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	<title>Gieboldehausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gieboldehausen&amp;diff=178536&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Glocken */ Anführungszeichen</title>
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		<updated>2026-03-09T19:51:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Glocken: &lt;/span&gt; Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Flecken&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Gieboldehausen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/36/39/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/12/53/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gieboldehausen in GÖ-2016.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Göttingen&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Gieboldehausen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 150&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37434&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05528&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03159014&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 73R&lt;br /&gt;
|Straße            = Hahlestr. 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gieboldehausen.de/ www.gieboldehausen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Maria Bock&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gieboldehausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ɡiˌbɔldə.haʊ̯zn̩}}] ({{ndsS|Chiwelehusen}}) ist ein [[Flecken (Ort)|Flecken]] sowie Mitgliedsgemeinde und Sitz der [[Samtgemeinde Gieboldehausen]] im [[Landkreis Göttingen]] in [[Südniedersachsen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gieboldehausen liegt ungefähr 11 Kilometer nördlich von [[Duderstadt]] und 22 Kilometer östlich von [[Göttingen]] am nördlichen Rand des [[Untereichsfeld]]es. Die Gemarkung befindet sich am Zusammenfluss von [[Hahle (Rhume)|Hahle]] und [[Rhume]] am Rande der [[Goldene Mark|Goldenen Mark]]. Nördlich und östlich verläuft der Höhenzug des [[Rotenberg (Höhenzug)|Rotenbergs]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Heimkenberg]]&amp;#039;&amp;#039;: 274 m, &amp;#039;&amp;#039;Kethanteichskopf&amp;#039;&amp;#039;: ca. 260&amp;amp;nbsp;m), im Südosten beginnen die nördlichen Ausläufer der [[Hellberge (Eichsfeld)|Hellberge]] (&amp;#039;&amp;#039;Lohberg&amp;#039;&amp;#039;: 228 m).&lt;br /&gt;
Am nördlichen Ortsrand liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Rhumeaue, Ellerniederung, Schmalau und Thiershäuser Teiche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Bodensee (Landkreis Göttingen)|Bodensee]], [[Bilshausen]], [[Hattorf am Harz]], [[Rollshausen]], [[Wollershausen]], [[Wollbrandshausen]] und [[Rüdershausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Gieboldehausen.jpg|500|Blick von Westen auf Gieboldehausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde Gieboldehausen am 25. Mai 1003 als Ausstellungsort einer Urkunde von König [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] unter dem Namen „Gebehildehuson“. Damit gehört der Ort zu den wenigen Siedlungen, deren Name sich auf einen weiblichen Personennamen – Gebehild – bezieht. Es wird vermutet, dass bereits zwischen 500 und 800 nach Christus aus umliegenden [[Wüstung]]en ein [[Haufendorf]] entstanden war.&lt;br /&gt;
Verschiedene Erwähnungen lassen vermuten, dass es in Gieboldehausen bereits im 10. Jahrhundert eine Burg gab. Diese Vermutung entstand dadurch, dass das [[Stift Gandersheim|Kloster Gandersheim]] in den Jahren 1256 und 1324 zwei Besitzbestätigungen für die Kirche St. Laurentius in Gieboldehausen ausstellte. Vorangegangen war eine Übertragung des Grafen Biso zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt am Ende des 9. oder in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts, welcher seine Burg und weitere Besitzungen in Gieboldehausen dem Kloster Gandersheim überlassen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Ebidat |ID=7355 |Name=Gieboldehausen, Burg des Grafen Biso |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Burg lässt sich eventuell im Bereich der Kirche lokalisieren. Am Südrand des Ortes ist aber auch eine stark verschliffene, ca. 1 ha große Befestigung namens &amp;#039;&amp;#039;Vogelsburg&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Diese kann aber auch mit einem aufgrund des