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	<title>Gilserhof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gilserhof&amp;diff=2327337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-19T11:57:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gilserhof&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Borken (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Borken&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/2/23.383804/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/19/3.697357/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 200&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.19&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 20&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1928&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34582&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05682&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gilserhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gehöft]] in der [[Gemarkung]] des Stadtteils [[Pfaffenhausen (Borken)|Pfaffenhausen]] der Stadt [[Borken (Hessen)|Borken]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Schwalm-Eder-Kreis]]. Die ehemalige Gemarkung Gilserhof umfasst eine Fläche von 119 Hektar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Zwischen [[Staatsdomäne Marienrode|Marienrode]] und Pfaffenhausen entspringt der [[Gilserbach]] ({{Coordinate|EW=9.2993|NS=51.0261|type=landmark|region=DE-HE|text=Quelle|name=Quelle Gilsbach}}) (auch Gilsbach, Gilser Bach), der westlich an Gilserhof vorbei durch [[Singlis]] fließt und schließlich in der [[Schwalm (Eder)]] mündet. Auf dem Hof leben heute circa 20 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Orts erfolgte am 16. August 1237 in einer Abtretungsurkunde des [[Johannesberg (Bad Hersfeld)#Geschichte|Klosters Johannesberg]] bei [[Bad Hersfeld|Hersfeld]], in der es dem [[Kloster Hardehausen]] eine [[Manse]] in &amp;#039;&amp;#039;Gelczenhusen&amp;#039;&amp;#039; überließ (Urkunde 41 des Klosters Hardehausen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Westfälisches Urkundenbuch|Westfälisches Urkunden-Buch]] |TitelErg=Die Urkunden des Bisthums Paderborn vom J. 1201–1300 |Hrsg=[[Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens|Verein für Geschichte und Alterthumskunde Westfalens]] |Band=Vierter Band |Verlag=Regensberg’schen Buchhandlung |Ort=Münster |Datum=1894 |Seiten=168 f. |Kommentar=Nummer 258 |Online=[https://ia600405.us.archive.org/34/items/Westflisches_Urkunden_Buch_Die_Urkunde-4-1/Westflisches_Urkunden_Buch_Die_Urkunde-4-1.pdf web.archive.org] |Format=PDF |KBytes=42300 |Abruf=2021-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort war ursprünglich vermutlich Eigentum der Herren von Borken und gehörte wohl zur Gemeinde [[Freudenthal (Borken)|Freudenthal]]. Er erscheint danach wiederholt in Urkunden bezüglich Veränderungen der örtlichen Besitzverhältnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;In erhaltenen Urkunden wurde Gilserhof unter den folgenden Namen erwähnt: 1344 Gelzenhusin, 1492 Geltzhusen, um 1570 Geltzenhaussenn, 1574 und 1585 Geiltzenhausen, 1658 Geizenhausen, 1688 Gelßenhausen, 1705 Gilsenhausen, 1724 Gilsenhoff und ab 1747 Gilserhof ({{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63400112003|titel=Gilserhof, Schwalm-Eder-Kreis}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; So schenkte Berthold von [[Felsberg (Hessen)|Felsberg]] im Jahre 1253 dem [[Kloster Breitenau]] einen Wald und vier [[Hufe]]n zu Gilserhof, und 1286 kaufte die [[Deutschordensballei Hessen]] in [[Marburg]] einen Wald zu Gilserhof. Mit dem Aussterben der Herren von Borken kam der Ort dann wohl in [[Landgrafschaft Hessen|landgräflich hessischen]] Besitz. Im 15. Jahrhundert sind [[Lehnswesen|Belehnungen]] der Landgrafen an ihre Gefolgsleute Hartrad von Alnhusen und Elger von [[Dalwigk (Adelsgeschlecht)|Dalwigk]] mit Wiesen in Gilserhof beurkundet. Im 16. und 17. Jahrhundert gehörte der