<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gimmeldingen</id>
	<title>Gimmeldingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gimmeldingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gimmeldingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T02:29:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gimmeldingen&amp;diff=210647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gimmeldingen&amp;diff=210647&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-15T04:09:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Neustadt an der Weinstraße&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Gimmeldingen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Gimmeldingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.376104&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.153931&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 152&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 230 &amp;lt;!-- Rathaus 183 m --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.172&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2317&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neustadt.eu/media/custom/2636_13167_1.PDF?1647933293 |titel=Stadt Neustadt an der Weinstraße – Wohnraumbedarfsanalyse Neustadt an der Weinstraße |seiten=49 |format=PDF; 2,8 MB |abruf=2022-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-06-07&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 67435&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06321&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Neustadt Weinstr Gimmeldingen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Gimmeldingen (rot) innerhalb der Gemarkung von Neustadt&lt;br /&gt;
| Bild                   = Gimmeldingen in aller Pracht - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsbild von Gimmeldingens &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gimmeldingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das als [[Weinort|Winzerdorf]] seit 1935&amp;lt;ref name=&amp;quot;nsz-rf_1935-10-21&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Weinstraße |Sammelwerk=NSZ Rheinfront |Ort=Ludwigshafen, |Datum=1935-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Namenszusatz „an der Weinstraße“ trug, wurde 1969 als [[Ortsteil]] in die drei Kilometer südlich gelegene kreisfreie Stadt [[Neustadt an der Weinstraße]] ([[Rheinland-Pfalz]]) [[Eingemeindung|eingemeindet]].{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=196}} Heute zählt es mehr als 2000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ortskern gruppiert sich auf einer Höhe von 152 bis {{Höhe|230}} um die [[Laurentiuskirche (Gimmeldingen)|protestantische Pfarrkirche]] und das ehemalige Rathaus (jeweils {{Höhe|183}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot; /&amp;gt;) auf einem Hügel an der [[Deutsche Weinstraße|Deutschen Weinstraße]] in der [[Vorderpfalz]] am westlichen Rand der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]]. In die südlich des Hügels gelegene Talaue des [[Mußbach (Rehbach)|Mußbachs]] hat sich Gimmeldingen ebenso ausgebreitet wie nach Südwesten und Nordwesten in die Hanglagen der [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]], die den Ostrand des [[Pfälzerwald]]s bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind im Süden die Kernstadt von Neustadt sowie im Südwesten, Norden bzw. Osten die Neustadter Ortsteile [[Haardt an der Weinstraße|Haardt]], [[Königsbach an der Weinstraße|Königsbach]] und [[Mußbach an der Weinstraße|Mußbach]]. Westlich, innerhalb des Pfälzerwalds, grenzt die Gemarkung von [[Lindenberg (Pfalz)|Lindenberg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gimmeldingen wuchs schon im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit dem östlichen Nachbarort Mußbach zusammen und besaß mit ihm eine auf 500&amp;amp;nbsp;m gemeinsame Straße, welche eine ungewöhnliche Grenze bildete: Die Häuser auf der Nordseite gehörten als „Mußbacher Straße“ zu Gimmeldingen, diejenigen auf der Südseite als „Gimmeldinger Straße“ zu Mußbach. Die Straßenfläche lag vollständig auf der Gemarkung Mußbachs, das die Straße auch zu unterhalten hatte. Seit der Eingemeindung beider Orte nach Neustadt im Jahr 1969 heißt die gemeinsame Ader einheitlich „Kurpfalzstraße“, die unsichtbaren Gemarkungsgrenzen existieren allerdings weiterhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen und Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-Mussbach-Weinbiet-116.jpg|mini|links|Das Weinbiet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-Gimmeldingen-Mussbach-117.jpg|mini|Der Mußbach beim Übertritt von Gimmeldingen zum Nachbarort Mußbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Ortes erhebt sich das [[Weinbiet]] ({{Höhe|554}}) mit seinem Ostläufer [[Nebelberg (Haardt)|Nebelberg]] ({{Höhe|327}}), östlich erstreckt sich ein Vorhügel des Mittelgebirges, der {{Höhe|194}} hohe [[Kieselberg (Gimmeldingen)|Kieselberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der knapp 12&amp;amp;nbsp;km lange [[Mußbach (Rehbach)|Mußbach]] nimmt im [[Gimmeldinger Tal]] das Wasser der [[Loogquelle]] sowie der [[Neumühlquelle]] auf und fließt dann von West nach Ost durch die Wohngebiete von Gimmeldingen und Mußbach. 2&amp;amp;nbsp;km südöstlich des letztgenannten Ortsbezirks mündet er in den [[Rehbach (Rhein)|Rehbach]], den nördlichen Mündungsarm des [[Speyerbach]]s.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Die Lage des Ortes in der [[Vorderpfalz]], die Teil der von Mittelgebirgen umgebenen Oberrheinischen Tiefebene ist, bedingt ein mildes Klima. Die Temperaturen betragen im Jahresmittel etwa 10&amp;amp;nbsp;°C, im Winter 0&amp;amp;nbsp;°C und im Sommer 20&amp;amp;nbsp;°C. Im [[Luv und Lee|Lee]] des Weinbiets am Ostrand des Pfälzerwalds beläuft sich der durchschnittliche Jahresniederschlag auf weniger als 500&amp;amp;nbsp;mm; damit liegt Gimmeldingen in einer der niederschlagsärmsten Gegenden Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] lag südöstlich in der Niederung des Mußbachs das kleine Dorf [[Lobloch]], das 1751 in Gimmeldingen aufging. Inzwischen ist es so eng mit dem Hauptort verschmolzen, dass eine optische Trennung nicht mehr möglich ist. Bis zum Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gehörte Gimmeldingen zur [[Kurpfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als während der [[Koalitionskriege]] die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war &amp;#039;&amp;#039;Gimmeldingen und Lobloch&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;so die damalige Bezeichnung&amp;amp;nbsp;– in den [[Kanton Neustadt (Donnersberg)]] eingegliedert und besaß eine eigene &amp;#039;&amp;#039;[[Mairie]]&amp;#039;&amp;#039;. 1815 wurde der Ort [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen, bereits ein Jahr später wechselte er wie die gesamte [[Pfalz (Bayern)|bayerische Pfalz]] in das [[Königreich Bayern]]. Von 1817 bis 1862 gehörte die Gemeinde dem [[Landkommissariat Neustadt]] an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Neustadt&amp;#039;&amp;#039; hervor. 1860 erhielt Gimmeldingen durch das Königreich Bayern den amtlichen Doppelnamen &amp;#039;&amp;#039;Gimmeldingen-Lobloch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lambrecht&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sauerbrunnen-lambrecht.de/gluehwein/2008/beiblatt.pdf |titel=Beiblatt Glühweinwanderung |hrsg=sauerbrunnen-lambrecht.de |seiten=3 |datum=2008-01-13 |format=PDF; 451&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2014-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 war die Gemeinde Bestandteil des [[Landkreis Neustadt an der Weinstraße|Landkreises Neustadt an der Weinstraße]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Ort innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des [[Regierungsbezirk Pfalz|Regierungsbezirks Pfalz]] im damals neu gebildeten Land [[Rheinland-Pfalz]]. Am 27.&amp;amp;nbsp;November 1952 wurde der Gemeindename in &amp;#039;&amp;#039;Gimmeldingen&amp;#039;&amp;#039; abgeändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;volkert-bauer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Volkert, Richard Bauer |Titel=Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980 |Ort=München |Datum=1983 |Seiten=539}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;verwaltungsgeschichte.de&amp;quot;&amp;gt;siehe auch: {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=neustadt_haardt.html |name=Stadt und Landkreis Neustadt a. d. Haardt. Nr.