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	<title>Gimpel (Berg) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gimpel_(Berg)&amp;diff=330170&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-50416-6: /* Lage, Beschreibung und Zugang */</title>
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		<updated>2026-04-23T19:07:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage, Beschreibung und Zugang&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = Gimpel&lt;br /&gt;
|BILD               = GimpelTannheimerAlpen.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Gimpel-Südseite, durch die der Normalweg verläuft&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 2173&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Tannheimer Berge]], [[Allgäuer Alpen]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 1.24&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 2173-1993&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Kellenspitze]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = [[Nesselwängler Scharte]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 47.501271&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 10.612514&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = AT-7&lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = Normalweg ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)#Erklärung der UIAA-Skala|II. Grad]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gimpel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|2173|AT|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖK&amp;quot;&amp;gt;[[Österreichische Karte]]/[[Geonam]], siehe [https://maps.bev.gv.at/#/center/10.611,47.5007/zoom/15.5 Austrian Map]&amp;lt;/ref&amp;gt; hoher [[Berg]] in den [[Tannheimer Berge]]n, einer Untergruppe der [[Allgäuer Alpen]]. Der Name ist auf die Gimpelalpe in der „Mulde“ ([[Keltische Sprachen|keltisch]] Comba) zurückzuführen. Der Gimpel besteht aus [[Kalkstein|Wettersteinkalk]]. Der Gimpel gehört zu einer Reihe von markanten Gipfeln nördlich und über dem Ort [[Nesselwängle]] im [[Tannheimer Tal]]. Der Berg ist bei Wanderern und Kletterern sehr geschätzt und häufig begangen. Stützpunkte sind das [[Gimpelhaus]] und die [[Tannheimer Hütte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage, Beschreibung und Zugang ==&lt;br /&gt;
Der Gimpel ist einer der Gipfel in den Tannheimer Bergen. Seinen Gipfelbereich bilden nach Süden und Norden hin steile Felswände von etwa 300 m bzw. etwa 650 m Höhe. Mit der [[Rote Flüh|Roten Flüh]] verbindet ihn die westlich gelegene Judenscharte, eine hoch gelegene Scharte zwischen den beiden Bergen. Vor der Gimpelsüdwand erstreckt sich der Gimpelsüdostvorbau an den sich östlich die Zwerchwand anschließt. Südlich des Gimpel erstreckt sich der [[Hochwiesler]] (1950 m), der eng mit der Roten Flüh verbunden ist. Östlich des Gimpel liegt die [[Nesselwängler Scharte]] ({{Höhe|1993|AT}}). Mit der [[Kellenspitze]] ({{Höhe|2238|AT}}) setzt sich der Gebirgskamm nach Osten fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zum Gimpel erfolgt meist vom Ort [[Nesselwängle]] aus, von diesem gibt es einen gut ausgebauten Wanderweg zum [[Gimpelhaus]]. Vom Gimpelhaus führt ein alpiner Weg am Hochwiesler vorbei in ein Kar und von diesem Richtung Judenscharte. Der Aufstieg zum Gimpel beginnt etwa 300 m östlich vor Erreichen der Judenscharte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bergzeit.de/magazin/gimpel-bergtour-tannheimer-tal/ |titel=Auf den Gimpel: Bergtour im Tannheimer Tal |datum=2016-08-03 |sprache=de-DE |abruf=2023-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Judenscharte beginnt der Aufstieg zur Roten Flüh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni Freudig entdeckte 1990 ein [[Höhle]]nsystem in der Südwand (Gimpellabyrinth).&lt;br /&gt;
== Wanderungen ==&lt;br /&gt;
