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	<title>Gila cypha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:52:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gila_cypha&amp;diff=1289571&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;H-stt: /* Schutzstatus und Naturschutzmaßnahmen */ update</title>
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		<updated>2025-10-01T19:54:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schutzstatus und Naturschutzmaßnahmen: &lt;/span&gt; update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Gila cypha&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Robert Rush Miller|Miller]], 1946)&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Gila (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Gila&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Weißfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Leuciscidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Karpfenfischähnliche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cyprinoidei&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Karpfenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cypriniformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_LinkName  = Otophysi&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Otophysa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Gila cypha.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gila cypha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Englische Sprache|Engl.]]: humpback chub) ist ein [[Fische|Fisch]] aus der Familie der [[Weißfische]] in Nordamerika. Er kommt nur noch in kleinen isolierten Abschnitten des &amp;#039;&amp;#039;[[Colorado River]]&amp;#039;&amp;#039;-Flusssystem, darunter vor allem im [[Grand-Canyon-Nationalpark]] vor. Der Nebenfluss [[Little Colorado River]] ist das beste Laichrevier. Die [[Art (Biologie)|Art]] steht in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] nach dem &amp;#039;&amp;#039;[[Endangered Species Act]]&amp;#039;&amp;#039; unter dem [[Artenschutz]] des Bundes und wird vom [[United States Fish and Wildlife Service]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Exemplar wurde 1942 von Robert Rush Miller zufällig in der Sammlung der Nationalparkverwaltung gefunden und von ihm 1946 als eigene Art beschrieben&amp;lt;ref&amp;gt;R. R. Miller, &amp;#039;&amp;#039;Gila cypha, a remarkable new species of cyprinid fish from the Colorado River in Grand Canyon, Arizona&amp;#039;&amp;#039;. In: Journal of the Washington Acadademy of Sciences, Volume 36, No. 12, p. 409–415.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Fisch war 1932 von einem Park-Mitarbeiter im &amp;#039;&amp;#039;Bright Angel Creek&amp;#039;&amp;#039; geangelt, präpariert und in die Sammlung aufgenommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Carother, Bryan Brown, &amp;#039;&amp;#039;The Colorado River through Gand Canyon&amp;#039;&amp;#039;, University of Arizona Press, 1991, ISBN 0-8165-1232-9, p. 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gila cypha&amp;#039;&amp;#039; ist von schlanker Form mit einem grauen oder oliv-farbenen Rücken und silbernen Flanken und einem weißen Bauch. Er hat ein schnabelförmiges Maul, dessen Oberlippe einen deutlichen Überstand aufweist. Der Kopf ist flach, die Wangen hohl. Die Art ist gekennzeichnet durch den im englischen namensgebenden Buckel, der über den [[Kiemen]] beginnt und bis zum Ansatz der [[Rückenflosse]] reicht. Diese ist wie alle Flossen lang und deutlich ausgeprägt. In der Laich-Saison färben sich die Kiemendeckel und die Flossen rosa bis rot. Er wird bis zu 38&amp;amp;nbsp;cm groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ernährt sich von [[Gliederfüßer]]n, kleineren Fischen, [[Kieselalge]]n, [[Plankton]] und [[Algen]].  Er stellt keine besonderen Ansprüche an seinen normalen Lebensraum, schnelle und langsame Gewässer, Wassertiefen zwischen einem und 15&amp;amp;nbsp;m und Untergründe zwischen Sand und nacktem Fels werden angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Arten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gila cypha&amp;#039;&amp;#039; ist nahe verwandt mit &amp;#039;&amp;#039;[[Gila elegans]]&amp;#039;&amp;#039; (engl. Bonytail chub) und &amp;#039;&amp;#039;[[Gila robusta]] &amp;#039;&amp;#039; (engl. Roundtail chub).  