&amp;amp;nbsp;15 Gimmeldingen-Lobloch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindeverzeichnis-1953&amp;quot;&amp;gt;zur Namenskürzung 1952: {{Literatur |Titel=Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland 1953 |Sammelwerk=Bevölkerungs- und Gebietsstand 31. Dezember 1953 |Ort=Köln |Datum=1954 |Kommentar=Statistik der Bundesrepublik Deutschland, hrsg. v. Statistischen Bundesamt, Wiesbaden, Bd. 108, Verzeichnis der Gebietsänderungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name des ehemaligen Dorfes Lobloch ist nur noch in den Namen der &amp;#039;&amp;#039;Loblocher Straße&amp;#039;&amp;#039;, des [[Loblocher Schlössel]]s und eines lokalen Weinfestes (→&amp;amp;nbsp;Abschnitt [[#Feste|Feste]]) enthalten. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde Gimmeldingen am 7.&amp;amp;nbsp;Juni 1969 in die kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
1815 hatte der Ort insgesamt 1168 Einwohner. Gimmeldingen gewinnt immer mehr Bedeutung als Wohnvorort von Neustadt. Zur Zeit der Eingemeindung 1969 hatte es knapp 2000 Einwohner, aufgrund der Ausweitung der Wohnbebauung vor allem in die süd- und nordwestlichen Hanglagen stieg die Zahl zwischenzeitlich auf über 2600. Im Juni 2011 hatte Gimmeldingen 2643,&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.polizei.rlp.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Polizei RLP |url=http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/52b/52b509c6-071a-9001-be59-2680a525fe06.htm |titel=Allg. Daten zum Dienstbezirk Neustadt an der Weinstraße |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120105054054/http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/52b/52b509c6-071a-9001-be59-2680a525fe06.htm |archiv-datum=2012-01-05 |offline=1 |abruf=2012-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Januar 2012 dann 2426&amp;lt;ref name=&amp;quot;neustadt.eu-2012&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.neustadt.eu/Wirtschaft/Zahlen-Daten-Fakten/Neustadt-in-Zahlen |titel=Neustadt in Zahlen |hrsg=Stadt Neustadt |abruf=2014-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mithras-Gimmeldingen 20200304 145932079.jpg|mini|hochkant|Das Mithras-Reliefbild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nikolauskirche (Gimmeldingen)|Nikolauskirche]] war auf dem Areal eines [[Mithras-Heiligtum (Gimmeldingen)|Mithras-Heiligtums]] aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]] errichtet worden. 325 n.&amp;amp;nbsp;Chr. hatte der Römer &amp;#039;&amp;#039;Materninius Faustinus&amp;#039;&amp;#039; den [[Tempel]] zu Ehren des aus dem [[Perserreich]] übernommenen Gottes [[Mithras]] erbauen lassen. Bei Bauarbeiten 1926 wurden die Grundmauern und ein steinernes [[Relief]]bild gefunden. Dessen Original befindet sich im [[Historisches Museum der Pfalz|Historischen Museum der Pfalz]] zu [[Speyer]], eine [[Nachbildung]] ist in eine Begrenzungsmauer ein Stück links vom Kircheneingang eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1472 ist in Gimmeldingen eine religiöse Winzerbruderschaft zu Ehren [[Unsere Liebe Frau|Unserer Lieben Frau]] urkundlich belegt. Sie wurde am 10.&amp;amp;nbsp;Januar 1472 vom Speyerer Generalvikar [[Peter vom Stein]] [[Kanonisches Recht|kanonisch]] anerkannt sowie mit [[Ablass|Ablässen]] für ihre Mitglieder ausgestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glasschröder&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz Xaver Glasschröder]] |Titel=Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter |Nummer=Urkundenregest Nr.&amp;amp;nbsp;275 |Ort=München |Datum=1903 |Seiten=114&amp;amp;nbsp;f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kloster Hildenbrandseck]], auf Gimmeldinger Gemarkung am südöstlichen Ortsrand von Königsbach gelegen, befand sich von 1956 bis 2004 das Mutterhaus der katholischen [[Hildegardis-Schwestern vom Katholischen Apostolat|Hildegardis-Schwestern]]. Weil der Nachwuchs an [[Noviziat|Novizinnen]] ausblieb, wurde das Anwesen an das Betreiberunternehmen einer Klinik für [[Plastische Chirurgie]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Gimmeldingen wurde ein [[Ortsbezirk]] gebildet. Dem [[Ortsbeirat]] gehören 13&amp;amp;nbsp;Beiratsmitglieder an, den Vorsitz im Ortsbeirat führt der direkt gewählte [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Neustadt an der Weinstraße |url=https://www.neustadt.eu/Bürger-Leben/Stadtverwaltung/Stadtrecht |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 bis 5 |datum=2019-08-30 |format=PDF; 134&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zusammensetzung des Ortsbeirats siehe die [[Ergebnisse der Kommunalwahlen in Neustadt an der Weinstraße#Gimmeldingen|Ergebnisse der Kommunalwahlen in Neustadt an der Weinstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Jens Wacker (SPD) wurde am 2.