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	<title>Giorgio Stigelli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:58:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thgoiter: /* Literatur */ nicht verfügbar</title>
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		<updated>2024-11-09T10:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; nicht verfügbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stighelli Illustrirte Zeitung Bd. 18 1852 10.4.1852 Nr. 458 S. 236 zugeschnitten.jpg|mini|hochkant=1.0|Holzschnitt von Giorgio Stigelli (1819–1868), um 1852]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giorgio Stigelli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Giorgio Stighelli&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Stiegele&amp;#039;&amp;#039; („Georg“ war der Rufname) (* [[20. April]] [[1819]] in [[Ingstetten (Schelklingen)|Ingstetten]], Stadt [[Schelklingen]]; † [[13. Juli]] [[1868]] in seiner Villa Boschetto nahe [[Monza]], Oberitalien) war ein deutscher Opernsänger (Tenor) und Komponist, der eine aktive internationale darstellerische Laufbahn von den frühen 1840er bis Ende der 1860er Jahre absolvierte. Während seiner Karriere verwendete er eine Reihe von Bühnennamen, von welchen Giorgio Stigelli (oder Stighelli) das am häufigsten verwendete Pseudonym wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oper&amp;quot;&amp;gt;{{operissimo|ffcyoieagxaaaaabfyff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Stiegele wurde in dem kleinen Dorf Ingstetten geboren, welches heute Teil der Stadt Schelklingen im Land Baden-Württemberg im Alb-Donau-Kreis ist. Er wurde auf den Namen „Johann &amp;#039;&amp;#039;Georg&amp;#039;&amp;#039; Stiegele“ getauft. Er war der jüngste Sohn des Bauern und &amp;#039;&amp;#039;Sonnenwirts&amp;#039;&amp;#039; Andreas Stiegele (1771–1847) von Ingstetten und der Genovefa Hartmann (1776–1858) von Justingen. Das väterliche Anwesen umfasste auch eine Brauerei, welche auf 15 Achskunden das „Sonnenbier“ in die Nachbardörfer lieferte, und eine große Landwirtschaft von 70 Morgen: so wuchs Stiegele in komfortablen Vermögensverhältnissen auf.&lt;br /&gt;
Die Familie Stiegele stammte ursprünglich aus Oberschwaben: der Großvater Stigellis namens Jakob Stiegele (geb. ca. 1740) war Hirt in [[Ringschnait|Winterreute]] und mit Barbara Wildmann verheiratet. Ältere Brüder Stigellis waren Friedrich &amp;#039;&amp;#039;Jakob&amp;#039;&amp;#039; Stiegele (1803–1855), Oberamtsarzt in [[Bad Waldsee]] und Karl &amp;#039;&amp;#039;Johannes&amp;#039;&amp;#039; Stiegele (1817–1876) Oberamtsarzt in [[Ravensburg]]. Der Theologe [[Paul Stiegele]] war ein Sohn des Letzteren und Neffe Stigellis&amp;lt;ref&amp;gt;Rothenbacher in Vorbereitung.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Stiegele war wohl durch seine Eltern zum geistlichen Berufe bestimmt worden, nachdem zwei ältere Brüder bereits Medizin studierten. So wurde er in das [[Konvikt Rottweil]] geschickt, welches er vom Wintersemester 1834/35 bis zum Wintersemester 1836/37 (Entlassung) besuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gaus 2014 Bd. 2 Lebensläufe der Konviktoren 1824–1924 S. 404.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend studierte er kurze Zeit Rechtswissenschaft (aber nicht in Tübingen, Freiburg oder München), bevor er den Gesangsunterricht in Stuttgart bei Sebastian Binder, Franz Jäger und [[Johann Baptist Krebs]] aufnahm. 1840 war er Gesangszögling in Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Ludwigsburg (STAL) E 18 II Bü 887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stigelli as Faust.jpg|mini|Stigelli als &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Er lieferte sein professionelles Operndebüt 1840 am [[Stadttheater Bern]] unter dem Namen Georg Stiegele in der Rolle des Belmonte in [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Entführung aus dem Serail]]&amp;#039;&amp;#039;. Noch im selben Jahr trat er am [[Hessisches Staatstheater Wiesbaden|Hessischen Staatstheater Wiesbaden]] und am Opernhaus in Linz auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oper&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1841 bis 1842 sang er an der [[Wiener Staatsoper]] und von 1842 bis 1843 war er am Deutschen Theater Budapest tätig. Er sang am Hoftheater Hannover von 1843 bis 1844 unter dem Namen Johann Georg Stieghelli. 