<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Giovanni_Boccaccio</id>
	<title>Giovanni Boccaccio - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Giovanni_Boccaccio"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giovanni_Boccaccio&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T21:02:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giovanni_Boccaccio&amp;diff=32181&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: Änderung 263989697 von Isabel Rothe rückgängig gemacht; Begründung?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giovanni_Boccaccio&amp;diff=32181&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-05T07:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263989697&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263989697&quot;&gt;263989697&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Isabel_Rothe&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Isabel Rothe&quot;&gt;Isabel Rothe&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Begründung?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Schriftsteller. Zum Dokumentarfilm siehe [[Giovanni Boccaccio (1973)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giovanni Boccaccio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA|[d͡ʒoˈvanːi boˈkːat͡ʃːo]}}; * [[16. Juni]] [[1313]] in [[Certaldo]] oder [[Florenz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.treccani.it/enciclopedia/giovanni-boccaccio_(Dizionario-Biografico) Natalino Sapegno, Giovanni Boccaccio, in Dizionario biografico degli italiani, vol. 10, Roma, Istituto dell&amp;#039;Enciclopedia Italiana.]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[21. Dezember]] [[1375]] in Certaldo) war ein [[italien]]ischer [[Schriftsteller]], Dichter und bedeutender Vertreter des frühen [[Renaissance-Humanismus]]. Sein Hauptwerk, das einhundert [[Novelle]]n umfassende &amp;#039;&amp;#039;[[Decamerone]]&amp;#039;&amp;#039;, porträtiert die facettenreiche Gesellschaft des 14. Jahrhunderts und erhebt ihn zum Begründer der [[prosa]]ischen Erzähltradition in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2 € 2013 Boccaccio (Italien).jpg|mini|hochkant|[[Andrea del Castagno]]: Giovanni Boccaccio auf der italienischen 2-Euro-Münze von 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrea del Castagno Giovanni Boccaccio c 1450.jpg|mini|hochkant|[[Andrea del Castagno]]: Giovanni Boccaccio, um 1450]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genauen Umstände seiner Geburt sind nicht gesichert. Boccaccio wurde 1313 geboren, vermutlich in Florenz oder im nahe gelegenen Bergdorf [[Certaldo]], als unehelicher Sohn des Kaufmanns Boccaccio di Chellino. Seine Mutter starb kurz nach der Niederkunft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VerlagGoldmann&amp;quot;/&amp;gt; Später kam die in vielen Quellen zitierte und auch von ihm selbst geförderte, bis heute unbewiesene Legende auf, er sei in [[Paris]] geboren worden, hervorgegangen aus einer Beziehung zwischen seinem Vater und einer französischen Adligen namens Giovanna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kind lebte er in Florenz im Haus des Vaters, der für die &amp;#039;&amp;#039;[[Compagnia dei Bardi]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Bankgesellschaft, arbeitete. Noch als Jugendlicher –&amp;amp;nbsp;ungefähr vierzehn Jahre alt&amp;amp;nbsp;– wurde er nach [[Neapel]] zur Arbeit in eine Filiale der &amp;#039;&amp;#039;Compagnia dei Bardi&amp;#039;&amp;#039; geschickt, um sich im Beruf des Kaufmanns zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Neapel verbrachten Jahre (bis 1340) hatten großen Einfluss auf die persönliche und intellektuelle Entwicklung Boccaccios. Anstatt sich vollkommen dem Studium der [[Lex mercatoria|Handelstätigkeit]] oder des [[Kanonisches Recht|kanonischen Rechts]] zu verschreiben, wie es der Vater gewollt hatte, widmete er sich seiner Leidenschaft für die [[Literatur]]. Er erhielt Zugang zum [[Königreich Neapel|neapolitanischen Hof]] des [[Robert von Anjou]], wo er den eleganten, höfischen Lebensstil kennenlernte, mit Intellektuellen verkehrte und sich eine breitgefächerte Bildung