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	<title>Giesenkirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:04:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Giesenkirchen&amp;diff=25216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (Apostroph ≠  Accent aigu ≠ Prime)</title>
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		<updated>2026-04-26T07:02:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (&lt;a href=&quot;/index.php/Apostroph&quot; title=&quot;Apostroph&quot;&gt;Apostroph&lt;/a&gt; ≠  &lt;a href=&quot;/index.php/Akut&quot; title=&quot;Akut&quot;&gt;Accent aigu&lt;/a&gt; ≠ &lt;a href=&quot;/index.php/Prime_(Typografie)&quot; title=&quot;Prime (Typografie)&quot;&gt;Prime&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Giesenkirchen-Mitte&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mönchengladbach&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Führt kein Wappen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Der Ortsteil Giesenkirchen führt kein eigenes Wappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.1587&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6.4922&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.319&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 8957&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moenchengladbach.de/fileadmin/user_upload/DEZ_I/I-2/Statistik__1_/sonstige_Downloads/Bev%C3%B6lkerung_nach_Stadtbezirken_und_Stadtteilen__12_2022.pdf |titel=Die Bevölkerung der Stadt Mönchengladbach am Ort der Hauptwohnung nach Stadtbezirken und Stadtteilen am 31.12.2022 |hrsg=Stadt Mönchengladbach |format=PDF |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41238&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02166&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = MG-Giesenkirchen-Mitte.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Giesenkirchen-Mitte im Stadtgebiet von Mönchengladbach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giesenkirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederfränkisch|dialektal]]: &amp;#039;&amp;#039;Jissekerreke&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil der Großstadt [[Mönchengladbach]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Es gehört zum Stadtbezirk [[Mönchengladbach Ost]]. Bis zum 22. Oktober 2009 war es ein eigenständiger Stadtbezirk von Mönchengladbach. Vorher gehörte der Ort zu [[Rheydt]], das 1975 zu Mönchengladbach eingemeindet wurde. Am 31. Dezember 2020 hatte Giesenkirchen insgesamt 15.291 Einwohner. Davon entfielen 8928 auf den Stadtteil Giesenkirchen-Mitte, 4303 auf Giesenkirchen-Nord und 2080 auf [[Schelsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Giesenkirchen 12000vChr bis 274nChr.jpg|mini|Steinzeitliche, keltische und römische Vergangenheit von Giesenkirchen zwischen 12.000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis 274 n.&amp;amp;nbsp;Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1585 Giesenkirchen.jpg|mini|Umgebung von Giesenkirchen (Geisenkirche) und Haus Horst (Horst), an der Straße von Zoppenbroich nach Liedberg (Leiolberch), 1585]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1589 1594 giesenkirchen.jpg|mini|Giesenkirchen (Gyskirch) aus der Sicht von Gerhard Mercator, 1589]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Giesenkirchen, straatzicht Konstantinplatz foto7 2014-03-29 13.12.jpg|mini|Der Konstantinplatz]]&lt;br /&gt;