Bei geübten Bergwanderern ist die Besteigung des Gimpel sehr beliebt. Es gibt aber keinen Wanderweg auf den Gipfel. Der Normalweg auf den Gimpel führt durch die Südwand und ist eine alpine Tour mit einigen Kletterstellen durch Steilaufschwünge (Schwierigkeit II).&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Seibert: &amp;#039;&amp;#039;[[Alpenvereinsführer]] Allgäuer Alpen und Ammergauer Alpen alpin&amp;#039;&amp;#039;. 17. Auflage. [[Bergverlag Rother]], München 2008, ISBN 978-3-7633-1126-2, S.&amp;amp;nbsp;242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Vonzin |url=https://www.alpine-bergtouren.de/touren/bergtour-gimpel-normalweg-tannheimer-tal.php |titel=Gimpel (Normalweg) - Bergtour - Info |sprache=de |abruf=2023-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls beliebt sind Rundwanderwege, die am Gimpel vorbeiführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/tannheimer-tal/um-herum-der-gimpel/106905222/ |titel=Um Herum der Gimpel |sprache=de |abruf=2023-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinismus ==&lt;br /&gt;
An der Südwand des Gimpel durchzieht ein Raster von sonnenexponierten und genüsslichen [[Kletterroute]]n die Wand, hier ist vor allem der historisch bedeutsame &amp;#039;&amp;#039;Westgrat&amp;#039;&amp;#039; ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA]] 6, 4-A0, 230 m Kletterlänge) mit der berühmten [[Schlüsselstelle]] &amp;#039;&amp;#039;„Nur Mut Johann“&amp;#039;&amp;#039; zu nennen, bei den etwas schwereren Routen ist die &amp;#039;&amp;#039;Neue Südostkante&amp;#039;&amp;#039; (UIAA 6, 300 m Kletterlänge) besonders beliebt (siehe Bild). In den oberen Schwierigkeitsgraden ist besonders zu nennen die &amp;#039;&amp;#039;Neue Südwand&amp;#039;&amp;#039; (UIAA 7-, 5+ A0, 230 m Kletterlänge) oder die &amp;#039;&amp;#039;Linie 85&amp;#039;&amp;#039; (UIAA 7-, 6 A0, Kletterlänge 150 m). Insgesamt gibt es rund 20 Touren in der Südwand des Gimpel, die sich durch zufriedenstellende, aber meist nicht übermäßige Absicherung auszeichnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im rechts neben dem Normalweg befindlichen Gimpelsüdostvorbau gibt es nochmal etwa 15 Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden, vom Normalweg (Schwierigkeit [[Schwierigkeitsskala (Klettern)#Erklärung der UIAA-Skala|II]]) bis zu Routen in den oberen Schwierigkeitsgraden, wie z.&amp;amp;nbsp;B. den &amp;#039;&amp;#039;Paartaler Pfeiler&amp;#039;&amp;#039; (UIAA 7+, 140 m Kletterlänge).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kletterführer Allgäu und Ammergau |Auflage=1. Aufl |Verlag=Panico-Alpinverl |Ort=Köngen |Datum=2013 |Reihe=Kletterführer Alpin |ISBN=978-3-95611-007-8 |Seiten=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt haben alle Routen alpinen Charakter, allerdings wurde die Absicherung in den meisten Routen saniert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Lutz, Walter Hölzler, Kristian Rath, Peter Schwarzmann, Klaus Tröber |Titel=Kletterführer Allgäu und Ammergau |Verlag=[[Panico Alpinverlag]] |Auflage=1. |Ort=Köngen |Datum=2013 |ISBN=978-3-95611-007-8 |Seiten=12, 224 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Standplätze sind mit [[Bohrhaken]] ausgestattet und in den neueren Routen sind viele Zwischensicherungen vorhanden, z.&amp;amp;nbsp;B. in der &amp;#039;&amp;#039;Jedem Tierchen sein Plaisierchen&amp;#039;&amp;#039; (UIAA 6).