aneignete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit entstanden auch seine ersten Werke in Versform und Prosa, in denen Boccaccio mit verschiedenen Genres und Stilen experimentierte (unter anderem gilt der zwischen 1336 und 1338 entstandene &amp;#039;&amp;#039;[[Filocolo]]&amp;#039;&amp;#039; als einer der ersten volkssprachlichen Prosaromane und gibt Zeugnis über seine weitreichenden Kenntnisse). Er entwarf das wiederkehrende Bild einer idealen Geliebten, die er Fiammetta nannte und deren reales Vorbild vermutlich eine neapolitanische Adlige namens [[Maria d’Aquino]] ist. Im &amp;#039;&amp;#039;Filocolo&amp;#039;&amp;#039; wird sie als Tochter Roberts von Anjou dargestellt (Buch 1, Kap. 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1340 kehrte er nach Florenz zurück. Wegen finanzieller Schwierigkeiten trat er in den Staatsdienst ein und bekleidete mehrere Ämter. Zwischen 1345 und 1346 begab er sich an den Hof des Ostasio da Polenta in [[Ravenna]], während er im nächsten Jahr im Dienst des Francesco Ordelaffi in [[Forlì]] stand. Das bürgerlich-städtische Umfeld, sehr verschieden vom höfischen Leben, war eine bedeutende Inspirationsquelle für seine fruchtbare literarische Tätigkeit in jenem Jahrzehnt, die ihren Höhepunkt im &amp;#039;&amp;#039;[[Decamerone]]&amp;#039;&amp;#039; fand, geschrieben in den Jahren nach der Pestepidemie, die Italien 1348 heimsuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boccaccio01.jpg|mini|hochkant|Standbild in den [[Uffizien]], Florenz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Boccaccio by Morghen.jpg|mini|hochkant|Boccaccio, Stich von [[Raffaello Morghen (Künstler)|Raffaello Morghen]], 1822]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Meisterwerk war indes sicher schon abgeschlossen, als er im Herbst 1350 erstmals [[Francesco Petrarca]] traf. Boccaccio schloss mit ihm eine tiefe Freundschaft. Beiden war die Verehrung für die klassischen Autoren gemein, wie ihr Briefwechsel bezeugt, in dem sie sich über literarische Erfahrungen austauschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo sein Ruhm gewachsen war, vertraute ihm die florentinische Stadtverwaltung verschiedene diplomatische Aufträge an, die ihn auf viele Reisen führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren widmete sich Boccaccio&amp;amp;nbsp;– auch beeinflusst von seinem Freund Petrarca&amp;amp;nbsp;– verstärkt seinem Studium der klassischen Texte. Um 1355 erhielt er freien Zugang zur Bibliothek von [[Montecassino]], in der viele Meisterwerke aus der Antike die Zeiten überdauert hatten. Einige der kostbaren [[Kodex|Kodizes]] schrieb Boccaccio sogar eigenhändig ab, wie es sich in seinen überlieferten Notizbüchern (den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Zibaldoni&amp;#039;&amp;#039;) nachlesen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Boccaccio um 1360 mit dem Studium des Griechischen begonnen hatte, erwirkte er, dass in Florenz dafür der erste Lehrstuhl eingerichtet wurde. Dieser wurde an [[Leontius Pilatus]] vergeben, dem Boccaccio darüber hinaus die Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Homer]] ins Lateinische anvertraute. Diese Werke konnten somit von einem weitaus breiteren Publikum gelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Interesse für die Antike beeinflusste auch die Literaturproduktion gegen Ende seines Lebens. In seinen späteren Lebensjahren schrieb er nämlich weniger in &amp;#039;&amp;#039;Volgare&amp;#039;&amp;#039; gehaltene erzählerische Texte, sondern mehr Werke, die sich in lateinischer Sprache mit enzyklopädischen oder philologischen Themen befassten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist diese Veränderung auch auf eine religiöse Krise im Leben Boccaccios zurückzuführen. Diese soll so tiefgreifend gewesen sein, dass Boccaccio sogar einige seiner Werke zerstören wollte, die er nun für unmoralisch hielt. Er konnte jedoch von Petrarca zurückgehalten werden. Diese Darstellung wird durch die Tatsache in Frage gestellt, dass er noch um 1370 eigenhändig Abschriften seines &amp;#039;&amp;#039;Decamerone&amp;#039;&amp;#039; verfertigte. Er war bereits 1360 in den minderen Geistlichenstand