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	<title>Gideon Botsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:09:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gideon_Botsch&amp;diff=2279895&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-16T18:01:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gideon Botsch (54859511922) (cropped).jpg|mini|hochkant|Gideon Botsch, 2025]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gideon Botsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1970]] in [[West-Berlin]]) ist ein deutscher [[Politikwissenschaft]]ler und [[Professor#Außerplanmäßige Professoren|außerplanmäßiger Professor]] für Politikwissenschaft an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät sowie Leiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Emil Julius Gumbel]] Forschungsstelle [[Antisemitismus]] und [[Rechtsextremismus]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien]] an der [[Universität Potsdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gideon Botsch studierte Politikwissenschaft an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] und erwarb 1997 sein Diplom mit einer Arbeit zur &amp;#039;&amp;#039;Kontinuität nationalsozialistischer Europa-Konzepte im frühen Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1999 war er [[Stipendium|Promotionsstipendiat]] der [[Hans-Böckler-Stiftung]]. 2003 wurde er am [[Otto-Suhr-Institut]] für Politikwissenschaft mit der durch [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]] und [[Johannes Tuchel]] betreuten [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;„Politische Wissenschaft“ im Einsatz. Das Deutsche Auslandswissenschaftliche Institut und die Auslandswissenschaftliche Fakultät der Universität Berlin 1940–1945&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension &amp;#039;&amp;#039;„Politische Wissenschaft“…&amp;#039;&amp;#039; von Uwe Ullrich; {{Webarchiv |url=http://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/rezensionen/literatur/1910-politische-wissenschaft-im-zweiten-weltkrieg-von-gideon-botsch.html |archive-is=20120919051220 |text=Rezension online bei Shoa.de}}, [[doi:10.1007/s11615-006-0074-2]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 bis 2004 war er Lehrbeauftragter am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der FU Berlin und 2004/05 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte &amp;#039;&amp;#039;Haus der [[Wannseekonferenz]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.ghwk.de/newsletter/juli2005/artikel-juli2005.htm |wayback=20091004140232}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er eine neue Dauerausstellung mitgestaltete. Seit 2004 ist er Dozent am [[Touro College Berlin]] und seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, das der Universität Potsdam angegliedert ist, an der er auch als Lehrbeauftragter tätig wurde. 2007 wurde er Geschäftsführender Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2010 ist er [[Vertrauensdozent]] der [[Hans-Böckler-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mmz-potsdam.de/dr-gideon-botsch.html |titel=Priv. Doz. Dr. Gideon Botsch – Moses Mendelssohn Zentrum – Potsdam |zugriff=2019-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 legte er eine umfassende Gesamtdarstellung der Geschichte des [[Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension von Lars Legath: &amp;#039;&amp;#039;Gideon Botsch: Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis heute&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Sehepunkte&amp;#039;&amp;#039;, Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften, Ausgabe 12/2012, Nr. 7/8.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 folgte die [[Habilitation]] ([[Heinz Kleger]]) und die Privatdozentur für Politikwissenschaft an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Seit 2015 koordiniert er überdies das Promotionskolleg Ludwig Rosenberg Kolleg „Historische Bezüge zwischen Arbeiterbewegung und Judentum“ des Moses Mendelssohn Zentrums und der Hans-Böckler-Stiftung. Seit 2018 ist Botsch außerplanmäßiger Professor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mmz-potsdam.de/dr-gideon-botsch.html |titel=Priv. Doz. Dr. Gideon Botsch – Moses Mendelssohn Zentrum – Potsdam |zugriff=2019-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem von zwei Berliner SPD-Kreisverbänden in Auftrag gegebenen [[Gutachten]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Gideon Botsch: [https://www.tagesschau.de/inland/gutachtensarrazin100.pdf Gutachten im Auftrag des SPD-Kreisverbandes Spandau und der SPD-Abteilung Alt-Pankow zur Frage: „Sind die Äußerungen von Dr. Thilo Sarrazin im Interview mit der Zeitschrift Lettre International (deutsche Ausgabe, Heft 86) als rassistisch zu bewerten ?“], 22. Dezember 2009 (PDF; 299&amp;amp;nbsp;kB), von Tagesschau.de, Abruf am 27. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; über [[Thilo Sarrazin]]s Interview in [[Lettre International]] bezeichnete Botsch 2009 Teile von Sarrazins Äußerungen als „rassistisch, elitär und herabwürdigend“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/politik/gutachten-zu-thilo-sarrazin-rassistisch-elitaer-und-herabwuerdigend-1.58130 Gutachten zu Thilo Sarrazin „Rassistisch, elitär und herabwürdigend“]. In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 8. Januar 2010. Abgerufen am 27. