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	<title>Gibsoniothamnus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T08:42:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gibsoniothamnus&amp;diff=1848615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 8. Oktober 2025 um 07:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-08T07:25:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Gibsoniothamnus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Louis Otho Williams|L.O.Williams]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Schlegeliaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Lippenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lamiales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]], die in die nur vier Gattungen umfassende [[Familie (Biologie)|Familie]] [[Schlegeliaceae]] eingeordnet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind meist stark verzweigte [[Strauch|Sträucher]], die gelegentlich kletternd oder kriechend wachsen, nur von &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus allenii]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus mirificus]]&amp;#039;&amp;#039; wurden auch kleine [[Baum|Bäume]] gefunden, deren Wuchshöhen bis zu 5 Meter erreichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer2004&amp;quot; /&amp;gt; In fast allen Fällen wachsen die Pflanzenexemplare [[epiphyt]]isch, nur selten treten auf dem Boden wachsende Individuen auf. Die jungen Zweige sind stielrund, oder durch korkartige Fortsätze der angehoben stehenden Blattbasen kantig oder geflügelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer2004&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Rinde]] ist behaart oder verkahlend. Im Alter bekommen sie eine hell-graue [[Borke]], die oftmals durch weiße, korkige [[Lentizelle]]n durchbrochen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer2004&amp;quot; /&amp;gt; Die Sprossachsen enden jeweils in einem endständigen Blütenstand, die Verzweigungen entspringen unterhalb des Blütenstandes aus den Blattachseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenständig oder nahezu gegenständig an den Zweigen angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. An einem Knoten (Nodium) gegenüberstehende Laubblätter sind gleichgestaltig, jedoch ungleich groß. Die [[Blattstiel]]e sind relativ kurz. Die Blattspreiten sind immer einfach und ganzrandig. Oftmals sind die Blattränder leicht zurückgebogene. Die [[Blattspreite]]n sind in den meisten Arten nahezu lederig, vor allem bei den Arten &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus truncatus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus grandiflorus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus latidentatus]]&amp;#039;&amp;#039; sind sie dick und fest. Auf der Oberseite sind die Blattadern eingesunken, auf der Unterseite stehen sie hervor. In vielen Fällen sind die Blattspreiten elliptisch, oftmals drüsig gepunktet und an den Achseln zwischen Hauptader und den sekundären Adern finden sich auf der Unterseite [[Domatien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] sind [[Zyme|zymös]], können jedoch stark reduziert sein, so dass sie in einigen Arten nur aus einer einzigen Blüte bestehen. Oftmals stehen die Blüten in Büscheln an langen [[Blütenstiel]]en, deren obere Bereiche direkt unterhalb des [[Kelchblatt|Kelches]] oft deutlich verdickt sind, und die von [[Tragblatt|Tragblättern]] begleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen [[Blüte]]n sind [[zygomorph]] mit doppelter [[Blütenhülle]]. Der Kelch ist glockenförmig und oft in leuchtenden Purpur- oder Rottönen gefärbt. Er wirkt gelappt, jedoch entstehen die Lappen als fünf seitliche Auswüchse mit nach oben gerichteten Fortsätzen. Die fünf [[Kronblatt|Kronblätter]] sind röhrenförmig bis schmal trichterförmig verwachsen und je nach leicht zygomorph bis radiärsymmetrisch. Ihre Färbung ist meist leuchtend purpur- bis rosafarben, magenta oder rot, nur selten auch weiß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer2004&amp;quot; /&amp;gt; Die fünf gerundeten, ungleichförmigen Kronlappen sind deutlich kürzer als die Kronröhre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier fertilen [[Staubblatt|Staubblätter]] sind gleichgestaltig oder treten in zwei leicht unterschiedlich gestalteten Paaren auf. Sie stehen frei voneinander und ragen nicht über die Krone hinaus. Mit der Kronröhre sind sie oberhalb der Kronröhrenbasis verwachsen. Die [[Staubfäden]] sind fadenförmig und nahe dem oberen Ende gebogen. Die zwei getrennten [[Staubbeutel]] sind durch ein breites Konnektiv verbunden. Neben den fertilen Staubblättern wird ein steriles [[Staminodium]] gebildet, das meist kürzer als die fertilen Staubblätter ist. Ein [[Blütenboden]] fehlt. Zwei [[Fruchtblatt|Fruchtblätter]] sind zu einem zweifächrigen [[Fruchtknoten]] verwachsen der eine Vielzahl an [[Samenanlage]]n beinhaltet. Der langgestreckte [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist länger als die Staubblätter und endet in einer köpfchenförmigen [[Narbe (Botanik)|Narbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