eingetreten, wenn auch wahrscheinlich aufgrund finanzieller Nöte. Schließlich begegnete er im Jahr 1362 dem [[Kartäuser]]mönch [[Gioachino Cianni]] aus [[Siena]], der Boccaccio zu „frommem Leben“ bekehrte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VerlagGoldmann&amp;quot;&amp;gt;Zeittafel und bibliographische Hinweise in: Giovanni Boccaccio: &amp;#039;&amp;#039;Das Dekameron&amp;#039;&amp;#039;, München 1981, ISBN 3-442-07599-8, S. 860 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1373 wurde ihm, der bereits zwanzig Jahre zuvor mit seiner Dante-Biographie den Kult um [[Dante Alighieri]] angefacht hatte, von der Stadt Florenz aufgetragen, öffentlich die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Göttliche Komödie|Divina Commedia]]&amp;#039;&amp;#039; zu lesen, zu erklären und zu kommentieren. 1374 verschlechterte sich allerdings sein gesundheitlicher Zustand wegen einer wahrscheinlichen [[Aszites|Hydropsie]] und so musste er diese Tätigkeit abbrechen. Er kam nur bis zum Beginn des 17. Gesangs des &amp;#039;&amp;#039;Inferno&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ließ sich schließlich in Certaldo nieder und arbeitete an einigen Werken bis zu seinem Tod am 21. Dezember 1375.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Giovanni Boccaccio wurde von der Nachwelt unterschiedlich bewertet, wobei positive Rezeptionen durch relevante Betrachter überwiegen. So lobten ihn [[Francesco de Sanctis]], [[Friedrich Theodor Vischer]] und [[Vladimiro Macchi]] dafür, das Mittelalter in der Literatur überwunden zu haben. Letzterer sah in Boccaccio den bedeutendsten italienischen Novellisten und sein Schaffen als Beginn der „Blütezeit der italienischen Novelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachwort zu: &amp;#039;&amp;#039;Das Dekameron (Band 2)&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung: Ruth Macchi), [[Aufbau Verlag#1971–1990|Aufbau-Verlag]], Berlin/Weimar 1980, S. 362.&amp;lt;/ref&amp;gt; De Sanctis verglich den Dichter in seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der italienischen Literatur&amp;#039;&amp;#039; (1870) mit [[Voltaire]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Coluccio Salutati]] verfasste bereits kurz nach Boccaccios Tod einen ehrenden Nachruf. [[Niccolò Machiavelli]] lobte im zweiten Buch seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Florenz&amp;#039;&amp;#039; dessen Beredsamkeit bei der Beschreibung der Pest. [[Paolo Giovio]] betrachtete Boccaccios lateinische Schriften 1556 in seinen &amp;#039;&amp;#039;Elogia doctorum virorum&amp;#039;&amp;#039; als inzwischen belanglos, zeigte sich aber vom &amp;#039;&amp;#039;Decamerone&amp;#039;&amp;#039; begeistert. Papst [[Pius II.]] übernahm Kapitel aus Boccaccios Büchern in seine Sammlung &amp;#039;&amp;#039;De pravis mulieribus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor und Biograf Werner Pleister betrachtete die insbesondere im 17. Jahrhundert entstandenen Gerüchte um Boccaccios Biografie als eine noch größere Schädigung von dessen Ansehen als die vorangegangene Zensur seiner Werke. Dichter und Wissenschaftler des 19. und 20. Jahrhunderts verbesserten aber nach Pleisters Ansicht das Bild Boccaccios wieder. Tatsächlich hob [[Paul Heyse]] hervor, dass Boccaccio die Novelle zur Kunstform erhoben habe. [[Hermann Hesse]] gestand, nicht „den zehnten Teil“ von Boccaccios Können zu besitzen. [[August Wilhelm Schlegel]] betonte, dass Boccaccios häufig kritisierte Novellen im Spiegel ihrer Zeit zu analysieren sind. [[Hermann Hettner]] betrachtete hingegen zwar &amp;#039;&amp;#039;Elegia di Madonna Fiammetta&amp;#039;&amp;#039; als Vorläufer von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Leiden des jungen Werther]]&amp;#039;&amp;#039;, sah den „innerste[n] Kern“ von Boccaccios Schrift aber als „wurmstichig“ an und schätzte Goethes Roman demnach ungleich höher ein. Er zeigte auch Verständnis für die [[Index librorum prohibitorum|Indizierung]] des &amp;#039;&amp;#039;Decamerone&amp;#039;&amp;#039;. [[Georg Voigt (Historiker)|Georg Voigt]] kritisierte die &amp;#039;&amp;#039;Genealogia deorum gentilium&amp;#039;&amp;#039; als „wüstes und geschmackloses Nachrichtenmagazin“.