Aufenthalts von Heinrich II. zu postulierenden Königshof zusammenhängen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1291 findet die [[Burg Gieboldehausen]] des [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]] im Zusammenhang mit ihrer Zerstörung durch den Hildesheimer Bischof [[Siegfried II. von Querfurt]] eine weitere Erwähnung. Im gleichen Jahrhundert nahm die Burg zudem zentrale Verwaltungsaufgaben wahr. Sie war der Verwaltungsmittelpunkt für die umliegenden Ortschaften und der Sitz der [[Amtmann|Amtleute]], die ab dem 14. Jahrhundert bezeugt sind. Als Sitz der [[Burgmann]]en trat die nicht mehr erhaltene &amp;#039;&amp;#039;Eulenburg&amp;#039;&amp;#039; nahe der [[Rhume]] in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=7270 |Name=Eulenburg |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das „Haus auf dem Wall“, welches unter dem Namen [[Schloss Gieboldehausen]] bis heute besteht, wurde damals als Burgmannensitz genutzt.&lt;br /&gt;
Ab dem 13. Jahrhundert war Herzog [[Heinrich I. (Braunschweig-Grubenhagen)|Heinrich I.]] im Besitz von Gieboldehausen, der den Ort an seine drei Söhne, [[Heinrich II. (Braunschweig-Grubenhagen)|Heinrich]], [[Ernst I. (Braunschweig-Grubenhagen)|Ernst]] und [[Wilhelm I. (Braunschweig-Grubenhagen)|Wilhelm]] vererbte, die ea anschließend gemeinsam besaßen. 1334 verpfändete Ernst sein Drittel an seinen Bruder Heinrich, wobei dieser wiederum seine Hälfte des Ortes, mit dem [[Bernshausen (Seeburg)#Gerichtswesen|Gericht zu Bernshausen]], am 9. August desselben Jahres an [[Balduin von Luxemburg|Balduin]] den Erzbischof von Trier, als Pfand übergab. Dieser sollte die ihm überschriebenen Güter bis 1336 behalten, er zahlte 600 Mark und gab sein Versprechen ab, 100 Mark in die Burg Gieboldehausen zu investieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Wolf |Titel=Denkwürdigkeiten des Marktfleckens Gieboldehausen im Harz-Departement |Verlag=J. C. Baier |Ort=Göttingen |Datum=1813 |Seiten=13f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einlösung 1336 fand nicht statt, der Ort blieb bis 1341 verpfändet, bevor im folgenden Jahr Herzog [[Heinrich II. (Braunschweig-Grubenhagen)|Heinrich II.]] Gieboldehausen an den Kurfürsten von Mainz, [[Heinrich III. von Virneburg|Heinrich III.]] verkaufte. Jene Hälfte, die zwischenzeitlich an Graf Otto von [[Bad Lauterberg im Harz|Lutterberg]] verpfändet war, wurde mit 200 Mark eingelöst. Daraufhin leisteten Otto von Lutterberg, Hartmann von Sulingen und die übrigen Burgmannen, nebst den Einwohnern des Ortes, dem neuen Herrn die Huldigung. Dieser versicherte ihnen, sie bei ihren alten Rechten und Gewohnheiten zu belassen. Eine Fehde zu Beginn des 15. Jahrhunderts brachte Gieboldehausen in den Besitz des Grafen Heinrich [[Hohnstein (Adelsgeschlecht)|von Hohnstein]] und seiner Söhne Heinrich, Ernst und Günther, sowie des hessischen Landgrafen [[Hermann II. (Hessen)|Hermann II.]] Nach dem Friedensschluss traten diese den Ort wieder an den Mainzer Kurfürsten [[Johann von Nassau-Wiesbaden-Idstein|Johann II.]] ab, welcher Gieboldehausen an seinen Bruder Adolf von Nassau, dem Oberamtmann des Eichsfeldes verpfändete, jedoch die Bedingung daran knüpfte, dass dieser innerhalb von vier Jahren 2000 Gulden an dem Schloss verbauen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Duval |Titel=Das  Eichsfeld  oder  historisch-romantische  Beschreibung  aller  Städte, Burgen, Schlösser, Klöster, Dörfer  und  sonstiger  beachtenswerter  Punkte  des  Eichsfeldes |Verlag=Eupel |Ort=Sondershausen |Datum=1845 |Seiten=509}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1450 wurde Gieboldehausen in den Quellen als [[Flecken (Ort)|Flecken]] bezeichnet und besaß [[Marktrecht|Markt-]] und [[Braurecht]]. Der Aufstieg zum Flecken mag auch daran liegen, dass in dieser Zeit die, in der Gieboldehäusener Feldflur gelegenen Orte &amp;#039;&amp;#039;Bennigeshausen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dodenhausen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gerbershausen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jakobshagen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lemmershausen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Marsfeld&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Werkshausen&amp;#039;&amp;#039; zerstört wurden. Ihre Anwohner siedelten nach der Aufgabe ihrer Dörfer nach