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	<title>Ghardaia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ghardaia&amp;diff=132419&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-03-25T06:35:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 32/29/27/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 3/40/22/E&lt;br /&gt;
|NAME          = &lt;br /&gt;
|AMT-NAME      = {{ar|غرداية&amp;amp;lrm;}} (Ġardāya)&amp;lt;br /&amp;gt;ⵜⴰⵖⵔⴷⴰⵢⵜ (Taɣerdayt)&lt;br /&gt;
|HÖHE          = 526&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = 93.423&lt;br /&gt;
|STAND         = 2008&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Einwohnerzahlen 2008. |url=http://www.geohive.com/cntry/algeria.aspx?levels=Gharda%C3%AFa |wayback=20110627182328 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      = 11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = DZ-47&lt;br /&gt;
|WWW           = &lt;br /&gt;
|WWW-SPRACHE   = &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|PARTEI        = &lt;br /&gt;
|BILD          = Ghardaia1990.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = Blick auf Ghardaia/Bounoura (Februar 1990)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ghardaia 18.jpg|mini|hochkant|Ausgetrockneter Flusslauf (Wadi) zwischen Ghardaia und Melika, umsäumt von Gärten, Palmenhainen und unzähligen Brunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ghardaia Arkaden.jpg|mini|hochkant|Unter den schattigen Arkaden am Marktplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ghardaia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|غرداية&amp;amp;lrm;|d=Ġardāya|w=Ghardaya}}, [[tamazight]] ⵜⴰⵖⵔⴷⴰⵢⵜ &amp;#039;&amp;#039;Taɣerdayt&amp;#039;&amp;#039;; auch &amp;#039;&amp;#039;Ghardaïa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Oase]]nstadt in [[Algerien]] und Hauptort sowie Verwaltungszentrum der [[Provinz Ghardaia|gleichnamigen Provinz]] (Wilāya Ġardāya). Die Stadt liegt im [[M&amp;#039;zab]] in der nördlichen Zentralsahara auf 526&amp;amp;nbsp;m Höhe, gehört zur Gemeinde Ghardaia und bildet zusammen mit den südöstlich gelegenen Städten [[Beni Isguen]], [[Melika]], [[Bou Noura]] (Has Bunur) und [[El Atteuf]] (Tadjnint) die [[Pentapolis (M&amp;#039;zab)|Pentapolis]] des M&amp;#039;zab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den anderen Oasen des &amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;Zab-Tals&amp;#039;&amp;#039; steht Ghardaïa wegen seines exemplarischen Städtebaus seit 1982 auf der Liste des [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name Ghardaïa stammt von einer Heiligen namens &amp;#039;&amp;#039;Daïa&amp;#039;&amp;#039;, die in einer Höhle (ghār) in der Gegend wohnte. Später bauten dort [[Ibaditen|ibaditische]] [[Muslim]]e, die vor der Verfolgung durch orthodoxe Muslime im Norden flüchteten, eine Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hauptort des Mzab-Tals wurde im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von ibaditischen Muslimen gegründet und ist seither weitgehend unverändert geblieben. Ghardaia ist eine befestigte Stadt, die aus drei ummauerten Sektoren mit labyrinthartigen Gassen besteht. Im Zentrum ist das historische Mozabitengebiet mit einer Moschee im Pyramidenstil und einem mit Arkaden umsäumten Haupt- und Marktplatz. Die markanten weiß, rosa und roten Häuser mit ihren Terrassen und Arkaden sind aus Sand, Lehm und Gips gebaut und mit Innenhöfen so konstruiert, dass das Sonnenlicht in alle Räume fluten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 arbeitete hier der Maler [[Albert Marquet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dominique Hoeltschi |Titel=Suzanne Valadon ou les déstinées singulières |Hrsg=Aurélie Couvreur, Florence Friedrich, Dominique Hoeltschi |Sammelwerk=Au fil des collections – de Tiepolo à