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	<title>Gierswalde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:05:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gierswalde&amp;diff=708751&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen, Links optimiert</title>
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		<updated>2025-07-08T17:17:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                        = Gierswalde&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename                    = Uslar&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                      = Wappen Gierswalde.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung         = Wappen von Gierswalde&lt;br /&gt;
| Breitengrad                     = 51/39/39.64/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                      = 09/42/48.78/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                      = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                            = 190 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                      = &lt;br /&gt;
| Fläche                          = &lt;br /&gt;
| Einwohner                       = 248&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum           = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner_Fortschreibung_Stadt_Uslar&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.uslar.de/staticsite/staticsite.php?menuid=66&amp;amp;topmenu=64&amp;amp;keepmenu=inactive |wayback=20071007185836 |text=Einwohnerdaten Uslar inklusive Ortsteile, veröffentlicht von der Stadt Uslar |archiv-bot=2023-05-13 06:36:28 InternetArchiveBot }} (Stand: 31. Dezember 2019, abgerufen am 6. April 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum             = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                   = 37170&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                        = 05573&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                       = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung          = &lt;br /&gt;
| Poskarte                        = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                            = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gierswalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Südniedersachsen|südniedersächsischen]] [[Landkreis Northeim]] und ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Uslar]] mit 248 Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner_Fortschreibung_Stadt_Uslar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Gierswalde liegt jeweils an den Südausläufern des [[Solling]]s und [[Naturpark Solling-Vogler|Naturparks Solling-Vogler]] im Tal des [[Rehbach (Ahle)|Rehbachs]] auf etwa {{Höhe|200|DE-NN|link=true}}. Die Kernstadt von Uslar liegt fünf Kilometer westlich, die Kreisstadt [[Northeim]] 18 Kilometer östlich, [[Göttingen]] 19 Kilometer südöstlich und die niedersächsische Landeshauptstadt [[Hannover]] gut 76 Kilometer nördlich (alle Angaben in [[Luftlinie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gierswalde wurde erstmals im Jahre 1293 urkundlich erwähnt. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts erlebte der Ort einen beträchtlichen Einwohnerzuwachs, so sind beispielsweise für das Jahr 1820 / 1821 191 Einwohner verzeichnet, während am Vorabend der [[Deutsche Revolution 1848/49|Märzrevolution]] 1844 / 1845 bereits 280 Personen belegt sind. Dies entspricht einer Zuwachsrate von 47 Prozent&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Müller |Titel= „… und komt alle hier her, hier ist beßer&amp;amp;nbsp;…“. Vom Töpferdorf Fredelsloh am Solling nach Amerika |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2006 |ISBN=3-8334-4713-3 |Seiten=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gierswalde bildete damals ein Dorf in der [[Landdrostei Hildesheim]] und war Teil des [[Kreis Uslar|Amtes von Uslar]]. Geistlich unterstand es der [[Pfarrei]] Volpriehausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Gebietsreform vom 1. März 1974 ist die ehemals selbständige Gemeinde ein Ortsteil der Stadt Uslar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart / Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=214}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsrat ==&lt;br /&gt;
Gierswalde hat einen fünfköpfigen [[Ortsbeirat|Ortsrat]], der seit der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ausschließlich von Mitgliedern der „[[Wählergruppe|Freien Wählerliste]] Gierswalde“ besetzt ist. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,1 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03155012/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2010 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kapelle Gierswalde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gierswalde Kapelle 02.jpg|mini|Kapelle Gierswalde]]&lt;br /&gt;