Gieboldehausen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Während der Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts war der Ort von Einquartierungen und Kontributionszahlungen sowie von Plünderungen betroffen. Daneben traten auch Brände auf, die Teile von Gieboldehausen zerstörten. Diese ereigneten sich in den Jahren 1694, 1712 und 1850, wobei 1850 zudem, nur einige Tage nach dem Brand, eine [[Cholera]]epidemie den Ort befiel, die das Leben von 324 Menschen forderte. Bis zur Einführung der Kreisordnung 1885 war Gieboldehausen Gerichts- und Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes im Untereichsfeld. Mit dem Verlust des Amtssitzes im Rahmen der neuen Kreisordnung von 1885 ging ein tragendes Element des Ortes verloren, welches Gieboldehausen in seiner Geschichte stark geprägt hat. Lediglich das [[Amtsgericht]] blieb bis zum Jahr 1932 bestehen. Mittelpunkt der [[Samtgemeinde Gieboldehausen|gleichnamigen Samtgemeinde]] wurde Gieboldehausen im Jahre 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtswesen ===&lt;br /&gt;
Erstmals wurde das Gericht zu Gieboldehausen im Jahre 1396 genannt. Entwickelt hat es sich wohl aus dem mainzischen Vogtgericht nach dem Übergang Gieboldehausens von Braunschweig an Mainz. Ursprünglich lag diese Gerichtsbarkeit im Gegensatz zum [[Gogericht]], welches sich in [[Bernshausen (Seeburg)|Bernshausen]] befand. Die Lösung stellte schließlich das Aufgehen der vogteilichen Gerichtsbarkeit in die Gogerichtsbarkeit dar. Auf diese Weise hielten die Gieboldehäusener [[Vogt|Vögte]] in Bernshausen seit Mitte des 15. Jahrhunderts, an Stelle der gekorenen Richter, das Landgericht ab, der Richter des Amtes Gieboldehausen führte von diesem Zeitpunkt an den Titel des Landrichters. Eine Verschiebung in der sozialen Stellung dieser Richter fand ab dem Ende des 15. Jahrhunderts statt. Nicht mehr der ortsansässige Adel belegte die Positionen, sondern bürgerliche Einwohner drängten vermehrt in das Amt des Richters. Schwerpunkt der Rechtsprechung im Amt Gieboldehausen blieb weiterhin Bernshausen, auch wenn Gieboldehausen nun ein eigenes Gericht besaß. Nach dem Reuterschen Lagerbuch von 1684 erschienen in Gieboldehausen hauptsächlich die im Ort ansässigen Einwohner vor dem Gericht in ihrem eigenen Dorf. Dabei bestand das örtliche Gericht, wie jenes in Bernshausen, außer dem Richter aus einem Aktuarius und zwölf [[Schöffe (historisch)|Schöffen]]. Die bedeutende Stellung des Gieboldehäusener Amtsrichters wird deutlich, wenn man den Blick auf den Punkt wendet, dass er Stellvertreter des Rusteberger [[Oberamtmann]]es war, welcher an allen Gerichtsorten des Amtes den Vorsitz innehatte. Mit dem Duderstädter [[Schultheiß|Stadtschultheißen]] versah der Amtsrichter daneben noch, bis zum Ende des Mainzer Kurstaates, das Westergericht vor Duderstadt. Die Trennung von Amtsverwaltung und Gericht fand erst, im Rahmen der Windthorstschen Justizreform, im Jahre 1852 statt. Als das [[Königreich Hannover]], im Zuge der Verringerung der Amtsgerichte in ihrem Territorium das Amtsgericht [[Lindau (Eichsfeld)|Lindau]] auflöste, wurde es 1859 dem im Gieboldehausen zugeschlagen. Dieses wiederum fand sein Ende am 1. Oktober 1932, als es mit dem Duderstädert Amtsgericht vereinigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;kdo.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/031595402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2082 |titel=Kommunalwahl 12.09.2021 - Samtgemeinde Gieboldehausen - Flecken Gieboldehausen |werk=kdo.de |datum=2021-09-13 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 56,1 % (+0,32 %p)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2016&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2021&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 35.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 56.78&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FW&amp;amp;nbsp;GfG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 34.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 29.85&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 23.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 0&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 6.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 0&lt;br /&gt;
|FARBEDUNKEL2=6699FF|FARBEHELL2=b3ccff}}&lt;br /&gt;
=== Rat ===&lt;br /&gt;