1842 trat er als Gastkünstler an der [[Prager Staatsoper]] auf, 1843 am [[Staatstheater Stuttgart]], 1843 an der [[Grazer Oper]], und von 1843 bis 1845 an der [[Berliner Staatsoper]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;oper&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1845–1846 unterbrach Stigelli seine Karriere, um weitere Studien mit dem berühmten Tenor und Pädagogen [[Louis Antoine Ponchard]] in Paris und mit Michewouk in Mailand aufzunehmen. In den Jahren 1846–1847 trat er in erfolgreichen Vorstellungen am [[Teatro Carcano]] in Mailand und an den Opernhäusern in Mantua, Padua und Lodi auf. Genau zu dieser Zeit nahm er den Künstlernamen Giorgio Stig(h)elli an, mit welchem er in erster Linie verbunden werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oper&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in Italien am 5. Januar 1848 größere revolutionäre Unruhen ausgebrochen waren, verließ Stigelli Italien und ließ sich als Sänger und Lehrer in Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. nieder. 1849–1850 trat er sehr erfolgreich als Mitglied des [[Royal Opera House]] in London auf, an welches er in den kommenden Jahren oft als Gastkünstler zurückkehrte. 1861 reiste er nach Wien, um die applaudierte Rolle des Pollione in Bellinis &amp;#039;&amp;#039;[[Norma (Oper)|Norma]]&amp;#039;&amp;#039; zu übernehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oper&amp;quot; /&amp;gt; Seine spätere Laufbahn verbrachte er vornehmlich in Italien, wo er an Häusern wie dem [[Teatro Regio di Parma]], dem [[Teatro Comunale di Bologna]], und dem [[Teatro di San Carlo]] bis zu seinem Tod im Jahre 1868 auftrat. Insbesondere spielte und sang er an dem letztern Opernhaus in mehreren Weltpremieren, unter anderem in [[Paolo Serrao]]s &amp;#039;&amp;#039;La duchessa di Guisa&amp;#039;&amp;#039; (1865), in [[Saverio Mercadante]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Virginia (Oper)|Virginia]]&amp;#039;&amp;#039; (1866), und in [[Giovanni Pacini]]s &amp;#039;&amp;#039;Berta di Varnol&amp;#039;&amp;#039; (1867).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Almanacco|Giorgio Stigelli}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stigelli konzentrierte sich hauptsächlich auf das italienische und deutsche Repertoire. Seine Hauptrollen umfassen: Alamir in [[Gaetano Donizetti]]s &amp;#039;&amp;#039;Belisario&amp;#039;&amp;#039;, Arnoldo in [[Gioachino Rossini]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Guillaume Tell (Rossini)|Guillaume Tell]]&amp;#039;&amp;#039;, Arturo in [[Vincenzo Bellini]]s &amp;#039;&amp;#039;[[I puritani]]&amp;#039;&amp;#039;, Eleazar in [[Fromental Halévy]]s &amp;#039;&amp;#039;[[La juive]]&amp;#039;&amp;#039;, Elvino in Bellinis &amp;#039;&amp;#039;[[La sonnambula]]&amp;#039;&amp;#039;, Gomez in [[Conradin Kreutzer]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das Nachtlager in Granada]]&amp;#039;&amp;#039;, Licinio in [[Gaspare Spontini]]s &amp;#039;&amp;#039;[[La vestale]]&amp;#039;&amp;#039;, Max in [[Carl Maria von Weber]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz]]&amp;#039;&amp;#039;, Orombello in Bellinis &amp;#039;&amp;#039;[[Beatrice di Tenda]]&amp;#039;&amp;#039;, Pollione, Tamino in Mozarts &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039;, Tebaldo in Bellinis &amp;#039;&amp;#039;I Capuleti e i Montecchi&amp;#039;&amp;#039;, und die Titelrolle in Gioachino Rossinis &amp;#039;&amp;#039;[[Otello (Rossini)|Otello]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oper&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stigelli war ein begabter Komponist, welcher in erster Linie Vokalmusik schrieb. Er komponierte eine Reihe von Choralwerken und Kunstliedern für Stimme und Piano. Er schuf vornehmlich zwei erfolgreiche Liederzyklen zu Gedichten von [[Heinrich Heine]] und [[Ludwig Uhland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Stigelli ließ sich in Mailand nieder, heiratete dort und hatte zwei Töchter. Eine der beiden Töchter ehelichte den italienischen Fabrikanten Grondona, der in Mailand ein Haus und am Comersee eine Villa besaß. Frau und Töchter besuchten öfters die Eltern von Stigellis Neffen [[Paul Stiegele]] in Ravensburg&amp;lt;ref&amp;gt;Hagen 1955 S. 225f.