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kletterführer Allgäu und Ammergau |Auflage=1. |Verlag=[[Panico Alpinverlag]] |Ort=Köngen |Datum=2013 |Reihe=Kletterführer Alpin |ISBN=978-3-95611-007-8 |Seiten=234 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anders ist die Situation an der Gimpelnordwand: hier gibt es viele ursprüngliche Abenteuerrouten mit mäßiger Absicherung, diese werden aber auch deutlich seltener begangen. Ein Beispiel dafür ist der &amp;#039;&amp;#039;Schräge Riss&amp;#039;&amp;#039; (UIAA 6, 630 m), erstbegangen 1927 von Karl Lang und Hans Schmitt. Östlich an den Gimpelvorbau schließt sich eine breit gestreckte Südwand an, die &amp;#039;&amp;#039;Zwerchwand&amp;#039;&amp;#039;, diese ist vom Gimpelsüdostvorbau durch eine markante Schlucht getrennt. In der Zwerchwand befinden sich rund ein Dutzend Klettertouren, darunter so beliebte wie die &amp;#039;&amp;#039;Till Ann&amp;#039;&amp;#039; (UIAA 5-, Kletterlänge 180 m). Diese ist von moderater Schwierigkeit und gut gesichert, damit eine der beliebtesten Touren in den Tannheimer Bergen. Unter der Wand verläuft der Wanderweg zur Nesselwängler Scharte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Lutz, Walter Hölzler, Kristian Rath, Peter Schwarzmann, Klaus Tröber |Titel=Kletterführer Allgäu und Ammergau |Verlag=[[Panico Alpinverlag]] |Auflage=1. |Ort=Köngen |Datum=2013 |ISBN=978-3-95611-007-8 |Seiten=242}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rote Flüh]], die Gimpelsüdwand sowie der Gimpelvorbau waren 1999 die ersten Berge im [[Allgäu]], deren häufig begangene Routen mit [[Bohrhaken]] ausgestattet wurden, nachdem eine [[Seilschaft]] aus Oy/Mittelberg nach einem [[Stand (Klettern)|Standhakenbruch]] sowie einem daraus resultierenden Seilschaftssturz an der [[Rote Flüh|Roten Flüh]] verunglückte. Trotz der guten Absicherung kommt es immer wieder zu Unfällen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.all-in.de/polizei/unfall-in-nesselwaengle-im-tannheimer-tal-kletterin-stuerzt-am-gimpel-ab-und-stirbt_arid-300656 |titel=Unfall in Nesselwängle im Tannheimer Tal: Kletterin stürzt am Gimpel ab und stirbt |sprache=de |abruf=2023-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot; mode=&amp;quot;Packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Gimpel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gimpel von der Roten Flüh.jpg|Gimpel von der Roten Flüh aus gesehen&lt;br /&gt;
Abseilen von der Zwerchwand 2022 edit.jpg|Tannheimer Berge, Abseilen von der Zwerchwand&lt;br /&gt;
Gimpel Neue Südost-Kante.jpg|Klettern an der Gimpel Südseite, hier die Tour „Neue Südost Kante“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hütten ==&lt;br /&gt;
* [[Tannheimer Hütte]] ([[Deutscher Alpenverein|DAV]]) von [[Nesselwängle]] aus, abgerissen, Neubau geplant (Stand: Juli 2023)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Sektion Allgäu-Kempten des Deutschen Alpenvereins]] |url=https://www.dav-kempten.de/huetten/tannheimer-huette |titel=Tannheimer Hütte |sprache=de |abruf=2023-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gimpelhaus]] (privat) von [[Nesselwängle]] aus&lt;br /&gt;
* [[Otto-Mayr-Hütte]] (DAV) oder [[Füssener Hütte]] (privat) von [[Musau]] aus&lt;br /&gt;
* [[Schneetalalm]] (Gemeinde Weißenbach) von [[Höfen (Tirol)|Höfen]] aus&lt;br /&gt;
* [[Gimpelalm]] (Gemeinde Nesselwängle)&amp;amp;nbsp;– Stützpunkt der Bergrettung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Toni Freudig: &amp;#039;&amp;#039;Klettern auf der Tannheimer Sonnenseite.&amp;#039;&amp;#039; Pfronten 1999, ISBN 3-9802639-3-2.&lt;br /&gt;
* Achim Pasold: &amp;#039;&amp;#039;Kletterführer Allgäu.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. [[Panico Alpinverlag]], Köngen 2010, ISBN 978-3-926807-59-5.&lt;br /&gt;
* Thomas Otto: &amp;#039;&amp;#039;Münchner Bergtouren.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. [[Bergverlag Rother]], München 2012, ISBN 978-3-7633-3050-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gimpel (Mountain)|Gimpel}}&lt;br /&gt;
* [http://touren.lampatzer.de/2001schertelplatte Tourenbericht Schertelplatte]&lt;br /&gt;
* [http://www.mymountains.de/drupal/content/gimpel Gimpel auf myMountains.de mit Routeninfos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgäuer Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nesselwängle)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-50416-6</name></author>
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