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	<title>Gimel VD - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gimel_VD&amp;diff=280381&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peteremueller: Gr, cons. temp., Typos, Format</title>
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		<updated>2025-01-10T15:31:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gr, cons. temp., Typos, Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|VD|Waadt|Gimel}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Gimel&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Gimel 2021 2.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Gimel COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Gimel.jpeg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Gimel&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VD&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Morges (Bezirk)|Morges]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Morges&lt;br /&gt;
| BFS = 5428&lt;br /&gt;
| PLZ = 1188&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.507793&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.30971&lt;br /&gt;
| HÖHE = 730&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 18.89&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gimel.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gimel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ʒimɛl}}], im einheimischen [[frankoprovenzalisch]]en [[Dialekt]] [{{IPA|(a) ʣəˈmœː}}])&amp;lt;ref name=&amp;quot;np&amp;quot;&amp;gt;Chantal Schüle-Marro, &amp;#039;&amp;#039;Gimel VD (Aubonne)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG)&amp;#039;&amp;#039;, Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;388.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde]] im Distrikt [[Morges (Bezirk)|Morges]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Waadt]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gimel liegt auf {{Höhe|730|CH}}, sechzehn Kilometer westlich der Bezirkshauptstadt [[Morges]] (Luftlinie). Das Haufendorf erstreckt sich leicht erhöht über dem Tal der &amp;#039;&amp;#039;Saubrette&amp;#039;&amp;#039;, am [[Jurasüdfuss]] und auf dem vorgelagerten Jurafussplateau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 18,9&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Jurasüdhangs und des Waadtländer Juras. Der südliche Gemeindeteil wird von der Talniederung der Saubrette, eines Seitenbachs der [[Aubonne (Fluss)|Aubonne]], eingenommen. Ganz im Süden umfasst das Gebiet einen kleinen Abschnitt des Jurafussplateaus mit dem &amp;#039;&amp;#039;Bois des Ursins&amp;#039;&amp;#039; und dem Bach [[Ruisseau des Rotières]] (bildet teilweise die Südgrenze). Daneben besitzt Gimel einen kleinen Anteil am Tal &amp;#039;&amp;#039;Prévondavaux&amp;#039;&amp;#039;, das einst dem [[Eiszeitalter|eiszeitlichen]] [[Rhonegletscher]] als Schmelzwasserrinne diente. Nach Norden erstreckt sich der Gemeindeboden über den &amp;#039;&amp;#039;Mont Chaubert&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1090|CH}}), eine dem Jura vorgelagerte Waldhöhe, und das dicht bewaldete Quellgebiet des [[Toleure]] bis auf den Kamm der [[Antiklinale]] der [[Mont Tendre|Mont-Tendre-Kette]]. Die Nordgrenze verläuft auf dem Pass [[Col du Marchairuz]] und über die &amp;#039;&amp;#039;Monts de Bière&amp;#039;&amp;#039;, auf denen mit {{Höhe|1490|CH}} der höchste Punkt von Gimel erreicht wird. Die einzige grössere Waldlichtung auf dem Kamm ist der &amp;#039;&amp;#039;Pré d’Aubonne&amp;#039;&amp;#039;, eine typische Jurahochweide mit den einzeln oder in Gruppen stehenden [[Fichten]]. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 5 % auf Siedlungen, 62 % auf Wald und Gehölze, 32 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Gimel gehören die Weiler &amp;#039;&amp;#039;La Rosière&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|731|CH}}), &amp;#039;&amp;#039;Sept-Fontaines&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|741|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Bauloz&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|840|CH}}), alle am Hang des Mont Chaubert gelegen, sowie zahlreiche Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Gimel sind [[Bière]], [[Saubraz]], [[Aubonne VD|Aubonne]], [[Essertines-sur-Rolle]], [[Saint-Oyens]], [[Longirod]], [[Saint-George]] und [[Le Chenit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-VD|5428}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-VD|TIMESTAMP}}) gehört Gimel zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 