Der Rat des Fleckens Gieboldehausen setzt sich aus 15 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich der nebenamtlichen Bürgermeisterin.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;width:40%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || [[Wählergruppe|GfG]] || [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || [[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]] || [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|2021]] || 5 || 5 || 4 || — || 1 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15 Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|2016]] || 9 || 4 || — || 2 || — || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15 Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011|2011]] || 6 || 4 || 3 || 1 || 0 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14 Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2006|2006]] || 9 || — || 4 || — || 2 || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15 Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bürgermeister === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]] lautet: Schild geteilt; oben in Gold ein roter Giebel mit schwarzen Fachwerkbalken; unten in Rot das sechsspeichige goldene [[Mainzer Rad|Kurmainzer Rad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaft ===&lt;br /&gt;
:{{HUN|#}} [[Gárdony]], [[Ungarn]] (2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Gieboldehausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Gieboldehausen.jpg|mini|Ehemaliger Burgmannensitz von Minnigerode]]&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Gieboldehausen]] besteht aus dem [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] des ehemaligen [[Burgmannshof|Burgmannensitzes]] der [[Minnigerode (Adelsgeschlecht)|Herren von Minnigerode]] in Gieboldehausen. Es liegt südlich des Ortskerns in einer Grünanlage und wird oft als „Schloss“ bezeichnet. Das repräsentative Gebäude ist der Rest einer größeren Gutsanlage. Es handelt sich um ein dreigeschossiges Gebäude mit zwei vorkragenden Fachwerkstockwerken über einem aus Bruchstein gemauerten [[Geschoss (Architektur)#Sockelgeschoss|Sockelgeschoss]] mit steilem, schiefergedecktem Dach mit mittigem [[Dachreiter]]. Das Haus wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet, das massive Untergeschoss und der überwölbte Keller stammen jedoch von einem Vorgängerbau, der als befestigtes Steinhaus auch von Wassergräben umgeben war und seinerseits an Stelle einer älteren [[Motte (Burg)|Motte]] errichtet worden sein könnte. Als ein früherer Besitzer des Hauses lässt sich ein Hans von Brudenhusen anführen, von dem Hans von Minnigerode der Jüngere im Jahre 1502 Haus, Hof Äcker und Wiesen in Gieboldehausen kaufte. Wahrscheinlich fand sich darunter auch das &amp;quot;Haus auf dem Wall&amp;quot; wieder. Hans von Minnigerode selbst war ab 1502 als Burgmann in Gieboldehausen genannt und fungierte in den Jahren 1521 bis 1532 als Amtmann. Nach 1520 ließ er das Haus in seiner heutigen Form errichten, wobei [[Dendrochronologie|dendrochronologische]] Untersuchungen am Fachwerk auf das Jahr 1528 datieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klaus Grote]] |Titel=Gieboldehausen. Schloss der Herren von Minnigerode am &amp;quot;Wall&amp;quot; |Sammelwerk=Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland - Stadt und Landkreis Göttingen |Band=17 |Datum=1988 |Seiten=242}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabhügel auf dem Kleinen Lohberg ===&lt;br /&gt;
Westlich von Gieboldehausen wurden bei archäologischen Bodenerkundungen auf dem Kleinen Lohberg eine Gruppe von 13 gut erhaltenen [[Hügelgrab|Grabhügeln]] entdeckt. Ihre Größe beträgt einen Durchmesser von 15 bis 20 m bei einer Höhe von 1 m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Grote |Titel=Gieboldehausen. Grabhügel auf dem Kleinen Lohberg |Sammelwerk=Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland - Stadt und Landkreis Göttingen |Band=17 |Datum=1988 |Seiten=240}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Analogien zu ähnlichen Grabhügeln der Umgebung liegt eine Datierung  der Grabhügel in die [[Bronzezeit]] nahe. Wenige Meter der nordöstlichen Hügel außerhalb des Waldes, fand man weiterhin drei kleine [[Mittelneolithikum|mittelneolithische]] Siedlungsareale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche St. Laurentius ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StLaurentius Gieboldehausen.jpg|mini|Katholische Kirche St. Laurentius im Barockstil mit gotischen Teilen]]&lt;br /&gt;
