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	<title>Gewosie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:39:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gewosie&amp;diff=2411519&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;E.Maliszewski: Der Vorstand hat sich verändert.</title>
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		<updated>2025-09-16T08:21:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Vorstand hat sich verändert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gewosie logo.svg|mini|hochkant=1.1|Logo der Gewosie]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewosie Wohnungsbaugenossenschaft Bremen-Nord e.G.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wohnungsunternehmen]] in [[Bremen-Nord]]. Es hat die Rechtsform einer eingetragenen [[Genossenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Blumenthal (Bremen)|Blumenthal]] stieg durch das Wachstum der ortsansässigen Unternehmen (u. a. der [[Bremer Woll-Kämmerei]] von 1883 und des [[Bremer Vulkan]] von 1893) die Bevölkerungszahl ständig. Die Verbesserung der Wohnverhältnisse war dringend erforderlich. Seit 1885 war [[Paul Berthold (Politiker)|Paul Berthold]] Landrat im preußischen [[Landkreis Blumenthal]]. Er war ein Förderer des genossenschaftlichen Eigentums. 1892/93 entstand durch ihn der &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Förderung des Wohnens der Arbeiter&amp;#039;&amp;#039;. 1894 gründete er als [[Genossenschaft]] den &amp;#039;&amp;#039;Spar- und Bauverein Blumenthal&amp;#039;&amp;#039;. Der Verein fing mit 55&amp;amp;nbsp;Anteilen zu je 200&amp;amp;nbsp;Mark an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 wurde durch Berthold auch der [[Wohnungsbaugenossenschaft|Verband der Baugenossenschaften Deutschlands]] mitbegründet. Er wurde Vorsitzender des Verbandes und 1906 Direktor des neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Verbandes der Baugenossenschaften in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die den Spar- und Bauverein führenden Mitglieder kamen aus der Oberschicht, vor allem aus der Leitungsebene der Bremer Woll-Kämmerei. Aber auch einige Arbeiter waren bereits anfänglich Mitglieder der Genossenschaft. Die Geschäftsstelle des Vereins lag in der heutigen [[Lindenstraße (Bremen)|Lindenstraße]]. Zunächst wurden Einfamilienhäuser in [[Lüssum]] gebaut, das 1907 in die Gemeinde Blumenthal eingemeindet wurde. Die Zahl der Genossen und der gebauten Häuser mit zumeist [[Einliegerwohnung]]en wuchs. Um 1900 waren 167&amp;amp;nbsp;Häuser mit 341&amp;amp;nbsp;Wohnungen gebaut worden und 1914 waren es 340&amp;amp;nbsp;Häuser mit 860&amp;amp;nbsp;Wohnungen. Auch Altbauten wurden übernommen und saniert. Bei der Vulkanwerft entstanden seit 1896 mehrere Wohnbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stagnierte die Entwicklung des Vereins. Nach dem Krieg wurde im Verein der Einfluss der Arbeiterorganisationen stark. 1933 hatte der Verein 537&amp;amp;nbsp;Mitglieder. Nach 1933 übernahmen die [[Nationalsozialisten]] mit den [[NSDAP]]-Funktionären die Macht in der Organisation. 1940 wurden vier Genossenschaften zusammengeführt: die &amp;#039;&amp;#039;[[Siedlungsgenossenschaft|Bau- und Siedlungsgenossenschaft]] [[Burglesum#Lesum|Lesum]] und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Siedlungsgenossenschaft [[Vegesack#Schönebeck|Schönebeck]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Heimstättenbund für Blumenthal und Umgebung&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Spar- und Bauverein Blumenthal&amp;#039;&amp;#039;. Das Unternehmen mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Bremen-Lesum GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Gewosie) hatte nun 1470&amp;amp;nbsp;Mitglieder und verwaltete 896&amp;amp;nbsp;Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde zunächst der Bestand verwaltet und renoviert. Seit 1949 begann die Gewosie mit dem Bau von neuen Wohnhäusern, vor allem in Lesum und in [[Blumenthal (Bremen)#Lüssum-Bockhorn|Lüssum-Bockhorn]]. Die Genossenschaft baute in dieser Zeit auch die erforderlichen [[Erschließungsstraße]]n. Bis 1953 entstanden 90&amp;amp;nbsp;Wohngebäude mit 303&amp;amp;nbsp;Mietwohnungen und 164&amp;amp;nbsp;Eigentumshäuser mit 325&amp;amp;nbsp;Wohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1966 entstand die größere &amp;#039;&amp;#039;Wohnsiedlung Vorberger Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Lüssum-Bockhorn]] mit 1383&amp;amp;nbsp;Wohnungen. 1965 wurde das Wohnhochhaus &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister-Kürten-Straße&amp;#039;&amp;#039; errichtet. 1984/85 übernahm die Gewosie die wirtschaftlich gefährdete &amp;#039;&amp;#039;Sonnenhof eG&amp;#039;&amp;#039;. Ab Mitte 1980er Jahre stagnierte der Neubau. 1995 hatte die Gewosie 8400&amp;amp;nbsp;Mitglieder und das Bauvolumen belief sich auf 168&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Mark. Die Pflege und Modernisierung stand nunmehr im Vordergrund der Geschäftspraxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frühere Geschäftsführer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Werner Sonntag (Politiker)|Werner Sonntag]] (1930–2007), in den 1970/90 Jahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuell ==&lt;br /&gt;
Die Gewosie mit Sitz in der [[Hammersbecker Straße]] 173 hat zurzeit über 7100&amp;amp;nbsp;Mitglieder. Das Geschäftsguthaben beläuft sich auf über 8&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Euro. Das Unternehmen besitzt über 4000&amp;amp;nbsp;Wohnungen in verschiedenen Bremen-Norder Stadtteilen mit über 235.000&amp;amp;nbsp;Quadratmetern Wohnfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 belief sich die Bilanzsumme auf über 149&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Euro. Von 2002 bis 2012 wurden rund 159&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Euro für Investitionen in den Wohnungsbestand getätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstand der Gewosie ist Lars Gomolka und nebenamtlicher Vorstand ist Stephan Ramelow; Aufsichtsratsvorsitzender ist Rainer Küchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Genossenschaft kontrollieren gewählte Gremien die Jahresabschlüsse. Sie werden dabei unterstützt vom gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungsverband. Die Gremien entscheiden über die Verwendung des Reingewinns, über Projekte und Perspektiven. Wer eine Wohnung mieten möchte, muss Mitglied in der Genossenschaft sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederzeitschrift der Gewosie heißt &amp;#039;&amp;#039;Ihr Vermieter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsband. A–Z.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2008, ISBN 978-3-86108-986-5.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kiesel: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Wohnen. 1894–1994&amp;#039;&amp;#039;. Vegesack 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gewosie.de/ Gewosie-Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnungsbaugenossenschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vegesack]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnungsunternehmen (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;E.Maliszewski</name></author>
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