An der Frucht ist der haltbare Kelch vorhanden und häufig vergrößert. Die kugelförmige bis fast kugelförmige [[Beere]] ist bei Reife blassgrün, weiß oder blass-rosafarben gefärbt. Im Gegensatz zu den Früchten der nahe verwandten Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Schlegelia]]&amp;#039;&amp;#039; besitzt sie jedoch keine harte Außenhülle. Die Frucht enthält eine Vielzahl von Samen. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] sind spindelförmig. Die [[Samenschale]] ist netzartig, der Rand und die Rippen des Netzes auf der Samenhülle sind oftmals ausgefranst oder mit langen Haaren besetzt. In reifen Samen ist kein [[Endosperm]] enthalten, der [[Embryo (Pflanze)|Embryo]] ist gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Als Bestäuber der &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039; werden [[Vögel]] und [[Insekten]] vermutet, wobei die Arten mit größeren Blüten wahrscheinlich auf [[Bestäubung]] durch Vögel ([[Ornithophilie]]), die Arten mit kleineren Blüten auf Bestäubung durch Insekten ([[Entomophilie]]) angepasst sind. Es wurde beobachtet, dass die Früchte von &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus alatus]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Papageien]] gefressen werden, so dass auf eine Samenausbreitung durch Vögel ([[Zoochorie]]) geschlossen werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die elf bis zwölf [[Art (Biologie)|Arten]] sind in der [[Neotropis]] von [[Mexiko]] über [[Zentralamerika]] bis ins nördliche [[Kolumbien]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standorte liegen meist in niedrigen [[Bergregenwald|Bergregenwäldern]] in Höhenlagen von 500 bis 1500 Metern. Nur die panamaischen Arten &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus grandifolius]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus versicolor]]&amp;#039;&amp;#039; kommen unterhalb von 500 Metern vor und &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus allenii]]&amp;#039;&amp;#039; ist in Höhenlagen von bis zu 3000 Metern zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik, Botanische Geschichte und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
=== Botanische Geschichte ===&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1970 durch [[Louis Otho Williams]] in &amp;#039;&amp;#039;Fieldiana. Botany&amp;#039;&amp;#039; Band 32 Seite 213 [[Erstbeschreibung|aufgestellt]]. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039; ehrt die amerikanische  Botanikerin [[Dorothy L. Nash Gibson]] geb. Nash (1921–2012), die Williams auf die zuvor falsch zugeordneten Arten aufmerksam machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer2004&amp;quot; /&amp;gt; Williams ordnete ihr drei Arten zu, die zuvor zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Losbäume|Clerodendron]]&amp;#039;&amp;#039; gezählt wurden. Er sieht &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039; als nahe verwandt mit der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Schlegelia]]&amp;#039;&amp;#039; an und ordnet beide Gattungen in den damals noch nicht umfassend verstandenen Bereich zwischen den Familien der [[Braunwurzgewächse|Scrophulariaceae]] und [[Trompetenbaumgewächse|Bignoniaceae]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Williams1970&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Paul Carpenter Standley]] und [[Julian Alfred Steyermark]] 1940 als &amp;#039;&amp;#039;Clerodendrum pithecobium&amp;#039;&amp;#039; beschriebene Art, wurde von Williams bei der Erstbeschreibung der Gattung als &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus pithecobius&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Jedoch übersah er dabei, dass diese Art mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schlegelia cornuta&amp;#039;&amp;#039; bereits einen 1893 von [[John Donnell Smith]] vergebenen Namen besaß. 