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	<title>Gibberelline - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:49:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gibberelline&amp;diff=347142&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Anderer Name</title>
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		<updated>2026-03-15T09:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anderer Name&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ent-Kauren.svg|mini|&amp;#039;&amp;#039;ent&amp;#039;&amp;#039;-Kauren, Vorläufer der Gibberelline]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ent-Gibberellane.svg|mini|&amp;#039;&amp;#039;ent&amp;#039;&amp;#039;-Gibberellan, Grundgerüst der Gibberelline]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gibberilinsäure.svg|mini|Gibberellinsäure (GA&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;), ein wichtiger Vertreter der Gibberelline]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gibberelline&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Betonung auf der vorletzten Silbe: &amp;#039;&amp;#039;Gibberell&amp;lt;u&amp;gt;i&amp;lt;/u&amp;gt;ne&amp;#039;&amp;#039;) sind eine Gruppe von [[Phytohormon]]en. Chemisch handelt es sich um [[Diterpen]]e, die sich formal vom &amp;#039;&amp;#039;ent&amp;#039;&amp;#039;-Gibberellan ableiten und daher auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gibberellane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1935 isolierte der Japaner [[Teijiro Yabuta]] erstmals ein Gibberellin als [[Sekundärmetabolit]] aus Kulturen des [[Schlauchpilze]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Gibberella fujikuroi]]&amp;#039;&amp;#039; (nun reklassifiziert als &amp;#039;&amp;#039;[[Fusarium]] fujikuroi&amp;#039;&amp;#039;), der Auslöser der Krankheit &amp;#039;&amp;#039;Bakanae&amp;#039;&amp;#039; bei [[Reis]]pflanzen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Teijiro Yabuta (1935): &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry of the &amp;quot;bakanae&amp;quot; fungus of rice.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Agriculture and Horticulture.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 10, S. 17–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von diesem parasitischen Pilz gebildeten und nach ihm benannten Gibberelline führen zu einem starken Wachstum der befallenen Reispflanzen; allerdings knicken diese vor der Blüte bereits ab. Als native Phytohormone in höheren Pflanzen wurden Gibberelline erstmals 1958 entdeckt. Im selben Jahr wurde auch erstmals die Strukturformel eines Gibberellins ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilse Jahn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Biologie&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl., Sonderausgabe Nikol, Hamburg 2004, S. 524f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehören zur Gruppe der Gibberelline 136 Substanzen (GA&amp;lt;sub&amp;gt;x&amp;lt;/sub&amp;gt; mit x als laufendem Index in Reihenfolge der Entdeckung des jeweiligen Gibberellins), von denen nur bestimmte, wie GA&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;, GA&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; ([[Gibberellinsäure]]) oder GA&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt;, in Pflanzen aktiv sind.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Hedden, V. Sponsel: &amp;#039;&amp;#039;A century of gibberellin research&amp;#039;&amp;#039;. J. Plant Growth Regul. 34, 740–760 (2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische Funktion ==&lt;br /&gt;
Gibberelline werden vornehmlich in heranreifenden (Früchte) und heranwachsenden Pflanzenteilen (Blätter, Blüten) gebildet. Transportiert werden sie auch passiv via [[Xylem]] und [[Phloem]], meist jedoch aktiv über [[Transportprotein]]e (&amp;#039;&amp;#039;Carrier&amp;#039;&amp;#039;) und [[Proton (Chemie)|Protonen]]-Cotransporter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Blattstellung#Grundblätter|Rosettenpflanzen]] bestimmen sie nicht nur das Wachstum, sondern auch die Geschlechtsdifferenzierung der männlichen [[Blüte]]n. Sie fördern die [[Keimung]], indem sie die Speicherstoffmobilisierung des [[Same (Pflanze)|Samens]] stimulieren. Der Auslöser hierfür können unterschiedliche Umwelteinflüsse sein, bei Samenkeimung beispielsweise Wasserkontakt, bei der Knospung von Blüten z.&amp;amp;nbsp;B. Lichteinfall o.&amp;amp;nbsp;ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich formal vom &amp;#039;&amp;#039;ent&amp;#039;&amp;#039;-[[Gibberellan]] ableitenden Gibberelline werden im pflanzlichen Stoffwechsel jedoch aus dem Diterpen &amp;#039;&amp;#039;ent&amp;#039;&amp;#039;-[[Kauren]] synthetisiert. Störungen dieses Syntheseweges machen sich im Zwergwuchs von Pflanzen bemerkbar (Zwergmutanten). Werden solchen Pflanzen, die wegen eines Gendefekts kein Längenwachstum zeigen („{{lang|en|dwarfs}}“, siehe Erbsenmutante [[Kleine Rheinländerin]]), Gibberelline gespritzt, wächst die Pflanze zu normaler Größe heran. Daraus lässt sich schließen, dass bei Dwarf-Mutanten ein Gen defekt sein muss, das für die Gibberellinsynthese notwendig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Obstbau]] werden Gibberelline zusammen mit [[Auxin]] auf fruchtbildende Pflanzen gesprüht. Die Früchte sind daraufhin größer, stehen weiter auseinander und sind kernlos, besitzen also keine Samen ([[Parthenokarpie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zulassung als Wachstumsregulator in der Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel mit Gibberellin A&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;+A&amp;lt;sub&amp;gt;7&amp;lt;/sub&amp;gt; als Wirkstoff zugelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PSM&amp;quot;&amp;gt;{{PSM-Verz|EU=Gibberellins |CH=Gibberellin |A=Gibberelline (GA4/GA7) |D=Gibberelline (GA4/GA7)|Abruf=2023-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d31/31d.htm Übersicht von der Uni Hamburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4157323-7|LCCN=sh85054850|NDL=00574630}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phytohormon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Terpenoid| Gibberelline]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
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