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	<title>Gewinnvortrag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:26:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gewinnvortrag&amp;diff=446268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: fehlende(s) Leerzeichen</title>
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		<updated>2025-08-01T21:36:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlende(s) Leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewinnvortrag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|profit carryforward}}) ist bei der [[Bilanzierung]] eine [[Bilanzposition]], die den nicht verwendeten Rest des [[Bilanzgewinn]]es aus dem Vorjahr enthält. Gegensatz ist der [[Verlustvortrag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Gewinnvortrag ist als gesondert auszuweisende Bilanzposition für [[Kapitalgesellschaft]]en im handelsrechtlichen Gliederungsschema vorgesehen ({{§|266|hgb|juris}}&amp;amp;nbsp;[[Handelsgesetzbuch|HGB]]). Er ergibt sich aus der Beschlussfassung der [[Hauptversammlung]] oder [[Gesellschafterversammlung]] über die Verwendung des [[Bilanzgewinn]]s des Vorjahres ({{§|174|aktg|juris}} Abs. 2 Nr. 4 [[Aktiengesetz (Deutschland)|AktG]], {{§|29|gmbhg|juris}} Abs. 2 [[Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung|GmbHG]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Expert_Lexikon_Bilanzierung/z0Z8lR3LeZcC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=gewinnvortrag+lexikon&amp;amp;pg=PA215&amp;amp;printsec=frontcover Ernst Hache/Heinz Sander, &amp;#039;&amp;#039;Expert-Lexikon Bilanzierung&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 215]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für bestimmte haftungsbeschränkte [[Personengesellschaft]]en (insbesondere [[GmbH &amp;amp; Co. KG]]s) gilt eine vergleichbare Regelung ({{§|264c|hgb|juris}}&amp;amp;nbsp;HGB). Bei Personengesellschaften, die nicht unter § 264c HGB fallen (z. B. [[Kommanditgesellschaft]]en, [[Offene Handelsgesellschaft]]en), wird der Gewinn nach gesetzlicher Regelung zum Ende des [[Geschäftsjahr]]es den Gesellschaftern in voller Höhe zugerechnet, so dass kein vorzutragender Gewinn verbleibt. Im [[Gesellschaftsvertrag]] kann jedoch vereinbart werden, dass die Gewinnverwendung erst durch Gesellschafterbeschluss erfolgt, so dass prinzipiell bei allen Personengesellschaften je nach Beschlussfassung und gesellschaftsvertraglichen Regelungen Gewinnvorträge entstehen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gewinnvortrag kann zum ganzen oder teilweisen Ausgleich eines im Folgejahr auftretenden [[Jahresfehlbetrag]]s genutzt werden. Bei [[Aktiengesellschaft]]en wird der Gewinnvortrag oft nur einen nicht verteilungsfähigen Spitzenbetrag umfassen, der nicht zur Erhöhung der [[Dividende]] ausreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=IRibcfwFB6gC&amp;amp;pg=PA101&amp;amp;dq=Gewinnvortrag&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CCkQ6AEwAjgKahUKEwiYsJX2u5bHAhXuj9sKHaorDFU#v=onepage&amp;amp;q=Gewinnvortrag&amp;amp;f=false Herbert Brönner, in: &amp;#039;&amp;#039;Großkommentar AktG&amp;#039;&amp;#039;, Teil 3, 1993, § 174, Rn. 36]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zum Bilanzgewinn ==&lt;br /&gt;
Wird bereits bei Aufstellung des [[Jahresabschluss]]es die ganze oder teilweise Verwendung des Jahresüberschusses berücksichtigt, entfällt der Ausweis eines Gewinnvortrages. Die verbleibende Summe aus Jahresüberschuss und Gewinnvortrag ist dann als Bilanzgewinn darzustellen. Die Berücksichtigung der Ergebnisverwendung bereits bei Aufstellung des Jahresabschlusses ist bei Aktiengesellschaften vorgeschrieben ({{§|158|aktg|juris}}&amp;amp;nbsp;AktG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung über die Ergebnisverwendung obliegt grundsätzlich der Hauptversammlung (AG) oder Gesellschafterversammlung (GmbH). Die Ergebnisverwendung, z.&amp;amp;nbsp;B. in Form von Rücklagendotierung, kann aber durch Gesetz oder Satzung vorgeschrieben sein. Das Recht der Hauptversammlung, den Bilanzgewinn als Gewinn vorzutragen, ist ausdrücklich in {{§|58|aktg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;3&amp;amp;nbsp;Satz&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;AktG geregelt, für die GmbH gilt {{§|29|gmbhg|juris}}. Danach haben die [[Gesellschafter]] der GmbH Anspruch auf den [[Jahresüberschuss]] zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlung des Gewinnvortrags == &lt;br /&gt;
Zur Ermittlung des Bilanzgewinns ist nach § 158 AktG die folgende Überleitungsrechnung anzuwenden. Der Gewinnvortrag des laufenden Geschäftsjahres ergibt sich dann aus diesem ermittelten Bilanzgewinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
               [[Jahresüberschuss]]/[[Jahresfehlbetrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                - [[Verlustvortrag]] (Vorjahr)&lt;br /&gt;
                + Gewinnvortrag (Vorjahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                + [[Entnahme]]n aus   1. [[Kapitalrücklage]]&lt;br /&gt;
                                  2. [[Gewinnrücklage]]n&lt;br /&gt;
                                     a) gesetzlicher Rücklage&lt;br /&gt;
                                     b) Rücklage für eigene Anteile&lt;br /&gt;
                                     c) satzungsmäßigen Rücklagen&lt;br /&gt;
                                     d) anderen Rücklagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                - Einstellungen in   a) gesetzliche [[Rücklage]]&lt;br /&gt;
                                     b) Rücklage für eigene Anteile&lt;br /&gt;
                                     c) satzungsmäßige Rücklagen&lt;br /&gt;
                                     d) andere Rücklagen&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
                = [[Bilanzgewinn]]/[[Bilanzverlust]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                - [[Dividende]]&lt;br /&gt;
                - Einstellungen in andere Rücklagen&lt;br /&gt;
                - zusätzlicher Aufwand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                = Gewinnvortrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
Nach [[International Accounting Standards|IAS]] 16.41 ist eine etwaige [[Rücklage|Neubewertungsrücklage]] ohne Berührung der [[Gewinn- und Verlustrechnung]] direkt zu Gunsten eines Gewinnvortrags aufzulösen. Hier ist der Gewinnvortrag als „angesammeltes Ergebnis“ in einer speziellen Veränderungsrechnung des Eigenkapitals darzustellen. Diese Funktion übernimmt die Überleitungsrechnung des {{§|158|aktg|juris}} AktG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Gewinnvortrag|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilanzrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchführung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechnungswesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[he:יתרת רווח]]&lt;br /&gt;
[[ja:内部留保]]&lt;/div&gt;</summary>
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