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Pleister: &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Boccaccio.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Die Grossen Leben und Leistung der sechshundert bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Welt. Band IV/1.&amp;#039;&amp;#039; Kindler Verlag AG, Zürich 1995, S. 38 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 erschien [[Gedenktag|anlässlich seines 700. Geburtstages]] eine [[2-Euro-Gedenkmünzen|2-Euro-Gedenkmünze]] mit seinem Porträt im [[Dreiviertelprofil]]. Dieses ist dem Fresko von [[Andrea del Castagno]] entnommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ecb.europa.eu/euro/coins/comm/html/comm_2013.de.html Website] der [[EZB]]. Das Porträt ist in Florenz in der [[Uffizien|Galerie der Uffizien]] ausgestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Boccaccio Altonensis 2.jpg|mini|hochkant|Boccaccio, &amp;#039;&amp;#039;Il Filostrato&amp;#039;&amp;#039;. Handschrift, 14. Jahrhundert (Codex Christianei, Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bocaccio Von etlichen frouwen.jpg|mini|hochkant|Deutsche Erstausgabe (1473/74) von Boccaccios &amp;#039;&amp;#039;De mulieribus claris&amp;#039;&amp;#039; (deutsche Übersetzung von Heinrich Steinhöwel)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die italienischen Werke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Die neapolitanische Phase&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;La caccia di Diana&amp;#039;&amp;#039; 1334, Kurzepos in 18 Gesängen&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Il Filostrato&amp;#039;&amp;#039; 1335, Epos in [[Stanze]]n (ottava rima)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Il Filocolo&amp;#039;&amp;#039; 1336–1339, Roman in Prosa&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Teseida&amp;#039;&amp;#039; 1340–1341 (vollendet in Florenz), Epos in Stanzen (ottava rima)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Rime&amp;#039;&amp;#039;, Sammlung von Gedichten, die Boccaccio im Verlauf seines Lebens verfasste; von ihm selbst nie zu einem Werk zusammengefasst&lt;br /&gt;
* Die Jahre 1340–1350&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ninfale d’Ameto&amp;#039;&amp;#039; 1341–1342, Hirtenroman in Versform und Prosa&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;L’amorosa visione&amp;#039;&amp;#039; 1342–1344, Epos in Terzinen, imitiert Dantes &amp;#039;&amp;#039;Divina Commedia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Elegia di Madonna Fiammetta&amp;#039;&amp;#039; 1343–1344, Roman in Prosa&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ninfale fiesolano&amp;#039;&amp;#039; 1344–1346, Epos in Stanzen (ottava rima)&lt;br /&gt;
* Das Hauptwerk&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Decamerone|Il Decamerone]]&amp;#039;&amp;#039; 1348–1353, Novellensammlung&lt;br /&gt;
* Das Spätwerk&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Il Corbaccio.&amp;#039;&amp;#039; Vermutlich 1366.&amp;lt;ref&amp;gt;Luigi Surdich: &amp;#039;&amp;#039;Boccaccio.&amp;#039;&amp;#039; Il mulino, Bologna 2008, ISBN 978-88-15-12551-4, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Misogyner Traktat in Form einer Traumvision.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Trattatello in laude di Dante]]&amp;#039;&amp;#039; 1351–1373, Biographie Dante Alighieris&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Esposizione sopra la Commedia di Dante&amp;#039;&amp;#039; 1373–1374, Überlieferung seiner öffentlichen Vorlesungen und Kommentare zur &amp;#039;&amp;#039;Divina Commedia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die lateinischen Werke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bucolicum carmen&amp;#039;&amp;#039; 1349–1367, sechzehn [[Ekloge]]n&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogia deorum gentilium&amp;#039;&amp;#039; 1350–1367, Sammlung mythologischer Erzählungen aus der Antike in 15 Büchern&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De montibus, silvis, fontibus, lacubus, fluminibus, stagnis, seu paludibus et de nominibus