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Landesschiedsgericht der Berliner SPD entschied, Sarrazin habe sich nicht rassistisch geäußert; er wurde deshalb zunächst nicht aus der Partei ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/schiedsgericht-stellt-verfahren-ein---ohne-ruege-die-spd-will-sarrazin-weiter-aushalten,10810590,10705298.html |titel=Schiedsgericht stellt Verfahren ein – ohne Rüge. Die SPD will Sarrazin weiter aushalten |autor=Martin Klesmann |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2010-03-16 |zugriff=2015-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 2020 schloss die SPD-Bundesschiedskommission Sarrazin wirksam aus der SPD aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2020-07-31-tagesschau&amp;quot;&amp;gt;https://web.archive.org/web/20200731162239/https://www.tagesschau.de/inland/spd-sarrazin-ausschluss-105.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Botsch ist Mitglied in der [[Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft|Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft]] (DVPW), in der [[Gesellschaft für Geistesgeschichte]] (GGG) und im [[Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands]] (VHHD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Politische Wissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg. Die „Deutschen Auslandswissenschaften“ im Einsatz 1940–1945&amp;#039;&amp;#039; (mit einem Geleitwort von [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]]). Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2006, ISBN 978-3-506-71358-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die NPD und ihr Milieu. Studien und Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Klemm &amp;amp; Oelschläger, Münster 2009, ISBN 978-3-932577-41-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik des Hasses. Antisemitismus und radikale Rechte in Europa&amp;#039;&amp;#039;, als Hrsg. (= &amp;#039;&amp;#039;Haskala – Wissenschaftliche Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 44). Georg Olms Verlag, Hildesheim, 2010, ISBN 978-3-487-14438-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Islamophobie und Antisemitismus – ein umstrittener Vergleich&amp;#039;&amp;#039;, als Mitherausgeber, De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-026510-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die extreme Rechte in der Bundesrepublik 1949 bis heute&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Kompakt&amp;#039;&amp;#039;). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2012, ISBN 978-3-534-23832-3 ([http://www.sehepunkte.de/2012/07/21076.html Rezension]); Parallelausgabe in der [https://web.archive.org/web/20120923234125/http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/142395/die-extreme-rechte-in-der-bundesrespublik-deutschland-1949-bis-heute &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1283]. Bonn 2012, ISBN 978-3-8389-0283-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugendbewegung, Antisemitismus und rechtsradikale Politik. Vom „Freideutschen Jugendtag“ bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, als Herausgeber mit Josef Haverkamp (= &amp;#039;&amp;#039;Europäisch-jüdische Studien. Beiträge&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 13). De Gruyter Oldenbourg, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2014, ISBN 978-3-11-030622-4 [gehört zur [[Anne-Frank-Shoah-Bibliothek]]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wahre Demokratie und Volksgemeinschaft. Ideologie und Programmatik der NPD und ihres rechtsextremen Umfelds&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Edition Rechtsextremismus&amp;#039;&amp;#039;), Springer VS, Wiesbaden 2017.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Umvolkung“ und „Volkstod“. Zur Kontinuität einer extrem rechten Paranoia&amp;#039;&amp;#039;, als Herausgeber mit [[Christoph Kopke]] (= &amp;#039;&amp;#039;edition pyrrhus&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5), Klemm &amp;amp; Oelschläger, Ulm 2019, ISBN 978-3-86281-148-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechtsrock. Aufstieg und Wandel neonazistischer Jugendkultur am Beispiel Brandenburgs&amp;#039;&amp;#039;, als Herausgeber mit [[Jan Raabe]] und Christoph Schulze (= &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Beiträge zur Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1), be.bra Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-95410-229-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechtsparteien in Brandenburg. Zwischen Wahlalternative und Neonazismus, 1990–2020&amp;#039;&amp;#039;, als Herausgeber mit Christoph Schulze (= &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Beiträge zur Antisemitismus- und Rechtsextremismusforschung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2), be.bra Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-95410-278-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130662011}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mmz-potsdam.de/team/gideon-botsch Gideon Botsch] am [[Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130662011|LCCN=no/2006/26089|VIAF=119063189}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Botsch, Gideon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antisemitismusforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsextremismusforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Botsch, Gideon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1970&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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