Alle drei kommen im Flusssystem des Colorado Rivers vor, wobei &amp;#039;&amp;#039;G. cypha&amp;#039;&amp;#039; an die am schnellsten fließenden Gewässer, &amp;#039;&amp;#039;G. elegans&amp;#039;&amp;#039; an mittlere und &amp;#039;&amp;#039;G. robusta&amp;#039;&amp;#039; an langsame Flüsse angepasst ist. &amp;#039;&amp;#039;G. robusta&amp;#039;&amp;#039; kommt nur noch am Unterlauf des Colorado vor, er ist seit 1980 nach dem &amp;#039;&amp;#039;Endangered Species Act&amp;#039;&amp;#039; gelistet. &amp;#039;&amp;#039;G. elegans&amp;#039;&amp;#039; lebt in isolierten Vorkommen in verschiedenen Abschnitten des Colorado und mehreren Nebenflüssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Carother, Bryan Brown, &amp;#039;&amp;#039;The Colorado River through Gand Canyon&amp;#039;&amp;#039;, University of Arizona Press, 1991, ISBN 0-8165-1232-9, p. 96 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermehrung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gila cypha&amp;#039;&amp;#039; kann bis zu 35 Jahre alt werden und erreicht mit 2–3 Jahren die Geschlechtsreife. Er [[Laich|laicht]] in den Monaten Mai bis Juli. Dabei ist er auf ein sandiges oder felsiges Substrat angewiesen, nimmt wahrscheinlich aber auch kiesigen Untergrund an. Die Wassertiefe in den Laichgründen kann zwischen 1,80 und 3,80&amp;amp;nbsp;m liegen, die Fließgeschwindigkeit darf von 15 bis 30&amp;amp;nbsp;cm pro Sekunde reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ist dabei jedoch auf Wassertemperaturen über 14&amp;amp;nbsp;°C (bis 24&amp;amp;nbsp;°C mit größten Erfolgen bei 20&amp;amp;nbsp;°C) angewiesen, die in den schnell fließenden Gewässern unterhalb von [[Staudamm|Staudämmen]] und in Flüssen, die sich mangels [[Geschiebe]] eingetieft haben, nicht mehr erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Bestand ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich kam &amp;#039;&amp;#039;Gila cypha&amp;#039;&amp;#039; im Westen der USA in großen Teilen des Flusssystems des Colorado Rivers vor. Er war außer im Colorado selbst und dem Little Colorado im [[Green River (Colorado River)|Green River]], [[Yampa River]] und [[White River (Utah)|White River]] nachgewiesen. Seit dem Bau von [[Talsperren]] am Colorado, insbesondere dem [[Hoover Dam]], [[Glen Canyon Dam]] und der [[Staumauer]] am [[Flaming Gorge Reservoir]] wurden die Populationen zunächst isoliert und starben dann teilweise aus. Auf rund einem Drittel des ursprünglichen Verbreitungsgebiets ist die Art ausgestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;USFWS 2011, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Colorado River im Grand-Canyon-Nationalpark zwischen der Mündung des [[Paria River]] und nahe dem Ausgang des Canyons Lebensraum der einzigen größeren Population. Sie laicht nur im Little Colorado nahe dessen Mündung. Hier lebt rund 75 % der Gesamtpopulation. Sie wird als lebensfähig und selbsterhaltend eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;USFWS 2011, Seite 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolierte kleine Populationen sind auch oberhalb im &amp;#039;&amp;#039;Black Rocks Canyon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Westwater Canyon&amp;#039;&amp;#039; des Colorado, im &amp;#039;&amp;#039;Gray Canyon&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Desolation Canyon&amp;#039;&amp;#039; des Green Rivers und im &amp;#039;&amp;#039;Yampa Canyon&amp;#039;&amp;#039; des Yampa River erhalten.&amp;lt;ref name=blinn /&amp;gt; Sie gelten allerdings als stark überaltert und die Überlebensfähigkeit der Populationen sind fraglich.&amp;lt;ref name=shinumo /&amp;gt; Nach Auswertung der Daten von 2008 wurden die fünf Populationen im oberen Colorado River als nicht-selbsterhaltend eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;USFWS 2011, Seite 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtbestand der Art wurde 2001 auf unter 1500 adulte Exemplare geschätzt.&amp;lt;ref name=blinn&amp;gt;Dean W. Blinn, N. Leroy Poff: &amp;#039;&amp;#039;Colorado River Basin&amp;#039;&amp;#039;. In: Artur C. Benke, Colbert E. Cushing: &amp;#039;&amp;#039;Rivers of North America&amp;#039;&amp;#039;. Elsevier, 2005, ISBN 0-12-088253-1, Seite 493&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Shinumo Creek&amp;#039;&amp;#039;, einem weiteren Zufluss des Colorado Rivers im Grand-Canyon-Nationalpark, wurde 2009 eine kleine Population angesiedelt.