1971 wurde daher von [[Alwyn Gentry]] der Name &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus cornutus]]&amp;#039;&amp;#039; für die Art eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gentry1971&amp;quot; /&amp;gt; Die zunächst von Williams in der Erstbeschreibung explizit nicht zu dieser Gattung gezählte Art &amp;#039;&amp;#039;Clerodendron epiphyticum&amp;#039;&amp;#039; wurde 1972 von ihm doch als &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus epiphyticus]]&amp;#039;&amp;#039; der Gattung zugerechnet, nachdem er ein weiteres [[Herbarium|Herbarexemplar]] zur Untersuchung erhielt, welches die Merkmale der Blüten besser darstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Williams1972&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Arten wurden ab 1974&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gentry1974&amp;quot; /&amp;gt; von Alwyn Gentry beschrieben, nach dessen unerwartetem Tod 1993 setzte [[Kerry Barringer]] bereits begonnene gemeinsame Arbeiten fort und veröffentlichte ab 1995 weitere Erstbeschreibungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer1995&amp;quot; /&amp;gt; 2004 erschien eine von Kerry Barringer verfasste [[Revision (Biologie)|Revision]] der gesamten Gattung &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039;. Die ebenfalls 2004 von J. Francisco Morales beschriebene Art &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus ficticius&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Morales2004&amp;quot; /&amp;gt; basiert auf einem Herbarexemplar, welches von Barringer in seiner Revision der Art &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus epiphyticus&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039; wurde von unterschiedlichen Autoren in mehreren [[Flora (Verzeichnis)|Florenwerken]] behandelt: 1973 in der „Flora of Guatemala“ von Louis Otho Williams&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraGuatemala&amp;quot; /&amp;gt;, 1979 in der „Flora of Panama“ von [[William D’Arcy]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraPanama&amp;quot; /&amp;gt; und 2000 in der „Flora Costaricensis“ von [[William Burger]] und [[Kerry Barringer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlCostaRica&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039; bildet zusammen mit den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Schlegelia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Exarata]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Synapsis ilicifolia|Synapsis]]&amp;#039;&amp;#039; die Familie [[Schlegeliaceae]]. Mit den anderen Gattungen der Familie hat &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039; die verholzende [[Sprossachse]], ganzrandige Laubblätter, symmetrische Kronblätter und zygomorphe Blüten, vier fertile Staubblätter, einen aus zwei Fruchtblättern zusammengesetzten Fruchtknoten und nicht aufspringende, fleischige Früchte gemein. Die [[Phylogenetik|phylogenetischen]] Beziehungen zwischen den Arten wurden bisher (Stand 2004&amp;lt;!-- von da ist die Hauptquelle, neuere Untersuchungen scheinen aber auch keine entsprechenden Erkenntnisse zu haben. --&amp;gt;) nicht untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arten und ihre Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Das [[Verbreitungsgebiet]] von &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039;-Arten reichen vom südlichen [[Mexiko]] über [[Zentralamerika]] bis an die Grenzen von [[Panama]] und [[Kolumbien]]. In [[Honduras]], [[El Salvador]] und [[Nicaragua]] wurden jedoch keine Vertreter nachgewiesen. Die nördlichste und westlichste Verbreitung besitzt &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus cornutus]]&amp;#039;&amp;#039;; diese Art kommt bis in die [[Sierra Santa Marta]] im Süden des mexikanischen Bundesstaates [[Veracruz (Bundesstaat)|Veracruz]] vor. Die östlichsten und südlichsten Vorkommen hat &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus alatus]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Cerro Tacaruna]] an der Grenze zwischen Panama und Kolumbien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus&amp;#039;&amp;#039; enthält elf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer2004&amp;quot; /&amp;gt; bis zwölf Arten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus alatus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.H.Gentry}}: Die Heimat ist Panama und das nördliche Kolumbien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus allenii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.H.Gentry}}: Die Heimat ist Costa Rica und Panama.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus cornutus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Donn.Sm.) A.H.Gentry}}: Die Heimat ist Mexiko und Guatemala.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus epiphyticus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Standl.) L.O.Williams}}: Die Heimat ist Costa Rica und Panama.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus ficticius]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|J.F.Morales}}: Sie wurde 2004 aus Costa Rica erstbeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus grandiflorus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.H.Gentry &amp;amp; Barringer}}: Die Heimat ist Panama.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus latidentatus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.H.Gentry}}: Die Heimat ist Panama.