Die aus Sandsteinquadern errichtete Kirche [[Laurentius von Rom|St. Laurentius]] prägt durch ihre Größe und die Lage auf einer Anhöhe das Ortsbild von Gieboldehausen entscheidend. Sie wurde 1727–29 nach Plänen des [[Benediktiner]]paters Philipp Kersten errichtet, wobei erhebliche Reste des gotischen Vorgängerbaus einbezogen wurden. Dieser Vorgängerbau, eine Kirche im [[Gotik|gotischen]] Stil, wurde 1441 errichtet, zu den erhaltenen und einbezogenen Bauteilen zählen die Strebepfeiler, die Westwand sowie ein westliches Gewölbejoch. Als ein Beispiel für die weitere Verwendung der alten Kirche zählen dabei insbesondere die Strebepfeiler, welche vertikal, durch [[barock]]e [[Lisene]]n, bis zur Dachkante fortgeführt wurden. Im Inneren der Kirche befindet sich ein dreiachsiger [[Hochaltar]] von 1754 sowie eine [[Kanzel]] von 1733. Die Kirche St. Laurentius bildet mit dem 42 m langen und 14 m breiten Langhaus einen der stattlicheren Sakralbauten im [[Untereichsfeld]]. Eine Besonderheit stellt dabei die Kreuzgratwölbung im Innern dar. Sie bezeugt die stilistische Diskrepanz zwischen der Architektur, welche sich in der gotischen Raumauffassung der Gotteshäuser manifestiert und der plastischen Ausstattung der Kirchen des Eichsfeldes, die die Prägung des Barock besitzen. In der Gieboldehäuser Kirche wird dieser Umstand teilweise dadurch aufgehoben, dass den Hauptaltar und die Nebenaltäre eine farbliche, ornamentale und kompositionelle Übereinstimmung verbindet. Dabei liegen die einzelnen Komponenten allerdings zeitlich auseinander, wurden also nicht alle zur selben Zeit erstellt. Der Hochaltar wurde knapp 20 Jahre später gebaut als die Kanzel, welche sich auf die Jahre 1732/1733 datieren lässt und für die der Duderstädter Meister Ernst Merten verantwortlich war. Neben einer spätgotischen [[Pietà]] zählt eine holzgeschnitzte, barocke Leuchterstange zu den Kunstwerken der Kirche. Diese Leuchterstange trägt die Darstellung des an einem Baumstamm gefesselten, pfeildurchbohrten [[Sebastian (Heiliger)|Heiligen Sebastian]]. Am 1. November 2014 kamen zur [[Pfarrei]] Gieboldehausen auch die Kirchen in [[Bodensee (Landkreis Göttingen)|Bodensee]] und [[Wollbrandshausen]] hinzu, und 2017 bekam die Kirche eine neue Tauf- und Evangelienglocke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prospekt Krell-Orgel St.Laurentius.jpg|mini|Der Prospekt des Hauptwerks mit verzierter Pfeife in der Mitte]]&lt;br /&gt;
==== Orgel ====&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1971 vom Orgelbaumeister [[Gebr. Krell|Rudolf Krell]] aus Duderstadt gefertigt. Sie besitzt 26 [[Register (Orgel)|Register]] auf 2 [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] mit mechanischer Spieltraktur und elektrischer Registermechanik. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] entwickelte Joachim Förster als damaliger Kirchenmusiker an St. Paulus, Göttingen und lautet wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prinzipal*|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rohrflöte|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quinte|| {{Bruch|5|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktave|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spitzflöte|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Waldflöte|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sesquialter II-III||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mixtur IV-V|| {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Englischhorn|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trompete|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Holzgedackt|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Salizional|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hohlflöte|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quintadena|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prinzipal|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Terz|| {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quinte|| {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zymbel III||1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Krummhorn || 8&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Subbass|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prinzipalbass*|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gamba|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Choralbass|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bauernflöte|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rauschpfeife||2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Posaune|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;* Teile dieses Registers stehen im Prospekt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spielhilfe (Orgel)|Spielhilfen]]:&amp;#039;&amp;#039; Schwelltritt für II, Zungenabschalter, 2 freie Kombinationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glocken ====&lt;br /&gt;