&amp;lt;ref name=shinumo&amp;gt;National Park Service: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nps.gov/grca/naturescience/shinumotransloc.htm Grand Canyon National Park – Humpback Chub Translocation Experiment in Shinumo Creek]&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 24. August 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im Grand-Canyon-Nationalpark wurde seit 2011 eine weitere Population im &amp;#039;&amp;#039;Havasu Creek&amp;#039;&amp;#039; etabliert.&amp;lt;ref name=shinumo /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesamtbestand an &amp;#039;&amp;#039;Gila Cypha&amp;#039;&amp;#039; wird für 2008 mit zwischen 6000 und 10.000 Tieren angegeben,&amp;lt;ref name=gcmrc&amp;gt;USGS Grand Canyon Monitoring and Research Center: [http://www.gcmrc.gov/research_areas/humpback_chub/humpback_chub_default.aspx Humpback Chub], Stand November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; dies entspricht einem rund 50-prozentigem Anstieg zwischen der Bestandserfassung 2001 und 2008. Demnach sieht es so aus, als wäre der Rückgang der Population, der zwischen 1989 und 2001 beobachtet wurde, gestoppt und die Art stabilisiert. Mehr als 90 % des Bestandes leben im Little Colorado oder um dessen unmittelbaren Mündungsbereich im Colorado River.&amp;lt;ref name=gcmrc /&amp;gt; Für 2019 wird eine Population von 12.000 Tieren im Bereich des Little Colorado Rivers angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Yackulic, Julia B. Hull: [https://pubs.usgs.gov/fs/2019/3049/fs20193049.pdf Effects of Water Temperature, Turbidity, and Rainbow Trout on Humpback Chub Population Dynamics], United States Geological Survey Fact Sheet 2019-3049, September 2019, [[doi:10.3133/fs20193049]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gila cypha IMGP1312.jpg|mini|Junge Gila cyphas nach der Freilassung im Shinumo Creek]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Havasu Falls 1 md edit.jpg|mini|Wasserfall des Havasu Creek an der Mündung in den Colorado]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzstatus und Naturschutzmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gila cypha&amp;#039;&amp;#039; wurde 1967 als eine der ersten Arten in den [[Artenschutz]] des Bundes nach dem &amp;#039;&amp;#039;Endangered Species Conservation Act&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen und ging 1973 in den Schutz durch den nachfolgenden &amp;#039;&amp;#039;Endangered Species Act&amp;#039;&amp;#039; über. 1990 wurde ein koordinierter Plan zum Bestandserhöhung (&amp;#039;&amp;#039;Humpback Chub Recovery Plan&amp;#039;&amp;#039;) beschlossen und 1994 wurde sein verbleibender Lebensraum bestimmt und unter Beobachtung gestellt (&amp;#039;&amp;#039;final critical habitat&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Experimente mit gezielter Öffnung der Stautore des Glen-Canyon-Damms zur Flutung des Grand Canyons in den Jahren 1996, 2004, 2008 sowie im November 2012 und November 2013&amp;lt;ref&amp;gt;National Park Service: [http://www.nps.gov/grca/naturescience/hfe.htm High-Flow Experiment]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden speziell zum Schutz von &amp;#039;&amp;#039;Gila cypha&amp;#039;&amp;#039; unternommen. Die Hochwasser sollten Geschiebe zu [[Sandbank|Sandbänken]] und [[Uferzone]]n anlagern, in denen Flachwasserbereiche sich soweit erwärmen, dass die Art wieder im Colorado laichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 wurden 300 Tiere, die im Vorjahr im Little Colorado kurz nach dem Schlüpfen gefangen worden waren, im &amp;#039;&amp;#039;Shinumo Creek&amp;#039;&amp;#039; [[Auswilderung|ausgewildert]]. Der Bach wurde ausgewählt, weil er durch einen Wasserfall vom Colorado River getrennt ist, also nicht-heimische Fische des Colorados nicht in den Shinumo vordringen können, die den Laich gefährden würden. [[Regenbogenforelle]]n wurden nach Möglichkeit aus dem Shinumo Creek entfernt.&amp;lt;ref name=shinumo /&amp;gt; 2010, 2011 und 2013 folgten jeweils weitere Jungfische.&amp;lt;ref&amp;gt;National Park Service: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nps.gov/grca/parknews/second-translocation-of-endangered-humpback-chub-to-shinumo-creek-to-occur-in-late-june.htm Second Translocation of Endangered Humpback Chub to Shinumo Creek to Occur in Late June]&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 2. Juli 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2009 bis 2016 wurden jedes Jahr Jungtiere innerhalb des Little Colorado versetzt, flussaufwärts über einen Wasserfall bei Flusskilometer 14.