Degas |Verlag=[[Fondation de l’Hermitage]]/5 Continents |Ort=Lausanne/Milano |Datum=2012 |ISBN=978-88-7439-574-3 |Seiten=134–157,&amp;amp;nbsp;hier&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1954 bis 1962 währte der [[Algerienkrieg]]. Bis zum Kriegsende und der Unabhängigkeit gehörte die Stadt zum 1956 neu eingeteilten französischen Verwaltungsgebiet Wilaya 1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Benjamin Stora]] |Titel=Appelés en guerre d’Algérie |Verlag=Éditions Gallimard |Ort=Paris |Datum=1997 |Reihe=Collection Découvertes Gallimard |HrsgReihe=Pierre Marchand, Elisabeth de Farcy |ISBN=2-07-053404-9 |Seiten=37}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;La force des choses&amp;#039;&amp;#039; von 1963 beschrieb [[Simone de Beauvoir]] Ghardaia als ein „wunderschön konstruiertes kubistisches Gemälde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Klima ==&lt;br /&gt;
Die Hügelstädte der Pentapolis liegen im nördlichen Mittelalgerien in der Wüste [[Sahara]], entlang der Westbank des normalerweise ausgetrockneten [[Wadi]] [[Mzab]]. Die Gemeinde Ghardaia umfasst ein Gebiet von 590&amp;amp;nbsp;km², zu der neben der Pentapolis der antike [[Ksar]] von [[Metlili]]-Chaamba (42&amp;amp;nbsp;km südwestlich) und außerhalb des Mzab Tales [[Berriane]] (Has Ibergane, 45&amp;amp;nbsp;km nördlich) und [[Guerrara]] (Iguerraren, 110&amp;amp;nbsp;km nordöstlich) gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima der Region wird durch starke Tag- und Nacht- sowie Sommer- und Winter-Temperaturschwankungen zwischen 0&amp;amp;nbsp;°C und 46&amp;amp;nbsp;°C geprägt. Die Sommerwinde sind heiß und stark während die Winterwinde kalt und feucht sind. Sandstürme gibt es normalerweise von März bis Mai. Im Oktober 2008 wurde Ghardaia von einem durch heftigen Regen verursachten Hochwasser heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE = &lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR =&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| Ort = Ghardaia&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 17&lt;br /&gt;
| hmfeb = 20&lt;br /&gt;
| hmmär = 25&lt;br /&gt;
| hmapr = 28&lt;br /&gt;
| hmmai = 33&lt;br /&gt;
| hmjun = 38&lt;br /&gt;
| hmjul = 42&lt;br /&gt;
| hmaug = 41&lt;br /&gt;
| hmsep = 36&lt;br /&gt;
| hmokt = 30&lt;br /&gt;
| hmnov = 22&lt;br /&gt;
| hmdez = 18&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = 5&lt;br /&gt;
| lmfeb = 8&lt;br /&gt;
| lmmär = 12&lt;br /&gt;
| lmapr = 15&lt;br /&gt;
| lmmai = 20&lt;br /&gt;
| lmjun = 25&lt;br /&gt;
| lmjul = 27&lt;br /&gt;
| lmaug = 27&lt;br /&gt;
| lmsep = 24&lt;br /&gt;
| lmokt = 18&lt;br /&gt;
| lmnov = 10&lt;br /&gt;
| lmdez = 7&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Anzahl täglicher Sonnenstunden für den jeweiligen Monat in h/d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| shjan = 7&lt;br /&gt;
| shfeb = 9&lt;br /&gt;
| shmär = 9&lt;br /&gt;
| shapr = 9&lt;br /&gt;
| shmai = 10&lt;br /&gt;
| shjun = 11&lt;br /&gt;
| shjul = 12&lt;br /&gt;
| shaug = 11&lt;br /&gt;
| shsep = 9&lt;br /&gt;
| shokt = 8&lt;br /&gt;
| shnov = 8&lt;br /&gt;
| shdez = 8&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Regentage für den jeweiligen Monat in d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rdjan = 1&lt;br /&gt;
| rdfeb = 1&lt;br /&gt;
| rdmär = 4&lt;br /&gt;
| rdapr = 1&lt;br /&gt;
| rdmai = 4&lt;br /&gt;
| rdjun = 2&lt;br /&gt;
| rdjul = 1&lt;br /&gt;
| rdaug = 1&lt;br /&gt;
| rdsep = 4&lt;br /&gt;
| rdokt = 3&lt;br /&gt;
| rdnov = 3&lt;br /&gt;
| rddez = 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Luftfeuchtigkeit für den jeweiligen Monat in % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lfjan = 57&lt;br /&gt;
| lffeb = 45&lt;br /&gt;
| lfmär = 36&lt;br /&gt;
| lfapr = 30&lt;br /&gt;
| lfmai = 31&lt;br /&gt;