Zwischen Mülfort, [[Haus Horst (Mönchengladbach)|Haus Horst]] und [[Schloss Rheydt]] wurden außergewöhnlich viele historische Funde im Großraum von [[Mönchengladbach]] gemacht. Der fruchtbare Boden und der Schutz der sumpfigen [[Niers]] sowie des Hoppbruchs und des [[Trietbach]]s machten diesen Standort halbwegs sicher zum Leben. Die [[Neandertaler]] lebten schon vor 118.000 Jahren an der rechten Uferseite der Niers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bau des Hochwasserrückhaltebeckens bringt archäologische Funde aus vier Epochen ans Tageslicht&amp;quot;&amp;gt;[Bau des Hochwasserrückhaltebeckens bringt archäologische Funde aus vier Epochen ans Tageslicht &amp;#039;&amp;#039;Die Wickrathberger Dorfgeschichte&amp;#039;&amp;#039;] – Stadt Mönchengladbach&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Steinzeitmensch]]en lebten ab 14.000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in einer Siedlung, viele tausend Jahre lang, unweit der Tackhütte, an der damals östlichen Uferseite der Niers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bau des Hochwasserrückhaltebeckens bringt archäologische Funde aus vier Epochen ans Tageslicht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kelten ===&lt;br /&gt;
Die Kelten lebten bis 50 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in zahlreichen Standorten an der östlichen Uferseite der Niers, im heutigen Giesenkirchen bei Ahren und Ruckes sowie im benachbarten Mülfort. Der Standort dort war sehr aggressiv gewählt und weit sichtbar auf einem Hügel gelegen. Die Kelten wurden 50. v.&amp;amp;nbsp;Chr. von [[Julius Caesar]] und seinen Truppen ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung |Titel=Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte |Band=1 |Verlag=Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland |Ort=Abtei Brauweiler, Pulheim |Datum=1994 |ISBN=3-7927-1375-6 |Seiten=247}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römer ===&lt;br /&gt;
Von 50 n.&amp;amp;nbsp;Chr. bis 274 n.&amp;amp;nbsp;Chr. existierte, nur wenige Kilometer westlich vom heutigen Giesenkirchen, ein römisches Dorf ([[Vicus Mülfort]]). Dort vorbeiführend durchkreuzte eine wichtige Straßenverbindung von der [[Maas]] bis nach Neuss ([[Novaesium]]) das Gebiet von Giesenkirchen, die &amp;#039;&amp;#039;Alte Heerstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot; /&amp;gt; Die Straße lag etwas südlich der heutigen Mülforter Straße und ab Schelsen im Bereich der Liedberger Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung |Titel=Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte |Band=1 |Verlag=Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland |Ort=Abtei Brauweiler, Pulheim |Datum=1994 |ISBN=3-7927-1375-6 |Seiten=247}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor Neuss verlief sie nördlich von [[Büttgen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot; &amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/10285029 Alte Heerstraße (&amp;#039;&amp;#039;Alte Heer-Str.&amp;#039;&amp;#039;) nördlich von Büttgen], in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer alten Landkarte der Umgebung von Schiltigheim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der römischen Straße entstanden einige Bauernhöfe ([[Villa rustica]]). 15 Trümmerstellen sind in Giesenkirchen sowie eine weitere Trümmerstelle in der Baueshütte, Horster Schelsen und bei Högden wurden entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung |Titel=Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte |Band=1 |Verlag=Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland |Ort=Abtei Brauweiler, Pulheim |Datum=1994 |ISBN=3-7927-1375-6 |Seiten=263–267}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 274 n. Chr. wurden alle Bauernhöfe, durch die einfallenden Franken, zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung |Titel=Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte |Band=1 |Verlag=Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland |Ort=Abtei Brauweiler, Pulheim |Datum=1994 |ISBN=3-7927-1375-6 |Seiten=257 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Urkundlich ist die Ortsbezeichnung Giesenkirchen im Jahre 1150 zum ersten Mal nachweisbar. Diese Urkunde, heute im [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Historischen Archiv der Stadt Köln]], berichtet von einer Schenkung des so genannten „[[Zehnt]]en von neugerodetem Land“, die der [[Propst]] von [[St. Gereon (Köln)|St. Gereon in Köln]] der Kirche von Giesenkirchen mit der Auflage macht, dass in