Die aus dem Eichsfeld stammenden Glockengießer Otto lieferten für die St.-Laurentius-Kirche in Gieboldehausen im Jahr 1886 drei Bronzeglocken, die jedoch im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen wurden. Im Jahr 1919/20 lieferte die renommierte [[Glockengießerei Otto]] aus Hemelingen/Bremen drei neue Bronzeglocken. Diese sind gestimmt auf f – as – b. Ihre Gewichte lauten: 1031 kg, 598 kg, 425 kg.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Reinhold: Otto Glocken - Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto, Selbstverlag, Essen 2019, 588 Seiten, ISBN 978-3-00-063109-2, hier insbes. S. 25, 110. 503, 520.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Reinhold: Kirchenglocken - christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen. Nijmegen 2019, 556 Seiten, Diss. Radboud Universiteit Nijmegen, nbn:nl:ui:22-2066/204770, hier insbes. S. 47, 48, 124, 125, 471, 484.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ev.-luth. Gustav-Adolf-Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GustavAdolfKirche Gieboldehausen.jpg|mini|Die im neugotischen Stil erbaute ev-luth. Gustav-Adolf-Kirche]]&lt;br /&gt;
Neben der katholischen St.-Laurentius-Kirche existiert im Ort noch die 1877 im [[Neugotik|neugotischen]] Stil erbaute [[Gustav II. Adolf|Gustav-Adolf-Kirche]]. Sie wird von der [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen]] Ortsgemeinde genutzt und ist geschichtlich mit historischen und kunsthistorischen Persönlichkeiten verbunden. So trat beispielsweise [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Kaiserin Auguste]] neben diversen Gustav-Adolf-Vereinen als Förderin der Kirche in Erscheinung. Erbauer der Kirche war der Hannoveraner Konsistorialbaumeister [[Conrad Wilhelm Hase]], der sich unter anderem auch für die [[Marienburg (Hildesheim)|Marienburg bei Hildesheim]] verantwortlich zeichnete. Die Gustav-Adolf-Kirche steht, verbunden mit dem Namen des hannoverschen Architekten, als ein Beispiel für die von Hase begründete historische Baurichtung der [[Hannoversche Architekturschule|Hannoverschen Schule]]. Die Kirche besitzt relativ kleine Ausmaße, so ist das [[Joch (Architektur)|6-jochige]] [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] inklusive Chor nur 20 m lang. Trotzdem verfügt es über einen dreischiffigen basilikalen Aufbau mit [[Kirchenschiff|Querhaus]] und ausgeprägten Strebesystem. Der Innenraum zeigt sich in einem recht schlichten Bild, farbliche Akzente setzen bei der Gestaltung des Raumes die [[Gewölberippe|Rippen]] und ein farbig gefasstes Holzkreuz mit einem romantisch gehaltenen Kruzifixus. An den Seitenwänden des Chores befinden sich zwei Gemälde, von denen das eine ein [[barock]]es Ölgemälde ist, welches die Geburt Christi darstellt und das andere ein Christus-Bild zeigt. Letzteres wurde 1877 angefertigt und war ein Geschenk der Kaiserin Auguste zur Kircheinweihung. Die [[Kanzel|Holzkanzel]] stammt von [[Hermann Schaper (Maler)|Hermann Schaper]], einem Schüler von Conrad Wilhelm Hase. Er war auch unter anderem im [[Altes Rathaus (Göttingen)|Göttinger Rathaus]] tätig und hat in der Kirche auf tiefer gelegten Zinkplatten am Kanzelkorb die Darstellung der Vier Evangelisten ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Orgel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Gieboldehausen Krell-Orgel.jpg|mini|Prospekt der Krell-Orgel]]&lt;br /&gt;