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsvorsteher von Gimmeldingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Nickel |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/neustadt_artikel,-gimmeldingen-neue-ortsspitze-komplett-_arid,5667033.html |titel=Gimmeldingen: Neue Ortsspitze komplett |werk=[[Die Rheinpfalz]] |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2024-07-05 |abruf=2024-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 81,9 % für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M206/OVGIM2024/ |titel=Wahlergebnis Ortsvorsteher Gimmeldingen 2024 |hrsg=Stadt Neustadt an der Weinstraße |abruf=2024-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wackers Vorgängerin Claudia Albrecht (CDU) hatte das Amt zehn Jahre inne und kandidierte 2024 nicht erneut als Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild      = Wappen Gimmeldingen.png&lt;br /&gt;
 |Blasonierung    = Von Schwarz und Silber gespalten, rechts ein linksgewendeter rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, links ein schwarzer Rost.&lt;br /&gt;
 |Zusatz          = &lt;br /&gt;
 |Quelle          =&lt;br /&gt;
 |ref             =&lt;br /&gt;
 |Begründung      =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Gimmeldingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;120&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kirche Gimmeldingen.JPG|Protestantische Laurentiuskirche&lt;br /&gt;
 Nikolauskirche gimmeldingen026.jpg|Katholische Nikolauskirche&lt;br /&gt;
 2008-Gimmeldingen-LoblocherSchloessel-122.jpg|Loblocher Schlössel&lt;br /&gt;
 Alte Burg IMG 7310.jpg|Alte Burg&lt;br /&gt;
 Haidenburg.JPG|Heidenburg&lt;br /&gt;
 König-Ludwig-Pavillon Gimmeldingen.jpg|König-Ludwig-Pavillon&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ortskern&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Kurpfalzstraße&amp;#039;&amp;#039; sind jeweils als [[Gesamtanlage|Denkmalzonen]] ausgewiesen. Darüber hinaus existieren zahlreiche Einzelobjekte, die als [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] unter Schutz stehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Laurentiuskirche (Gimmeldingen)|protestantische Pfarrkirche]] in der Ortsmitte entstand vor 1160 aus einer kaum 10&amp;amp;nbsp;m kleinen [[Saalkirche]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine [[Gotik|hochgotische]] Nikolauskirche mit ihrem noch älteren romanischen Turm liegt am Hang zwischen den parallelen Straßen Loblocher Straße (Eingangsseite, unten) und Kurpfalzstraße (oben). Sie war einst das [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Gotteshaus von Lobloch. Ab etwa 1700 dem Verfall preisgegeben, wurde die Kirche von 1956 an restauriert, 1957 wieder neu geweiht und als katholische Filialkirche der Pfarrei Mußbach zugeordnet. Die drei Fenster im Altarbereich bestehen aus eindrucksvollen Buntglas-[[Mosaik]]en des Glasmalers [[Erhardt Klonk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der auffälligsten Gebäudeensembles in der Kurpfalzstraße ist das [[Loblocher Schlössel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alte Burg (Gimmeldingen)|Alte Burg]] auf dem Kieselberg am Ostrand des früheren Ortskerns stammt aus der [[Salier]]zeit und wurde um das Jahr 1100 erbaut. Die bescheidenen Fundament- und Mauerreste lassen nur noch die Grundzüge der Anlage mit [[Bergfried|Turm]] und [[Palas]] erahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Heidenburg (Pfälzerwald)|Heidenburg]] handelt es sich um die Ruinen eines Ringwalls, der sich südwestlich des Gimmeldinger Siedlungsgebiets auf dem Nebelberg befindet und vermutlich aus dem 9./10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammt. Der [[Pfälzerwald-Verein]] hat die spärlichen Reste mit dem [[Ritterstein]]&amp;amp;nbsp;257 markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Neuberg,&amp;#039;&amp;#039; einer Anhöhe im Nordwesten Gimmeldingens zu Königsbach hin, belegt ein großer Sandstein mit der Inschrift „Der Garten Deutschlands – die blühende Pfalz! Ludwig&amp;amp;nbsp;I. 1856“ die häufigen Besuche von König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig&amp;amp;nbsp;I.]] von [[Königreich Bayern|Bayern]], der