Zukunft kleine Reparaturen am Dach und oberen Teil der Kirche und der [[Sakristei]] von den Pfarrangehörigen bezahlt werden. Weiter wird von einem Chorbischof Walter berichtet, der gleichzeitig die Pfarrstelle in Giesenkirchen bekleidete. Verhandelt wurde diese Schenkung unter dem Vorsitz des Erzbischofs [[Arnold I. von Köln|Arnold von Köln]], in Anwesenheit und mit Zustimmung der Mitglieder des Gereonstiftes in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Oktober 1794, dem Einzug französischer Truppen, gehörten Giesenkirchen, [[Zoppenbroich]] und [[Horst (Kurköln)|Horst]] zu [[Kurköln]], Dycker-Schelsen zur [[Reichsherrschaft]] [[Schloss Dyck|Dyck]]. Zu Zoppenbroich gehörten: Bahner, Biesel, Schrödt, Eiger und Junker. Pesch, Leppershütte, Taubenhütte, Stadt, Looshof, Steinhausen und Horster-Schelsen gehörten zu Horst. Giesenkirchen umfasste das übrige Gebiet der gleichnamigen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Franzosenzeit]] wurden die Grenzen zwischen den bisherigen Hoheitsträgern abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert bis heute ===&lt;br /&gt;
Am 24. April 1816 entstand der neue [[Landkreis Gladbach]]. Er gehörte zum [[Regierungsbezirk Düsseldorf]] in der späteren [[Rheinprovinz]]. Die Gemeinde Schelsen gehörte dem Kreis Gladbach bis zu seiner Auflösung im Jahre 1929 an. Die Bürgermeisterei Schelsen als Gesamtgemeinde war untergliedert in den Spezialgemeinden Giesenkirchen und Schelsen. Es bestand jeweils ein Gemeinderat für Giesenkirchen und Schelsen. Für die Gesamtgemeinde existierte ein Bürgermeisterrat. Haushaltspläne wurden sowohl für die Spezialgemeinden als auch für die Gesamtgemeinde beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preußische [[Landtag (Weimarer Republik)|Landtag]] beschloss am 29. Juli 1929 die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes. Am 1. August des gleichen Jahres wurde aus den Städten München-Gladbach, Rheydt und Odenkirchen, sowie den Gemeinden Schelsen und Hardt die Stadt Gladbach-Rheydt gebildet. Am 1. August 1933 wurde auf Beschluss des [[Reichsgericht]]s in Leipzig die junge Stadt wieder aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ersten Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg, und bei allen weiteren Wahlen, wurde eine entscheidende Anzahl von Politikern aus Giesenkirchen in die Stadträte der Stadt [[Rheydt]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1974 beschloss der nordrhein-westfälische Landtag in Düsseldorf das Gesetz zur Neugliederung des Raumes Mönchengladbach/Düsseldorf/Wuppertal. Zwischen den Städten Mönchengladbach/Rheydt und der Gemeinde Wickrath wurde ein Gebietsänderungsvertrag geschlossen. Dieser Vertrag beinhaltet auch, dass die neue Stadt Mönchengladbach in zehn Stadtbezirke eingeteilt wird. Neben dem Stadtrat für die Gesamtstadt wurde in jedem Stadtbezirk eine [[Bezirksvertretung]] eingerichtet. Die erste Bezirksvertretung für Giesenkirchen wurde bei der Kommunalwahl am 4. Mai 1975 gewählt. In dieser Bezirksvertretung hatte die CDU 9 Sitze und die SPD 4 Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Oktober 2009 wurde die Zahl der Stadtbezirke auf vier reduziert. Damit gehören die Stadtteile des ehemaligen Stadtbezirks Giesenkirchen nun zum Stadtbezirk Mönchengladbach Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Giesenkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|+style=&amp;quot;background:#efefef; border: 1pt grey solid;&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giesenkirchen:&amp;lt;br /&amp;gt;Bevölkerungsentwicklung in den heutigen Grenzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 60&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1737{{FN|1}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 91&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834{{FN|4}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2926&lt;br /&gt;
