<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gibbons</id>
	<title>Gibbons - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gibbons"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gibbons&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T15:29:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gibbons&amp;diff=79479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gibbons&amp;diff=79479&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-24T06:54:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Gibbons&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Hylobatidae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[John Edward Gray|Gray]], 1871&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Menschenartige&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Hominoidea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Altweltaffen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Catarrhini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Affen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anthropoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Trockennasenprimaten&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Haplorrhini&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Primaten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Primates&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Lar Gibbon (46946767992).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Weißhandgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;Hylobates lar&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gibbons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Hylobatidae) bilden eine [[Familie (Biologie)|Familie]] baumbewohnender [[Primaten]] aus [[Südostasien]]. Sie sind die Schwestergruppe der (Großen) [[Menschenaffen]] (Hominidae) und werden deshalb auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleine Menschenaffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Es werden 20 Arten unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Gibbons kommen in [[Südostasien]] vor; ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von [[Nordostindien]], [[Myanmar]] und [[Südchina]] über [[Indochina]] und die [[Malaiische Halbinsel]] bis zu den [[Indonesien|indonesischen]] Inseln [[Borneo]] und [[Java (Insel)|Java]]. In früheren Zeiten waren Gibbons weiter verbreitet; noch in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends fand man sie beispielsweise in einem Großteil Chinas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gibbons sind schwanzlose Primaten. Auffallend ist, dass die vorderen Gliedmaßen wesentlich länger als die hinteren sind. Dies ermöglicht ihnen die im Tierreich einmalige Fortbewegungsform des [[Brachiation|Schwinghangelns]] (Brachiation). Ihr Daumen wurzelt nahe dem Handgelenk und ermöglicht so einen sicheren Griff um die Äste. Ihr dichtes Fell ist schwarz, grau oder braun gefärbt, ihre Schnauzen sind kurz und die großen Augen nach vorn gerichtet. Die [[Zahnformel]] entspricht mit 2-1-2-3 der der [[Menschenaffen]]. Einige Arten haben einen Kehlsack, der ihnen als Resonanzkörper beim Ausstoßen ihrer lauten Rufe dient. Gibbons erreichen eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 45 bis 90&amp;amp;nbsp;cm und ein Gewicht von 4 bis 13&amp;amp;nbsp;kg, wobei der [[Siamang]] bei weitem die größte und schwerste Art darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hylobates syndactylus8.jpg|mini|[[Siamang]]]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Hylobates&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|ὑλοβάτης}}) bedeutet wörtlich „Waldgänger“ (von {{grcS|ὕλη|hýlē}} „Wald“ und {{lang|grc|-βάτης|-bátēs}} aus {{lang|grc|βαίνειν|baínein}} „gehen, schreiten, wandern“). Gibbons sind tagaktive Waldbewohner, die mit ihren langen Armen und den weit unten ansetzenden Daumen perfekt an die hangelnde Lebensweise angepasst sind. Sie schwingen durch die Bäume und können mit einem einzigen Schwung 3&amp;amp;nbsp;m zurücklegen. Auf dem Boden bewegen sie sich zweibeinig voran ([[Bipedie]]), wobei sie die Arme aus Balancegründen hoch in die Luft strecken. Ihr Verbreitungsgebiet sind in erster Linie [[Tropischer Regenwald|tropische Regenwälder]], manchmal kommen sie auch in Gebirgswäldern bis 1800&amp;amp;nbsp;m