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	<title>Gewinnzusage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T23:26:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gewinnzusage&amp;diff=1983738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-30T11:51:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewinnzusage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nach {{§|661a|bgb|juris}} des deutschen [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] eine Mitteilung eines [[Unternehmer]]s an einen [[Verbraucher]], die nach ihrer Gestaltung den Eindruck erweckt, der Verbraucher habe einen [[Preis (Gewinn)|Preis]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätzliche Durchsetzbarkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besondere einer Gewinnzusage im Sinne des {{§|661a|bgb|juris}} BGB gegenüber sonstigen [[Gewinnversprechen]] ist ihre rechtliche Durchsetzbarkeit. Der Adressat der Gewinnzusage kann den Unternehmer, der die Gewinnzusage gegeben hat, auf Erfüllung in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme der Geltendmachung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchsetzung der Gewinnzusage scheitert in der Praxis allerdings oft daran, dass gerade unseriöse Gewinnzusagen meist von [[Briefkastenfirma|Briefkastenfirmen]] oder mit einer erfundenen Absenderangabe abgegeben werden oder der Unternehmer letztlich [[Insolvenz|insolvent]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolgreiche Klagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnten Adressaten von Gewinnzusagen ihre Gewinne in zahlreichen Fällen erfolgreich einklagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Urteil des OLG Köln vom 18. März 2010, {{Rspr|21 U 2/10}}; Landgericht Koblenz, Beschluss vom 29. April 2008, {{Rspr|12 S 30/08}}; Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Urteil vom 27. Januar 2009, {{Rspr|226 C 238/08}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klage sollten insbesondere Verbraucher erwägen, die eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, die ihnen das Kostenrisiko der Rechtsverfolgung abnimmt. Dass Rechtsschutzversicherungen durchaus auch für derartige Streitigkeiten aufkommen müssen, hat z.&amp;amp;nbsp;B. bereits das OLG Karlsruhe&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutscher-verbraucherschutzverein.de/gewinnzusage_rechtsschutzversicherung_deckungsschutz_kosten_rechtsverfolgung.html Rechtsschutzversicherung muss Kosten der Rechtsverfolgung für Gewinnzusage übernehmen] – Urteil des OLG Karlsruhe vom 1. Dezember 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; entschieden. Bedürftige Verbraucher können u.&amp;amp;nbsp;U. sogar [[Prozesskostenhilfe]] in Anspruch nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutscher-verbraucherschutzverein.de/gewinnzusage_prozesskostenhilfe.html Prozesskostenhilfe für Klage auf Erfüllung einer Gewinnzusage] – Beschluss des OLG Hamm vom 28. Dezember 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtslage in Österreich ==&lt;br /&gt;
Die österreichische Regelung über Gewinnzusagen an Verbraucher findet sich seit 13. Juni 2014 in § 5c des [[Konsumentenschutzgesetz]]es (KSchG; davor seit 1. Oktober 1999 in § 5j KSchG) und ist im Wesentlichen inhaltsgleich mit § 661a BGB. Der [[Oberster Gerichtshof (Österreich)|Oberste Gerichtshof]] hat sich bereits mehrfach ausführlich mit Gewinnzusagen auseinandergesetzt. Der Erfüllungsanspruch entsteht mit Zusendung der die geforderten Inhalte aufweisenden Gewinnzusage (7 Ob 17/08p), wobei nachträgliche Aufklärung nicht schadet (1 Ob 148/03a) und der Unternehmer die für ihn ungünstigste, vernünftigerweise in Betracht kommende Auslegung gegen sich gelten lassen muss (2 Ob 34/05x). Maßfigur ist auch hier der verständige Verbraucher, wobei ein objektiver Maßstab anzulegen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10002462 &amp;#039;&amp;#039;Konsumentenschutzgesetz&amp;#039;&amp;#039;] [[Rechtsinformationssystem der Republik Österreich|RIS]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hardwig Sprau, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Grüneberg (Gesetzeskommentar)|Palandt]].&amp;#039;&amp;#039; BGB, 68. Auflage. 2009, § 661a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{§|661a|bgb|juris}} BGB (Dt. Recht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entscheidungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuldrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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