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|1871{{FN|1}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|1875{{FN|1}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3989&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 4438&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 6625&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 8390&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 9451&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 9733&lt;br /&gt;
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|- class=&amp;quot;sortbottom&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quelle:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|Giesenkirchen – Geschichte und Geschichten, S. 89}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|2|Stadt Mönchengladbach Bevölkerungsentwicklung 2004–2013, S. 18}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|3|Bauwerke der Mönchengladbacher Textilindustrie, S. 206}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|4|Rheydt – Gestalt und Wandel einer vormals selbständigen niederrheinischen Großstadt, S. 132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{quelle}}&lt;br /&gt;
Bei der Wahl zur Bezirksvertretung im September 2004 erreichte die [[CDU]] 43,3 Prozent (Sechs Sitze), die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 25,4 Prozent (Drei Sitze), die [[Freie Demokratische Partei|FDP]] 4,7 Prozent (Ein Sitz), [[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]] 8,3 Prozent (Ein Sitz) sowie die [[Wählergruppe|FWG]] 16,1 Prozent (Zwei Sitze) der Stimmen. Zum [[Bezirksvorsteher]] wurde Frank Boss (CDU) gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder des Rates der Stadt [[Mönchengladbach]] aus Giesenkirchen sind seit der [[Kommunalwahl]] 2004: Frank Boss (CDU/Direkt gewählt im Wahlkreis Giesenkirchen, Meerkamp, Tackhütte)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-mg.de/aus-den-stadtbezirken/stadtbezirk-ost/giesenkirchen/der-federschmuck-der-anderen-frank-boss-die-cdu-giesenkirchen-und-ihre-leistungen/ |titel=„Der Federschmuck der Anderen“ oder: Frank Boss, die CDU-Giesenkirchen und ihre Leistungen |titelerg=Blog Archiv |werk=BürgerZeitung für Mönchengladbach und Umland 1.0 |sprache=de |abruf=2025-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Axel Zimmermann (CDU/Direkt gewählt im Wahlkreis Giesenkirchen, Schelsen, Ahrener Feld), Horst Peter Vennen (SPD/Ratsreserveliste), Oliver Büschgens (SPD/Ratsreserveliste) und Bernd Püllen (FWG/Ratsreserveliste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009: Ratsmitglieder: Giesenkirchen-Nord: Horst-Peter Vennen (SPD), Giesenkirchen-Süd: Ralf Kremer (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-mg.de/aus-den-stadtbezirken/stadtbezirk-ost/nach-der-wahl-nicht-nur-die-giesenkirchener-hoffen-auf-veranderung-hat%c2%b4s-gereicht/ |titel=Nach der Wahl: Nicht nur die Giesenkirchener hoffen auf Veränderung. Hat’s gereicht? |titelerg=Blog Archiv |werk=BürgerZeitung für Mönchengladbach und Umland 1.0 |sprache=de |abruf=2025-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2004 bis 2009 verlor die CDU in Giesenkirchen insgesamt über 50 Prozent ihrer Wähler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Giesenkirchener [[Hans-Willi Körfges]] (SPD) ist seit der [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtagswahl]] im Jahr 2000 Mitglied des Landtags von [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
Die Schulgeschichte beginnt mit einer Pfarrschule, einer Einrichtung der katholischen Kirche. Der Zeitpunkt dieser Einrichtung ist nicht überliefert. Belegt ist, dass im Jahre 1571 der „Schulmeister uff Remigii“ 4 Taler vom Giesenkirchener Kirchenmeister erhalten hat. Im Jahre 1809 errichtete die Gemeinde südlich neben der Kirche ein Schulgebäude mit einem Klassenzimmer. Bei der Einführung der allgemeinen Schulpflicht im Jahre 1825 musste ein zweites Klassenzimmer angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Oktober 1868 wurde die Schule Meerkamp eingeweiht und für den Unterricht freigegeben. Ein Erweiterungsbau wurde bereits 1898 