maris liber&amp;#039;&amp;#039; 1355–1375, umfangreicher Katalog geographischer Objekte, die in der klassischen Literatur vorkommen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[De casibus virorum illustrium]]&amp;#039;&amp;#039; 1356–1373, Sammlung von Episoden aus dem Leben berühmter Persönlichkeiten, die ein übles Schicksal ereilte&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[De mulieribus claris]]&amp;#039;&amp;#039; 1361–1362, Sammlung moralisierender Biographien berühmter Frauen der Antike und des Mittelalters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* Brigitte Hege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Boccaccios Apologie der heidnischen Dichtung in den Genealogie deorum gentilium. Buch XIV. Text, Übersetzung, Kommentar und Abhandlung.&amp;#039;&amp;#039; Stauffenburg, Tübingen 1997, ISBN 3-86057-183-4&lt;br /&gt;
* Virginia Brown (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Boccaccio: Famous Women.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge (Massachusetts) 2001, ISBN 0-674-00347-0 (lateinischer Text und englische Übersetzung)&lt;br /&gt;
* Jon Solomon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Boccaccio: Genealogy of the Pagan Gods.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge (Massachusetts) 2011 ff. (lateinischer Text und englische Übersetzung)&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Books I–V&amp;#039;&amp;#039;, 2011, ISBN 978-0-674-05710-4&lt;br /&gt;
* Giovanni Boccaccio: &amp;#039;&amp;#039;Novellen aus dem [[Decameron]].&amp;#039;&amp;#039; Artemis &amp;amp; Winkler, Düsseldorf/Zürich 1991. Mit 10 Miniaturen aus der [[Vatikanische Apostolische Bibliothek|Biblioteca Apostolica Vaticana]] ([[Codex Palatinus latinus]] 1989), Übertragung: [[Karl Witte (Dichterjurist)|Karl Witte]]/[[Helmut Bode (Autor)|Helmut Bode]]. ISBN 3-538-06649-3.&lt;br /&gt;
*  Giovanni Boccaccio: &amp;#039;&amp;#039;[[Decameron]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit den Holzschnitten der venezianischen Ausgabe von 1492. Übers., Nachw. und Kommentar von [[Peter Brockmeier]]. 1200 S. Stuttgart: Reclam Verlag 2012. ISBN 978-3-15-010853-6&lt;br /&gt;
* Giovanni Boccaccio: &amp;#039;&amp;#039;Büchlein zum Lob Dantes.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt und eingeführt von Moritz Rauchhaus. Verlag das kulturelle Gedächtnis, Berlin 2021. ISBN 978-3-946990-55-0.&lt;br /&gt;
* Giovanni Boccaccio: &amp;#039;&amp;#039;Filocolo oder Die verschlungenen Wege der Liebe&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2025. ISBN 978-3-8477-0488-1.&lt;br /&gt;
* Giovanni Boccaccio: &amp;#039;&amp;#039;Decameron. Zehntagewerk.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von [[Luis Ruby]]. Kommentiert von Horst Lauinger und Luis Ruby. Mit einem Nachwort von [[Ijoma Mangold]]. Manesse, München 2025, ISBN 978-3-7175-2571-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Genealogia deorum gentilium.tif|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Genealogia deorum gentilium&amp;#039;&amp;#039;, 1532]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franziska Meier: &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Boccaccio. Dichter in schwarzen Zeiten. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; München 2025. ISBN 978-3-406-83637-4&lt;br /&gt;
* Klaus Rudolf Engert: &amp;#039;&amp;#039;Boccaccio und die Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;. [Biographie]. Düren, 2022. ISBN 978-3-8440-8379-8&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jörg Neuschäfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Boccaccio und der Beginn der Novelle. Strukturen der Kurzerzählung auf der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; München 1969.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Heinzle]]: &amp;#039;&amp;#039;Boccaccio und die Tradition der Novelle. Zur Strukturanalyse und Gattungsbestimmung kleinepischer Formen zwischen Mittelalter und Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfram-Studien 5 (1979), S. 41–62.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Ziegeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Boccaccio, Chaucer, Mären, Novellen: „The Tale of the Cradle“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Grubmüller]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleinere Erzählformen im Mittelalter. Paderborner Colloquium 1987.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn/München/Wien/Zürich 1988, S. 9–32.&lt;br /&gt;