| lfjun = 26&lt;br /&gt;
| lfjul = 22&lt;br /&gt;
| lfaug = 23&lt;br /&gt;
| lfsep = 33&lt;br /&gt;
| lfokt = 43&lt;br /&gt;
| lfnov = 53&lt;br /&gt;
| lfdez = 57&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat 104.645 Einwohner und die Pentapolis 82.500 (2005). Die Bevölkerung setzt sich zu einem Gutteil aus Mozabiten zusammen, die eine eigene Berbersprache, Mzab-Wargla, sprechen.&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Aspekt des gesellschaftlichen Lebens und der Werte der Menschen in der Region ist, dass es weder Betteln noch Diebstahl gibt. Die Mozabiten haben enge Beziehungen zur Gemeinschaft, die alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Angelegenheiten bestimmt. Jeder hat das Geburtsrecht, dass ihm die Gemeinschaft für Ausbildung, Arbeit, Hochzeit und ein Haus sorgt. Für den Hausbau organisiert die Gemeinschaft Freiwilligengruppen (Touiza).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserversorgung ==&lt;br /&gt;
Das tausend Jahre alte Wasserversorgungssystem wurde von den Mozabiten unter Ausnützung der seltenen Wasservorkommen in den Flüssen (oueds) gebaut. Wegen der Knappheit dieser natürlichen Ressource entwickelten die Mozabiten ein einzigartiges Bewässerungssystem mit Tunneln, um Regenwasser einzusammeln und es in die Oasen umzuleiten. Es erlaubt eine gerechte Wasserverteilung an alle Gärten und bietet gleichzeitig einen guten Hochwasserschutz. Die Wasserversorgung wird durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem mit vielen Brunnen sichergestellt. Die Brunnenbohrungen sind zwischen 110 und 150 m tief und werden vom kontinentalen Grundwasserbecken der [[Albium]] Schichten gespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Ghardaia ist ein Zentrum der Dattel- (60.000 Palmen), Teppich- und Tücherproduktion und ein wichtiges algerisches Handelszentrum mit eigenem Flughafen. Im Süden der Stadt wird Erdöl und Erdgas gefördert. Es hat zweisprachige Berufsschulen mit Pflichtfach Französisch, eine Glasmanufaktur und eine Stahlröhrenfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der internationale [[Flughafen Noumérat - Moufdi Zakaria]] liegt in einer Entfernung von etwa 18 km südöstlich der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ghardaia-Mozabitenfrauen.jpg|Ghardaia – [[Mozabiten]]frauen im traditionellen Umhang, der nur ein Auge zum Sehen freilässt&lt;br /&gt;
Ghardaia Hochzeit.jpg|Präsentation der [[Berber]]-[[Kavallerie]] bei der Hochzeit&lt;br /&gt;
ghardaia01.jpg|Markt auf dem Hauptplatz (1970)&lt;br /&gt;
Beni Isguen03.jpg|Lichtdurchflutete Innenhöfe in Beni Isguen, der heiligen Stadt der Mozabiten&lt;br /&gt;
Ghardaia-Markt-02.jpg|Ghardaia - Marktplatz auf dem Altstadthügel (1986)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama de Ghardaia, Algérie.jpg|800px|zentriert|mini|Panoramablick auf  Ghardaïa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ghardaïa}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/inspiration-im-wuestensand-100.html Inspiration im Wüstensand] - DLF Martina Zimmermann | 28.10.2012&lt;br /&gt;
* Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO [http://whc.unesco.org/en/list/188 (englisch)] [http://whc.unesco.org/fr/list/188 (französisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tal von M&amp;#039;zab}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086717-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Algerien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oase (Algerien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil der Welterbestätte „Tal von M&amp;#039;zab“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptort einer Verwaltungseinheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ghardaia| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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