Höhe vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibbons leben [[Monogamie|monogam]]. Ein Paar und sein Nachwuchs lebt in einem Revier, das es gegen Eindringlinge verteidigt. Gelegentlich findet man auch Einzeltiere, meist junge Erwachsene, die ihre Familie verlassen mussten. Auf der Suche nach einem eigenen Partner verlassen Jungtiere ihre Eltern oder werden von diesen mit Gewalt vertrieben. Die Suche nach einem geeigneten Partner kann sich über mehrere Jahre hinziehen. Bei manchen Arten unterstützen die Eltern ihren Nachwuchs, indem sie ein freies Gebiet für ihn „reservieren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibbons sind streng territorial, das Revier eines Paares ist zwischen 25 und 50&amp;amp;nbsp;ha groß. In ihrem Territorium benutzen sie bevorzugte Wanderrouten. Es kommt selten zu Kämpfen mit Eindringlingen, vielmehr versuchen sie, ihr Territorium durch laute Rufe und Drohgebärden (Hüpfen oder Abbrechen von Ästen) zu verteidigen. Auf Grund der starken Bindung an ihr Territorium wandern sie selbst nach heftigen Störungen nicht einfach ab. Durch diese Reviertreue sind sie bei Habitatzerstörung besonders gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Geissmann |Titel=Gibbons - die singenden Menschenaffen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2014 |ISBN=978-3-033-04475-3 |Seiten=49 |Online=http://www.gibbons.de/main/index.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibbons haben ein großes Lautrepertoire, und es wird oft ein eindrucksvoller, durch den Kehlsack verstärkter Gesang aufgeführt. Die Gesänge sind artspezifisch und meist bei Männchen und Weibchen unterschiedlich. Alle Arten von Gibbons außer &amp;#039;&amp;#039;[[Silbergibbon|Hylobates moloch]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Kloss-Gibbon|H. klossii]]&amp;#039;&amp;#039; können im [[Duett (Zoologie)|Duett]] (also abwechselnd) singen. Männchen und Weibchen singen jeweils unterschiedliche Strophen und koordinieren ihre Rufe nach festen Regeln. Die Duette werden meist am frühen Morgen, bei verschiedenen Arten zu unterschiedlichen Zeiten aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Geissmann |Titel=Duet-splitting and the evolution of Gibbon songs |Hrsg= |Sammelwerk=Biological Reviews |Band=77 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2002 |ISBN= |Seiten=57-76}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Gibbons ernähren sich vorwiegend von Pflanzen und nehmen nur selten fleischliche Nahrung zu sich. Früchte machen 44 bis 72 % (im Mittel 65 %) der Nahrung aus, Blätter 3 bis 45 % (im Mittel 30 %). Tierische Nahrung macht im Mittel nur einen sehr geringen Anteil aus (0 bis 25 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ihre Hauptnahrung, Früchte, in verschiedenen Jahreszeiten reifen, können Gibbons diese Nahrung im ganzen Jahreszyklus auffinden und verwerten. Meist fressen sie reifes Obst. Gibbons wenden täglich rund 9 bis 10 Stunden für die Nahrungssuche auf. Entsprechend dem Blattanteil im Nahrungsspektrum der betreffenden Art sind die Backenzähne mehr oder weniger großflächig, um diese Nahrung angemessen kauen zu können. Ermöglicht wird die Verdauung eines großen Blattanteils durch die Kombination eines einkammerigen Magens mit einem voluminösen [[Blinddarm|Blind-]] und [[Colon|Grimmdarm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre Nahrungszusammensetzung kommen sie eher mit Vögeln und Hörnchen in Konkurrenz als mit anderen Primaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Es dürfte bei den Gibbons keine feste [[Paarungszeit|Paarungssaison]] geben. Alle zwei bis drei Jahre bringt das Weibchen ein einzelnes Jungtier zur Welt, Zwillingsgeburten sind selten. Das Neugeborene klammert sich als aktiver [[Tragling]] zunächst an den Bauch der Mutter, später beteiligt sich auch der Vater an dessen Aufzucht. Vollständig entwöhnt sind junge Gibbons erst mit eineinhalb bis zwei Jahren und die Geschlechtsreife tritt mit acht bis neun Jahren ein. Ihre Lebenserwartung in freier Wildbahn dürfte rund 25 Jahre betragen. In Zoos wurden einzelne Gibbons deutlich älter, ein Alter von etwa 60 Jahren ist belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Geissmann, Katja Geschke, Barbara J. Blanchard: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.gibbonconservation.org/07_publications/journal/gibbon_journal_5.pdf Longevity in gibbons (Hylobatidae).]