* [[Winfried Wehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tod, das Leben und die Kunst: Boccaccios Decameron oder der Triumph der Sprache.&amp;#039;&amp;#039; In: Arno Borst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tod im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Konstanz 1993, S. 221–260. [http://edoc.ku-eichstaett.de/3922/1/DerToddasLebenudieKunst.pdf Online] (PDF; 250&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [[Winfried Wehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Purgatorium des Lebens: Boccaccios Projekt einer narrativen Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; In: Achim Aurnhammer, Rainer Stillers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Boccaccio in Europa: Studien zu seiner Rezeption in Spätmittelalter und Früher Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2014, S. 19–45 [https://edoc.ku.de/id/eprint/3922/ online].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilm ==&lt;br /&gt;
* 1972: &amp;#039;&amp;#039;[[Giovanni Boccaccio (1973)|Giovanni Boccaccio]]&amp;#039;&amp;#039; ([[DEFA]]-Dokumentarfilm, Regie: [[Uwe Belz]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.defa-stiftung.de/filme/filme-suchen/giovanni-boccaccio/|titel=Giovanni Boccaccio (in der Filmdatenbank der DEFA-Stiftung)|hrsg=[[DEFA-Stiftung]]|autor=|datum=|abruf=2022-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Autore:Giovanni Boccaccio|Giovanni Boccaccio|lang=it}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Giovanni Boccaccio}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Giovanni Boccaccio|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Giovanni Boccaccio}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11851217X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11851217X}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Boccaccio,+Giovanni}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|58}}&lt;br /&gt;
* [http://www.intratext.com/Catalogo/Autori/AUT47.HTM Werke von Giovanni Boccaccio]: Text, Konkordanzen, Wortlisten und Statistik&lt;br /&gt;
* Abschrift in [[Humanistische Kursive|humanistischer Kursive]] von [[Giovanni da Imola|Giovanni Cardello da Imola]]: Giovanni Boccaccio: Elegie von Madonna Fiammetta [http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/cb/0039 Italien 1467] im digitalen Angebot von Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 39&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0009/bsb00092987/images/index.html?id=00092987&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=1 Le livre de Jehan Bocace des cas des nobles hommes et femmes Digitalisat einer französischen Handschrift 15.Jh BSB Cod.gall. 6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11851217X|LCCN=n78087605|NDL=00433647|VIAF=64002165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boccaccio, Giovanni}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythograph (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frühhumanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Italienisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Republik Florenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Florenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Giovanni Boccaccio| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Merkurkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1313]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1375]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boccaccio, Giovanni&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1313&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Certaldo]] oder [[Florenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1375&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Certaldo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
	</entry>
</feed>