erstellt. Die endgültige Form erhielt die Schule Meerkamp mit dem Bau eines neuen Flügels mit vier Klassenräumen, Lehrmittelraum und Lehrerzimmer im Jahre 1912. Für die evangelischen Schüler aus Schelsen richteten Bürger in Horster-Schelsen im Jahre 1846 eine Privatschule ein. Die Kostendeckung erfolgte durch freiwillige Beiträge und einen laufenden Zuschuss des Gustav-Adolf-Vereins. Wegen geringer Schülerzahl wurde sie 1945 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche evangelische Volksschule begann im Jahre 1947 im Gebäude der Katholischen Volksschule Korschenbroicher Straße mit dem Unterricht. Im Jahre 1959 bezog sie dann das freistehende Gebäude an der Friesenstraße. Ein neues Schulgebäude wurde für die Evangelischen [[Volksschule]] in den Jahren 1965/1966 von der Stadt Rheydt am Asternweg erstellt. Im Jahre 1968 wurde das bisherige Schulwesen grundlegend verändert und die Volksschule in Grund- und Hauptschule aufgeteilt. In Giesenkirchen entstanden zu Beginn des Schuljahres 1968 jeweils eine katholische Grundschule an der Konstantinstraße, Kleinenbroicher Straße, Am Sternenfeld und Katzenbauerstraße. Eine evangelische Grundschule wurde im Gebäude Friesenstraße eingerichtet. Zu Beginn des Schuljahres 1969/1970 wurde diese Schule in eine [[Gemeinschaftsgrundschule]] umgewandelt. Wegen zu geringer Schülerzahl wurde die katholische Grundschule Katzenbauerstraße im Jahre 1969 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Schuljahresbeginn 1985/86 wurden die katholischen Grundschulen Konstantinstraße und Kleinenbroicher Straße zur katholischen Grundschule Giesenkirchen mit der Nutzung des Gebäudes Kleinenbroicher Straße zusammengelegt. Die Gemeinschaftsgrundschule erhielt daraufhin zusätzlich das Gebäude Konstantinstraße. Die katholische [[Grundschule Am Sternenfeld]] erhielt zur gleichen Zeit ihren ursprünglichen Namen „Schule Meerkamp“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 zogen die katholische Grundschule Kleinenbroicher Straße und die Gemeinschaftsgrundschule Friesenstraße gemeinsam in das Gebäude der ehemaligen Gemeinschaftshauptschule Giesenkirchen am Asternweg ein. Sie wurden zu einer Verbundschule unter einer Schulleitung weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinschaftshauptschule]] zog 1968 in das neuerstellte Gebäude Asternweg, dass aber nicht den Raumbedarf für diese neue Schulform abdeckte. Das Gebäude war für die evangelische Volksschule gebaut worden. Die Hauptschule musste bis zum Jahre 1974 Klassenauslagerungen im Gebäude der katholischen Grundschule Am Sternenfeld hinnehmen. Erst dann war die erforderliche Schulerweiterung am Asternweg vollendet. 1974 beschloss der Rat der Stadt Rheydt, ein viertes Gymnasium einzurichten. Endgültiger Standort dieses Gymnasiums wurde dann das Schulzentrum Asternweg in Giesenkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 trägt das Gymnasium den Namen [[Franz-Meyers-Gymnasium]], nach dem ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und Ehrenbürger der Stadt Mönchengladbach, [[Franz Meyers]]. Im Schulzentrum Giesenkirchen befindet sich ein Pädagogisches Zentrum mit Schulbibliothek, eine Turnhalle mit Lehrschwimmbecken und eine Dreifachturnhalle. Außerdem gibt es in Giesenkirchen ein städtisches Jugendheim, das K5. Es ist für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Schule Giesenkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Kruchen]] (1731–1796), Zisterzienser-Abt des Klosters Heisterbach&lt;br /&gt;
* [[Werner Breuer]] (1833–1911), Gutsbesitzer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Buschbell]] (1872–1946), Bibliothekar&lt;br /&gt;
* [[Edmund Pesch]] (1903–1992), Journalist&lt;br /&gt;
* [[Alfred Brühl]] (1920–2010), Maler&lt;br /&gt;
* [[Norbert Bude]] (* 1959), Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach (2004–2014)&lt;br /&gt;