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yackulic2021&amp;quot;&amp;gt;Yackulic, Van Haverbeke et al.: &amp;#039;&amp;#039;Assessing the population impacts and cost-effectiveness of a conservation translocation&amp;#039;&amp;#039;. In: Journal of Applied Ecology, Volume 58, Issue 8 (2021), S. 1602–1612. [[doi:10.1111/1365-2664.13908]] (auch: [https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/1365-2664.13908 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011, 2012 und 2013 wurde der Havasu Creek besetzt. Die Maßnahme wird durch [[Biomonitoring]] begleitet, die Tiere tragen passive [[Transponder]] unter der Haut, im Fluss wurden Antennen installiert. Erste Daten aus dem Juli 2009 lassen erwarten, dass sich der weit überwiegende Teil der Tiere innerhalb weniger Tage im neuen Lebensraum eingelebt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;National Park Service: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nps.gov/grca/parknews/news_2009-08-17_chub.htm Grand Canyon National Park – Preliminary Data Indicate Humpback Chub Translocation Successful to Date]&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 24. August 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weitere Entwicklung der Populationen waren vielversprechend.&amp;lt;ref name=shinumo /&amp;gt; Die Population im Shinumo Creek wurde im Mai 2014 ausgelöscht, als ein Feuer rund 10 % der Vegetation im Einzugsgebiet des Bachs verbrannte und der Bachlauf durch Asche geschädigt wurde. Ein Teil der im Shinumo Creek ausgewilderten Tiere war vor dem Feuer über den Wasserfall in den Colorado und den Mündungsbereich abgewandert, unter ihnen wurden im September 2020 Jungtiere nachgewiesen, so dass eine Reproduktion angenommen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;National Park Service: [https://www.nps.gov/grca/learn/nature/shinumotransloc.htm Grand Canyon National Park – Tributary Translocations], Bearbeitungsstand: Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umsiedelungsaktionen wurden 2021 als erfolgversprechende und im Vergleich zu anderen Maßnahmen kosteneffektive Methode eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yackulic2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maßnahmen, insbesondere die Flutung des Canyons, die Bekämpfung von nicht-einheimischen Arten im Mündungsbereich des Little Colorado Rivers und ein genereller Temperaturanstieg durch Trockenheit im letzten Jahrzehnt werden als Faktoren für die Bestandsstabilisierung angeführt.&amp;lt;ref name=gcmrc /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde die Art 2021 durch den US Fish and Wildlife Service von „endangered (stark gefährdet)“ auf „threatened (gefährdet)“ herabgestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;US fish and Wildlife Service: [https://www.fws.gov/species-publication-action/endangered-and-threatened-wildlife-and-plants-reclassification-2 Reclassification of the Humpback Chub From Endangered to Threatened], 18. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* US Fish &amp;amp; Wildlife Service: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.coloradoriverrecovery.org/documents-publications/foundational-documents/recoverygoals/HBC5-yearStatusReview.pdf Humpback chub (Gila cypha) 5-Year Review: Summary and Evaluation]&amp;#039;&amp;#039;, Upper Colorado River Endangered Fish Recovery Program 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gila cypha}}&lt;br /&gt;
* {{fishbase|g=Gila|s=cypha}}&lt;br /&gt;
* [http://ecos.fws.gov/tess_public/profile/speciesProfile.action?spcode=E000 U.S. Fish and Wildlife Service: Gila cypha]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2013.2&lt;br /&gt;
|ID= 9184&lt;br /&gt;
|ScientificName= Gila cypha &lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2012&lt;br /&gt;
|Assessor= NatureServe&lt;br /&gt;
|Download= 14. Dezember 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißfische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leuciscidae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H-stt</name></author>
	</entry>
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