&amp;#039;&amp;#039; Gibbon Journal 5 (2009), S.&amp;amp;nbsp;81–92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gibbons bilden als Kleine Menschenaffen die Schwestergruppe der großen [[Menschenaffen]] (Hominidae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden in vier Gattungen mit insgesamt 20 Arten unterteilt:&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribución hylobatidae.png|mini|Die Verbreitungsgebiete der vier Gibbongattungen in Südostasien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gattung &amp;#039;&amp;#039;Symphalangus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Siamang]] (&amp;#039;&amp;#039;S. syndactylus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gattung [[Schopfgibbons]] (&amp;#039;&amp;#039;Nomascus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Westlicher Schwarzer Schopfgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;N. concolor&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Östlicher Schwarzer Schopfgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;N. nasutus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Hainan-Schopfgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;N. hainanus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Nördlicher Weißwangen-Schopfgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;N. leucogenys&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Südlicher Weißwangen-Schopfgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;N. siki&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Nördlicher Gelbwangen-Schopfgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;N. annamensis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Südlicher Gelbwangen-Schopfgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;N. gabriellae&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gattung [[Weißbrauengibbons]] (&amp;#039;&amp;#039;Hoolock&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Westlicher Weißbrauengibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. hoolock&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Östlicher Weißbrauengibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. leuconedys&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Gaoligong-Weißbrauengibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. tianxing&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Peng-Fei Fan, Kai He, Xing Chen, Alejandra Ortiz, Bin Zhang, Chao Zhao, Yun-Qiao Li,  Hai-Bo Zhang, Clare Kimock, Wen-Zhi Wan, [[Colin Groves]], Samuel T. Turvey, Christian Roos, Kristofer M. Helgen, Xue-Long Jiang: &amp;#039;&amp;#039;Description of a new species of Hoolock gibbon (Primates: Hylobatidae) based on integrative taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; American Journal of Primatology, [[DOI: 10.1002/ajp.22631]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gattung [[Kleine Gibbons]] (&amp;#039;&amp;#039;Hylobates&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Kloss-Gibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. klossii&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Kappengibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. pileatus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Müller-Gibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. muelleri&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Westlicher Borneo-Gibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. abbotti&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Östlicher Borneo-Gibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. funereus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Silbergibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. moloch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Schwarzhandgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. agilis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Weißbartgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. albibarbis&amp;#039;&amp;#039;; wird oft als Unterart des Schwarzhandgibbons geführt)&lt;br /&gt;