Gilserhof zum Burgsitz der Herren von [[Urff (Adelsgeschlecht)|Urff]] in Borken. Gegen Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1647) fiel die Siedlung [[Wüstung|wüst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1653 kaufte der 1593 in Borken geborene Generalleutnant [[Johann von Geyso]] den Ort mitsamt dem benachbarten Freudenthal, und schon 1658 wird wieder von einem bewirtschafteten Hof geschrieben. Geyso verlegte den Sitz des adligen Gerichts Freudenthal nach „Gelzenhausen“. Nach seinem Tod im Jahre 1661 kamen der Hof und das Gericht an Johann Friedrich von [[Boyneburg (Adelsgeschlecht)|Boyneburg]], der Geysos Tochter Elisabeth geheiratet hatte und das Gut verpachtete. Ein Prozess 1688/89 führte zu dem Ergebnis, dass das Gericht Gelzenhausen nie im Besitz derer von Geyso gewesen sei, sondern immer zu Stadt und Amt Borken gehört habe. 1705 wurde Heinrich/Henrich von [[Baumbach (Adelsgeschlecht)|Baumbach]] durch Landgraf [[Karl (Hessen-Kassel)|Karl]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] mit dem Gilserhof belehnt. Durch die Heirat seiner Witwe mit dem Major Johann Otto von Holwegen kam der Hof mit dem Gericht 1714 an diesen. Auf ihn folgten Johann Friedrich von Brinck, dann im Jahre 1750 durch Kauf Christian Heinrich von Baumbach (der 1735 bereits Freudenthal gekauft hatte), dann Johann Ludwig von Baumbach († 1793) und schließlich Karl Ludwig von Baumbach († 1848). Dessen Nachkommen wanderten nach [[Vereinigte Staaten|Amerika]] aus, und der Gilserhof war um 1850/60 im Besitz des [[Kloster Kaufungen#Aufhebung und Nachspiel|Ritterschaftlichen Stifts Kaufungen]], das ihn an den Amtsrat Deichmann aus [[Lembach (Homberg)|Lembach]] verpachtete. Seit dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde der Hof mehrmals verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. Jahrhundert bis zur Annexion [[Kurfürstentum Hessen|Kurhessens]] durch [[Preußen]] im Jahre 1866 gehörte der Gilserhof zum [[Landgrafschaft Hessen|landgräflich-hessischen]] [[Amt Borken]]. Während des [[Napoléon Bonaparte|napoleonischen]] [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]] (1807–1813) gehörte er zum [[Kanton Borken|Kanton und Friedensgericht Borken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 war der Gilserhof nach [[Singlis]] eingepfarrt; seit 1780 gehört er zur Pfarre Freudenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde die Gemarkung Gilserhof mit der von Pfaffenhausen zusammengelegt. Mit der Eingemeindung von Pfaffenhausen zur Stadt Borken 1971 kam auch der Gilserhof zu Borken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Starck]] (* 1790 in Gilserhof; † 1864 in Hanau), Generalmajor und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung &lt;br /&gt;
* [[Philipp Deichmann]] (* 1889 in Gilserhof; † 1962 in Koblenz), Landrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Werner Ide |Titel=Von Adorf bis Zwesten |TitelErg=Ortsgeschichtliches Taschenbuch für den Kreis Fritzlar-Homberg |Verlag=A. Bernecker-Verlag |Ort=Melsungen |Datum=1972}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Albrecht Greule]], Sabine Hackl-Rössler |Titel=Deutsches Gewässernamenbuch |TitelErg=Etymologie der Gewässernamen und der dazugehörigen Gebiets-, Siedlungs- und Flurnamen |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2004 |Seiten=175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63400112003|titel=Gilserhof, Schwalm-Eder-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63400112003|titel=Gilserhof, Schwalm-Eder-Kreis | datum=2014-06-11}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Borken (Hessen))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gutshof in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1237]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Schwalm-Eder-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Borken (Hessen))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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