hier von einem achteckigen Gartenhäuschen aus gerne die Aussicht über die Rheinebene genoss. Das Gartenhäuschen heißt heute [[König-Ludwig-Pavillon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gemarkung befinden sich insgesamt [[Liste der Naturdenkmale in Neustadt an der Weinstraße|drei Naturdenkmale]], darunter der [[Loosenbrunnen]]. Darüber hinaus erstreckt sich das Naturschutzgebiet [[Haardtrand – Berggewanne]] über Gimmeldingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feste ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-Dirmstein-Mandelbluete.jpg|mini|Blühender Mandelbaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der engen Verflechtung mit Mußbach werden viele Veranstaltungen [[Mußbach an der Weinstraße#Feste|gemeinsam mit dem Nachbarort]] begangen. Feste mit Ursprung in Gimmeldingen sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gimmeldinger Mandelblütenfest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab März taucht die frühe Mandelblüte Gimmeldingen in ein zartrosa Blütenmeer. Das [[Gimmeldinger Mandelblütenfest|Mandelblütenfest]], bei dem &amp;#039;&amp;#039;Mandelblütenkönigin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mandelblütenprinzessin&amp;#039;&amp;#039; gewählt werden, zieht alljährlich viele Menschen an, die das Erwachen der Natur nach dem Winter feiern wollen. Als eine der frühesten Veranstaltungen im Jahr gehört das Mandelblütenfest mittlerweile zu den großen [[Weinfest]]en der Region. Der genaue Termin (März/Anfang April) ist vom Eintritt der Mandelblüte abhängig und kann sich daher von Jahr zu Jahr verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Feste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr zu Pfingsten wird der &amp;#039;&amp;#039;Loblocher Weinzehnt&amp;#039;&amp;#039; gefeiert. Der Termin für die &amp;#039;&amp;#039;Weinkerwe&amp;#039;&amp;#039; ist das dritte Augustwochenende. Im Oktober findet der &amp;#039;&amp;#039;Gimmeldinger Herbst&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Reine Listen mit Vereinsnamen sind unerwünscht!&lt;br /&gt;
Im Ortsartikel soll die Relevanz der aufgeführten Vereine dargestellt werden. Mindestens folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:&lt;br /&gt;
Was ist das Vereinsziel, welche Aktivitäten werden angeboten? Seit wann existiert der Verein? Wie viele Mitglieder hat er? Warum ist der Verein für den Ort bedeutend/relevant? (WP:FVS)&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Gesangverein 1845 Gimmeldingen&lt;br /&gt;
* Landjugend Mußbach-Gimmeldingen&lt;br /&gt;
* [[Pfälzerwald-Verein]], Ortsgruppe Gimmeldingen&lt;br /&gt;
* Trachtengruppe Gimmeldingen&lt;br /&gt;
* TV 1883 Gimmeldingen (Aerobic, Badminton, Fußball, Gymnastik, Kinder- und Seniorenturnen, Koronarsport, Kraftsport, Kinder stark machen, Leichtathletik, Nordic-Walking, Tennis)&lt;br /&gt;
* Verkehrs- und Verschönerungsverein Gimmeldingen&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Westlich des Ortes, wo der Mußbach das Gebirge verlässt, befinden sich der Fußballplatz und die alte Sporthalle des TV&amp;amp;nbsp;Gimmeldingen. Gemeinsam mit dem Nachbarort Königsbach wird das nördlich von Gimmeldingen liegende &amp;#039;&amp;#039;Sportzentrum am Hildenbrandseck&amp;#039;&amp;#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikolauskirche gimmeldingen019.jpg|mini|Weinberg innerhalb von Lobloch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptzweig der [[Landwirtschaft]] ist der [[Weinbau in Deutschland|Weinbau]], da die günstigen klimatischen Verhältnisse die Produktion hochwertiger [[Wein]]e ermöglichen. Bekannteste [[Lage (Weinbau)|Lage]] ist die [[Gimmeldinger Meerspinne]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;WOL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Weinlagen in Rheinland-Pfalz - Stand Herbst 2020|hrsg=Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz|url=https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf|zugriff=2021-08-06|archiv-datum=2021-08-06|archiv-url=https://web.archive.org/web/20210806221001/https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf|offline=ja|archiv-bot=2025-05-15 04:09:33 InternetArchiveBot}} (PDF, 0,7 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;, die mittlerweile von der [[Lage_(Weinbau)#Einzellage|Einzel-]] zur [[Lage (Weinbau)#Großlage|Großlage]] umgestuft wurde. Obwohl von Marketingleuten eine [[Kreuzspinnen|Kreuzspinne]] als Symbol eingeführt wurde, hat der Name nichts mit dem [[Gliederfüßer|Gliedertier]] zu tun. Der Begriff leitet sich von der pfälzischen Mundartaussprache für einen [[Anspannung|Mehrspänner]], einem Pferdefuhrwerk mit mehr als einem Pferd ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere namhafte Gimmeldinger Weinlagen sind z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Mandelgarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info4&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1849 Gimmeldinger Mandelgarten - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 26. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Schlössel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info3&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1850 Gimmeldinger Schlössel - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 26. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Kapellenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info2&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1870 Gimmeldinger Kapellenberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 26. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Biengarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1869 Gimmeldinger Biengarten - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 26. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Außer Weintrauben reifen im Freiland auch [[Mandelbaum|Mandeln]], [[Edelkastanie|Esskastanien]], [[Echte Feige|Feigen]] und [[Zitruspflanzen|Zitrusfrüchte]], [[Gemüsespargel|Spargel]] wird ebenfalls angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gimmeldingen wird das [[Weingut Christmann]] betrieben, dessen Inhaber [[Steffen Christmann]] seit 2007 Präsident des [[Verband Deutscher Prädikatsweingüter|Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter]] (VDP) ist. Die &amp;#039;&amp;#039;Winzergenossenschaft Gimmeldingen&amp;#039;&amp;#039; ging 1972 in der [[Weinbiet Manufaktur]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steinbruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbruchweg - Gimmeldingen - geo.hlipp.de - 15766.jpg|mini|hochkant|Steinbruchweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Gemeinde&amp;amp;shy;[[steinbruch]] von Gimmeldingen war spätestens seit 1830 in Betrieb und wurde um 1960 endgültig aufgegeben. Eine nordostexponierte Wand, die 180&amp;amp;nbsp;m breit und 20&amp;amp;nbsp;m hoch ist und zahlreiche Längs- und Querklüfte aufweist, wurde 2007 in einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Neustadt, des Naturschutzes und regionaler Kletterer-Organisationen zum Klettergarten ausgebaut. Mit etwa 60&amp;amp;nbsp;Kletterrouten (Wand-, Platten-, Riss- und Verschneidungskletterei vom 2.&amp;amp;nbsp;bis 9.&amp;amp;nbsp;Grad) ist die Anlage der größte Klettersteinbruch im Pfälzerwald. Dort befinden sich auch Infotafeln zur [[Geologie]] des Geländes. Wie überall am Ostrand des Pfälzerwalds handelt es sich um ursprünglich roten [[Unterer Buntsandstein|Sandstein]], der gelblich ausgeblichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] und bis weit in die Neuzeit wurden mit dem Wasser des Mußbachs im [[Gimmeldinger Tal]] zwölf [[Mußbach (Rehbach)#Mühlen|Mühlen]] betrieben, davon sechs in Gimmeldingen. Alle Standorte sind heute über einen &amp;#039;&amp;#039;Mühlenwanderweg&amp;#039;&amp;#039; verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gimmeldingen.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gimmeldingen.de/zu-gast-bei-uns/gaestefuehrungen/die-muehlenwanderung.html |titel=Die Mühlenwanderung |hrsg=gimmeldingen.de |abruf=2021-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die überregionale Verkehrsanbindung Gimmeldingens erfolgt (durch Mußbach hindurch) über die [[Bundesautobahn 65|Autobahn&amp;amp;nbsp;65]], Anschlussstelle 12 Neustadt-Nord, in die Richtungen [[Ludwigshafen am Rhein]] und [[Karlsruhe]]. Kleinräumige Verbindungsstraßen gibt es nach Neustadt sowie zu den benachbarten weiteren Ortsteilen Haardt und Königsbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anschluss an die [[Pfälzische Nordbahn]] Neustadt–[[Bad Dürkheim]]–[[Monsheim]] besteht in Mußbach nahe der Grenze zu Gimmeldingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft ist der [[Tourismus]] ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Vor