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	<title>Giovanni Aurispa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:06:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giovanni_Aurispa&amp;diff=438672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-11-25T16:38:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giovanni Aurispa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1376]] in [[Noto]], [[Sizilien]]; † Ende Mai [[1459]] in [[Ferrara]]) war ein italienischer [[Renaissance-Humanismus|Humanist]]. Er machte sich vor allem um die Gewinnung des [[antike]]n Wissens verdient, indem er auf mehreren Reisen in das [[Byzantinisches Reich|Byzantinische Reich]] [[Kodex|Kodizes]] erwarb und diese nach Italien brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aurispa verbrachte einen Teil seiner Jugend in [[Neapel]] und reiste im Auftrag von Kaufleuten auch in den Orient. Von 1404 bis 1410 studierte er [[Jurisprudenz]] an der [[Universität Bologna]]. Aurispa wurde der erste Griechischlehrer [[Lorenzo Valla]]s. In den Städten [[Savona]], [[Bologna]], [[Florenz]] und [[Pisa]] hatte er Kontakte knüpfen können und verkaufte an dortige Händler auch griechische Kodizes (unter anderem Abschriften der [[Ilias]] und der [[Odyssee]] sowie des Geschichtswerks des [[Thukydides]] und der Werke des [[Aristoteles]]). 1419 gehörte er dem Gefolge Papst [[Martin V.|Martins V.]] an und konnte in diesem Zusammenhang auch diplomatische Erfahrung sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1421 reiste er in das von den Türken belagerte [[Konstantinopel]], die Hauptstadt des zu einem Kleinstaat herabgesunkenen byzantinischen Reiches, das einst von der Donau bis zum [[Euphrat]] gereicht hatte. Weil es dort, anders als im Westen, nie zum [[spätantike]]n Umwälzungsprozess gekommen war, war die Verbindung zur antiken Kultur nicht verloren gegangen. In Konstantinopel waren also die Werke [[Homer]]s, [[Herodot]]s, [[Thukydides]]’, [[Platon]]s und des [[Aristoteles]] stets präsent geblieben. Aurispa baute gute Kontakte zum byzantinischen Kaiserhof der [[Palaiologen]] auf; er wurde von [[Johannes VIII. (Byzanz)|Johannes Palaiologos]] sogar zum Sekretär ernannt. Als er Ende 1423 abreiste, befanden sich in seinem Besitz 238 Kodizes, darunter Abschriften von Platons &amp;#039;&amp;#039;Politeia&amp;#039;&amp;#039;, des Geschichtswerks des [[Cassius Dio]] und von [[Arrian]]s &amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039;. Neben profanen Schriften konnte Aurispa auch theologische Texte erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Italien angekommen, musste er seine Kosten durch die Verpfändung von Teilen der kostbaren Sammlung abdecken. Aurispa genoss bereits einen hervorragenden Ruf: die [[Medici]] wollten ihn nach Florenz holen, doch er entschied sich vorerst für Bologna. Später ging er doch nach Florenz und lehrte an der dortigen Universität Griechisch. Ende 1427 zog er jedoch an den Hof der Familie [[Este (Familie)|Este]] in [[Ferrara]]. 1433 nahm er am [[Konzil von Basel]] teil und übersetzte die Eröffnungsrede ins Griechische; bald darauf reiste er auch nach Deutschland, so nach Mainz und Köln. Während dieser Reisen kaufte er, wo es ihm möglich war, lateinische und griechische Kodizes auf. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er in Rom, Neapel und Ferrara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Aurispa, der das Lateinische und das Griechische gut beherrschte, hinterließ etwa 100 Briefe an verschiedene Humanisten sowie Übersetzungen [[Plutarch]]s und [[Lukian von Samosata|Lukians]]. Seine größte Bedeutung liegt jedoch zweifellos in der Sammlung antiker Texte, die dem europäischen Westen wieder zugänglich gemacht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=Emilio Bigi|ID=giovanni-aurispa_(Dizionario-Biografico)/|Lemma=Aurispa, Giovanni|Band=4|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=|kurz=}}&lt;br /&gt;
* Adriano Franceschini: &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Aurispa e la sua biblioteca. Notizie e documenti.&amp;#039;&amp;#039; Antenore, Padova 1976&lt;br /&gt;
* Fritz Schalk: &amp;#039;&amp;#039;Aurispa (Piciuneri[o]), Giovanni.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1 (1980) Sp. 1245.&lt;br /&gt;
* [[Peter Schreiner (Byzantinist)|Peter Schreiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Aurispa in Konstantinopel. Schicksale griechischer Handschriften im 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien zum 15. Jahrhundert. Festschrift für Erich Meuthen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Johannes Helmrath und Heribert Müller. 2 Bände, München 1994, S. 623–633.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100937047|LCCN=n87829557|VIAF=100166736}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aurispa, Giovanni}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frühhumanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gräzist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bologna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Ferrara)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sizilien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1376]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1459]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aurispa, Giovanni&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Humanist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1376&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Noto]], [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Mai 1459&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ferrara]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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