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zu einem späteren Zeitpunkt erwarb Stigelli die Villa Boschetto nahe Monza, in welcher er auch am 13. Juli 1868 verstarb.&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* NN Czartoryski, Fürst (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Recensionen und Mittheilungen über Theater und Musik&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von dem Fürsten Czartoryski. VII. Jahrgang, S. 617. Wien: Wallishausser, 1861. (Kritik).&lt;br /&gt;
* Kaspar Gaus, Bürgermeister im Ruhestand, &amp;#039;&amp;#039;Ahnenforschung&amp;#039;&amp;#039;. Schelklingen-Ingstetten: Typoskript, 1980 (Kopie im Stadtarchiv Schelklingen) (u. a. über die Familie „Stiegele“).&lt;br /&gt;
* George Grove, [[:Datei:Artikel „Stigelli, or Stighelli, Georg“. In George Grove, ed., A Dictionary of Music and Musicians (A.D. 1450–1883) by Eminent Writers, English and Foreign. Vol. 3, S. 714–715..jpg|Artikel „Stigelli, or Stighelli, Georg“]]. In: George Grove, ed., &amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of Music and Musicians: (A.D. 1450–1883) by Eminent Writers, English and Foreign&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 3, S. 714–715. London: Macmillan, 1883.&lt;br /&gt;
* Walter Gaus, &amp;#039;&amp;#039;Das Rottweiler Konvikt und seine Zöglinge zwischen 1824 und 1924&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1: [Darstellung]. Ostfildern: Thorbecke, 2014. Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe der Konviktoren 1824–1924&amp;#039;&amp;#039;. Horb am Neckar: Gaus, 2015. CD-ROM.&lt;br /&gt;
* August Hagen, &amp;#039;&amp;#039;Gestalten aus dem schwäbischen Katholizismus&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2. Stuttgart: Schwabenverlag, 1955, S. 222–267.&lt;br /&gt;
* [[:Datei:Stighelli Illustrirte Zeitung Bd. 18 1852 10.4.1852 Nr. 458 S. 236 Biographie 1.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Illustrirte Zeitung&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig: J. J. Weber), Band XVIII, 10. April 1852, Nr. 458, S. 236]] (Biographie, Holzschnitt und Noten des Lieds &amp;quot;Der schönste Ort&amp;quot;, Vertonung durch Stigelli eines Gedichts von Dr. Keferstein).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Franz Rothenbacher, &amp;#039;&amp;#039;Ortsfamilienbuch Justingen mit den Filialen Ingstetten und Hütten (bis 1847)&amp;#039;&amp;#039;, in Vorbereitung.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Max Waldstein, &amp;#039;&amp;#039;Theater-Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Wien, Pest, Leipzig: A. Hartleben, 1876, S. 216f. (Kritik) &lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Stigelli, Georg|39|41|43}} (Biographie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Staatsarchiv Ludwigsburg E 18 II Bü 887, Stiegele, Johann Georg; Gesangszögling (Tenor), NB: Schreibt sich als Sänger des Hoftheaters Hannover ab 1843 Johann Georg Stieghelli, 11 Schreiben, 1840.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Du_hast_Diamanten_und_Perlen|Du hast Diamanten und Perlen aus Heinrich Heines „Buch der Lieder“ von 1827}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|104025727}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Stigelli, Georgio}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104025727|LCCN=n89633212|VIAF=37342361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stigelli, Giorgio}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tenor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stigelli, Giorgio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stighelli, Giorgio; Stiegele, Johann Georg (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Opernsänger (Tenor) und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1819&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ingstetten (Schelklingen)|Ingstetten]], Stadt [[Schelklingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Villa Boschetto, [[Monza]], Oberitalien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thgoiter</name></author>
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