=/home/index.do „Trapattoni bestätigt Wechsel nach Irland“, diepresse.com] (vom 13. Februar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mannschaft scheiterte unglücklich in der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2010/Qualifikation|WM-Qualifikation 2010]] in den Playoffs durch ein irreguläres Tor an Frankreich – Thierry Henry hatte den Ball mehrmals mit der Hand gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kicker.de/news/fussball/wm/startseite/wm-qualifikation-play-off/2009/1/833663/spielbericht_frankreich_irland.html Spielbericht Frankreich gegen Irland] kicker.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In den [[Fußball-Europameisterschaft 2012/Qualifikation#Playoffs|Playoffs]] für die EM 2012 war die irische Mannschaft dagegen erfolgreich und qualifizierte sich erstmals seit 1988 wieder für die EM-Endrunde. Trapattoni verlängerte anschließend seinen ausgelaufenen Vertrag bis zur [[Fußball-Weltmeisterschaft 2014|WM 2014]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dfb.de/index.php?id=500014&amp;amp;tx_dfbnews_pi1%5bshowUid%5d=30315&amp;amp;tx_dfbnews_pi4%5bcat%5d=165 dfb.de: Irlands Nationaltrainer Trapattoni verlängert bis zur WM]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem ersten Spiel der Iren bei der EM 2012 gegen Kroatien, das 1:3 verloren wurde, löste Trapattoni [[Otto Barić]] als ältesten Trainer bei einer EM-Endrunde ab. Nach drei Niederlagen in der Vorrunde schied Irland aus.&lt;br /&gt;
Am 11. September 2013 einigten sich der irische Verband und Trapattoni auf eine Vertragsauflösung, als die Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien nur noch theoretisch möglich gewesen wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Emmet Malone |url=http://www.irishtimes.com/sport/soccer/international/o-neill-and-keane-among-contenders-for-ireland-job-1.1523414 |titel=O’Neill and Keane among contenders for Ireland job – The Irish Times |werk=irishtimes.com |datum=2013-09-11 |abruf=2024-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußballauswahl der Vatikanstadt ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 betreute Giovanni Trapattoni als Fußballtrainer die [[Fußballauswahl der Vatikanstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.n-tv.de/sport/fussball/Trapattoni-trainiert-Vatikan-article1661976.html |titel=Heilig’s Blechle: Trapattoni trainiert Vatikan |hrsg=ntv Nachrichtenfernsehen |datum=2010-10-07 |abruf=2024-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Titel ==&lt;br /&gt;
=== Als Spieler ===&lt;br /&gt;
Trapattoni gewann als Spieler alle Titel mit der AC Mailand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; International&lt;br /&gt;
* [[UEFA Champions League|Europapokalsieger der Landesmeister]] (2): [[Europapokal der Landesmeister 1962/63|1963]], [[Europapokal der Landesmeister 1968/69|1969]]&lt;br /&gt;
* [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokalsieger der Pokalsieger]]: [[Europapokal der Pokalsieger 1967/68|1968]]&lt;br /&gt;
* [[Weltpokal (Vereinsfußball)|Weltpokalsieger]]: [[Liste der Weltpokal-Spiele#1969|1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; National&lt;br /&gt;
* [[Liste der italienischen Fußballmeister|Italienischer Meister]] (2): [[Serie A 1961/62|1962]], [[Serie A 1967/68|1968]]&lt;br /&gt;
* [[Coppa Italia|Italienischer Pokalsieger]]: [[Coppa Italia 1966/67|1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Trainer ===&lt;br /&gt;
; International&lt;br /&gt;
* [[UEFA Champions League|Europapokalsieger der Landesmeister]]: [[Europapokal der Landesmeister 1984/85|1985]] (Juventus Turin)&lt;br /&gt;
* [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokalsieger der Pokalsieger]]: [[Europapokal der Pokalsieger 1983/84|1984]] (Juventus Turin)&lt;br /&gt;
* [[UEFA Europa League|UEFA-Cup-Sieger]] (3): [[UEFA-Pokal 1976/77|1977]] (Juventus Turin), [[UEFA-Pokal 1990/91|1991]] (Inter Mailand), [[UEFA-Pokal 1992/93|1993]] (Juventus Turin)&lt;br /&gt;
* [[Weltpokal (Vereinsfußball)|Weltpokalsieger]]: [[Liste der Weltpokal-Spiele#1985|1985]] (Juventus Turin)&lt;br /&gt;
* [[UEFA Super Cup|UEFA-Super-Cup-Sieger]]: [[Liste der UEFA-Super-Cup-Spiele#1984|1984]] (Juventus Turin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Italien&lt;br /&gt;