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus mirificus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.H.Gentry}}: Die Heimat ist Panama.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus parvifolius]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Barringer}}: Die Heimat ist Costa Rica und Panama.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus stellatus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.H.Gentry &amp;amp; Barringer}}: Dieser [[Endemit]] kommt nur im nördlichen Panama vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus truncatus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.H.Gentry}}: Die Heimat ist Panama.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gibsoniothamnus versicolor]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.H.Gentry &amp;amp; Barringer}}: Die Heimat ist Panama.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arten können rein morphologisch grob in zwei Gruppen unterteilt werden, die sich anhand der Größe und Form der Blüten unterscheiden lassen. Jedoch sind diese Merkmale oftmals stark variabel, so dass sich eine verlässliche Aufteilung nicht vornehmen lässt. Die Arten, die recht große, rot gefärbte und trichterförmige Blüten haben, neigen zudem dazu, größere Blütenstände auszubilden und größere und dickere Blätter zu besitzen. Ihre Zweige sind weiterhin breiter geflügelt oder stärker gewinkelt als die der Arten mit kleineren, magentafarbenen und röhrenförmigen Blüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kerry Barringer: &amp;#039;&amp;#039;A Revision of Gibsoniothamnus L.O.Williams (Schlegeliaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brittonia&amp;#039;&amp;#039;, Band 56, Nummer 3, 2004, S. 213–237. {{DOI|10.1663/0007-196X(2004)056[0213:AROGLO]2.0.CO;2}} (Abschnitte Beschreibung, Systematik und Verbreitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rafaël Govaerts, 2003: &amp;#039;&amp;#039;World Checklist of Seed Plants Database in ACCESS G&amp;#039;&amp;#039;, 1-40325.{{WCSP|Gibsoniothamnus|Zugriff=2020-06-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Williams1970&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Louis O. Williams: &amp;#039;&amp;#039;An Overlooked Genus of the Scrophulariaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fieldiana Botany.&amp;#039;&amp;#039; Band 32, Nummer 14, 1970, S. 211–214.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gentry1971&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alwyn H. Gentry: &amp;#039;&amp;#039;Note On Gibsoniothamnus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fieldiana Botany.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Nummer 5, 1971. S. 55.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Williams1972&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Louis O. Williams: &amp;#039;&amp;#039;Tropical American Plants, XII.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fieldiana Botany.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Nummer 8, 1972, S. 101–132.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraGuatemala&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paul C. Standley, Louis O. Williams: &amp;#039;&amp;#039;Scrophulariaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: Paul C. Standley, Louis O. Williams, Dorothy N. Gibson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of Guatemala.&amp;#039;&amp;#039; Fieldiana Botany, Band 24, Teil IX, Nummer 4, 1973, S. 319–416.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gentry1974&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alwyn H. Gentry: &amp;#039;&amp;#039;Gibsoniothamnus (Scrophulariaceae) in Panama.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of the Missouri Botanical Garden.&amp;#039;&amp;#039; Band 61, Nummer 2, 1974, S. 533–537.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraPanama&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
William G. D’Arcy: &amp;#039;&amp;#039;Scrophulariaceae.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert E. Woodson, Jr., Robert W. Schery (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of Panama.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of the Missouri Botanical Garden&amp;#039;&amp;#039;, Band 66, 1979, S. 173–272.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barringer1995&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kerry Barringer, Alwyn Gentry: &amp;#039;&amp;#039;New Species of Gibsoniothamnus (Bignoniaceae: Schlegelieae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Novon.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Nummer 2, Sommer 1995, S. 120–124.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FlCostaRica&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Lesenswert|10. Februar 2010|70148172}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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