** [[Weißhandgibbon]] (&amp;#039;&amp;#039;H. lar&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gattung &amp;#039;&amp;#039;Bunopithecus&amp;#039;&amp;#039; †&amp;lt;ref name=&amp;quot;sci-news:Kapi&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bunopithecus sericus]]&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
* Gattung &amp;#039;&amp;#039;Junzi&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Junzi imperialis]]&amp;#039;&amp;#039; †&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Turvey&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gattung &amp;#039;&amp;#039;Kapi&amp;#039;&amp;#039; †&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Kapi ramnagarensis]]&amp;#039;&amp;#039; †&amp;lt;ref name=&amp;quot;SN-20200908&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sci-news:Kapi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gattung &amp;#039;&amp;#039;Yuanmoupithecus&amp;#039;&amp;#039; †&amp;lt;ref name=&amp;quot;sci-news:Kapi&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harrison2016&amp;quot;&amp;gt;Terry Harrison: [https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-1-4939-5614-2_4 Evolution of Gibbons and Siamang: The Fossil Record and Evolutionary History of Hylobatids], in:  Developments in Primatology: Progress and Prospects, 20 August 2016, S.&amp;amp;nbsp;91–110, [[doi:10.1007/978-1-4939-5614-2_4]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Kapi2020bdw /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwandtschaft der Gibbongattungen und Arten untereinander zeigt folgendes [[Kladogramm]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rocatti&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Klade&lt;br /&gt;
|label1=Gibbons (Hylobatidae)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
 |1={{Klade&lt;br /&gt;
    |1=&amp;amp;nbsp;Weißbrauengibbons (&amp;#039;&amp;#039;Hoolock&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
    |2={{Klade&lt;br /&gt;
       |label1=&amp;#039;&amp;#039;Nomascus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       |1={{Klade&lt;br /&gt;
          |1=&amp;amp;nbsp;Schwarze Schopfgibbons (&amp;#039;&amp;#039;N. concolor, N. hainanus + N. nasutus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
          |2={{Klade&lt;br /&gt;
             |1=&amp;amp;nbsp;Weißwangen-Schopfgibbons (&amp;#039;&amp;#039;N. leucogenys + N. siki&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
             |2=&amp;amp;nbsp;Gelbwangen-Schopfgibbons (&amp;#039;&amp;#039;N. gabriellae + N. annamensis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
          }} }}&lt;br /&gt;
       |2={{Klade&lt;br /&gt;
          |1=&amp;amp;nbsp;Siamang (&amp;#039;&amp;#039;Symphalangus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
          |label2=&amp;#039;&amp;#039;Hylobates&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
          |2={{Klade&lt;br /&gt;
             |1={{Klade&lt;br /&gt;
                |1=&amp;amp;nbsp;Kappengibbon (&amp;#039;&amp;#039;H. pileatus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                |2={{Klade&lt;br /&gt;
                   |1=&amp;amp;nbsp;Silbergibbon (&amp;#039;&amp;#039;H. moloch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                   |2=&amp;amp;nbsp;Kloss-Gibbon (&amp;#039;&amp;#039;H. klossii&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                }} }}&lt;br /&gt;
             |2={{Klade&lt;br /&gt;
                |1=&amp;amp;nbsp;Weißhandgibbon (&amp;#039;&amp;#039;H. lar&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                |2={{Klade&lt;br /&gt;
                   |1=&amp;amp;nbsp;Müller-Gibbon (&amp;#039;&amp;#039;H. muelleri&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                   |2={{Klade&lt;br /&gt;
                      |1=&amp;amp;nbsp;Weißbartgibbon (&amp;#039;&amp;#039;H. albibarbis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                      |2=&amp;amp;nbsp;Schwarzhandgibbon (&amp;#039;&amp;#039;H. agilis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}} }} }} }} }} }} }} }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Kladogramm nicht aufgeführten [[Östlicher Borneo-Gibbon|östlichen Borneo Gibbons]] (&amp;#039;&amp;#039;Hylobates funereus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Westlicher Borneo-Gibbon|westlichen Borneo Gibbons]] (&amp;#039;&amp;#039;Hylobates abbotti&amp;#039;&amp;#039;) gelten als