* [[Liste der italienischen Fußballmeister|Meister]] (7): [[Serie A 1976/77|1977]], [[Serie A 1977/78|1978]], [[Serie A 1980/81|1981]], [[Serie A 1981/82|1982]], [[Serie A 1983/84|1984]], [[Serie A 1985/86|1986]] (alle Juventus Turin), [[Serie A 1988/89|1989]] (Inter Mailand)&lt;br /&gt;
* [[Coppa Italia|Pokalsieger]] (2): [[Coppa Italia 1978/79|1979]], [[Coppa Italia 1982/83|1983]] (beide Juventus Turin)&lt;br /&gt;
* [[Italienischer Fußball-Supercup|Supercupsieger]]: [[Liste der italienischen Fußball-Supercup-Spiele#1989|1989]] (Inter Mailand)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Liste der deutschen Fußballmeister|Meister]]: [[Fußball-Bundesliga 1996/97|1997]] (FC Bayern München)&lt;br /&gt;
* [[DFB-Pokal|Pokalsieger]]: [[DFB-Pokal 1998|1998]] (FC Bayern München)&lt;br /&gt;
* [[DFB-Ligapokal|Ligapokalsieger]]: [[DFB-Ligapokal 1997|1997]] (FC Bayern München)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Portugal&lt;br /&gt;
* [[Portugiesischer Fußball-Meister|Meister]]: [[Primeira Liga 2004/05|2005]] (Benfica Lissabon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Österreich&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Meister (Fußball)|Meister]]: [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2006/07|2007]] (FC Red Bull Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Individuell&lt;br /&gt;
* Aufnahme in die [[Hall of Fame des Italienischen Fußballs]]: 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] wird Giovanni Trapattoni vor allem mit einer am 10. März 1998 gehaltenen [[Pressekonferenz]] verbunden. Als [[FC Bayern München|Bayern]]-Trainer kritisierte er – zwei Tage nach dem 0:1 gegen [[FC Schalke 04|Schalke]] – in emotionalem, [[Gebrochenes Deutsch|gebrochenem Deutsch]] die Leistung einiger Spieler wie [[Mehmet Scholl]] und [[Mario Basler]] sowie das verletzungsbedingt häufige Ausfallen von [[Thomas Strunz]]. Die in der hitzigen, dreieinhalbminütigen Rede&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.orbit9.de/wissen/traps.php |text=Trapattonis flammende Rede |wayback=20131203062454}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Giovanni Trapattoni. Pressekonferenz am 10. März 1998. Zitiert nach: {{Internetquelle |url=http://www.stern.de/sport/sportwelt/zornrede-was-erlauben-strunz-519604.html |titel=Zornrede: Was erlauben Strunz? |werk=[[Stern (Zeitschrift)|stern.de]] |datum=2004-01-29 |abruf=2015-01-16}}; {{YouTube |id=ORTieMv3a4U |titel=Die Wutrede von Giovanni Trapattoni – mit Untertiteln |uploader=BR24 |upload=2023-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entstandenen Satzkonstrukte ([[Liste geflügelter Worte/W#Was erlauben Strunz?|„Was erlauben Strunz?“]], „… ware’ schwach wie eine [[Liste geflügelter Worte/F#Flasche leer|Flasche leer]]“) fanden Eingang in den deutschen [[Sprachgebrauch]]; insbesondere der Schlusssatz [[Liste geflügelter Worte/I#Ich habe fertig|„Ich habe fertig.“]] wurde zum [[Geflügeltes Wort|geflügelten Wort]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Analyse der sprachlichen Besonderheit von „Ich habe fertig“ ([[Stilblüte|grammatischer Fehler]] oder [[Rhetorisches Stilmittel|rhetorische Figur]]?) gibt David Martyn: [https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-476-05569-9_20 &amp;#039;&amp;#039;„“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;nowiki&amp;gt; [!]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]. In: [[Jürgen Fohrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rhetorik. Figuration und Performanz. DFG-Symposion 2002.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/Weimar 2004 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Germanistische Symposien-Berichtsbände,&amp;#039;&amp;#039; 25), ISBN 3-476-02009-6, S.&amp;amp;nbsp;397–419.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=jLzICctls-4 |titel=Die Wutrede von Trapattoni – eingegangen in den deutschen Sprachgebrauch {{!}} Abendschau, BR24 |uploader=BR24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So [[Zitat|zitierte]] beispielsweise die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] das „Ich habe fertig“ auf einem [[Wahlplakat|Plakat]] anlässlich der Abwahl [[Helmut Kohl]]s. Auch in [[Matze Knop]]s Song &amp;#039;&amp;#039;Supa Richie&amp;#039;&amp;#039; (1998) ist eine Anspielung vorhanden („… und fühlst du dich wie Flasche leer, hier ist ’ne volle, bitte sehr.