In der Nähe des Überschwemmungsgebietes des Rehbaches steht die, wahrscheinlich im 14. Jahrhundert errichtete, Kapelle von Gierswalde. Sie besitzt einen schwach rechteckigen Grundriss in den Ausmaßen von 9&amp;amp;nbsp;m mal 6,85&amp;amp;nbsp;m, wuchtige Eckquader und eine Höhe von 8&amp;amp;nbsp;m bis zur [[Dachtraufe]]. Die, mit rotem [[Sandstein]] aufgemauerte Kapelle hat im unteren Bereich ihrer Mauern eine Stärke von maximal 1,45&amp;amp;nbsp;m, die sich nach oben hin, durch wechselseitige Mauerabsätze an den Schmal- und Längsseiten, verjüngen. Im Innenraum befindet sich in etwa 1,5&amp;amp;nbsp;m Höhe über dem Fußboden Steinkonsolen, die zur Auflage von Dachbalken gedient haben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erhard Kühlhorn |Titel=Historisch-Landeskundliche Exkursionskarte. Blatt Moringen am Solling |Verlag=Lax |Ort=Hildesheim |Datum=1976 |ISBN=3-7848-3624-0 |Seiten=143}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Chorfenster gestaltete man in einem rundbogigen, geschlossenen Stil, über dem sich eine, nach der Art einer [[Konche (Architektur)|Koncha]] gewölbte Nische angebracht ist. Aus späteren Jahrhunderten allerdings stammt die Holztonne, die den Kirchenraum nach oben abschließt. Die Außenseiten der Kapelle werden durch ein paar schmale Mauerscharten mit abgefasten Gewänden gegliedert. Da sich das Erdgeschoss nur 0,5&amp;amp;nbsp;m über dem Erdoberfläche befindet, lässt die Vermutung aufkommen, dass der Anger, auf dem die Kapelle steht, durch Überschwemmungen um rund 1&amp;amp;nbsp;m aufgefüllt worden sein muss. Dies trifft auch auf den Innenraum des Gotteshauses zu, was an der Höhe von 1,5&amp;amp;nbsp;m der Konsolen abzulesen ist. Aus diesem Grund musste wohl auch die spitzbogige Kapellentür erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Baubericht an das Konsistorium in Hannover aus dem Jahre 1783 ergibt, dass der heutige Bauzustand nicht der ursprüngliche der Gierswalder Kapelle ist. Das aufgehende Mauerwerk besaß damals eine Höhe von 24-einhalb [[Fuß (Einheit)|Fuß]], was umgerechnet etwa 8&amp;amp;nbsp;m ergibt mit einem, über diesem Mauerwerk befindlichen, [[Fachwerk]]obergeschoss. Nimmt man für dieses Obergeschoss eine Höhe von 2&amp;amp;nbsp;m an und berücksichtigt das, durch die Aufschwemmung erhöhte Erdniveau, so stellte die Kapelle in früheren Zeiten einen Turm von ungefähr 11&amp;amp;nbsp;m Höhe, mit einem massiven Erdgeschoss, zwei ebensolchen Obergeschossen und einem Fachwerkaufsatz dar, sämtlich von Balkendecken voneinander getrennt. Schon 1659 muss an dem Bauwerk gearbeitet worden sein, wie es die Jahreszahl an der [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] belegt. In der Ostwand der Kapelle befindet sich ein eingemauerter Halbkreisbogen, dessen Scheitel etwa bis zur Decke des einstigen Obergeschosses reicht. Das starke Mauerwerk, die schmalen Mauerscharten, die Turmbauweise und die Lage in der feuchten Rehbachniederung als zusätzlicher Schutz zeichnen die Kapelle als einen früheren Wehrbau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* Straße: Durch Gierswalde führt die [[Bundesstraße]] [[Bundesstraße 241|B241]], die von [[Warburg]] über [[Beverungen]], Uslar und Gierswalde nach [[Hardegsen]] und [[Northeim]] verläuft. Es bestehen Buslinien nach Uslar und Hardegsen bzw. darüber hinaus. Die nächsten [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlussstellen]] befinden sich bei Göttingen, Nörten-Hardenberg und Northeim an der [[Bundesautobahn 7|A7]].&lt;br /&gt;
* Schiene: Direkt am Ortsrand verläuft die [[Sollingbahn]] von [[Ottbergen (Höxter)|Ottbergen]] nach Northeim. Gierswalde selbst besitzt keinen Haltepunkt; die nächste Regionalbahnhöfe bzw. Haltepunkte befinden sich in Uslar-[[Allershausen]] bzw. [[Volpriehausen]] an der Sollingbahn. In Göttingen befindet sich auch der nächstgelegene [[InterCityExpress|ICE]]/[[Intercity (Deutschland)|IC]]-Bahnhof.&lt;br /&gt;
* Luftverkehr: Die nächsten internationalen Verkehrsflughäfen sind die Flughäfen [[Flughafen Hannover|Hannover]] und [[Flughafen Paderborn/Lippstadt|Paderborn/Lippstadt]]. Uslar selbst besitzt einen kleinen Sportflugplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kfz-Kennzeichen]] von Gierswalde ist [[Landkreis Northeim|NOM]] und die [[Postleitzahl]] lautet 37170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Tourismus ==&lt;br /&gt;
Im Ort befinden sich keine Industriebetriebe. Die Land- und Forstwirtschaft spielt auch nur noch eine untergeordnete Rolle.&lt;br /&gt;
Die meisten erwerbstätigen Einwohner müssen auspendeln, da auch der Tourismus nicht erwähnenswert ist (es gibt als Übernachtungsmöglichkeiten nur eine Pension und eine Ferienwohnung/Pension).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Siebrecht: &amp;#039;&amp;#039;Gierswalde – Ein Dorf im Solling&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Gierswalde 1998. Im Stadtarchiv Uslar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.uslar.de/ Stadt Uslar]&lt;br /&gt;
* [http://www.gierswalde.de/ Private Seite über Gierswalde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Uslar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Northeim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Uslar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Northeim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1293]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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