nahe Verwandte des ebenfalls auf [[Borneo]] lebenden [[Müller-Gibbon|Müller Gibbons]] (&amp;#039;&amp;#039;Hylobates muelleri&amp;#039;&amp;#039;). Historisch gesehen wurden diese Arten als [[Konspezifität|konspezifisch]] angesehen, allerdings legen neuere Erkenntnisse nahe, dass es sich bei diesen um drei unterschiedliche Arten handelt, weswegen sie sowohl von der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] als auch von der [[American Society of Mammalogists]] als solche geführt werden. Dort, wo ihre Verbreitungsgebiete überlappen, sind ebenfalls Hybriden dieser Arten bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Traeholt (Copenhagen Zoo), Susan Cheyne (WildCRU, Oxford University), Vincent Nijman (BirdLife International) |Titel=IUCN Red List of Threatened Species: Hylobates funereus |Sammelwerk=IUCN Red List of Threatened Species |Datum=2015-11-20 |Online=https://www.iucnredlist.org/species/39890/17990856 |Abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cites.org/eng/app/appendices.php |titel=Appendices {{!}} CITES |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mammaldiversity.org/taxon/1000730/ |titel=Hylobates funereus • Eastern Gray Gibbon |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Evolution of Gibbons and Siamang |Sammelwerk=Developments in Primatology: Progress and Prospects |Datum=2016 |ISSN=1574-3489 |DOI=10.1007/978-1-4939-5614-2 |Online=https://link.springer.com/book/10.1007/978-1-4939-5614-2 |Abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://search.worldcat.org/title/1222638259 |titel=Handbook of the mammals of the world 3 Primates {{!}} WorldCat.org |sprache=de |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verwandtschaft der frühen Gibbon-Vorfahren zählen vermutlich auch die fossilen Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Pliopithecus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Laccopithecus]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. September 2020 berichteten Wissenschaftler über die Entdeckung eines fossilen Backenzahns in Nordindien mit einem Alter von etwa 13&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren. Er gehört zu einer neuen fossilen Art, dem ältesten bekannten Vorfahren der heutigen Gibbons, genannt &amp;#039;&amp;#039;[[Kapi ramnagarensis]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SN-20200908&amp;quot;&amp;gt;{{cite news |last=Bower |first=Bruce |title=A stray molar is the oldest known fossil from an ancient gibbon - Ancestors of these small-bodied apes were in India roughly 13 million years ago, a study suggests |url=https://www.sciencenews.org/article/ancient-primates-apes-gibbon-tooth |date=2020-09-08 |work=Science News |accessdate=2020-09-09 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://scitechdaily.com/new-fossil-ape-discovered-in-india-fills-major-gaps-in-the-primate-fossil-record/ New Fossil Ape Discovered in India Fills Major Gaps in the Primate Fossil Record], auf: SciTechDaily, 8. September 2020, Quelle:  Arizona State University&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sci-news:Kapi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.sci-news.com/paleontology/kapi-ramnagarensis-08831.html 13-Million-Year-Old Gibbon Ancestor Discovered in India], auf sci-news vom 9. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Kapi2020bdw&amp;gt;Nadja Podbregar: [https://www.wissenschaft.de/erde-klima/ein-zahn-wirft-neues-licht-auf-die-gibbon-evolution/ Ein Zahn wirft neues Licht auf die Gibbon-Evolution], auf: wissenschaft.de und [https://www.scinexx.de/news/biowissen/fossil-des-aeltesten-gibbon-vorfahren-entdeckt/ Ältestes Fossil eines Urzeit-Gibbons entdeckt], auf scinexx.de, beides 9. September 2020. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Kapi&amp;#039;&amp;#039; ist teilweise als &amp;#039;&amp;#039;Kabi&amp;#039;&amp;#039; verschrieben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gibbons und Menschen ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Gibbon&amp;#039;&amp;#039; wurde Ende des 18. Jahrhunderts aus den [[Frankreich|französischen]] Kolonien in Südostasien nach Europa gebracht. Es soll aus einer dort gesprochenen Sprache stammen, bislang fand man aber kein entsprechendes Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gibbons in China ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zhu-Zhanji-Gibbons-at-Play.jpg|mini|Spielende Gibbons (Gemälde des  [[Ming]]-Kaisers [[Xuande]] von 1427, Tusche und Farbe auf Papier, [[Nationales Palastmuseum]] in [[Taipeh]])]]&lt;br /&gt;