“). In [[Jay Jiggy]]s Lied &amp;#039;&amp;#039;Nix mit mir zu tun&amp;#039;&amp;#039; (2024) findet sich ebenfalls eine Anspielung auf Trapattonis Wutrede („Ich hab&amp;#039; erst fertig, ist die Flasche leer wie bei Trappatoni“). Der Wutausbruch brachte Trapattoni so große Sympathien ein, dass er damit Geld verdienen konnte – so als [[Testimonial|Werbefigur]] für ein [[Trinkwassersprudler|Sprudler-System]] („nicht Flasche leer …“). Ab 2020 trat Trapattoni für einen deutschen Lebensmittelhändler auf, wobei „Flasche leer“ als geflügelter Ausdruck für die [[Pfand auf Mehrweggetränkebehälter in Deutschland|Pfandrückgabe von Mehrwegflaschen]] adaptiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://onlineprospekt.com/giovanni-trapattoni-werbefigur-netto/ |titel=Die Fußball-Legende Giovanni Trapattoni wirbt für Netto |werk=Onlineprospekt |sprache=de-DE |abruf=2020-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Trapattonis Zeit bei [[FC Red Bull Salzburg|Salzburg]] kam es erneut zu einem Gefühlsausbruch. Nachdem seine Trainingsmethoden von [[Journalist]]en als altmodisch und sein Spielsystem als zu defensiv bezeichnet worden waren, machte er seinem Unmut Luft und unterstellte ihnen mangelnde [[Fachkompetenz|Kompetenz]]: „Wörter sind sehr einfach. Wer kann machen, machen. Wer kann nicht machen, sprechen. Wer kann nicht sprechen, der schreiben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzeption und Entwicklung der Taktik im Fussball und die taktische Bildung des Spielers von den ersten Anfängen bis zur höchsten Vollendung.&amp;#039;&amp;#039; bfp-Versand/Lindemann, Leer 1999, ISBN 3-937049-11-8.&lt;br /&gt;
** deutsche Ausgabe des italienischen Originals &amp;#039;&amp;#039;La formazione e l’evoluzione tattica nel calcio dall&amp;#039;avviamento all&amp;#039;alta prestazione&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Schlammerl, [[Egon Theiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Trapattoni. Eine Hommage.&amp;#039;&amp;#039; Egoth, Wien 2006, ISBN 3-902480-31-9.&lt;br /&gt;
* Bruno Longhi, Giovanni Trapattoni: &amp;#039;&amp;#039;Non dire gatto. La mia vita sempre in campo, tra calci e fischi&amp;#039;&amp;#039;. Rizzoli, Mailand 2015, ISBN 978-88-17-08109-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* [https://www.iltrap.it/ Offizielle Website] (italienisch, englisch)&lt;br /&gt;
* {{EnciclopedieOnlineITA |ID=giovanni-trapattoni |Lemma=Trapattóni, Giovanni |Abruf=}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123375460}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|26135}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|giovanni-trapattoni}}&lt;br /&gt;
* [https://www.figc.it/it/museo-del-calcio/hall-of-fame/le-stelle/giovanni-trapattoni/ Giovanni Trapattoni in der Hall of Fame des italienischen Fußballverbandes]&lt;br /&gt;
* [https://www.acmilan.com/en/club/hall-of-fame/players/trapattoni Profil] in der Hall of Fame der AC Milan&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/sport/wutrede-trapattoni-flasche-leer-1.3898331 Wutrede von Trapattoni im Wortlaut]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]]&amp;#039;&amp;#039;. 17. März 2019.&lt;br /&gt;
* [https://www.fifa.com/de/news/trapattonis-beste-spruche-1442183 Zum 80. Geburtstag Trapattonis beste Sprüche] auf FIFA.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123375460|LCCN=n2003024009|VIAF=64913183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trapattoni, Giovanni}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Italien)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Fußballspieler (AS Varese 1910)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Italien)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Coppa-Italia-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Inter Mailand)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:UEFA-Super-Cup-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußball-Weltpokal-Sieger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trapattoni, Giovanni&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Trapattoni, Trap (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. März 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cusano Milanino]] bei [[Mailand]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GrandePinguino</name></author>
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