88,7 % französischsprachig, 2,7 % deutschsprachig und 2,4 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Gimel belief sich 1850 auf 820 Einwohner, 1900 auf 797 Einwohner. Seither wurde ein kontinuierlicher Anstieg der Bevölkerungszahl verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Gimel war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Heute spielt die Landwirtschaft als Erwerbszweig der Bevölkerung nur noch eine untergeordnete Rolle. Auf den landwirtschaftlichen Flächen am Jurafuss herrscht [[Ackerbau]] vor, während auf den Hochlagen [[Viehzucht]] und [[Milchwirtschaft]] betrieben wird. Aufgrund der grossen Waldfläche hat auch die [[Forstwirtschaft]] eine gewisse Bedeutung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Gewerbe (Handwerksbetriebe) und im Dienstleistungssektor vorhanden. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die in den grösseren Orten entlang des Genfersees ihrer Arbeit nachgehen.&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Arbeitgeber ist auch das Hôpital psychogériatrique de Gimel, in welchem 80 Patienten von 110 Angestellten betreut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse, die von [[Aubonne VD|Aubonne]] via Gimel über den [[Col du Marchairuz]] in das [[Vallée de Joux]] führt. Gimel ist durch die Postautolinien nach [[Nyon]], [[Rolle VD|Rolle]] und [[Aubonne VD|Aubonne]] mit den Orten am Genfersee verbunden, ein weiterer Postautokurs verkehrt via [[Bière]] nach [[L’Isle VD|L’Isle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Gimel Endstation der elektrischen [[Strassenbahn Rolle–Gimel|Überlandtramlinien Rolle – Gimel]] (RG, 1898 bis 1938 in Betrieb) und [[Allaman-Aubonne-Gimel|Allaman – Aubonne – Gimel]] (AAG, 1898 bis 1950 in Betrieb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gimel kann auf eine sehr lange Siedlungstradition zurückblicken. Auf dem Gemeindegebiet wurden Schalensteine aus dem [[Neolithikum]], Spuren aus der [[Bronzezeit]], [[eisenzeit]]liche Gräber und Reste einer [[Römisches Reich|römischen]] Niederlassung gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 979 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gemella&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Gimellis&amp;#039;&amp;#039; (1051), &amp;#039;&amp;#039;Gemes&amp;#039;&amp;#039; (1139), &amp;#039;&amp;#039;Gimelz&amp;#039;&amp;#039; (1172), &amp;#039;&amp;#039;Gimez&amp;#039;&amp;#039; (1265), &amp;#039;&amp;#039;Gemels&amp;#039;&amp;#039; (1285), &amp;#039;&amp;#039;Gemello&amp;#039;&amp;#039; (1299) und &amp;#039;&amp;#039;Gymelz&amp;#039;&amp;#039; (1494). Der Ortsname ist auf das lateinische Wort &amp;#039;&amp;#039;gemella&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Zwilling)&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet von Gimel hatten im [[Mittelalter]] zunächst die Abtei [[Saint-Maurice VS|Saint-Maurice]], danach das Kloster [[Kloster Romainmôtier|Romainmôtier]] reichen Grundbesitz. Wahrscheinlich kam das Dorf 1357 an die Herren von Aubonne. Seit der Eroberung der Waadt durch [[Bern]] im Jahr 1536 teilte Gimel die Geschicke von Aubonne und kam 1701 an die Landvogtei Aubonne. Es bildete darin einen eigenen Gerichtshof. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der [[Helvetik]] zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsverfassung]] im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Aubonne zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Gimel zu einem Kur- und Badeort, nachdem eine alkalische Quelle entdeckt worden war. Dies führte auch zur Verkehrserschliessung mit zwei elektrischen Bahnen von Rolle und Aubonne her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die bereits im 12. Jahrhundert erwähnte Pfarrkirche Saint-Pierre erfuhr im 17. Jahrhundert eine Umgestaltung. Noch aus dem Mittelalter stammt das Pfarrhaus, das 1956 renoviert wurde. Im Ortskern sind einige Bauernhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Gimel, Switzerland|Gimel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gimel.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Gimel (französisch)]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2298|Gimel|Autor=Germain Hausmann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville2/gimel.html Luftaufnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Morges}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gimel VD| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 979]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peteremueller</name></author>
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