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	<title>Gilly VD - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ARK: Infobox: Wappen revidiert</title>
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		<updated>2024-08-14T18:12:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox: Wappen revidiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|VD|Waadt|Gilly}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Gilly&lt;br /&gt;
| BILD = Swiss-Gilly-village.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Gilly&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Gilly 2021.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Gilly COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VD&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Nyon (Bezirk)|Nyon]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Nyon&lt;br /&gt;
| BFS = 5857&lt;br /&gt;
| PLZ = 1182&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.45751&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.296099&lt;br /&gt;
| HÖHE = 484&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.76&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gilly.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gilly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ʒiji}}], im einheimischen [[frankoprovenzalisch]]en [[Dialekt]] [{{IPA|ʒiʎiː}}])&amp;lt;ref name=fc&amp;gt;Florence Cattin, &amp;#039;&amp;#039;Gilly VD (Rolle)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG)&amp;#039;&amp;#039;, Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;387f.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde]] im Distrikt [[Nyon (Bezirk)|Nyon]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Waadt]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gilly liegt auf {{Höhe|484|CH}}, 10 km nordnordöstlich des Bezirkhauptortes [[Nyon]] (Luftlinie). Das Weinbauerndorf erstreckt sich leicht erhöht am unteren Südhang der Waadtländer Côte, in aussichtsreicher Lage rund 100 m über dem Seespiegel des [[Genfersee]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 7,8 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der Waadtländer Côte. Der Gemeindeboden erstreckt sich vom Uferrandstreifen des Genfersees nach Norden auf das Plateau am Fuss der Waadtländer Côte. Daran schliesst sich der Steilhang der Côte beidseits des Baches &amp;#039;&amp;#039;Flon de Vincy&amp;#039;&amp;#039; an. In die Hochfläche oberhalb der Côte ist der Talkessel des Flon de Vincy eingetieft. Der höchste Punkt von Gilly wird mit {{Höhe|895|CH}} im Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;Le Saugey&amp;#039;&amp;#039; erreicht. Die westliche Grenze bildet der Bach &amp;#039;&amp;#039;Merdasson&amp;#039;&amp;#039;, der ebenfalls in seinem Quellgebiet durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] im Lauf der Zeit einen tiefen Talkessel eingegraben hat, die &amp;#039;&amp;#039;Combe de Bursins&amp;#039;&amp;#039;, von welcher der östliche Talhang noch zu Gilly gehört. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 9 % auf Siedlungen, 35 % auf Wald und Gehölze und 56 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Gilly gehören der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Vincy&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|534|CH}}) am Hang der Côte westlich des Baches Flon de Vincy sowie zahlreiche Weingüter und Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Gilly sind [[Bursinel]], [[Bursins]], [[Burtigny]], [[Essertines-sur-Rolle]], [[Tartegnin]] und [[Rolle VD|Rolle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-VD|5857}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-VD|TIMESTAMP}}) gehört Gilly zu den kleineren Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 83,1 % französischsprachig, 6,1 % deutschsprachig und 3,9 % englischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Gilly belief sich 1850 auf 622 Einwohner, 1900 auf 646 Einwohner. Nachdem die Bevölkerung bis 1960 auf 507 Einwohner abgenommen hatte, wurde seither wieder eine steigende Tendenz beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Gilly war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Noch heute spielt die Landwirtschaft als Erwerbszweig der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Am gesamten Hang der Côte unterhalb einer Höhe von 550 bis {{Höhe|600|CH}} wird [[Weinbau]] betrieben. Auf dem Plateau am Hangfuss herrschen auf den fruchtbaren Böden [[Ackerbau]] und [[Obstbau]] vor. Weitere Arbeitsplätze sind im Gewerbe und vor allem im Dienstleistungssektor vorhanden. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich der östliche Teil der Anlagen der Raststätte La Côte an der Autobahn [[A1 (Schweiz)|A1]] (Genf-Lausanne). In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf dank seiner attraktiven Lage zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige arbeiten auswärts und pendeln teilweise bis in die Städte [[Lausanne]] und [[Genf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Sie liegt etwas oberhalb der Hauptstrasse, die von [[Nyon]] entlang den Hängen der Côte nach [[Aubonne VD|Aubonne]] führt. Durch den Postautokurs, der von [[Gland VD|Gland]] nach [[Rolle VD|Rolle]] verkehrt, ist Gilly an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden. Am 14. April 1858 wurde der Abschnitt von [[Morges]] nach [[Coppet]] der Eisenbahnlinie Lausanne-Genf in Betrieb genommen. Der Bahnhof Gilly-Bursinel liegt knapp ausserhalb des Gemeindegebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1179 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Jusliaco&amp;#039;&amp;#039;, 1228 erschien die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gillie&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname ist vermutlich auf den gallorömischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Gillius&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen. Auf dem Gemeindegebiet hatte im [[Mittelalter]] das [[Kloster Romainmôtier]] reichen Grundbesitz. Gilly unterstand seit dem 14. Jahrhundert nacheinander den Herren von Rolle, von Vincy und von Mont-le-Grand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eroberung der Waadt durch [[Bern]] im Jahr 1536 kam Gilly unter die Verwaltung der Vogtei [[Morges]], wobei es einen eigenen Gerichtshof besass. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der [[Helvetik]] zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsverfassung]] im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Rolle zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Gilly}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit dem 13. Jahrhundert ist eine Kirche von Gilly erwähnt. Die heutige Pfarrkirche wurde 1883 etwas ausserhalb des Ortes neu erbaut.&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/Vaud/chateau/vincy.html Das Schloss von Vincy] stammt in seiner heutigen Gestalt von 1724, 1793 wurde es im Stil des [[Klassizismus]] umgestaltet. Es steht an der Stelle eines mittelalterlichen Schlosses, das 1530 von den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] zerstört wurde. Das von zwei niedrigen Flügeln flankierte Schloss war Aufenthaltsort von [[Voltaire]] und [[Alphonse de Lamartine|Lamartine]].&lt;br /&gt;
* Westlich des Ortes steht [http://www.swisscastles.ch/Vaud/chateau/stvincent.html das Schloss Saint-Vincent], im 19. Jahrhundert im Besitz des hanseatischen Ministerresidenten in Paris [[Vincent Rumpff (Diplomat)|Vincent Rumpff]].&lt;br /&gt;
* Nahe dem Ufer des Genfersees befindet sich der klassizistische Bau des Schlosses Beaulieu (1812–26).&lt;br /&gt;
* Im alten Ortskern von Gilly sind zahlreiche charakteristische Weinbauernhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Bissegger: &amp;#039;&amp;#039;Les monuments d’art e d’histoire du Canton de Vaud, Tome VII: Rolle et son district.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2012 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 120) ISBN 3-7643-1208-4. S.&amp;amp;nbsp;140–175.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gilly VD}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gilly.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Gilly (französisch)]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2602|Gilly|Autor=Germain Hausmann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville2/gilly.html Luftaufnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Nyon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1179]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ARK</name></author>
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