1879 baute Orgelbaumeister [[Louis Krell]] aus Duderstadt eine [[Orgel]] mit 12 [[Register (Orgel)|Registern]] auf 2 Manualen und Pedal für die Gustav-Adolf-Kirche. 1956/57 wurde die Orgel klanglich umgestaltet und ihrer ehemals schlüssigen Klangkonzeption beraubt. Im Jahre 1979 wurde eine Reparatur aufgrund von gravierenden Beheizungsschäden vorgenommen. Später wurde die Orgel komplett restauriert und auf den Zustand ihrer Entstehungszeit zurückgesetzt. Das 1956 von [[Paul Ott (Orgelbauer)|Paul Ott]] (Göttingen) hinzugefügte Register „Mixtur“ wurde zur Bereicherung der Klangpalette beibehalten. Die Arbeiten wurden von Franz Rietzsch aus [[Hiddestorf]] ausgeführt. 2021 Reinigung und Neuintonation durch Hans-Ulrich Funk aus [[Herzberg am Harz|Herzberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spieltisch Krell-Orgel Gustav-Adolf-Kirche Gieboldehausen.jpg|mini|Spieltisch der Krell-Orgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Disposition der Orgel mit 13 [[Register (Orgel)|Registern]] lautet: &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Gieboldehausen,_Gustav-Adolf-Kirche|titel=Informationen zur Orgel auf organindex.de |abruf=2025-06-15 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hohlflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 4&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 2&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III-IV ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett I-III ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hinterwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöte traverse || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Violonbaß || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P&lt;br /&gt;
* [[Tremulant]] für das gesamte Werk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Glocken ====&lt;br /&gt;
Die Glocken der Kirche stellen nochmals eine Besonderheit der Kirche dar. Sie wurden 1873 aus französischen Kanonen gegossen und stellen ein Geschenk [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelms I.]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inschrift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gussjahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gießer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;∅&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(mm)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(kg)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norminal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(16tel)&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
| 1 || „Gegossen aus franzoesischen Kanonen erobert im Krieg 1870/71“ || 1873 || C. F. Ulrich, Apolda || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1160 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| ca. 750 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
| 2 || „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden“ || 1873 || C. F. Ulrich, Apolda || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 925 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| ca. 385 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motorrad-Reise-Treffen (MRT) ===&lt;br /&gt;
Seit 1997 findet hier jährlich im Spätsommer das Motorrad-Reise-Treffen statt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://motorrad-reise-treffen.jimdofree.com/ |titel=Web-Site des Motorrad-Reise-Treffens Gieboldehausen |abruf=2024-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das im Laufe der Zeit zu einem der bedeutendsten und bundesweit unter Enduristen und Motorrad-Reisenden beliebtesten Treffen avanciert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
Gieboldehausen ist verkehrsmäßig über die [[Bundesstraße 27|B&amp;amp;nbsp;27]] (Göttingen-[[Braunlage]]) und [[Bundesstraße 247|B&amp;amp;nbsp;247]] (Duderstadt-[[Northeim]]) angeschlossen. Des Weiteren führen die [[Kreisstraße]]n K 107 über Rüdershausen nach Rhumspringe und die K 108 über Lütgenhausen und Wollershausen ebenfalls nach Rhumspringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖPNV ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Gieboldehausen]] lag an der inzwischen zum Radweg umgebauten [[Bahnstrecke Leinefelde–Wulften]]. Der nächste Bahn[[haltepunkt]] ist in [[Hattorf am Harz|Hattorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.openrailwaymap.org/?lang=de&amp;amp;lat=51.61401944368968&amp;amp;lon=10.224924087524414&amp;amp;zoom=13&amp;amp;style=standard OpenRailwayMap]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gieboldehausen ist über eine [[Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen|VSN]]-Buslinie mit Rhumspringe und Duderstadt verbunden und über weitere Linien mit Duderstadt, Ebergötzen und Göttingen sowie Bilshausen und Ebergötzen. Die Busse werden von der [[Regionalbus