allem Winzerbetriebe bieten auch Zimmer an, die Gastronomie wirbt mit –&amp;amp;nbsp;teilweise gehobener –&amp;amp;nbsp;[[Pfälzer Küche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort verlaufen der [[Pfälzer Mandelpfad]] und ein [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|Wanderweg, der mit einem weiß-roten Balken]] markiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Peter Koch (Maler, 1874)|Peter Koch]] (1874–1956), Maler, Bürgermeister von Gimmeldingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Johannes von Geissel]] (1796–1864): In der Gimmeldinger Annexe Lobloch geboren wurde der katholische Erzbischof von Köln (Amtszeit 1845–1864), Kardinal Johannes Baptist Jacob von Geissel. Gimmeldingen hat ihn mit einer Straßenwidmung im Loblocher Neubaugebiet geehrt, und in der Kurpfalzstraße (Nr.&amp;amp;nbsp;182) oberhalb der Nikolauskirche steht noch sein Geburtshaus mit einer Hinweistafel.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Ebel]] (1849–1931) war Maler und Plastiker.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Köhler (Jurist)|Alfred Köhler]] (1883–1945) war Staatsanwalt und Richter in Kaiserslautern, am Volksgerichtshof und am OLG Stettin.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stolleis]] (1906–1986) führte in Mußbach an der Grenze zu Gimmeldingen das Weingut [[Carl-Theodor-Hof]] und war in der Zeit des Nationalsozialismus Bürgermeister von Landau, dann Oberbürgermeister von Ludwigshafen. Sein Sohn war der Rechtshistoriker [[Michael Stolleis]] (1941–2021).&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wiedemann (Künstler)|Fritz Wiedemann]] (1920–1987), expressionistischer Maler und Bildhauer, eröffnete 1967 in Mußbach die Weinstube „Eselsburg“, die er mit selbstgefertigten skurrilen Steinskulpturen ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Georg Dürrschmidt]] (* 1958), Politiker (CDU), wuchs in Gimmeldingen auf.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Frey (Politiker)|Matthias Frey]] (* 1964), Politiker (FDP), wuchs in Gimmeldingen auf und ist Mitglied des Ortsbeirats. Seit Mai 2021 ist er Staatssekretär im Ministerium der Justiz in Mainz. &lt;br /&gt;
* [[Steffen Christmann]] (* 1965) wuchs in Gimmeldingen auf und betreibt hier das [[Weingut Christmann|Familienweingut A.&amp;amp;nbsp;Christmann]]. Seit 2007 ist er Präsident des Verbandes der Deutschen Prädikatsweingüter (VDP).&lt;br /&gt;
* [[Susanne Nett]] (* 1974) war unter ihrem Mädchennamen Völker die 50. [[Deutsche Weinkönigin]]. Sie eröffnete zusammen mit ihrem Ehemann vor Ort ein Restaurant mit Landhotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alfred Sitzmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Führer durch Gimmeldingen: ein Wegweiser zu den Sehenswürdigkeiten zwischen Meerspinne und Weinbiet mit Bildern aus alter und neuer Zeit&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verkehrs- und Verschönerungsverein Gimmeldingen&lt;br /&gt;
   |Ort=Neustadt an der Weinstraße&lt;br /&gt;
   |Datum=1993}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Reinhold Schneider, Alfred Sitzmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Gimmeldingen, Chronik eines Weindorfes&lt;br /&gt;
   |Datum=1997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[SWR Fernsehen]], Landesschau Rheinland-Pfalz: [http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=2744216/12n2950/index.html Kurzporträt von Gimmeldingen mit Filmbeitrag]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://gimmeldingen-wstr.de/ |wayback=20131223001819 |text=Private Website über Gimmeldingen}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o316000000500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=24&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=438584&amp;amp;y=5469611&amp;amp;marker Lage und Höhe von Gimmeldingen] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}. Abgerufen am 6. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gliederung von Neustadt an der Weinstraße}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4093527-9|VIAF=235047718}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der kreisfreien Stadt Neustadt an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Neustadt an der Weinstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Neustadt an der Weinstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>