Vor tausend Jahren kamen Gibbons noch im größten Teil Chinas vor, Nordgrenze war der [[Gelber Fluss|Gelbe Fluss]]. Im 17. Jahrhundert war die Nordgrenze ihres Verbreitungsgebietes der [[Jangtsekiang]]. 1988 wurde die möglicherweise ausgerottete Unterart &amp;#039;&amp;#039;Hylobates lar yunnanensis&amp;#039;&amp;#039; des Weißhandgibbons zuletzt in der Provinz [[Yunnan]] gesichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Cyril C. Grueter, Xuelong Jiang, Roger Konrad, Pengfei Fan, Zhenhua Guan, Thomas Geissmann: &amp;#039;&amp;#039;Are Hylobates lar Extirpated from China?&amp;#039;&amp;#039; In: International Journal of Primatology, August 2009, Volume 30, Issue 4, S. 553–567. [[doi:10.1007/s10764-009-9360-3]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gibbons fanden auch Eingang in die chinesische Literatur und Malerei. Vor allem die Gesänge beeindruckten die Dichter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Traurig sind die Rufe der Gibbons in den drei Schluchten von Pa-tung. Nach drei Rufen in der Nacht netzen Tränen die Kleidung des Reisenden.|Yüan Sung|4. Jahrhundert, zitiert nach Geissmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zahlreiche naturalistische Zeichnungen der Gibbons; nach [[Taoismus|taoistischen]] Vorstellungen konnten sie auch Menschengestalt annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde der Schädel einer heute ausgestorbenen Gibbonart in einer 2200 bis 2300 Jahre alten Grabstätte in der Provinz [[Shanxi]] gefunden. Die Form wurde 2018 als &amp;#039;&amp;#039;[[Junzi imperialis]]&amp;#039;&amp;#039; [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Turvey&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedrohung ===&lt;br /&gt;
In den letzten Jahrhunderten ist das Verbreitungsgebiet drastisch geschrumpft. Auch in ihrem übrigen Verbreitungsgebiet sind Gibbons durch Jagd und insbesondere durch den Verlust ihres Lebensraumes gefährdet. Besonders bedroht sind die Bestände vieler Schopfgibbonarten. Die [[IUCN]] stuft alle Arten als gefährdet oder bedroht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Geissmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Primatologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin u. a. 2003, ISBN 3-540-43645-6.&lt;br /&gt;
* [[Don E. Wilson]], DeeAnn M. Reeder: &amp;#039;&amp;#039;[[Mammal Species of the World]]&amp;#039;&amp;#039;. Johns Hopkins University Press, 2005. ISBN 0-8018-8221-4&lt;br /&gt;
* David MacDonald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die große Enzyklopädie der Säugetiere&amp;#039;&amp;#039;, Könemann Verlag, Königswinter 2004, ISBN 3-8331-1006-6 (deutsche Übersetzung der Originalausgabe von 2001)&lt;br /&gt;
* [[Robert van Gulik]]: &amp;#039;&amp;#039;The Gibbon in China. An essay in Chinese animal lore&amp;#039;&amp;#039;. Brill, 1967, ISBN 978-90-04-00827-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rocatti&amp;quot;&amp;gt;Guido Rocatti und S. Ivan Perez. 2019. &amp;#039;&amp;#039;The Evolutionary Radiation of Hominids: A Phylogenetic Comparative Study.&amp;#039;&amp;#039; Scientific Reports. 9: 15267. nature.com/articles/s41598-019-51685-w&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Turvey&amp;quot;&amp;gt;Samuel T. Turvey, Kristoffer Bruun, Alejandra Ortiz, James Hansford, Songmei Hu, Yan Ding, Tianen Zhang, Helen J. Chatterjee: &amp;#039;&amp;#039;New genus of extinct Holocene gibbon associated with humans in Imperial China.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Science]].&amp;#039;&amp;#039; Band 360, Nr. 6395, 2018, S. 1346–1349, [[doi:10.1126/science.aao4903]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hylobatidae|Gibbons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gibbons.de Linkseite zu umfangreichen Seiten über Gibbons]&lt;br /&gt;
* [http://www.gibbonconservation.org/ Gibbon Conservation Alliance für den Schutz der Gibbons als bedrohtesten aller Menschenaffen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gibbons| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>