Braunschweig|RBB]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rad-/Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige Bahntrasse wurde zwischen [[Rollshausen]] und [[Wulften am Harz|Wulften]] zum Radweg umgebaut. Weiterhin verlaufen befestigte [[Wirtschaftsweg]]e nach Wollbrandshausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opencyclemap.org/?zoom=13&amp;amp;lat=51.60886&amp;amp;lon=10.21556&amp;amp;layers=B0000 OpenCycleMap]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die K&amp;amp;nbsp;108 ist aufgrund des Verkehrsaufkommens ebenfalls für Radfahrer nutzbar. Entlang der B&amp;amp;nbsp;27 soll in Richtung [[Herzberg am Harz]] ein Straßenbegleitender Radweg entstehen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Meinhard |url=https://www.harzkurier.de/lokales/herzberg/article231934353/Radweg-soll-zwischen-Herzberg-und-Gieboldehausen-gebaut-werden.html |titel=Radweg soll zwischen Herzberg und Gieboldehausen entstehen |datum=2021-03-31 |sprache=de |abruf=2024-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Gieboldehausen hat eine kooperative Gesamtschule, eine Grundschule und zwei Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Martin Beck (1109–1143), Geistlicher und Minnesänger am [[Stift Gandersheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Schweikle: &amp;#039;&amp;#039;Minnesang&amp;#039;&amp;#039;, J.B. Metzler, Stuttgart 1995, ISBN 978-3-476-12244-5, 2. Auflage, Seite 144&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Franz Ignaz Wedekind]] (1710–1782), Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Hugo Ripping]] (1837–1898), Psychiater&lt;br /&gt;
* Otto Meyer (1869–1947), Lehrer und Dichter, Direktor der Deutschen Hilfsvereinsschule in [[Porto Alegre]]&lt;br /&gt;
* [[Werner Disse]] (1881–1962), Bürgermeister und Landrat&lt;br /&gt;
* [[Hugo Dittberner]] (* 1944), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Willi F. Gerbode]] (* 1955), Schriftsteller und literarischer Kabarettist&lt;br /&gt;
* [[Willi Döring]] (1924–1997), Bürgermeister von Gieboldehausen, Landrat, Landtagsabgeordneter (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Klaus Keil]] (1954–2022), Theologe, Musikwissenschaftler, Leiter der Zentralredaktion des RISM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alois Grobecker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flecken Gieboldehausen : Bilder aus vergangenen Tagen&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 1988. ISBN 3-89264-229-X&lt;br /&gt;
* [[Sabine Wehking]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Amtes Gieboldehausen&amp;#039;&amp;#039;. Mecke, Duderstadt 1995. ISBN 3-923453-71-X&lt;br /&gt;
* Josef Koch, Heimatverein Goldene Mark (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gieboldehausen : Geschichtsbilder aus einer Fleckengemeinde&amp;#039;&amp;#039;. Mecke, Duderstadt 1958.&lt;br /&gt;
* Sabine Wehking: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik des Fleckens Gieboldehausen : 1003–2003&amp;#039;&amp;#039;. Mecke, Duderstadt 2003. ISBN 3-932752-97-X&lt;br /&gt;
* [[Ernst Andreas Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die einstige Burg in Gieboldehausen,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Steine reden könnten&amp;#039;&amp;#039;. Band IV, Landbuch-Verlag, Hannover 1998, ISBN 3-7842-0558-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gieboldehausen.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Harteisen, Ansgar Hoppe, [[Hansjörg Küster]], [[Torsten W. Müller]], [[Haik Thomas Porada]], [[Gerold Wucherpfennig]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 79). [[Verlag Böhlau]], Wien, Köln, Weimar 2018, S. 190–192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gieboldehausen.de/ Flecken Gieboldehausen] Offizielle Website&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4203899-6}}&lt;br /&gt;
* [https://organindex.de/index.php?title=Gieboldehausen,_Gustav-Adolf-Kirche Orgel der Gustav-Adolf-Kirche auf organindex.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göttingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4203899-6|LCCN=n78087952|VIAF=131330986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gieboldehausen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flecken in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
	</entry>
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