* [[René Schnitzler]] (* 1985), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Mönchengladbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Gebäude in Giesenkirchen stehen unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Grundschule Am Sternenfeld]], Am Sternenfeld 155 als Denkmal Nr. A&amp;amp;nbsp;013&lt;br /&gt;
* [[Steigerturm Mönchengladbach]], Am Sternenfeld 3 als Denkmal Nr. A&amp;amp;nbsp;048&lt;br /&gt;
* Schulgebäude, Friesenstraße als Denkmal Nr. F&amp;amp;nbsp;036&lt;br /&gt;
* Schulgebäude, Friesenstraße 34 als Denkmal Nr. F&amp;amp;nbsp;037&lt;br /&gt;
* [[Haus Horst (Mönchengladbach)|Haus Horst]], Palandweg 48 als Denkmal Nr. H&amp;amp;nbsp;010&lt;br /&gt;
* [[Kleinenbroicher Straße 5 (Mönchengladbach)|Jugendheim, Kleinenbroicher Straße 5]] als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;078&lt;br /&gt;
* [[Schule Giesenkirchen|Schule, Kleinenbroicher Straße 22]] als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;059&lt;br /&gt;
* [[Konstantinplatz 1 (Mönchengladbach)|Altes Pfarrhaus, Konstantinplatz 1]] als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;023&lt;br /&gt;
* [[St. Gereon (Giesenkirchen)|Kath. Pfarrkirche St. Gereon]], Konstantinplatz 12 als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;026&lt;br /&gt;
* [[Konstantinplatz 19 (Mönchengladbach)|Rathaus, Konstantinplatz 19]] als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;024&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Giesenkirchen)|Jüdischer Friedhof]], Konstantinstraße als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;094&lt;br /&gt;
* [[Konstantinstraße 283 (Mönchengladbach)|Fabrikantenvilla, Konstantinstraße 283]] als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;014&lt;br /&gt;
* [[Ruckes 134 (Mönchengladbach)|Fachwerkhofanlage, Ruckes 134]] als Denkmal Nr. R&amp;amp;nbsp;044&lt;br /&gt;
* [[Högden 6 (Mönchengladbach)|Fachwerkwohnhaus, Högden 6]] als Denkmal Nr. H&amp;amp;nbsp;016&lt;br /&gt;
* [[Kriegergedenkstätte Tackhütte|Kriegergedenkstätte, Tackhütte 38]] als Denkmal Nr. T&amp;amp;nbsp;018&lt;br /&gt;
* [[Konstantinstraße 16 (Mönchengladbach)|Fabrikgelände, Konstantinstraße 2–16]] als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;041&lt;br /&gt;
* [[Konstantinstraße 303 (Mönchengladbach)|Fabrikgelände, Konstantinstraße 303]] als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;095&lt;br /&gt;
* Wohnhaus, Konstantinstraße 74–76 als Denkmal Nr. K&amp;amp;nbsp;098&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung&lt;br /&gt;
   |Titel=Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland&lt;br /&gt;
   |Ort=Abtei Brauweiler, Pulheim&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7927-1375-6}}&lt;br /&gt;
* Johann Schellen: &amp;#039;&amp;#039;Giesenkirchen – Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Buch- und Offsetdruck W. Druen, Mönchengladbach 1984&lt;br /&gt;
* [http://pb.moenchengladbach.de/public/index.php?l=&amp;amp;mr=10000&amp;amp;m=558 Stadt Mönchengladbach: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung 2004 - 2013&amp;#039;&amp;#039;. Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, Mönchengladbach 2014] (PDF; 5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Thomas Kosche: &amp;#039;&amp;#039;Bauwerke der Mönchengladbacher Textilindustrie&amp;#039;&amp;#039;. Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn, Mönchengladbach 1986&lt;br /&gt;
* Paul Wietzorek: &amp;#039;&amp;#039;Rheydt – Gestalt und Wandel einer vormals selbständigen niederrheinischen Großstadt&amp;#039;&amp;#039;. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1984. ISBN 3-89264-956-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke von Mönchengladbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4619386-8|VIAF=143265459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Mönchengladbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Mönchengladbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Stadtbezirk von Mönchengladbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1150]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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